Anneliese Mackintosh So bin ich nicht

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Inhaltsangabe zu „So bin ich nicht“ von Anneliese Mackintosh

Wie weit muss man gehen, um neu beginnen zu können?

Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margaret Atwood und endlich einen echten Orgasmus. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der gutaussehenden Frau mithalten, die immer neben ihr auf dem Laufband läuft und T-Shirts trägt mit Schriftzügen wie »Gut ist das Gegenteil von Großartig«. Sie wünscht sich ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter und dass ihre Schwester aufhört zu versuchen, sich umzubringen. Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken und für radikale politische Ideen kämpfen. Sie würde gern mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen.

"Eines der traurigsten und tröstlichsten Bücher, die ich seit Ewigkeiten gelesen habe. Ich musste weinen. Mackintosh ist ein unglaubliches Talent, und So bin ich nicht ist ein großartiges Debüt." Doug Johnstone

"Mackintoshs Sätze triefen von Schweiß, Tränen und Rotz. Und doch liegt ein Zauber über all der Verzweiflung, der einen zwischen die Zeilen zieht und zum Verbündeten macht. Im bitteren Kampf gegen das läppische Selbst." Simon Strauss

"Anneliese Mackintosh entlarvt liebevoll die Geschichten, die sich jeder von uns über sich selbst erzählt. Wenn Sie gute Bücher mögen, lesen Sie dieses!" Dana Buchzik

"Hinter dem Schmerz ist Komik, hinter dem zweiten Glas Wein ein Abgrund. Eine klare, rhythmische, plötzlich funkelnde Sprache und eine Protagonistin, die selten in die Richtung abbiegt, die man erwarten würde. Ich mag dieses Buch sehr." Elisabeth Dietz,

An einem Tag durchgelesen. Sehr gut und berührend aber alles andere als leichte Kost!

— sternchennagel

Ich habe mich mit gefreut, mit gelitten und auch ein bisschen geweint. Fantastisches Buch"

— ulrikeu

Hier ist die weibliche Stimme einer neuen Generation: rau, patzig, unbestechlich und verletzt.

— JohannesGroschupf

Ein gutes Buch, dem ich, als Leser, nicht gerecht werden konnte.

— EFST79

Emotional tief- und abgründig, und schwer zu greifen. Keine Lektüre, die man schnell verdaut.

— Nightingale78

Eines der besten Bücher die ich in diesem Jahr bereits gelesen habe!

— aurelchen_

Lebendige, ehrliche, brutale und leise Geschichten einer jungen Frau

— krimielse

Ehrlich. Offen. Genial - ein tolles Buch

— sweetpiglet

Einfach genial! Ich liebe es.

— LillianMcCarthy

Ein sprachgewaltiges Debüt! In einer Nacht gelesen, weil ich einfach nicht mehr aufhören konnte.

— PaulaAbigail

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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  • Nur eine kleine Apokalypse

    So bin ich nicht

    JohannesGroschupf

    09. January 2017 um 21:37

    In Macintoshs Stories hört man die Stimme einer neuen Generation: rau, patzig, unbestechlich und verletzt. Die Stimme einer Generation, die in ihrem Leben zu viele To-do-Listen angefertigt hat, die sich im Hamsterrad der Selbstoptimierung totläuft, die nach einem Internet-Artikel die Selbstdiagnose Borderline stellt, die sich im Sportstudio neben anderen Selbstoptimierern perfektioniert, die Motivationssprüche („SEI ALLES WAS DU SEIN KANNST“) auf ihren T-Shirts trägt, die über prekäre Jobs nicht klagt, weil sie nichts anderes mehr kennt, aber im Grunde das Gefühl nicht los wird, von Anfang an verraten und verkauft zu sein. Sex gibt es ohne große Umschweife, dafür ist er gleich wieder vorbei. Alkohol gibt es überall, und den Kater danach als Bonus-Track. Jobs gibt es auch, aber sie machen einen so fertig, dass man abends nur noch trinken will. Und nicht zu vergessen die Liebe, die wirkliche und wahrhaftige, doch man nehme sich vor ihr in Acht, denn sie kann schrecklich wehtun.Die Texte zeichnen sich durch ihre Kürze aus; Macintosh kommt schnell zum Eigentlichen. In „Wenn ich einmal tot bin“ entwirft sie kurzerhand ihre eigene Beerdigung, anspruchslos, doch überaus detailliert: „Ich meine, machen wir uns nichts vor – ich bin tot, und ich soll eingeäschert werden. Da brauche ich keine Schuhe. Und Mascara könnt ihr weglassen, weil meine Augen geschlossen sind. Aber ein bisschen Aufwand darf trotzdem sein. Schönes Kleid, neue Strumpfhose. Etwas Lipgloss.“ Dieser leicht zynische Narzissmus endet zwanglos im bescheidenen Wunsch: „Ganz schön fände ich auch, wenn fünf Minuten nach dem Ende der Feier die Welt untergehen könnte. Nichts Luxuriöses. Nur eine kleine Apokalypse.“ Sie wünscht sich nichts Protziges: „Nur eine kurze, diskrete Implosion. Einen ruhigen Ausklang.“Nicht leicht zu verdauen, aber wirklich ein tolles Debüt.

