Anneliese Ude-Pestel Betty

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Inhaltsangabe zu „Betty“ von Anneliese Ude-Pestel

Der anrührende Bericht einer Kinderpsychotherapeutin Die Geschichte von Betty, einem Kind in großer seelischer Not, das von seiner Therapeutin erfolgreich in ein zugewandtes Leben geführt wird.

​ Erschreckend, informativ, hätte jedoch besonders am Ende länger und ausführlicher sein können

— LaLecture
LaLecture

Fundiert erklärt und interessant geschrieben. Betty selbst ist jedoch einfach unfassbar unsympathisch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein faszinierendes Buch mit tollen Einblicken. Für jeden, der sich für die Thematik interessiert, ein absolutes Muss!

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

für jeden der an der Thematik Interesse hat empfehlenswert! tolle Einblicke

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • ​ Erschreckend, informativ, hätte jedoch besonders am Ende länger und ausführlicher sein können

    Betty
    LaLecture

    LaLecture

    01. October 2016 um 01:35

    ​InhaltIn "Betty" berichtet die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Anneliese Ude-Pestel von der beinahe zweijährigen Therapie der zu Beginn der Behandlung sechsjährigen Betty. Das Mädchen leidet unter anderem unter starken Angstgefühlen und Aggressionen gegen sich selbst und gegen ihren kleinen Bruder; die verzweifelten Eltern wissen nicht mehr weiter.Mithilfe von Protokollen der Sitzungen und der Elterngespräche aber auch durch Zeichnungen der kleinen Betty vermittelt die Autorin anschaulich den Therapieprozess.MeinungAls anschauliches, in einfachen Worten verfasstest und zumindest anfangs ausführlich erklärtes Beispiel für eine Kinderpsychotherapie ist "Betty" eine empfehlenswerte Lektüre für jeden, der gerne etwas über Kindertherapie erfahren und sich nicht mit trockenen Fachbüchern herumschlagen möchte.Die Autorin führt in das Thema ein, indem sie Bettys Therapie vom ersten Elterngespräch bis zum letzten Brief der Eltern beschreibt und lediglich ab und zu erklärende Kommentare zu ihrem Verhalten oder den Gründen für Bettys abgibt. Dadurch erfährt der Leser, während er die Beschreibungen von Bettys Sitzungen (in denen sie meist spielt oder sich anderweitig kreativ auslebt und dabei durch ihr Verhalten einiges über sich preisgibt) liest, wichtige Dinge über frühkindliche Entwicklungsphasen, diagnostische Methoden (wie man z.B. anhand der von Betty gemalten Bilder Aufschluss über ihr Seelenleben erhält) und therapeutische Wege, einem Kind zu helfen, seine inneren Konflikte besser zu verstehen.Selbstverständlich handelt es sich hier nicht um eine Anleitung zur Therapie und aus Anneliese Ude-Pestels Verhalten spricht oftmals ihre Erfahrung, sodass sie viele Dinge auch intuitiv tut und dem Leser nicht erklärt, woher sie jetzt wusste, dass genau diese Reaktion von ihrer Seite Betty guttun würde.Bettys Geschichte ist erschreckend, nicht nur, weil es verstörend ist, zu sehen, dass ein sechsjähriges Kind beinahe 1500 Zeichnungen von Geistern, Monstern, Toten und Blut gemalt hat und von seinen eigenen Gefühlen oftmals völlig überwältigt wird und verzweifelt und hilflos reagiert. Erschreckend ist vor allem zu lesen, dass Betty nicht aus der klischeehaften Familie kommt, die man vielleicht erwartet, wenn man von einem schwer gestörten Kind hört: gewalttätig, vernachlässigend, lieblos, missbräuchlich. Bettys Eltern sind oberflächlich gesehen Bilderbucheltern, die mit ihrem jüngeren Sohn absolut liebevoll umgehen und sich nichts sehnlicher wünschen, als ihre kleine Tochter ebenfalls bedingungslos lieben zu können.Doch schon nach dem ersten Elterngespräch wird klar, dass auch die Mutter frühe Kindheitsprobleme noch nicht verarbeitet hat und diese teilweise auf Betty überträgt.Dies ist ein ganz wichtiger Punkt, der sich in Bettys Verhalten immer wieder widerspiegelt, von der Autorin jedoch in der zweiten Hälfte des Buches kaum noch aufgegriffen wird, was mich sehr enttäuscht hat, meinte sie doch vorher noch, eine Änderung des Verhaltens des Kindes könne nur erfolgen, wenn auch die Eltern ihr Verhalten ändern. Am Ende des Buches hat Betty plötzlich ein sehr herzliches Verhältnis mit ihrer Mutter, obwohl nach dem letzten beschriebenen Muttergespräch noch keine wirkliche Veränderung zu spüren war. Dort hätte ich mir mehr Informationen gewünscht.Das Buch liest sich leicht, da es hauptsächlich Gespräche zwischen der Therapeutin und Betty wiedergibt, die aus naheliegenden Gründen in einfacher Sprache gehalten sind. Ab und an sind neben diesen Sitzungsprotokollen Telefongespräche mit Betty oder Elterngespräche eingeflochten.Auch die Erklärungen der Autorin zu ihrem und Bettys Verhalten sind einfach und verständlich und nicht von unverständlichen Fachbegriffen überflutet.Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Sprache dennoch, denn das Buch ist immerhin auch schon 40 Jahre alt und die meisten Kinder würden sich heutzutage sicher nicht mehr so ausdrücken wie Betty.Wie bereits beim Verhalten der Eltern haben mir allgemein im letzten Drittel des Buches viele Schritte in Bettys Entwicklung gefehlt. Die Autorin weist darauf hin, dass die Lücken zwischen den im Buch beschriebenen Sitzungen nun größer werden, da sich die Stunden zu ähneln begannen, doch für mich schritt Bettys Entwicklung gerade in dieser Zeit enorm vorwärts und ich hätte mir eine kleinschrittigere Beschreibung gewünscht, um diesen Prozess besser nachvollziehen zu können. Bei einem Buch, das nur 170 Seiten umfasst, hätte das sicherlich auch nicht geschadet.Fazit"Betty" ist ein spannender, informativer und gut zu lesender Bericht einer Kinderpsychotherapie und ein guter Einstieg in das Thema, wenn man sich nicht mit treckenden Fachbüchern quälen will.Leider lässt der Informationsgehalt meiner Meinung nach am Ende deutlich nach, da wichtige Schritte in Bettys Entwicklung nicht ins Buch eingebaut wurden, sodass für den Leser ein lückenhaftes Bild entsteht.Ich vergebe 3,5 Sterne.

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  • absolut empfehlenswert

    Betty
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. November 2013 um 12:53

    Ein Buch, das tiefe Einblicke in die Thematik gibt. Die Geschichte von Betty hat mich gefesselt und zum Nachdenken gebrracht. Ich habe daraus viel gelernt und es gleich einer Freundin weitergegeben.

    Allerdings: ein Grundinteresse an der Psychologie sollte schon bestehen, wenn man sich das Buch anschafft.

  • Rezension zu "Betty" von Anneliese Ude-Pestel

    Betty
    Lovecat

    Lovecat

    12. October 2011 um 20:17

    Hab viel gelernt durch dieses Buch! Warum die verschiedenen Kindheitsphasen so wichtig sind etc. Wirklich erschreckend, was mit einem Kind passieren kann, wenn da was schief läuft...

  • Frage zu "Betty" von Anneliese Ude-Pestel

    Betty
    Birgül

    Birgül

    was bezeichnet die Autorin (Anneliese Ude Pestel)als eine Psyische Störung bei Betty?
    Welche Ursachen nennt die Autoin?
    Was denkt die Autorun über Chancen und Heilungswegen?

    • 4
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. September 2010 um 11:20
  • Rezension zu "Betty" von Anneliese Ude-Pestel

    Betty
    November

    November

    22. November 2009 um 18:21

    Sie sind klein und verletzlich. Sie sind den Erwachsenen dieser Welt ausgeliefert, von ihnen abhängig. Wie leicht so eine Kinderseele tiefste Qualen erleiden kann, beweist das gekürzte Protokoll einer fast 2-jährigen Kindertherapie. Anneliese Ude-Pestel zeigt darin die Entwicklung der kleinen Betty, die voller Aggressionen, Angst und Verzweiflung in ihren Stunden erscheint und zum Ende ihrer langen Therapie eine lebensbejahende Einstellung gewinnt. Die unbeschreiblichen Qualen des Kindes erschließen sich durch sein Verhalten in den Sitzungen und werden auch in seinen Zeichnungen deutlich, die dem Buch beigefügt sind. Äußerst erschreckend, machen sie klar, wie zart so eine Kinderseele ist und , dass jede uns vllt. unbewußte Handlung oder Reaktion Kindern gegenüber enorme Auswirkungen hat. Zum besseren Verständnis erklärt Frau Ude-Pestel die Symbolik der Bilder,die Bedeutung Bettys Spielen mit verschieden Figuren und Gegenständen.Auch die Eltern werden in die Therapie miteinbezogen,denn für eine Genesung des Kindes müssen die Eltern bereit sein sich Fehler einzugestehen und ihr Verhalten zu ändern. Dieses Buch ist sehr aufschlussreich und verhilft zu einem bewussteren Umgang mit den uns Schutzbefohlenen ab dem ersten Tag auf dieser Welt.

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  • Rezension zu "Betty" von Anneliese Ude-Pestel

    Betty
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2009 um 10:12

    "Betty" von Anneliese Ude-Pestel ist ein Buch, welches auf einer wahren Begebenheit beruht. Frau Ude, wie die Autorin im Buch von dem sechsjährigen Kind Betty gennant wird, ist Kindertherapeutin. Bettys Eltern kommen mit 1500 Zeichnungen ihrer Tochter zu ihr, um Hilfe zu erhalten, denn Betty malt Skelette, böse Augen, menschenfressende Tiere und scharfe Zähne. Im Verlaufe des Buches wird die Behandlung der Kleinen beschrieben. Anfangs kommt ein verschüchtertes Mädchen, was Angst vor offenen Fenstern und bösen Männern hat. Vertrauen zur Therapeutin zu fassen, fällt ihr schwer. Da sie sich aber während der Therapie in ihr Kleinkindstadium zurück ziehen kann, wird sie immer entspannter. Im Kleinkindstadium hat Betty vieles verpasst, sie wurde nicht gestillt und hat nie gefremdelt, was bedeutet, dass sie ihre Mutter als Baby nicht als Mutter gesehen hat. Als ihr vier Jahre jüngerer Bruder Sebastian geboren wird und er die Liebe bekommt, die sie sich so sehr wünscht, fängt sie an, ihn zu hassen. Nach seiner Geburt fängt sie an, die oben genannten Bilder zu malen. Das Buch beschreibt den gesamten Therapieablauf über fast zwei Jahre. Insgesamt ist es für einen Laien schwer nachzuvollziehen, wie Frau Ude die Therapie genau aufgebaut hat. Sie führt sie zurück in frühere Stadien, die sie verpasst hat, lässt sie aus der Flasche trinken und viel spielen. Man merkt, wie Bettys Ängste verfliegen, aber man weiß nicht, wie das geschafft wurde. Besonders beeindruckend an dem Buch sind die beigefügten Bilder, die das Kind gemalt hat, auf dessen Grundlage das Buch geschrieben wurde.

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  • Rezension zu "Betty" von Anneliese Ude-Pestel

    Betty
    Lillifee

    Lillifee

    13. September 2008 um 22:04

    Es geht in diesem Buch um das Protokoll einer Therapie und es ist sehr interessant die Schlüssel aus dem Verhalten zu sehen und der Rest (den ich jetzt hier nicht vorgreifen möchte... :)) Ist sehr interessant und man kommt sehr gut durch.

  • Rezension zu "Betty" von Anneliese Ude-Pestel

    Betty
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. August 2007 um 10:08

    "Betty" von Anneliese Ude-Pestel ist ein wirklich sehr bewegendes und faszinierendes Protokoll eine Kinderpsychotherapie. Im Laufe von 2-3 Jahren erhält der Leser Einblick in die Entwicklung eines, zumindest am Anfang, psychisch kranken Mädchen. Gespräche mit der Therapeutin, Spiele und Zeichnungen (die man auch im Buch betrachten kann + Erklärung einzelner Bilder) lassen in die Seele des kleinen Mädchens Blicken. Sehr empfehlenswertes Buch!

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