Anneliese Mackintosh

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Anneliese Mackintosh

Lebenslauf von Anneliese Mackintosh

Die britische Autorin Anneliese Mackintosh wurde in Deutschland geboren und lebt heute in Cornwall. Sie studierte an der Universität von Nottingham und war einige Jahre Dozentin für Kreatives Schreiben. Die Autorin und Lektorin begründete eine literarische Clubnight in Schottland mit, die unter dem Titel Words Per Minute (Wörter pro Minute) stattfindet. Ihre Kurzgeschichten-Sammlung "So bin ich nicht" ist ihr erstes Buch auf Deutsch. Der Erzählband wurde zum Kritikerliebling und gewann den Green Carnation Prize.

Neue Bücher

Verdammt perfekt und furchtbar glücklich
 (28)
Neu erschienen am 17.08.2018 als Hardcover bei Blumenbar.

Alle Bücher von Anneliese Mackintosh

Anneliese MackintoshSo bin ich nicht
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So bin ich nicht
So bin ich nicht
 (49)
Erschienen am 18.04.2016
Anneliese MackintoshVerdammt perfekt und furchtbar glücklich
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Verdammt perfekt und furchtbar glücklich
Verdammt perfekt und furchtbar glücklich
 (28)
Erschienen am 17.08.2018
Anneliese MackintoshAny Other Mouth
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Any Other Mouth
Any Other Mouth
 (0)
Erschienen am 09.06.2014

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Neue Rezensionen zu Anneliese Mackintosh

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lesefreude_books avatar

Rezension zu "Verdammt perfekt und furchtbar glücklich" von Anneliese Mackintosh

Verdammt perfekt und furchtbar glücklich
lesefreude_bookvor 2 Tagen

Ich mag das Cover auf dem, alles andere als perfekt, wild herumgekritzelt und korrigiert wurde. Es erweckt den Eindruck eines unterhaltsamen Buches.

Anneliese Mackintosh hat einen leichten Schreibstil. Vor allem aufgrund der sehr offenen und direkten Art mit der Probleme und Tabus angesprochen werden, ist das Buch leicht zu lesen. Dem Leser wird einiges an Denkarbeit und das Lesen zwischen den Zeilen erspart. Man kann sich gedanklich direkt mit der eigentlichen Thematik beschäftigen. Dadurch hat die Geschichte von Ottilia McGregor mehr Tiefgang, als man im ersten Moment vermuten würden.

Es werden Probleme und Herausforderungen des alltäglichen Lebens angesprochen, die für viele Stolpersteine darstellen. Verhaltensweise in die man hineinstolpert und die schwer zu ändern ist. Oftmals ist man sich dem Problem gar nicht wirklich bewusst.

„Verdammt perfekt und furchtbar glücklich“ ist kein herkömmlicher Roman in Erzählform. Es werden SMS, Whats App Nachrichten und E-Mails abgedruckt. Wir bekommen Aushänge, Förderungsanträge und was der Protagonistin sonst so über den Weg läuft zu lesen. Dies gestaltet das Buch einerseits sehr kurzweilig. Andererseits gibt es immer wieder Abschnitte, bei denen ich das Gefühl hatte, dass sie nichts zur Geschichte beitragen.

Ich habe das Buch als ebook gelesen. Dabei war leider die Formatierung der unterschiedlichen Schriftstücke nicht immer optisch ansprechend und manchmal sogar etwas schwer zu lesen. Beispielsweise wurde die Schrift bei E-Mails viel zu groß dargestellt. Ich denke, dass ist in der gedruckten Form besser. Eine gekonnte Aufmachung kann das Buch von der Masse abheben.

Mir hat sehr gut gefallen, wie Ottilia ihr Alkoholproblem angeht. Dabei muss sie viele Hürden meistern. Man spürt förmlich selbst das Verlangen nach einem Drink, der so vieles wesentlich einfacher erscheinen lässt. Die Freundschaften, die plötzlich ihre Daseinsberechtigung verlieren, wenn das gemeinsam Party machen, das meist zwangsläufig mit zu viel Alkohol verbunden ist, wegfällt. Das Hinterfragen all dieser schädlichen Verhaltensmuster tut gut.