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  • Eindringlich schön und abgründig

    So bin ich nicht

    Nightingale78

    15. August 2016 um 10:00

    Meine Meinung Die Autorin Anneliese Mackintosh erzählt mit sehr eindringlicher Stimme und schöner Schreibe die Geschichte(n) der jungen, intelligenten Greta. Der Grad zwischen Humor und tiefster Zerrissen- und Kaputtheit in diesem ungewöhnlichen Buch, ist unheimlich schmal und geht manches Mal fast unauffällig ineinander über. »So bin ich nicht« besteht aus Kurzgeschichten der Protagonistin, die sich aber in Gänze eher wie eine Novelle in zeitlich unsortierten Kapiteln liest. So begleitet man Greta zum Einen bei ihrer aktuellen Trauer um ihren geliebten Vater, um im nächsten Kapitel ihr in einem völlig zusammenhanglosen Ereignis in der (nahen/weiten) Vergangenheit gegenüber zu stehen. Diese aggressiven Sprünge setzen sich über die gesamte Buchlänge fort. Des Weiteren umschreibt sie manchmal ihre Situation textlich wie einen Beipackzettel für ein Medikament, was mir von der Idee her wirklich sehr gefiel. Daher ist es nicht ganz so einfach, das Buch in eine Nische zu packen bzw. als reine Novelle oder Kurzgeschichten Sammlung zu klassifizieren. Ein spannender Aspekt, der bei mir manchmal auch für reichlich Verwirrung sorgte. Diese Sammlung von Gretas großem (innerlichen) Leid und relativ klein portionierten Glücksmomenten, beinhaltet eine stark emotionale Schreibe mit vielen poetischen Metaphern und schockierendem In-Your-Face Realismus. Gretchen hat sich mit den Jahren unheimlich viele, schwere Päckchen aufgeladen. Von der unbeschwerten und unschuldigen Kindheit zur Ernüchterung, das diese vorbei ist und folgenden Abstürzen. Gretchens langer Weg wird von der unausgeglichenen Beziehung ihrer Eltern, Verlust, eigenen Beziehungsproblemen, Alkoholismus, Depression, Persönlichkeitsstörung, Drogenkonsum und sexuellen Übergriffen gepflastert. Ihr Selbstbild als Tochter, Schwester und Frau wirkte auf mich daher vollkommen verzerrt. Das Resultat ist ein Werk, welches lange schwer in meinem Magen lag. Man ist sich nicht darüber einig, ob es sich hierbei um ein Memoir der Autorin handelt. Der Gedanke daran ist sehr beängstigend, das eine einzelne Person so viel emotionalen Ballast und körperliche Schmerzen mit sich rumträgt.   Fazit »So bin ich nicht« ist keine leichte Lektüre, die man schnell verdaut. Die Geschichte(n) der Protagonistin und ihre Sicht auf diverse Begegnungen gehen an die Nieren und verstören sehr. Daher ist dieses Buch, neben zahlreichen humorvollen Metaphern, sicher kein Spaziergang. Man wird jedoch unweigerlich mit einem undefinierbaren Sog in Gretas Welt gezogen.

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  • Grandios!

    So bin ich nicht

    aurelchen_

    06. August 2016 um 13:12

    Bei "So bin ich nicht" handelt es sich um eines der besten Bücher, die ich bislang in diesem Jahr gelesen habe. Es ist abwechslungsreich, spannend und vor allem: unglaublich ehrlich geschrieben. Mackintosh nimmt kein Blatt vor den Mund, obgleich, wie sie selbst zu Anfang des Romans klarstellt, nur 68% der Wahrheit entsprechen & 32% somit frei erfunden sind, für mich ist ein Meisterwerk!

