Verdammt perfekt und furchtbar glücklich

von Anneliese Mackintosh 
3,9 Sterne bei27 Bewertungen
Verdammt perfekt und furchtbar glücklich
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (18):
MartinaSuhrs avatar

Ein verstörend ehrliches Buch über die Geschichte einer jungen Frau, der das Schicksal nicht immer wohlgesonnen begegnete.

Kritisch (2):
SusanDs avatar

Abgebrochen auf Seite 59 Bin absolut nicht warm geworden mit der Geschichte.

Alle 27 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Verdammt perfekt und furchtbar glücklich"

“Jane Austens Emma, in Alkohol getränkt.” The Guardian

Ottila McGregor möchte glücklich werden und zwar verdammt perfekt und furchtbar glücklich. So erklärt sie es ihrem Therapeuten. Noch aber hat sie eine zerstörerische Affäre mit ihrem Chef, verschickt nachts verzweifelte Nachrichten, nur um es hinterher zu bereuen, und trinkt zu viel. Viel zu viel. Um den Tod ihres Vaters zu vergessen, und dass sie ihre Schwester im Stich gelassen hat.
Bis sie Thales begegnet und sich verliebt. Aber er ist nicht die Lösung der Probleme. Im Gegenteil, mit ihm fängt die Auseinandersetzung erst an.
„Verdammt perfekt und furchtbar glücklich“ ist eine mitreißende Tragikomödie der Generation Smartphone.

„Man muss dieses Buch lieben, vor allem das Bild dieser funkelnden Großstadt-Singlefrau, die versucht, diesmal alles richtig zu machen - witzig, direkt, warmherzig, oft alles auf einmal." The Daily Mail

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783351050566
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Blumenbar
Erscheinungsdatum:17.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne7
  • 4 Sterne11
  • 3 Sterne7
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    0Soraya0s avatar
    0Soraya0vor 19 Tagen
    Verdammt perfekt und furchtbar glücklich

    Zum Inhalt (Klappentext):
    “Jane Austens Emma, in Alkohol getränkt.” The Guardian

    Ottila McGregor möchte glücklich werden und zwar verdammt perfekt und furchtbar glücklich. So erklärt sie es ihrem Therapeuten. Noch aber hat sie eine zerstörerische Affäre mit ihrem Chef, verschickt nachts verzweifelte Nachrichten, nur um es hinterher zu bereuen, und trinkt zu viel. Viel zu viel. Um den Tod ihres Vaters zu vergessen, und dass sie ihre Schwester im Stich gelassen hat.
    Bis sie Thales begegnet und sich verliebt. Aber er ist nicht die Lösung der Probleme. Im Gegenteil, mit ihm fängt die Auseinandersetzung erst an.
    „Verdammt perfekt und furchtbar glücklich“ ist eine mitreißende Tragikomödie der Generation Smartphone.

    Meine Meinung:
    Direkt zu Beginn wird klar, dass dieses Buch anders ist. Die Aufmachung fällt auf, da es sich nicht um einen Fließtext handelt, sondern um SMS, Zitate, Emails, Mittschnitte von Therapiesitzungen etc. An sich finde ich es erfrischendwenn der Text auch mal in einer anderen Form daher kommt. Ein richtiger Lesefluss kam aber dennoch nicht wirklich zustande. Das lag aber eher am Inhalt. Ich bin ledier nicht wirklich damit warm geworden und hatte irgendwie eher Humor erwartet.
    Ottila scheint es wirklich nicht leicht im Leben zu haben. Vor kurzem ist ihr geliebter Vater gestorben, das hat sie und ihre Mutter aus der Bahn geworfen. Aber auch ihre Schwester hat daran zu knabbern und versucht sich mehrfach umzubringen.
    Wahrscheinlich ist das Alles der Grund, warum sie zur Alkoholikarin wird. Doch das verschlimmerte ihre ganzen Probleme natürlich nur noch.
    Natürlich kommt dadurch beim Lesen Mitleid auf. Aber alles in Allem bleibt es mir zu oberflächlich was man von Ottila erfährt. Am spannendsten und interessantesten fand ich da noch die Aufzeichnungen zu den Sitzungen mit ihrem Therapeuten.

    Fazit:
    Leider habe ich aufgrund des Klappentextes und des Titels eher mit einer humorvollen Umsetzung gerechnet und bin dadurch etwas enttäuscht.