„Verdammt perfekt und furchtbar glücklich“ spornt dazu an sein eigenes Leben wieder einmal zu durchleuchten und das eigene Verhalten zu hinterfragen. Was mache ich weil es so von mir erwartet wird? Mit welchem Verhalten schade ich mir mehr als das es mir gut tut? Welche Beziehungen sind schädlich für mich?

Mit ihrer ungewohnt direkten, offenen und klaren Sprache hat mich Anneliese Mackintosh für sich gewonnen. Dadurch werden die Probleme und Herausforderungen wesentlich intensiver aufgenommen.

Die Protagonistin Ottilia McGregor fasst einen mutigen Entschluss. Es macht Spaß sie auf ihrem Weg der Veränderung zu begleiten und regt dazu an das eigene Leben auf dringend notwendige Änderungen hin zu durchleuchten. Denn leider ist es oftmals der eigene Geist und der eigene Körper, an denen wir viel zu lange Schindluder betreiben.

In diesem Sinne, befreie dich von schädlichen Beziehungen und tue dir jeden Tag etwas gutes! Das klingt einfacher als gesagt. Ottilia gibt dir viele gute Ansatzpunkte, wie es funktionieren kann.

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0Soraya0s avatar

Rezension zu "Verdammt perfekt und furchtbar glücklich" von Anneliese Mackintosh

Verdammt perfekt und furchtbar glücklich
0Soraya0vor 21 Tagen

Zum Inhalt (Klappentext):
“Jane Austens Emma, in Alkohol getränkt.” The Guardian

Ottila McGregor möchte glücklich werden und zwar verdammt perfekt und furchtbar glücklich. So erklärt sie es ihrem Therapeuten. Noch aber hat sie eine zerstörerische Affäre mit ihrem Chef, verschickt nachts verzweifelte Nachrichten, nur um es hinterher zu bereuen, und trinkt zu viel. Viel zu viel. Um den Tod ihres Vaters zu vergessen, und dass sie ihre Schwester im Stich gelassen hat.
Bis sie Thales begegnet und sich verliebt. Aber er ist nicht die Lösung der Probleme. Im Gegenteil, mit ihm fängt die Auseinandersetzung erst an.
„Verdammt perfekt und furchtbar glücklich“ ist eine mitreißende Tragikomödie der Generation Smartphone.

Meine Meinung:
Direkt zu Beginn wird klar, dass dieses Buch anders ist. Die Aufmachung fällt auf, da es sich nicht um einen Fließtext handelt, sondern um SMS, Zitate, Emails, Mittschnitte von Therapiesitzungen etc. An sich finde ich es erfrischendwenn der Text auch mal in einer anderen Form daher kommt. Ein richtiger Lesefluss kam aber dennoch nicht wirklich zustande. Das lag aber eher am Inhalt. Ich bin ledier nicht wirklich damit warm geworden und hatte irgendwie eher Humor erwartet.
Ottila scheint es wirklich nicht leicht im Leben zu haben. Vor kurzem ist ihr geliebter Vater gestorben, das hat sie und ihre Mutter aus der Bahn geworfen. Aber auch ihre Schwester hat daran zu knabbern und versucht sich mehrfach umzubringen.
Wahrscheinlich ist das Alles der Grund, warum sie zur Alkoholikarin wird. Doch das verschlimmerte ihre ganzen Probleme natürlich nur noch.
Natürlich kommt dadurch beim Lesen Mitleid auf. Aber alles in Allem bleibt es mir zu oberflächlich was man von Ottila erfährt. Am spannendsten und interessantesten fand ich da noch die Aufzeichnungen zu den Sitzungen mit ihrem Therapeuten.

Fazit:
Leider habe ich aufgrund des Klappentextes und des Titels eher mit einer humorvollen Umsetzung gerechnet und bin dadurch etwas enttäuscht.