  • So bin ich nicht

    So bin ich nicht

    sweetpiglet

    21. July 2016 um 11:29

    Meine Meinung:In ihrem Buch erzählt uns Anneliese Mackintosh in kurzen Geschichten das Leben von Greta, oder doch nicht? Man könnte anhand des sehr kurzen Vorworts denken, man hätte hier einen teilweise autobiografischen Roman vorliegen, schließlich lässt die Autorin es offen, ob das was im Buch steht auch wirklich passiert ist. Dennoch nimmt sie uns mit auf die Lebensreise von Greta.1. 68% sind wirklich passiert.2. 32 % sind es nicht.3. Ich werde es nie verraten.(Seite 5 - Vorwort)Gretas Leben in Worte zu fassen ist schwer, denn sie hat so viele Höhen und Tiefen, verschiedene Seiten und Züge. Bei manchen der "Greta Storys" wollte ich Greta einfach nur in den Arm nehmen und sagen, dass alles gut wird und ihr nichts passiert. Sie haben mich berührt und sprachlos zurück gelassen. Andere Geschichten waren unglaublich schockierend, bei diesen hoffe ich einfach, dass sie nie jemanden passiert sind, denn so etwas muss zwangsläufig dazu führen, dass man innerlich kaputt geht. Man merkt einfach, dass hier nichts verschönt oder besser dargestellt wird, mit schonungsloser Ehrlichkeit und Härte präsentiert hier Anneliese Mackintosh die Geschichte von Greta.Gretas Verhältnis zu ihrem Vater war das wichtigste in ihrem Leben, mit dem Tod ihres Vaters wird alles zerstört, denn die restliche Familie ist kein Halt. Zur Mutter kann Greta keine richtige Beziehung aufbauen und ihre Schwester ist psychisch krank womit sie selbst zu kämpfen hat. Die Bewältigung der Trauer ist eines der Themen im Buch, welches Anneliese Mackintosh auf wirklich reale und tiefgründige Weise verarbeitet. Aber auch alltägliche Dinge, wie das Studium, die Jobsuche oder das Finden der großen Liebe sind Themen im Buch und beschäftigen Greta. Allgemein zeichnet sich die Autorin durch einen sehr realistische und offenen Schreibstil aus.Der Inhalt des Buches wird mich noch sehr lange beschäftigen und in mir Fragen aufkommen lassen. Ich denke, Anneliese Mackintosh hat das erreicht, was sie wollte, nämlich die junge Generation unserer Zeit von einem schlechten Blickwinkel aus zuzeigen, aber auch uns zu präsentieren, dass eben diese Generation in der Lage ist zu träumen, und zu versuchen diese Träume zu verwirklichen.Fazit:Ein Buch, dass mich auf postivie Weise geschockt zurück lässt. Man benötigte zwar ein paar Seiten um zu verstehen, wie die Zeitabläufe im Buch sind, doch einmal gefangen, kann man nur schwer aufhören zu lesen. Ich mochte vor allem den offenen und realistischen Schreibstil von Anneliese Mackintosh. Dieses Buch gehört defintiv zu meinen Highlights dieses Jahr.

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  • Rezension: "So bin ich nicht"

    So bin ich nicht

    JamieRose

    21. June 2016 um 09:25

    Meine Meinung Als ich die letzte Seite gelesen habe, das Buch zugeklappt und weggelegt habe, war ich wirklich ziemlich ratlos. Was sollte ich nun über dieses Buch denken? Wie sollte ich meine Meinung formulieren, wenn sie so diffus in meinem Kopf erscheint? Dieses Buch ist bei Leibe kein stinknormales Buch, welches sich in meinen Augen, mit einer klaren Aussage bewerten lässt. Ich kann nicht sagen, dass mir das Buch super gut gefallen hat und es einfach locker leicht zu lesen war. Genauso wenig kann ich sagen, es hat mir nicht gefallen, weil es mir zu exotisch oder zu ernst gewesen wäre. Dieses Buch ist wahnsinnig vielschichtig und ich möchte gleich zu Beginn sagen, dass man es einfach selber lesen muss um sich sein eigenes Bild zu machen. “So bin ich nicht” erzählt Gretas Leben in vielen mehr oder weniger kurzen Kapiteln, die jeweils einen Ausschnitt, einen Moment in ihrem Leben erzählen. Hinter ganz einfachen undramatischen und untheatralischen Wörtern verbirgt sich eine Geschichte die an Drama schwer zu toppen ist. Der Stil passt sich dem Inhalt an und unterstreicht ihn. Ab und zu war mir der Stil zu abgehackt, weil es teilweise viele Aneinaderreihungen gab, dennoch passt der Stil zum Geschehen und zur Stimmung. Alles was ich erwartet habe von diesem Buch, wurde revidiert. Die Geschichte war wesentlich ernster und viel, viel fülliger als ich gedacht hätte. Gretas Leben beginnt behütet, doch sie muss entdecken, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist. Das Buch ist auf jeden Fall keine leichte Kost und doch hat es etwas, den wahren Kern, der einen berührt. Ein Zitat auf Seite 5, welches dem Buch vorangestellt ist, gab mir zu denken und unterstreicht seinen ehrlichen Kern: 68 % sind wirklich passiert. 32 % sind es nicht. Ich werde es nie verraten. Zuweilen habe ich mich gefragt welche Passage wohl wirklich geschehen ist und welche frei erfunden, denn jedes einzelne Kapitel wirkt so authentisch und ehrlich. Fazit “So bin ich nicht” ist so voller Trauer und voller Verzweiflung und doch scheint Greta unermütlich zu kämpfen. Dieses Debüt ist sicher kein 08/15 Roman, kein Buch, welches sich so eben weglesen lässt, sondern eines das sehr berührt und sehr zum nachdenken anregt: über sich selbst, über Entscheidungen und das Schicksal. Ich bin sehr im Zwispalt wie ich es bewerten soll. Egal ob man es mag oder nicht, so scheint es mir doch ein sehr tiefschürfendes Buch zu sein, etwas besonderes! Mich hat es sehr ernüchtert zurück gelassen.