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    MartinaSuhrs avatar
    MartinaSuhrvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Ein verstörend ehrliches Buch über die Geschichte einer jungen Frau, der das Schicksal nicht immer wohlgesonnen begegnete.
    Verstörend genial

    Jane Austens Emma in Alkohol getränkt – sagte The Guardian … und die Neugier war geweckt.
    Das Cover ist recht schlicht, aber dennoch ansprechend. Es verrät noch nicht viel, ich empfinde es als klassischen Underdog (auch in der Farbwahl), wenn man das vielseitige Innere betrachtet.
    Erzählt wird die Geschichte (meistens) aus der Sicht von Protagonistin Ottilia, die ein ziemlich großes Alkoholproblem hat und ihr Leben umkrempeln möchte. Viel mehr möchte ich allerdings nicht über den Inhalt verraten, den solltet ihr selbst erleben.
    Sprachlich ist dieser Roman katastrophal genial (klingt komisch, ich weiß), also sehr umgangssprachlich und salopp formuliert, durchzogen mit der ein oder anderen Phrase Gossenjargon – und genau das verleiht dem ganzen Buch seinen authentischen Charakter.
    Besonders gut gefiel mir, dass dieses Buch kein stur in Kapitel unterteilter Fließtext ist, sondern ein buntes Sammelsurium aus verschiedensten Briefen, Emails, Bucheinträgen etc. Diese Form ermöglicht der Autorin auch mal die anderen Figuren des Buches zu Wort kommen zu lassen und deren Sicht der Dinge kennenzulernen.
    Die Story war verstörend ehrlich, sicherlich auch realistisch, mir aber an manchen Stellen zu viel. Ich bin mir sicher, dass eine Figur wie Ottilia durchaus möglich ist und, so dramatisch ihre Geschichte auch sein mag, durchaus im echten Leben so oder noch weitaus schicksalsgebeutelter zu finden ist.
    Auch wenn der Roman mir ab und an wirklich viel abverlangt hat, habe ich dennoch Spaß gehabt. Es hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe gerne die beeindruckende Entwicklung der jungen Frau sehr gerne gelesen.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    nellsches avatar
    nellschevor einem Monat
    Kurzmeinung: Dieses Buch hebt sich ab und hat einen einen besonderen Erzählstil
    Verdammt perfekt und furchtbar glücklich

    In Ottila McGregors Leben läuft es nicht so wirklich rund. Sie hat eine Affäre mit ihrem Chef, die ihr nicht gut tut. Sie trinkt viel zu viel, um den Tod ihres Vaters zu vergessen und um zu vergessen, dass sie ihre Schwester im Stich gelassen hat. Dabei möchte sie doch nur verdammt perfekt und furchtbar glücklich sein. Und dann begegnet sie Thales und verliebt sich in ihn.

    Dieses Buch hat mich aufgrund des toll gestalteten Covers und des neugierig machenden Klappentextes sofort angesprochen, so dass ich es unbedingt lesen wollte. Allerdings hat mir die sehr ungewöhnliche Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, das Lesen zu Beginn etwas erschwert. Man erfährt die Geschichte anhand von Therapieberichten, E-Mails, SMS, Tagebucheinträgen etc. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen, was etwas gedauert hat. Dann fand ich diese Art des Erzählens aber total interessant und faszinierend.
    Ottila ist eine problembehaftete Persönlichkeit, die sehr hart zu sich selbst ist. Sie möchte endlich ihr Leben in den Griff bekommen, ihre Alkoholsucht bekämpfen und einfach glücklich werden. Das fand ich sehr positiv von ihr, denn sich seine Probleme einzugestehen und diese auch anzugehen, ist mutig. Da sie das alleine nicht schaffte, begann sie eine Therapie. Ein großes Stück Arbeit lag vor ihr.
    Ottilas Probleme und Schwächen machten sie für mich menschlich und ich mochte sie. Sie machte auch mal Fehler, was völlig normal ist. Genau das brachte mich dazu, sie als sehr real und authentisch zu sehen, ein Mensch wie du und ich mit all seinen Macken. Das ist der Autorin prima gelungen.
    Neben den überwiegend ernsten Themen wie Alkoholsucht, Depressionen, Selbstvorwürfen, Trauer etc. gab es auch viele humorvolle Szenen, bei denen ich lachen musste. Das heiterte die Geschichte immer wieder gekonnt auf.