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MartinaSuhrs avatar

Rezension zu "Verdammt perfekt und furchtbar glücklich" von Anneliese Mackintosh

Verstörend genial
MartinaSuhrvor einem Monat

Jane Austens Emma in Alkohol getränkt – sagte The Guardian … und die Neugier war geweckt.
Das Cover ist recht schlicht, aber dennoch ansprechend. Es verrät noch nicht viel, ich empfinde es als klassischen Underdog (auch in der Farbwahl), wenn man das vielseitige Innere betrachtet.
Erzählt wird die Geschichte (meistens) aus der Sicht von Protagonistin Ottilia, die ein ziemlich großes Alkoholproblem hat und ihr Leben umkrempeln möchte. Viel mehr möchte ich allerdings nicht über den Inhalt verraten, den solltet ihr selbst erleben.
Sprachlich ist dieser Roman katastrophal genial (klingt komisch, ich weiß), also sehr umgangssprachlich und salopp formuliert, durchzogen mit der ein oder anderen Phrase Gossenjargon – und genau das verleiht dem ganzen Buch seinen authentischen Charakter.
Besonders gut gefiel mir, dass dieses Buch kein stur in Kapitel unterteilter Fließtext ist, sondern ein buntes Sammelsurium aus verschiedensten Briefen, Emails, Bucheinträgen etc. Diese Form ermöglicht der Autorin auch mal die anderen Figuren des Buches zu Wort kommen zu lassen und deren Sicht der Dinge kennenzulernen.
Die Story war verstörend ehrlich, sicherlich auch realistisch, mir aber an manchen Stellen zu viel. Ich bin mir sicher, dass eine Figur wie Ottilia durchaus möglich ist und, so dramatisch ihre Geschichte auch sein mag, durchaus im echten Leben so oder noch weitaus schicksalsgebeutelter zu finden ist.
Auch wenn der Roman mir ab und an wirklich viel abverlangt hat, habe ich dennoch Spaß gehabt. Es hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe gerne die beeindruckende Entwicklung der jungen Frau sehr gerne gelesen.

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Gespräche aus der Community

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aufbauverlags avatar
Autoren oder Titel-Cover
Ottila McGregor möchte glücklich werden und zwar verdammt perfekt und furchtbar glücklich. So erklärt sie es ihrem Therapeuten. Noch aber hat sie eine zerstörerische Affäre mit ihrem Chef, verschickt nachts verzweifelte Nachrichten, nur um es hinterher zu bereuen, und trinkt zu viel. Viel zu viel. Um den Tod ihres Vaters zu vergessen, und dass sie ihre Schwester im Stich gelassen hat.
Bis sie Thales begegnet und sich verliebt. Aber er ist nicht die Lösung der Probleme. Im Gegenteil, mit ihm fängt die Auseinandersetzung erst an. 
„Verdammt perfekt und furchtbar glücklich“ ist eine mitreißende Tragikomödie der Generation Smartphone.

„Man muss dieses Buch lieben, vor allem das Bild dieser funkelnden Großstadt-Singlefrau, die versucht, diesmal alles richtig zu machen - witzig, direkt, warmherzig, oft alles auf einmal." The Daily Mail

Über Anneliese Mackintosh
Anneliese Mackintosh ist Absolventin der Universität von Nottingham und hat einen Master in Creative Writing. Sie lebt in Manchester und Cornwall. 2016 erschien im Aufbau Verlag ihr  preisgekrönter Erzählband „So bin ich nicht“. „Verdammt perfekt und furchtbar glücklich“ ist ihr Romandebüt. Mehr zur Autorin unter www.anneliesemackintosh.com

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"Eines der traurigsten und tröstlichsten Bücher, die ich seit Ewigkeiten gelesen habe. Ich musste weinen. Mackintosh ist ein unglaubliches Talent, und So bin ich nicht ist ein großartiges Debüt." Doug Johnstone, The Independent

Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margaret Atwood und endlich einen echten Orgasmus. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der gutaussehenden Frau mithalten, die immer neben ihr auf dem Laufband läuft und T-Shirts trägt mit Schriftzügen wie »Gut ist das Gegenteil von Großartig«. Sie wünscht sich ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter und dass ihre Schwester aufhört zu versuchen, sich umzubringen. Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken und für radikale politische Ideen kämpfen. Sie würde gern mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen.

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Autorinnen-Special

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Anneliese Mackintosh ist Absolventin der Universität von Nottingham und hat einen Master in Creative Writing. 2012 war sie auf der Shortlist des Bridport Short Story Prize. Mackintosh ist Mitgründerin von Words Per Minute (Wörter pro Minute), der beliebtesten literarischen Clubnight in Schottland. Sie lebt in Manchester. So bin ich nicht ist ihr erstes Buch auf Deutsch. Es war unter den Best Books 2014 in The Guardian, The Herald und The Scotsman und gewann den Green Carnation Prize. Mehr zur Autorin unter www.anneliesemackintosh.com


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