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  • Genial!

    So bin ich nicht

    LillianMcCarthy

    31. May 2016 um 22:04

    Inhalt: Wie weit muss man gehen, um neu beginnen zu können? Anneliese Mackintosh erzählt direkt und offen vom Leben einer jungen Frau, deren unschlagbarer Humor nichts weniger ist als ein Überlebensmittel. Miranda July und Lena Dunham haben eine neue Gefährtin: Anneliese Mackintosh, die frischeste und vielversprechendste Stimme Großbritanniens. Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margaret Atwood, einen echten Orgasmus und summa cum laude für ihre Doktorarbeit, die nur aus Worten besteht, die mit 'C' anfangen. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der gutaussehenden Frau mithalten, die immer neben ihr auf dem Laufband läuft und T-Shirts trägt mit Schriftzügen wie 'Good is the enemy of great'. Sie wünscht sich ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter und dass ihre Schwester aufhört zu versuchen, sich umzubringen. Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken und für radikale politische Ideen kämpfen. Sie würde gern mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen.  (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Lange bevor ich dieses Buch in den Händen halten konnte, gab es auf lovelybooks eine Vorableserunde, an der ich zwar nicht teilgenommen habe, deren Rezensionen ich aber gespannt gelesen habe. So bin ich nicht gehörte zu den Most Wanted Neuerscheinungen aus dem Aufbau Verlag und ich musste einfach wissen, wie dieses Werk von andere begeisterten Lesern aufgenommen wird. Die Rezensionen waren bunt gemischt und reichten von hochgelobt bis abgrundtief schlecht. Als ich dann einige Zeit später das Buch selbst in den Händen hielt und begann es zu lesen, wusste ich sofort, wieso sich die Meinungen hier spalteten. So bin ich nicht. Genau das würde ich antworten, wenn man mich fragen würde, ob ich mich in Greta erkennen würde. Eine ganz spontane Antwort und doch glaube ich nicht, dass sie dem gerecht wird. Ich glaube, in Greta steckt eine komplexe Person, in der sich jede Frau nicht komplett aber zu Teilen wiederfindet. Das war auch das interessante und faszinierende an Greta. Das, was sie mich hat mögen lassen, egal, wie anstößig sie ist. Interessant ist hier natürlich auch die Anmerkung der Autorin, dass 68% der Geschichten im Buch tatsächlich passiert wurden, sie aber nicht verrät, welche das sind. Das lässt den Leser natürlich sehr rätseln darüber, wie Anneliese Mackintosh. Außerdem hat diese mich sehr an Lena Dunham erinnert, deren Buch „Not a kind of Girl“ ich sehr geliebt habe. Ähnlich wie dieses besteht So bin ich nicht auch aus vielen einzelnen Geschichten, die anachronistisch angeordnet sind. Erst habe ich mir das sehr problematisch vorgestellt, denn die Geschichte einer fiktiven Frau, Greta, wird erzählt und ich war mir nicht sicher, ob dieser Weg funktionieren würde.  Aber das hat er tatsächlich! Am Ende hatte ich ein umfassendes Bild von Gretas leben, das keiner chronologischen Handlung bedurfte und auf keinen Fall das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Vielmehr hat man dadurch mehr auf die kleinen Feinheiten geachtet und ist bedachter ans Lesen gegangen, als es vielleicht anders passiert wäre. Ich bin absolut überzeugt von Annelise Mackintoshs Schreibstil. Wüsste ich es nicht besser, würde ich behaupten, dass es gut war, dass sie Kreatives Schreiben studiert hat. Ich weiß es aber besser und kann sagen, dass es nicht reicht Kreatives Schreiben zu studieren, um Autorin zu werden. Genauso, wie die wenigsten Journalisten werden, die Journalismus studiert haben. Man braucht Talent und davon hat sie eine ganze Menge. Man wird ganz vbezaubert von den leichten Worten, mit denen sie tonnenschwere Themen anspricht und darüber hinaus gab es in den Texten noch mehr zu entdecken. Viele Texte sind nicht einfach nur Essays sondern haben ein „mehr“, was sie besonders macht. Kleine Einschübe, Gedichte, Dinge, die von normalen Essays weggehen und sie im Gedächtnis bleiben lassen. Jede Geschichte beinhaltet eine kleine Besonderheit und macht das Buch vielfältig und bemerkenswert. Bewertung:  Mit So bin ich nicht hat Anneliese Mackintosh einen bemerkenswerten Essayroman geschaffen, der sehr wohl anstößig ist, gleichzeitig aber auch wunderschön. Obwohl die Protagonistin Greta dem Leser sehr befremdlich erscheint, schlummert – wie ich glaube – in jedem ein bisschen Greta. Ein sehr zu empfehlendes Werk. Vielen herzlichen Dank an den Aufbau Verlag für das schöne *Rezensionsexemplar.

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  • Ein bemerkenswertes Debüt, das sicherlich nicht jedermanns Sache ist

    So bin ich nicht

    dubh

    16. May 2016 um 20:00

    Eigentlich fasse ich die Handlung eines gelesenen Buches gerne mit meinen eigenen Worten zusammen, da ich mit so manchem Klappentext nicht ganz glücklich bin. Dieses Mal mache ich das nicht, denn die Inhaltsangabe des Verlages hat mich sofort angefixt:"Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margaret Atwood und endlich einen echten Orgasmus. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der gutaussehenden Frau mithalten, die immer neben ihr auf dem Laufband läuft und T-Shirts trägt mit Schriftzügen wie »Gut ist das Gegenteil von Großartig«. Sie wünscht sich ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter und dass ihre Schwester aufhört zu versuchen, sich umzubringen. Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken und für radikale politische Ideen kämpfen. Sie würde gern mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen."Klingt gut? Genau, so ging es mir auch!Greta wäre gerne normal. Einfach so, wie sie sich eben fühlt, nicht so, wie sie wohl wahrgenommen wird. Greta hat keine einfache Zeit hinter sich: ihre Schwester ist psychisch sehr krank, ihr geliebter Vater verstorben. Spätestens danach ist Greta auf der Suche nach sich selbst und geht einen ungewöhnlichen Weg, denn er führt über Alkohol, Drogen, sexuelle Eskapaden zu teilweise seltsamen Versuchen, ihr Leben zu strukturieren. Kann sie Freundschaft und Liebe finden? Schafft sie es, irgendwann mit ihrer Trauer umzugehen?Die in Deutschland geborene Autorin Anneliese Macintosh, die in Cornwall aufwuchs und auch heute wieder im Südwesten Großbritanniens lebt, sagt von ihrer Hauptfigur Greta, dass sie zu 68% aus ihr persönlich besteht - der Rest sei frei erfunden. Wow, das gibt zu denken, denn bei der Lektüre fragt man sich unweigerlich, welcher Part nun wahr sein könnte und welcher nicht. Zudem sagt sie, dass es sich um eine Sammlung von Erzählungen handelt (Greta's Stories), aber ich habe das Buch nicht wirklich als Erzählband wahrgenommen, wenngleich es auch kein stringent erzählter Roman ist.Der Stil der Autorin ist schonungslos, stellenweise drastisch, aber immer offen und ehrlich - auch wenn man das an der ein oder anderen Stelle vielleicht gar nicht will (ich sage nur "too much information"). Einige Sequenzen, vor allem die, die Gretas Trauer beschreiben, haben schon fast etwas lyrisches, andere Szenen sind wiederum unanständig bis vulgär. Tja, hier schont sich weder Greta noch die Autorin ihre LeserInnen. In meinen Augen ist der Balanceakt der Autorin geglückt: Greta, die in Wirklichkeit auf der Suche nach Erfolgserlebnissen und Liebe ist; eine lebendige Erzählweise, die brutal ehrlich wirkt und dabei heftige Einsichten in alltägliche menschliche Tragödien zulässt; jede Menge Schmerz und dennoch Humor - all das hat Anneliese Mackintosh gepackt.Ein Buch, das einen innerhalb kürzester Zeit sowohl zum Weinen als auch zum Lachen bringen kann.Fazit: Anders, bemerkenswert, schockierend und überraschend ehrlich. Für mich ein Volltreffer.

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  • Turbulentes Buch mit einer ungewöhnlichen Protagonistin

    So bin ich nicht

    liacuja

    12. May 2016 um 21:35


  • So bin ich nicht - und ich auch nicht!

    So bin ich nicht

    Ninasan86

    08. May 2016 um 10:47

    Zum Inhalt:Wie weit muss man gehen, um neu beginnen zu können?Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margaret Atwood und endlich einen echten Orgasmus. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der gutaussehenden Frau mithalten, die immer neben ihr auf dem Laufband läuft und T-Shirts trägt mit Schriftzügen wie »Gut ist das Gegenteil von Großartig«. Sie wünscht sich ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter und dass ihre Schwester aufhört zu versuchen, sich umzubringen. Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken und für radikale politische Ideen kämpfen. Sie würde gern mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen.Über die Autorin:Anneliese Mackintosh ist Absolventin der Universität von Nottingham und hat einen Master in Creative Writing. 2012 war sie auf der Shortlist des Bridport Short Story Prize. Mackintosh ist Mitgründerin von Words Per Minute (Wörter pro Minute), der beliebtesten literarischen Clubnight in Schottland. Sie lebt in Manchester. So bin ich nicht ist ihr erstes Buch auf Deutsch. Es war unter den Best Books 2014 in The Guardian, The Herald und The Scotsman und gewann den Green Carnation Prize. Und nun mein Fazit und meine Rezension: Als ich den Klappentext gelesen habe, war mir klar, dass es kein Buch wie jedes andere ist. Und ja, ich habe mich auch aufs Lesen gefreut, nur wusste ich bis dahin nicht, was genau mich erwarten sollte!Der Schreibstil der Autorin ist kompromisslos, authentisch (in einigen Details zu authentisch) und geradeheraus. Wenn man den Klappentext liest denkt man sich "Oh ja, wir steigen also in das Leben von Greta ein, lernen mit ihr leben, lieben und lachen" - oder so in der Art. Schaut man dann noch das Cover an merkt man, dass es wirklich aufs Wesentliche reduziert wurde. Kein großartiges Farbchaos, keine versteckten Hinweise auf die Geschichte, nicht wirklich viel zum hineininterpretieren. Eben minimalistisch und doch ansprechend. Vielleicht hätte ich da schon ahnen können, was auf mich zukommt. Greta erzählt aus ihren einzelnen Kapiteln im Leben und die sind randvoll mit Geschichten über Sex (oder ihre Anfänge darüber), Alkohol(exzesse), ihre Freunde, Liebschaften und ihre Trauer über den zu frühen Tod ihres Vaters. Die Trauerbewältigung ist bei ihr in vielen Kapiteln vorhanden. Auf unterschiedlichste Art und Weise nähert sie sich ihr, lässt sich von ihr umarmen, wehrt sich, denkt zurück an die Zeiten mit ihrem Vater, aber lässt auch nicht die dunklen Kapitel aus dem letzten Lebensabschnitt ihres Vaters aus. Nicht alles ist rosig. Sterben ist nicht schön. Schon gar nicht, wenn man von Paranoia heimgesucht wird und hinter allem und jedem das Schlechte vermutet. Natürlich hat sie diese Zeit stark mitgenommen und wohl auch in ihrem weiteren Leben geprägt. In meinen Augen nicht zum Positiven. Ich war mehr als geschockt über einige (nicht nur) literarische Ausgüsse von ihr - vielleicht, weil ich einfach nicht so bin? Und so kommen wir auch auf den Titel des Buches "So bin ich nicht" - ich kann mit Bestimmtheit sagen: ich habe das Buch gelesen, habe die Gedanken der Protagonistin (und auch der Autorin) und deren Geschichte kennen gelernt und ich kann gewiss behaupten: so bin ich nicht! Und das mag wohl auch einer der Gründe sein, weswegen mir das Buch nicht sonderlich gut gefallen hat. Als es sich dem Ende näherte, war ich wirklich sehr froh drum. Klar, einige witzige oder einfach nur geistreiche Szenen waren vertreten, doch nicht solche, die mich als Leser dazu bewegen könnten, das Buch erneut in die Hand zu nehmen oder es weiter zu empfehlen. Am Ende musste ich mich wirklich zwingen, die restlichen Kapitel zu lesen. 

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  • Hasse oder liebe ich es?

    So bin ich nicht

    ForeverAngel

    08. May 2016 um 08:18

    Selten lese ich ein Buch, das so widersprüchliche Gefühle in mir auslöst. Eine Stunde ist es jetzt her, dass ich So bin ich nicht ausgelesen habe und ich kann mich noch immer nicht entscheiden, ob ich es liebe oder es hasse. Vielleicht werde ich diese Entscheidung auch nie fällen, denn dieses Pendeln zwischen den Extremen passt perfekt zu diesem Buch und seiner Protagonistin. Wie beschreibt man ein solches Buch und die Gefühle, die es auslöst, wo es doch so schwer in Schubladen zu stecken ist? Die Geschichte handelt von Greta und ihrem kaputten Leben. Sie leidet an Boarderline, ist sexschtig, Alkoholikerin, hat ihren Vater an den Krebs verloren, ihre Mutter ertrinkt im Alkohol und ihre Schwester versucht immer wieder, sich umzubringen. Greta will raus aus diesem Leben, will aufhören zu trinken, vegetarisch leben, dann vegan, will weniger Sexualpartner, dafür aber endlich einen Orgasmus, sie will Simon als festen Freund, dann wieder doch nicht, sie will sich etwas trauen, will sich neu definieren, will sich selbst finden. Will ihren Vater zurück.  Eigentlich ist So bin ich nicht keine richtige Geschichte. Es ist eine chronologisch nicht geordnete Sammlung an diversen, stilistisch unterschiedlichen Kurzgeschichte aus dem Leben der Protagonistin. Mal in der Ich-Perspektive, mal in Du-Perspektive, mal als förmlicher Brief. Die Sprache ist trocken, nnüchtern und rutscht immer wieder ins derb-vulgäre ab. Sie ist nicht immer schön, manchmal etwas zu extrem, aber sie passt perfekt zu Gretas Charakter und ihrem Leben.  So bin ich nicht kann man lieben, kann man hassen, und auch beides zugleich. Dieser Roman lässt mich nur langsam wieder los und auch meine gemischten Gefühle wollen sich einfach nicht entscheiden - als hätte Gretas Boarderline beim Lesen ein bisschen abgefärbt.    (c) Books and Biscuit

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  • Leserunde zu "So bin ich nicht" von Anneliese Mackintosh

    So bin ich nicht

    aufbauverlag

    Wir laden euch zur Vorab-Leserunde zu "So bin ich nicht (Erscheinungstermin: 18.04.) mit einem Autorinnen-Special ein! Wie weit muss man gehen, um neu beginnen zu können? "Eines der traurigsten und tröstlichsten Bücher, die ich seit Ewigkeiten gelesen habe. Ich musste weinen. Mackintosh ist ein unglaubliches Talent, und So bin ich nicht ist ein großartiges Debüt." Doug Johnstone, The Independent Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margaret Atwood und endlich einen echten Orgasmus. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der gutaussehenden Frau mithalten, die immer neben ihr auf dem Laufband läuft und T-Shirts trägt mit Schriftzügen wie »Gut ist das Gegenteil von Großartig«. Sie wünscht sich ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter und dass ihre Schwester aufhört zu versuchen, sich umzubringen. Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken und für radikale politische Ideen kämpfen. Sie würde gern mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen. ->Zur Leseprobe Mehr Informationen zum Buch unter http://www.aufbau-verlag.de/index.php/so-bin-ich-nicht.html Autorinnen-Special Diesmal haben wir uns für euch etwas Besonderes ausgedacht: Während der Leserunde habt ihr die Gelegenheit, Fragen an die Autorin Anneliese Mackintosh zu stellen. Sie wird einige der Fragen dann in einer Videobotschaft beantworten!  Anneliese Mackintosh ist Absolventin der Universität von Nottingham und hat einen Master in Creative Writing. 2012 war sie auf der Shortlist des Bridport Short Story Prize. Mackintosh ist Mitgründerin von Words Per Minute (Wörter pro Minute), der beliebtesten literarischen Clubnight in Schottland. Sie lebt in Manchester. So bin ich nicht ist ihr erstes Buch auf Deutsch. Es war unter den Best Books 2014 in The Guardian, The Herald und The Scotsman und gewann den Green Carnation Prize. Mehr zur Autorin unter www.anneliesemackintosh.com Jetzt bewerben! Bewerbt euch im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr bis zum 21.02. folgende Frage beantwortet: Warum möchtet ihr "So bin ich nicht" lesen?  Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch! Euer Team vom Aufbau Verlag * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 435
  • Ehrlich und Schonungslos - Ein Buch über das Leben

    So bin ich nicht

    Diana182

    29. April 2016 um 18:51

    Das Cover zeiht eine gezeichnete Flasche mit einer klaren Flüssigkeit in der ein kleinen Goldfisch schwimmt. Ein ein interessantes Bild - passend zu einem interessanten Buch!Der Klappentext: Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margaret Atwood, einen echten Orgasmus und summa cum laude für ihre Doktorarbeit, die nur aus Worten besteht, die mit 'C' anfangen. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der gutaussehenden Frau mithalten, die immer neben ihr auf dem Laufband läuft und T-Shirts trägt mit Schriftzügen wie 'Good is the enemy of great'. Sie wünscht sich ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter und dass ihre Schwester aufhört zu versuchen, sich umzubringen. Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken und für radikale politische Ideen kämpfen. Sie würde gern mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen. Meine Meinung:Die Autorin beweist hier einen mitreißenden, teils etwas derb formulierten Roman, der authentisch wirkt und direkt mitreißt.Wir lernen Greta und ihre Familie kennen, welche hier sehr gut charakterisiert wurde. Die gesamte Atmosphäre wirkt etwas bedrückt und passt somit sehr gut zur erzählten Geschichte.Die Geschichte bewegt, bringt ihren einen eigenen Humor mit und wirkt teils etwas Skuriel. So ist man sich hier schnell sicher: Entweder man mag die Geschichte direkt oder eben gar nicht!Auf jeden Fall regt es zum Nachdenken und mitdenken an. Die Geschichte spricht eben nicht immer nur die Sonnenseiten des Lebens an!Mein Fazit:Eine interessante, außergewöhnliche, authentische Geschichte über das Leben eines heranwachsenden Mädchens in denen natürlich auch der Sex nicht zu kurz kommt!Die Geschichte hat mich zwar nicht immer angesprochen, aber der Schreibstil war sehr lesenswert!