    Ein Buch, das nachdenklich macht, auch über das eigene Glück, dabei aber auch humorvoll ist. Dieses Buch ist einfach anders und besonders! Ich vergebe 4 von 5 Sternen. 

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    Ellysetta_Rains avatar
    Ellysetta_Rainvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein außergewöhnlicher, authentischer und zum Teil auch schmerzhafter Roman, der zum Nachdenken anregt.
    Realistische und schmerzhafte Liebes- und Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen

    Inhalt (dem Klappentext entnommen):
    Ottila McGregor möchte glücklich werden und zwar verdammt perfekt und furchtbar glücklich. So erklärt sie es ihrem Therapeuten. Noch aber hat sie eine zerstörerische Affäre mit ihrem Chef, verschickt nachts verzweifelte Nachrichten, nur um es hinterher zu bereuen, und trinkt zu viel. Viel zu viel. Um den Tod ihres Vaters zu vergessen, und dass sie ihre Schwester im Stich gelassen hat.
    Bis sie Thales begegnet und sich verliebt. Aber er ist nicht die Lösung der Probleme. Im Gegenteil, mit ihm fängt die Auseinandersetzung erst an.

    Meinung:
    Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch bedient sich verschiedener Erzählelemente. So gibt es Einblicke in Ottilas Tagebuch, aber man liest auch Mitschnitte ihrer Therapiesitzung sowie Emails, SMS und Briefe von und an Ottila. So darf man als Leser*in etwas mitarbeiten und Schlüsse aus den so gewonnen Infos ziehen.
    Ottila hat es nicht leicht im Leben, sie ist Alkoholikerin, muss den Tod ihres Vaters noch verarbeiten und macht sich Sorgen um ihre Mutter und ihre Schwester, welche an Asperger sowie verschiedenen psychischen Erkrankungen leidet, wiederholt Suizidversuche begangen hat und in der Klinik immer wieder erfolglos behandelt wird.
    Ottila ist kein Charakter der es einem einfach macht sie zu mögen, aber nachdem ich sie auf ihrer Reise mit Höhen und Tiefen begleitet habe, habe ich sie in mein Herz geschlossen. Ihre Geschichte ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen, aber dafür ist sie authentisch, offen, schmerzhaft und wie aus dem Leben gegriffen. Trotz der ernsten Themen (Alkohlsucht, Trauer, psychische Erkrankungen, Krebserkrankungen) die im Buch behandelt werden, kommt auch der berühmte englische Humor nicht zu kurz, der die "schwere Kost" wieder auflockert.
    Ottilas Geschichte regen definitiv zum Nachdenken an und vermittelt sehr gut die Botschaft, dass man für sein eigenes Glück selbst verantwortlich ist und sein Leben in die Hand nehmen sollte. Somit kann ich das Buch allen empfehlen, die ungewöhnliche Liebes- und Lebensgeschichten lieben und gerne zum Nachdenken angeregt werden. 5 von 5 Sternen für dieses außergewöhnliche Buch mit Ecken und Kanten.

    Fazit:
    Ein außergewöhnlicher, authentischer und zum Teil auch schmerzhafter Roman, der zum Nachdenken anregt. Klare Leseempfehlung für alle die außergewöhnliche Romane lieben und gerne zum Nachdenken angeregt werden.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor einem Monat
    Kurzmeinung: Das Buch ist unterhaltend und regt dennoch zum Nachdenken an.
    Glücklich auf Knopfdruck?

    Ottila zieht Bilanz über ihr bisheriges Leben. Es verlief nicht besonders gradlinig, was sie sich zum Teil natürlich auch selbst eingebrockt hat, aber eben nur zum Teil. Doch nun fasst sie einen Entschluss: Sie will „Verdammt perfekt & furchtbar glücklich“ werden.

    Die Autorin Anneliese Mackintosh hat eine sehr ungewöhnliche Art, diese Geschichte zu erzählen, denn wir erfahren alles durch Emails, SMS, Briefe und Unterhaltungen. Dazu kommen noch Tagebuch-Einträge und Berichte über die Therapiesitzungen von Ottila. Anfangs hat mir diese Art etwas Probleme bereitet, doch mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt.

    Ottila geht ziemlich schonungslos mir sich zu Gericht. Ihre Affäre mit dem Chef tut ihr nicht gut. Den Tod ihres Vaters hat sie noch nicht überwunden und sie fragt sich, ob ihre Schwester wegen ihr in die Psychiatrie musste. Alle Probleme ertränkt sie im Alkohol.