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  • Schwere Kost

    So bin ich nicht

    seschat

    29. April 2016 um 17:48

    INHALTGretas Leben ist alles andere außer gewöhnlich. Sie leidet an Borderline und versucht ihre innere Leere täglich mit Alkohol und Sex zu bekämpfen. Es ist ein hektisches Leben auf der Überholspur. MEINUNGAnneliese Mackintoshs Buch ist eine schockierende, schonungslos offene und zugleich unchronologische Lektüre. Leider konnte mich Gretas oberflächliche und ungeordnete Sammlung aus Kurzgeschichten bzw. Tagebucheinträgen nicht berühren bzw. von sich überzeugen. Greta als Person geriet mir zu kaputt und zu zerstörerisch. Ihr Leben ist exzessiv und Momente zum Luftholen kommen darin nicht vor. Ihr Scheitern ist auch das Scheitern ihrer eigenen Familie. Der Vater stirbt an Krebs, die Mutter trinkt und die Schwester ist schwer depressiv. Persönliche Lichtblicke, wie z.B. der brillante Uniabschluss, nehmen nur eine Randnotiz ein. Die dunkle, selbstzerstörerische Endlosspirale von Gretas Leben war mir ehrlich gesagt zu viel des Guten. Hinzu kam die oft ins schroffe und vulgäre abrutschende Sprache, die mich am Ende nur noch nervte.Fragt sich bloß noch: Wie viel Anneliese Mackintosh steckt in Greta? FAZIT Nicht mein Fall und nur bedingt zu empfehlen.

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    • 2
  • Die vielen Geschichten von Greta

    So bin ich nicht

    Schwarzkirsche

    26. April 2016 um 09:17

    "So bin ich nicht" ist der erste Roman der Autorin Anneliese Mackintosh, der im englischen unter dem Namen "Any other mouth" erschienen ist. Der Roman trägt den Untertitel "Gretas stories" und der passt wirklich sehr gut. Die Kapitel erzählen alle einzelnen Episoden aus Gretas Leben. Manche sind lustig, manche sind glücklich und viele sind traurig. Viele der Kapitel könnte man in vertauschter Reihenfolge lesen und würde sie wohl trotzdem verstehen. Dennoch gehören alle Geschichten auf ihre ganz eigene Art zusammen und das Buch lässt einen nicht einfach in der Luft hängen, nachdem man Greta kennen gelernt hat, sondern es gibt auch ein richtiges Ende. Greta ist eine ganz besondere Persönlichkeit. Um mal einen Ausblick auf das Buch zu geben hier der Klappentext, der wirklich sehr gut passt:Klappentext:Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margaret Atwood, einen echten Orgasmus und summa cum laude für ihre Doktorarbeit, die nur aus Worten besteht, die mit 'C' anfangen. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der gutaussehenden Frau mithalten, die immer neben ihr auf dem Laufband läuft und T-Shirts trägt mit Schriftzügen wie 'Good is the enemy of great'. Sie wünscht sich ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter und dass ihre Schwester aufhört zu versuchen, sich umzubringen. Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken und für radikale politische Ideen kämpfen. Sie würde gern mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen. Der Roman eine sehr traurige Atmosphäre und trieft nur so vor Sarkasmus. Fast alle Sätze sind sehr kurz, trotzdem fühlt man sich von Gretas Geschichte in den Bann gezogen. An an vielen Stellen wird recht derbe Sprache verwendet, die mir dort sehr passend vorkam. Sie gehört gut zu Gretas Charakter. Greta will besonders sein und weiß dennoch nicht wer sie selbst ist. Sie hat viele psychische Schwierigkeiten und hadert damit ihre eigene Identität zu finden. Beim Lesen kommt es einem so vor, als ob sie auch dem Leser nicht alles preisgeben will. Man muss sich seinen Teil denken und das Buch regt zum nachdenken an. Leider sind jedoch einige Stellen ziemlich verwirrend und man versteht sie nicht so richtig. Insgesamt ist "So bin ich nicht" ein schönes Buch, dass sich mit Depressionen und auch mit Selbstfindung beschäftigt. Durch die schonungslose Ehrlichkeit des Buches bleibt man nach einem Kapitel oft nachdenklich zurück. Gretas Leben ist faszinierend und doch irgendwie traurig und man will immer weiter Lesen um mehr von ihr zu erfahren. 

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