    Obwohl die Geschichte häufig humorvoll dargestellt wird, geht es doch um sehr ernste Themen, die Ottila alleine nicht bewältigt bekommt und deshalb versucht mit einer Therapie alles aufzuarbeiten. Ich mochte Ottila mit all ihren Schwächen. Als es dann scheint, ob wirklich alles besser wird, da sie Thales kennengelernt hat, muss sie sich weiteren Herausforderungen stellen.

    Das Buch ist unterhaltend und regt dennoch zum Nachdenken an.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    Karschtls avatar
    Karschtlvor einem Monat
    Eine außergewöhnliche Form der Prosa für ein außergewöhnliches Buch

    Ich wusste aufgrund einiger Rezensionen, dass hier die Geschichte mittels verschiedenster Erzähltechniken präsentiert wird, und war daher darüber nicht sehr überrascht. 
    Überrascht war ich eher, als sich das Thema des Romans herauskristallisierte. Es ist nämlich kein schnödes Chick-Lit, sondern vielmehr die Geschichte einer Frau die ihre Alkoholsucht besiegen und ihr Leben in den Griff kriegen will.

    Ottila darf aufgrund eines Medikaments 10 Tage lang keinen Alkohol trinken. Hört sich für die meisten wahrscheinlich nicht weiter schlimm an, für Ottila ist es aber quasi kalter Entzug. Und zugleich ein Augen-öffnen, den meiner Einschätzung nach war ihr vorher gar nicht bewusst wie groß ihr Alkoholproblem mittlerweile eigentlich geworden ist. Kein Fortgehen, kein Treffen mit Freunden, kein Sex ohne Alkohol! Das Trinken ist ihr nicht nur sprichwörtlich in Fleisch und Blut übergegangen.
    Ottila beschließt daraufhin, nicht nur die 10 Tage auf Alkohol zu verzichten, sondern für immer. Was natürlich nicht so leicht ist, wie es sich anhört...

    Die Erzählweise mittels Emails, SMS, Aphorismen, Therapiesitzungsprotokollen, alten Briefen und sogar Kassenbons ist sicher nicht für jeden was, da die Geschichte hier nicht flüssig vor sich hinplätschert, sondern der Leser aktiv aus den einzelnen Puzzleteilen sein Bild von Ottila (und auch diversen Nebenfiguren) zusammensetzen muss. Ich hätte für die Geschichte an sich wahrscheinlich 3,5 Sterne gegeben, aber für den Schreibstil, der für die Autorin sicher sehr viel aufwendiger gewesen ist als ein herkömmlicher, wird auf 4 Sterne aufgerundet!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor einem Monat
    Anneliese Mackintosh - Verdammt perfekt und furchtbar glücklich

    Ottila McGregor hat sich viel vorgenommen für 2014, sie will nicht nur vom Alkohol loskommen, sondern glücklich werden, verdammt glücklich. Doch das Leben macht es ihr nicht einfach, zum einen wird ihre Schwester in die Psychiatrie eingewiesen, wo sie hochgradig selbstmordgefährdet ist und Ottila sich fragt, inwieweit ihr Verhalten dazu geführt hat, dass Mina nicht mehr leben möchte. Zum anderen muss sie feststellen, dass sie eine Affäre mit der Schwester von Thales, ihrer aktuellen Flamme, hatte. Mit Hilfe ihres „Kleinen Buchs vom Glück“, in dem sie ihren Alkoholkonsum und ihre Gedanken notiert, und ihrer Therapeutin will sie alles auf die Reihe bekommen, aber so einfach wie gedacht ist das nicht.

    Ottila McGregor erinnert zunächst stark an Bidget Jones, die ihre kleinen Sorgen und Nöte mit ihrem Tagebuch teilt und ebenfalls in einer unglücklichen Affäre mit ihrem Chef feststeckt und viel zu gerne viel zu viel Alkohol konsumiert. Noch stärker jedoch als bei Helen Fieldings Heldin gestaltet Anneliese Mackintosh ihren Debütroman jedoch als Kaleidoskop verschiedenster Textsorten – Tagebucheinträge, E-Mails zwischen Mutter und Tochter, Textnachrichten, Transkripte der Therapiesitzung etc. – aus denen sich erst die Handlung konstruiert. Und auch wenn humorvolle Passagen und urkomische Dialoge vorkommen, dominieren für mich in „Verdammt perfekt und furchtbar glücklich“ doch die ernsthaften Aspekte.

    In erster Linie sind es Ottilas schwierige Beziehungen, zum einen mit ihrem Vater bzw. dem nicht verarbeiteten Tod des Vaters. Aber auch zu ihrer psychisch kranken Schwester und der Frage, ob sie etwas für sie hätte tun können oder gar die Situation durch ihr Verhalten verschlimmert hat. Vorwürfe, die sie sich selbst macht und die nur bedingt entkräftet werden können. Auch die Therapieformen, die Mina ausgesetzt wird, werden durchaus kritisch angesprochen, vor allem der Aspekt, dass die Angehörigen zwar informiert werden, aber letztlich doch passiv zuschauen müssen, hat einen etwas faden Beigeschmack. Wie viele Frauen Anfang 30 will Ottila eigentlich nur eine funktionierende Beziehung, die ihr Stabilität und Sicherheit gibt, doch den passenden Partner zu finden scheint ein Ding der Unmöglichkeit.

    Die Art, wie Mackintosh den Leser in Ottilas Leben blicken lässt, gestaltet Roman authentisch und lebendig. Die Protagonistin ist sympathisch, gerade weil sie weit davon entfernt ist, perfekt zu sein und dies eigentlich auch gar nicht anstrebt. Sie hätte nur gerne ein kleines Stück vom Glück – wer würde ihr das übelnehmen wollen?

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    Ann-Kathrin1604s avatar
    Ann-Kathrin1604vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Perfekte Mischung aus Humor und Drama!
    Interessantes Thema auf eine humorvolle Weise geschrieben

    Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten, dies beeinflusst nicht meine Rezension!

    Zum Inhalt :
    Ottila ist eine junge Frau, die einige Macken hat und mit ihrem Leben nicht mehr zurecht kommt. Sie trinkt viel zu viel, hat eine Affäre mit ihrem Chef und ihre Schwester versucht sich, das Leben zu nehmen.
    Sie sucht sich Hilfe bei einer Therapeutin, schreibt Tagebuch und hält ihre Erfahrungen in diesem fest, um irgendwann ein glückliches und perfektes Leben zu führen.

    Meine Meinung :
    Das Buch ist eine Mischung aus Humor und Drama. Es gab Stellen, an denen ich Schmunzeln musste und es gab Stellen, an denen ich am liebsten geweint hätte.
    Was mir sehr gefallen hat war, dass das Buch durch SMS, Emails, Tagebuch Einträge, Unterhaltungen, Briefe und Therapie Sitzungen erzählt wurde. Das hat das Lesen sehr aufregend gestaltet und ich hatte das Gefühl als würde Ottila mich persönlich ansprechen. Ich habe eine gewisse Bindung zu ihrer Person aufgebaut und konnte mich, obwohl ich mich mit ihrer Situation nicht identifizieren konnte, super in ihre Lage versetzen.
    Der Humor der Autorin hat mir sehr gefallen! Ein wenig Ironie und die lustigen Kommentare der Hauptperson haben das Buch für mich abgerundet und sehr aufregend gemacht.
    Es ist kein klassisches Buch mit einer fortführenden Geschichte. Gegenwart und Vergangenheit werden vermischt, man erfährt immer zwischendurch etwas über die Hintergründe der Charaktere und kommt trotzdem nicht vom Thema ab.

    Fazit :
    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der vielleicht auch mal überlegt hat, sein Leben zu ändern. Leser, die gern auch mal ein wenig Humor im Buch haben möchten und trotzdem über ein ernstes Thema lesen wollen, sind hier richtig. Ein ernstes Thema wurde hier wirklich auf raffinierte und lustige Weise veranschaulicht. Sehr empfehlenswert! 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Lesefreudes avatar
    Lesefreudevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Verdammt nah dran an perfekt, aber leider auch kein kleines Fünkchen furchtbar mit dabei ;)
    Verdammt perfekt?

    Durch das wirklich wunderschöne, Interesse erregendes Cover bin ich erst auf das Buch aufmerksam geworden und hatte dann durch eine Verlosung des Verlages die Möglichkeit es zu lesen.

    Der Schreibstil ist eher gewöhnungsbedürftig durch die ständig wechselnden Perspektiven und Stile, dadurch bleibt es aber das ganz Buch über interessant. Der Inhalt ist sehr offen dargestellt und schonungslos intensiv beschrieben. Das Thema ist gut getroffen und vor allem zur heutigen Zeit sehr aktuell. Leider konnte mich das Buch an sich aber nicht 100%ig überzeugen. Mir kam es an vielen Stellen sehr oberflächlich rüber und ich konnte mich mit Ottila größtenteils einfach nicht anfreunden. 

    Ich denke, dass das Buch noch Potenzial nach oben hat. Viele Stellen sind aber schon gut getroffen, obwohl etwas mehr Ernsthaftigkeit teilweise auch nicht verkehrt gewesen wäre.
    Daher gebe ich dem Buch 4 Sterne, vielleicht kann ichs nach einem nochmaligen lesen in paar Monaten ja auf 5 aufstocken :)

    Kommentieren0
    41
    Teilen
    seldas avatar
    seldavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Cocktail aus „Girls“ und „Bridget Jones“: mit ganz viel Herz, euphorischen Höhen und nachtschwarzen Tiefen.
    Bridget Jones 2.0

    Ottila und ihre beste Freundin Grace kosten ihr Leben bis zum Limit aus und noch ein Stückchen darüber hinaus. Dann beschließt Ottila einen Kurswechsel, sie will die Affäre mit ihrem Chef beenden, aufhören Alkohol zu trinken und überhaupt alles besser machen. Als sie dann Thales kennenlernt und sich in ihn verliebt, scheint erst einmal alles auf dem richtigen Weg zu sein, doch dann wird es noch komplizierter…

    Ottila ist eine supersympathische Hauptfigur- sie hat so viele Schwächen und ist trotzdem oder gerade deswegen einfach nur liebenswert. Tapfer stellt sie sich ihren Herausforderungen. 

    Anneliese Mackintosh beschreibt mit einer schonungslosen Ehrlichkeit Situationen, die wahrscheinlich jeder kennt, die man aber niemandem zeigen oder erzählen möchte- dafür liebe ich sie. Obwohl einige schwierige Themen angesprochen werden, verliert der Roman nie seine Leichtigkeit. Das Buch ist wie ein Scrapbook gestaltet- viele verschiedene Elemente ergeben das ganze Bild. 

    Eine tiefgehende, berührende Geschichte- großartig erzählt!


    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    aufbauverlags avatar
    Autoren oder Titel-Cover
    Ottila McGregor möchte glücklich werden und zwar verdammt perfekt und furchtbar glücklich. So erklärt sie es ihrem Therapeuten. Noch aber hat sie eine zerstörerische Affäre mit ihrem Chef, verschickt nachts verzweifelte Nachrichten, nur um es hinterher zu bereuen, und trinkt zu viel. Viel zu viel. Um den Tod ihres Vaters zu vergessen, und dass sie ihre Schwester im Stich gelassen hat.
    Bis sie Thales begegnet und sich verliebt. Aber er ist nicht die Lösung der Probleme. Im Gegenteil, mit ihm fängt die Auseinandersetzung erst an. 
    „Verdammt perfekt und furchtbar glücklich“ ist eine mitreißende Tragikomödie der Generation Smartphone.

    „Man muss dieses Buch lieben, vor allem das Bild dieser funkelnden Großstadt-Singlefrau, die versucht, diesmal alles richtig zu machen - witzig, direkt, warmherzig, oft alles auf einmal." The Daily Mail

    Über Anneliese Mackintosh
    Anneliese Mackintosh ist Absolventin der Universität von Nottingham und hat einen Master in Creative Writing. Sie lebt in Manchester und Cornwall. 2016 erschien im Aufbau Verlag ihr  preisgekrönter Erzählband „So bin ich nicht“. „Verdammt perfekt und furchtbar glücklich“ ist ihr Romandebüt. Mehr zur Autorin unter www.anneliesemackintosh.com

    Jetzt bewerben!
    Um eines der 25 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

    Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!

    Euer Team vom Aufbau Verlag

    * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

    ** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben 
    Zur Buchverlosung

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    uffi1994s avatar
    uffi1994vor 2 Monaten
    es in der Leserunde bereits so tolle Kritiken bekommen hat :-)
    Kommentieren
    Lovely_Lilas avatar
    Lovely_Lilavor 3 Monaten
    Nach dem berührenden Debüt der Autorin möchte ich dieses Werk natürlich auch lesen. :)
    Kommentieren

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks