Annell Ritter Apfelgrüne Aussichten

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Inhaltsangabe zu „Apfelgrüne Aussichten“ von Annell Ritter

Einmal Landleben, immer Landleben Die Geschichten aus Brägenbeck gehen weiter: Die ehemalige Großstädterin Carla hat einen abgelegenen Bauernhof geerbt und betreibt dort eine einfache Pension. Sie ist glücklich mit ihrem neuen Leben und der jungen Liebe zum attraktiven Mechaniker Kai. Kleine Missgeschicke nimmt Carla gelassen. Nachdem sie sich und ihre Gäste aber beinahe vergiftet hätte – Pflanzen sehen für die botanisch unbedarfte Carla alle gleich aus – freundet sie sich mit der ungewöhnlichen Selbstversorgerin Gundula an. Nach und nach gewinnt Carla das Vertrauen der Dorfbewohner und fühlt sich immer mehr wie eine waschechte Brägenbeckerin. Auch ihre extrovertierte Freundin Lou ist mit von der Partie und unterstützt sie, wo sie nur kann. Doch nicht alle finden Carlas Anwesenheit gut. Großbauer Johannsen hetzt ihr das Ordnungsamt auf den Hals und schreckt auch sonst vor Intrigen nicht zurück. Aber Johannsens 14-jährige Tochter, Veganerin und Tieraktivistin, schlägt sich auf Carlas Seite. Die holt zum Gegenschlag aus. Liebe, Landlust, Lesevergnügen: Zwei Münchnerinnen im Emsland

Brägenbeck ist einfach schön! Hatte auch mit dem zweiten Buch von Annell Ritter entspannte und amüsante Stunden.

— LucyLinda
LucyLinda

Plötzliches Ende. Merkwürdige finde ich die lange Leseprobe im Anhang für den 1. Teil der Serie, warum nicht zum 3. Teil?

— Duweisstschonwer
Duweisstschonwer

Turbulente Zeiten in Brägenbeck - wiederum ein Lesegenuss!

— peedee
peedee

Schönes Buch zum Lachen und Entspannen!

— Ninamarierobin
Ninamarierobin

Eine humorvolle, gut gelungene Fotrstetzung!

— Kerstin73
Kerstin73

Netter Lesespaß mit witzigen, liebenswerten Figuren. In Carlas Pension würd ich ja mal gern Urlaub machen...

— Norskehex
Norskehex

Entspannendes Lesen mit apfelgrünen Aussichten.

— kleeblatt2012
kleeblatt2012

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  • Schön, wieder in Brägenbeck zu sein

    Apfelgrüne Aussichten
    LucyLinda

    LucyLinda

    30. June 2016 um 19:02

    Wie schon "Sommer in Grasgrün" garantiert auch der Nachfolger "Apfelgrüne Aussichten" wieder entspannende Lesestunden. Die Charaktere sind nur einfach liebenswert und ich freue mich schon auf weitere Geschichten aus Brägenbeck. Toll auch, dass das Buch nicht bierernst daher kommt sondern zum Lachen anregt.

  • Turbulente Zeiten in Brägenbeck

    Apfelgrüne Aussichten
    peedee

    peedee

    09. August 2015 um 11:39

    Neues aus Brägenbeck: Carla Schwanenfels, ehemalige Münchner Juristin, hat in Brägenbeck ihre Pension eröffnet und ist glücklich mit ihrem Freund Kai. Die Pension läuft gut und es macht Carla viel Freude, ihre Gäste kulinarisch zu verwöhnen. Aber als sie und die Gäste nach einem Abendessen schlimme Magenbeschwerden haben, ist klar, dass Carla nicht geniessbare Pflanzen verwendet hat! Gundula, eine Bekannte von Kai, ist eine wahre Kräuterexpertin und eilt zu Hilfe. Auch ihre Freundin Lou ist wieder mit von der Partie. Die Fehde mit dem Grossbauern Johannsen ist noch nicht ausgestanden: Schafft es Johannsen dieses Mal, Carla aus Brägenbeck zu vertreiben? Erster Eindruck: Ein tolles Cover mit vielen Details, die sich alle im Buch wiederfinden. Schade, dass es das Buch nur als E-Book gibt – es wäre eine Augenweide im Bücherregal. „Es kann der Bravste nicht in Ruhe leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!“ Johannsen intrigiert im grossen Stil: Eventuell muss Carla die Pension schliessen! Jacques, Lous Friseur, reist – zusammen mit Madame Pompidou, seinem Chihuahua – ebenfalls nach Brägenbeck, da er von seinem Freund Stéphane verlassen wurde und nun heftigen Liebeskummer hat („l’amour est un monstre!“). Witzig, wie sein französischer Akzent wiedergegeben wird. Für Melodramatik ist somit gesorgt. Plötzlich ist auch noch Augustin, einer von Lous Söhnen, da – er macht den Eltern zurzeit viele Sorgen, da er als Sprayer München verunstaltet. Zuerst weiss er nicht, was er in diesem „Kaff“ soll („hier gibt’s ja noch nicht mal richtigen Handyempfang“). Aber als er Marie kennenlernt, ist dies gleich vergessen… Dies ist Band 2 der Brägenbeck-Reihe; ein dritter Band ist in Arbeit. Ich freue mich bereits, lesetechnisch wieder nach Brägenbeck zu reisen und hoffe, dass es nicht mehr allzu lange dauert. Vielen Dank für schöne Lesestunden!

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  • Die Geschichten um die zwei Mädels aus München in der norddeutschen Provinz gehen endlich weiter.

    Apfelgrüne Aussichten
    Ninamarierobin

    Ninamarierobin

    24. July 2015 um 18:52

    Mir hat das neue Buch von Annell Ritter sehr gut gefallen. Es gibt originelle Figuren, die Carlas Leben als Pensionswirtin in Brägenbeck bereichern und auch ein Wiedersehen mit genialen Charakteren aus dem Vorgänger „Sommer in Grasgrün“. Besonders hat mich gefreut, dass Dorfpolizist Wendelin Meyerbär wieder seine Auftritte hatte. Natürlich gibt es auch fiese Intrigen von Bauer Johannsen, der wieder versucht, Carla das Leben schwer zu machen. Außerdem muß Carla sich mit einem aufdringlichen Verehrer herumschlagen und nebenbei auch noch gebrochene Herzen kitten. Bei all dem wird sie von ihrer Freundin Lou wieder tatkräftig unterstützt, die mich auch im zweiten Teil begeistert hat. Die Charaktere in diesem Buch sind liebenswert und es ist eine super Lektüre zum Entspannen und Lachen! Toll fand ich, dass der zweite Teil viel umfangreicher ist als der erste Teil.

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  • Eine gelungene Fortsetzung; wenn auch nicht so spannend wie der erste Roman

    Apfelgrüne Aussichten
    Schneekatze

    Schneekatze

    25. June 2015 um 18:57

    Gleich nach den ersten Seiten war ich direkt wieder in der Brägenbeck-Welt drin, als ob ich „Sommer in Grasgrün“ erst letzte Woche gelesen hätte. Man kann es aber auch lesen, ohne das erste zu kennen: Beide Romane bilden in sich geschlossene eigene Geschichten. In „Apfelgrüne Aussichten“ hat Carla sich auf dem Land recht gut eingelebt, ihre Pension läuft gut, nur gibt es immer noch Probleme mit einigen Dorfbewohnern. Der Titel hätte mich nicht sofort angesprochen, passt aber perfekt zum Inhalt: Das Leben auf dem Land wirkt hier im Gegenteil zum Münchner Stadtleben wie eine idyllische Welt, zeigt dann aber auch die Schattenseiten. Besonders der Großbauer will Carla samt Pension aus dem kleinen Ort jagen und versucht dafür so einiges. Trotzdem fand ich den Roman nicht so spannend wie den ersten. Auch das Ende kam mir etwas zu abrupt: Ich hätte gern noch weiter gelesen. Charaktere: Die Personen sind vielschichtig und individuell, mit Stärken und Schwächen. Und alle sind wieder mit dabei: Carla selbst natürlich, ihre ausgeflippte beste Freundin Lou, Carlas Freund Kai, der verschrobene Polizeimeister Wendelin Meyerbär, der hier noch ganz andere Seiten von sich zeigt als im vorigen Buch. Es kommen auch neue Charaktere dazu. Der französische Friseurmeister Jacques aus München, ein wenig theatralisch und zum Drama neigend, der aber auch mehr drauf hat. Oder Gundula, eine etwas seltsame Kräuterfee. Stil: Wie auch schon beim ersten Roman erzählt wieder die Hauptprotagonistin Carla in der Ich-Perspektive die Geschehnisse. Anders als in „Sommer in Grasgrün“, bei dem mir die Dialoge teilweise zu verschriftlicht vorkamen, sind diese im aktuellen Roman sehr lebendig; wie direkt aus dem Leben gegriffen. Fazit: 4/5 Unterhaltsam und mit eigenwilligen mehrdimensionalen Figuren. Hätte nur etwas spannender sein können.

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  • Unterhaltsame Lektüre, die aber leider nicht an den Vorgänger heran reichte ...

    Apfelgrüne Aussichten
    Die-wein

    Die-wein

    17. June 2015 um 13:12

    Carla hat sich gut in dem kleinen Örtchen Brägenbeck eingelebt und die Zimmer ihrer kleinen Pension waren während der Ferien fast durchgehend ausgebucht. Gemeinsam mit ihrem Freund Kai plant sie weitere Zimmer zu renovieren, um mehr Gäste aufnehmen zu können sowie den Ausbau des Dachstuhls. Allerdings macht ihr Großbauer Johannsen nach wie vor das (Land)Leben schwer und versucht mit allen Mitteln eine Schließung der Pension zu erwirken. Umso mehr freut sich Carla auf den Besuch ihrer besten Freundin Lou, die währenddessen in München Ärger mit der Polizei hat, da ihr Sohn neuerdings in einer Graffiti-Sprayer-Gang aktiv ist. Wenig später reist auch noch deren Friseur Jacques mitsamt Hund an und der Nachbarschaftsstreit gegen den Bauern Johannsen geht in die nächste Runde. Nachdem mir der erste Band der Reihe "Sommer in Grasgrün" bereits sehr gefiel, wollte ich nun unbedingt auch die Fortsetzung der Geschichte lesen und freute mich auf ein Wiedersehen mit den amüsanten Protagonisten. "Apfelgrüne Aussichten" schließt fast nahtlos an den ersten Band an und dennoch ist einiges passiert in der Zwischenzeit. Carla ist ausgefüllt mit ihrer Arbeit in der Pension und lebt nach wie vor glücklich in ihrer Beziehung zu Kai. Sie macht Kräuterwanderungen mit ihren Gästen und gemeinsame Kochabende, so dass diese sich bestmöglich von ihrem stressigen Alltag erholen und die Ruhe der Natur genießen können. Dabei kommt es jedoch beinahe zu einer Vergiftung der Gäste und Carla entschließt sich daraufhin die Selbstversorgerin Gundula einzustellen. Ich war bereits nach wenigen Seiten wieder mittendrin im Geschehen und durch die eingebauten kurzen Rückblenden in die Vergangenheit, kann man diese Fortsetzung auch problemlos lesen ohne den ersten Band zu kennen. Der Schreibstil ist locker sowie humorvoll und spätestens mit der Ankunft von Lou und Jacques zieht in Brägenbeck wieder das große Chaos ein und es geht alles drunter und drüber. Dennoch fehlten mir etwas die außergewöhnlichen Charaktere aus dem ersten Band, wie zum Beispiel der Dorfpolizist Wendelin Meyerbär, der zwar immer wieder mal kurz erscheint, aber diesmal eher sachlich und ernsthaft wirkt und auch die italienische Familie, die hier nur kurze Erwähnung findet. Stattdessen treten dieses Mal Lou sowie deren Sohn und der gemeinsame Freund Jacques mehr in Erscheinung, der mir jedoch viel zu klischeebehaftet erschien. Seine zusammengewürfelten Sätze aus deutschen und französischen Worten fand ich auf Dauer doch recht anstrengend und unglaubwürdig. Auch Lou kam mir dieses Mal viel zu brav und ordentlich daher. Die Handlung an sich ist wieder sehr ereignisreich und es passiert viel im kleinen Ort Brägenbeck. Allerdings denke ich, man hätte aus der ein oder anderen Situation noch mehr herausholen können. In meinen Augen wurde das diesmal alles etwas zu schnell und problemlos gelöst, was dem Ganzen dann leider etwas die Spannung nahm. Zum Ende hin blieben einige Fragen für mich ungeklärt, was jedoch auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Mein Fazit: "Apfelgrüne Aussichten" ist eine unterhaltsame leichte Lektüre, die sich sehr gut für zwischendurch oder für die Urlaubszeit eignet. Meiner Meinung nach reicht es jedoch nicht ganz an seinen Vorgänger heran. Mir fehlten schlichtweg die besonderen Charaktere, die den ersten Band so lesenswert machten.

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  • Tolle Fortsetzung

    Apfelgrüne Aussichten
    viktoria162003

    viktoria162003

    12. June 2015 um 04:16

    Meinung Nach langer Zeit (auch wenn es nur ein paar Monate gewesen sind) geht es nun endlich weiter mit Carla und ihrer schrägen Freundin Lou… und ich bin ganz ehrlich, so beim Lesen hab ich wirklich festgestellt, dass ich die beiden doch schon vermisst habe :D. Die Autorin (eigentlich sind es ja zwei) hat auch weiterhin ihren tollen Schreibstil beibehalten der das ganze Buch unglaublich spannend, romantisch und vor allem auch lustig gestaltet. Ich mag es einfach welche „Lockerheit“ in dem Buch steckt und man so das ganze Buch einfach mal so „nebenbei“ lesen kann. Naja… nicht ganz so nebenbei, denn sobald man einmal anfängt bleibt alles andere liegen, ich konnte mein Reader nicht mehr aus der Hand legen. Ein weiterer Teil den ich in den Brägenbäck Büchern so klasse finde und sie deswegen auch für mich besonders macht ist, dass die ganze Geschichte auf dem Lande spielt. Das verleiht dem Buch einfach einen realistischen Touch und ich kann mir gut vorstellen, dass in dem Dörfchen nebenan eine Carla lebt, oder man einen verrückten Bauern Johannsen antrifft. Spannend finde ich die ganze Geschichte, da man nicht weiß wie es weitergeht, denn Johannsen ist ein richtiges Schlitzohr und Lou lässt sich immer wieder etwas neues Einfallen. Doch selbst wenn die beiden nicht ihr Unwesen treiben, so gibt es genug alte und auch neue Charaktere die immer für Aufregung sorgen. Die Romanze von Carla und ihrem Kai geht weiter und läuft sozusagen neben der Geschichte her, ist also nicht die Hauptstory. Mir macht es komischerweise gar nichts aus dass die Romanze eben nicht der „Mittelpunkt“ der Geschichte ist (da ich ja sonst immer so gerne Schnulzen Lese ;)). Es passieren einfach viel zu viele andere „tolle“ Dinge die einem sogar zum Lachen bringt und für Unterhaltung sorgen. Die Charaktere sind einfach so richtig klasse. Wie ich ja oben schon verraten habe, ist mir beim Lesen aufgefallen, dass ich sie sogar irgendwie schon ein klein wenig vermisst hatte, da sie mir im Vorgänger schon so viel Freude bereitet hatten. Dadurch das sie ebenso realistisch erscheinen, hab ich sie alle (Bösewichte ausgenommen ;)) einfach in mein Herz geschlossen und wünschte mir meinen nächsten Sommer Urlaub bei Carla zu verbringen… wir würden uns sicherlich gut verstehen ;) und ich würde mir den Bauch mit ihren Kochkünsten vollschlagen. Fazit Eine hervorragende Fortsetzung die mir genauso viel Lesefreude bereitet hat wie der Vorgänger. Das Buch ist spannend, romantisch und vor allem lustig. Die Charaktere sind einfach realistisch und zum „Liebhaben“. Ich gebe dem Buch 5 Sterne mit Herzchen und kann es nur weiterempfehlen. 

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  • Unterhaltsame, kurzweilige Lektüre für den Sommer.

    Apfelgrüne Aussichten
    jess020

    jess020

    07. June 2015 um 16:19

    Nach “Sommer in Grasgrün” folgt nun mit “Apfelgrüne Aussichten” der zweite Brägenbeck-Roman des Autorenduos Annell Ritter. Die Geschichte um Protagonistin Carla Schwanenfels geht weiter – die ehemalige Münchner Anwältin hat sich nun ihr Leben in Brägenbeck aufgebaut und ist ganz glücklich dort. Ihre Pension ist gut besucht, so dass sie nun sogar jemanden zur Hilfe einstellen müsste – Carlas Freund Kai hat schließlich auch genügend in der eigenen Werkstatt zu tun. Auch ihre beste Freundin Lou kommt mal wieder aus München zu Besuch – und mit ihr der frisch verlassene Friseur Jacques. Schon ist wieder was los in Brägenbeck – wenn da nur nicht Bauer Johannsen wäre, der Carla immer noch als scheinbar einziger Dorfbewohner äußerst skeptisch gegenübersteht… Da ich die erste Geschichte um Carla und ihre Freundin Lou schon sehr gerne gelesen habe, hatte ich mich auch sehr auf die Fortsetzung und eine weitere Geschichte der beiden gefreut. Umso schöner war deswegen auch das Wiedersehen mit Carla, Kai und Lou – zumal die Geschichte nicht lange nach dem Ende des ersten Romans einsetzt. Das Einfinden ist damit auch nicht sonderlich schwierig, auch wenn sich einige Monate zwischen dem Lesen des jeweiligen Romans befinden. Die Charaktere sind wie auch schon letztes Mal sehr sympathisch, so dass es sehr unterhaltsam zu geht und man sie nur allzu gerne in der Handlung begleitet. Insbesondere Jacques bringt großen Schwung in die Handlung, mit seiner französisch-deutschen Redensart – gut, dass ich doch noch ein paar Brocken (nach 7 Jahren Französisch…) Französisch kann, so habe ich wenigstens alles verstanden. Auf jeden Fall ist Jacques ein unfassbar amüsanter, wenn auch leicht schräger Charakter, den man aber durchaus sofort gern hat und der absolut perfekt zur genauso unterhaltsamen Lou passt. Gemeinsam mischen sie Brägenbeck auf alle Fälle ordentlich auf. Auch die etwas gewöhnungsbedürftige Gundula trägt maßgeblich zum Unterhaltungswert bei – weshalb genau, das dürft ihr aber selbst rausfinden. Obwohl ich auch diese Geschichte wieder sehr gern gelesen habe, habe ich doch gewisse Höhepunkte in der Handlung vermisst. Die Handlung ist zwar sehr gelungen und hat mich auch gut unterhalten, aber sie konnte mich nicht so sehr fesseln wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte und ich habe eben zumindest den einen Höhepunkt, den Schwung in der Handlung vermisst. Wäre die Handlung eine Kurve, so wäre diese eine Gerade. “Apfelgrüne Aussichten” ist eine durchaus gelungene Fortsetzung des ersten Brägenbeck-Romans, welche ich gerne gelesen habe. Wer noch auf der Suche nach einer sehr kurzweiligen eBook-Lektüre für den Sommer ist, sollte sich einfach die beiden Brägenbeck-Geschichten auf den Reader laden!

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  • Wohlfühlroman

    Apfelgrüne Aussichten
    Donauland

    Donauland

    03. June 2015 um 11:26

    Dem Autorinnenduo Annell Ritter gelingt mit ihrem Roman „Apfelgrüne Aussichten” ist eine wunderbare Fortsetzung von „Sommer in Grasgrün“. Ich freute mich wieder nach Brägenbeck ins Emsland zu reisen. Das Cover ist im gleichen Stil wie sein Vorgänger gestaltet und passt einfach genau zum Inhalt, denn neben der Pension, sind ihr altes Fahrrad, der heißgeliebte Liegestuhl. Der Muffin ist sicher die Kreation von Lou, die ihre Backkünste auspackt. Carla Schwanenfels hat sich in Brägenbeck gut eingelebt, zum Glück hat sie ihren Freund Kai, dem Mechaniker, an ihrer Seite. Ihre Pension läuft besser als erwartet. Sie bietet auch Kräuterwanderungen an und kocht mit ihren Gästen gemeinsam. Fast hätte es ein Unglück gegeben, doch dann holt sie sich Hilfe von der Kräuterfee Gundula, die sie bei ihren Kräuterwanderungen unterstützt. Auch ihre beste Freundin Lou mit ihrem Sohn Augustin aus München sind zu Besuch, Lou mischt das Landleben richtig auf. Friseur Jacques reist wegen Liebesprobleme Lou aufs Land nach. Nur mit Großbauer Johannsen hat sie weiterhin zu kämpfen, denn er kann nicht vergessen, dass sie die Mastanlage verhinderte. Johannsen schickt ihr das Ordnungsamt zur Überprüfung, so steht auf einmal ein Verwaltungsbeamter mitten in ihrer Pension, doch zum Glück unterstützt sie Lou und wickelt den Beamten um ihre Finger. Außerdem bekommt Carla auch noch Fotos von Johannsens Tierhaltung und holt zum Gegenschlag aus. Annell Ritter hat mich mit ihrem zweiten Band von Beginn an gut unterhalten, ich verbrachte eine wunderbare Zeit in Bärgenbeck und genoss die Zeit in der ländlichen Idylle. Die Autorinnen haben einen angenehmen, flüssigen und humorvollen Schreibstil, beim Lesen flog ich nur so über die Seiten. Mir gefiel, dass die Geschichte aus der Sicht von Carla erzählt wird, so hatte ich das Gefühl sie zu begleiten und mit ihr das Landleben zu genießen. Carla mochte ich von Beginn an, sie ist bodenständig und zufrieden. Beim Lesen merkt man richtig, wie sie das Landleben genießt und sie kümmert sich liebenswert um ihre Pension und den Garten, bietet auch kleiner Kräuterwanderungen an und kocht mit ihren Gästen in ihrer neu errichteten Gartenküche. Die Beziehung zu Kai hat sie verändert, sie wirkt richtig glücklich. Natürlich integriert Bauer Johannsen weiterhin und versucht neben der Dorfbevölkerung auch die Ordnungsbehörde gegen sie aufzuhetzen. Ihre schrille Freundin Lou ist schlagfertig und fällt auf, natürlich zieht sie die Blicke der Männer sofort auf sich. Mit ihrem pubertierenden Sohn Augustin, Gus, hat sie es nicht gerade einfach, doch er verändert sich am Land und lernt das Leben zu lieben. Der schwule Friseur Jacques mit seinem französischen Akzent ist einfach skurril und versucht trotz Liebeskummer seine Auszeit zu genießen. Die Gäste ihrer Pension könnten gar nicht unterschiedlicher sein, von Geschäftsleuten bis hin zu einer Motorradclique. Besonders gut gefiel mir, dass Olga und Olli sich auf Carlas Bauernhof so wohlfühlen und mit Madame Pompidou ein witziges und unzertrennliches Gespann wurden. Ich würde mich freuen, wenn es noch eine Fortsetzung gibt, denn ich möchte noch gerne mehr über Carlas Pension und Bärgenbeck lesen. Dieser Wohlfühlroman bietet eine wundervolle Auszeit und einen wahren Lesegenuss!

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  • Apfelgrüne Aussichten

    Apfelgrüne Aussichten
    Lalapeja

    Lalapeja

    29. May 2015 um 08:09

    Wir reisen wieder nach Brägenbeck! “Apfelgrüne Aussichten” ist der zweite Roman des Autorinnenduos Annell Ritter und dreht sich wieder um die ehemalige Anwältin Carla Schwanenfels, die ihr Glück auf dem Land gefunden hat. Der erste Teil "Sommer in Grasgrün" erschien im Herbst 2014. Inhalt Im zweiten Teil ist der Umbau von Carlas geerbtem Haus und Grundstück zur idyllischen Dorfpension fast vollbracht. Der Betrieb läuft bereits und sie hat immer etwas zu tun. Ihren Gästen möchte sie unter anderem Wildkräuterwanderungen anbieten, vergiftet diese jedoch fast, weil sie die unterschiedlichen Pflanzen verwechselt. Abgesehen von diesen Beinahe-Unglücken könnte Carlas Leben aber nicht besser laufen! Sie hat eine neue Liebe gefunden, einen neue/n Beruf/ung und hat immer ihre beste und chaotische Freundin Lou um sich, die mit Rat und Tat zur Seite steht. Aber Brägenbeck wäre nicht Brägenbeck, wenn es nicht auch Bauer Johannsen geben würde, der es immer noch auf Carla abgesehen hat. Was er dieses Mal im Schilde führt, müsst ihr dann schon selbst lesen! Fazit Der zweite Roman von Annell Ritter hat mir auf jeden Fall viel besser gefallen als “Sommer in Grasgrün“. Ich wusste dieses Mal worauf ich mich einlassen würde und konnte total in Brägenbeck entspannen. Es kommen neue und verrückte Charaktere zu den alten lustigen und chaotischen dazu. Auch ist der Roman nicht mehr so kitschig wie noch sein Vorgänger, was mir sehr gut gefallen hat. “Apfelgrüne Aussichten” ist ein herrlicher Sommerroman, bei dem die Seele baumeln lassen kann und ich hoffe mittlerweile, dass es noch einen weiteren Ausflug nach Brägenbeck geben wird.

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  • Langeweile gibt es nicht in Brägenbeck. ....

    Apfelgrüne Aussichten
    Kerstin73

    Kerstin73

    24. May 2015 um 12:53

    Lebhaft und humorvoll geht es in Brägenbeck weiter....und auch wenn Brägenbeck sehr klein ist, scheint man dort keine Langeweile aufkommen zu lassen. Eine wahnsinnig gut gelungene, lustige Fortsetzung, die sich zu lesen lohnt! Carla fühlt sich richtig wohl in Brägenbeck. Ihre Pension läuft gut, für privates bleibt nur wenig Zeit. Für ihre Gäste biete sie Kräuterwanderungen und gemeinsame Kochabende an, auch wenn ihre Kenntnisse nicht wirklich für eine Kräuterexpertin reichen. Über die humorvolle Beschreibung ihrer Gäste - von Geschäftsleuten bis Rucksacktouristen - habe ich mich einfach nur amüsiert. Nachdem ihr bei einer Kräuterwanderung ein großes Missgeschick unterlaufen ist, sucht sie Hilfe bei Gundula, einer Kräuterexpertin. Auch hier gelingt es der Autorin , Gundulas "spirituelle Künste" liebevoll aufs Korn zu nehmen. Als dann auch noch Lou und Jacques auftauchen, ist es mit der Ruhe in Brägenbeck endgültig vorbei.....und mitten in die Vorbereitungen für das Dorffest platzt dann auch noch Lous Sohn, der momentan einfach nur Ärger macht und sich dann in Brägenbeck auch noch direkt in ein Mädchen verliebt, herein. Scheinbar ist Carla ist ihrem Nachbarn (Großbauer Johannsen) noch immer ein Dorn im Auge, denn plötzlich steht aufgrund einer anonymen Anzeige das Ordnungsamt vor der Tür. Doch im Kampf gegen ihren ungeliebten Nachbarn bekommt Carla völlig unerwartet Hilfe..... Jetzt hoffe ich nur noch auf eine Fortsetzung mit Carla als Bürgermeisterin von Brägenbeck ;-)

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  • Apfelgrüne Aussichten

    Apfelgrüne Aussichten
    Norskehex

    Norskehex

    23. May 2015 um 08:18

    Inhalt: Carla Schwanenfels hat sich inzwischen im kleinen Örtchen Brägenbeck ganz gut eingelebt und hat eine kleine Pension eröffnet. Auch mit ihrem Freund, dem KfZ-Mechaniker Kai läuft alles bestens. Es könnte alles so schön sein, wenn nicht Großbauer Johannsen gegen sie stänkern würde. Wieder mal versucht er alles um die kleine Pension von Carla schließen zu lassen und schreckt auch nicht vor Intrigen, Erpressung und Verleumdung zurück. Doch so einfach lässt sich Carla ihren Traum von der Pension auf dem Land nicht vermiesen. Unterstützung erhält sie wieder von Lou, ihrer besten Freundin, sowie deren Friseur Jacques, der sich wegen einer Liebeskrise aufs Land flüchtet. Außerdem hat Johannsen nicht damit gerechnet, dass Carla inzwischen im Dorf einige Freunde und Unterstützer hat. Und dann ist da noch Marie Johannsen, die pikante Fotos an Carla weiterleitet… Persönliche Meinung: Nachdem ich schon den ersten Band “Sommer in Grasgrün” lesen durfte, hab ich mich sehr über die Anfrage gefreut, ob ich nicht den zweiten Band auch lesen wolle. Da ich mich vom ersten Band schon sehr gut unterhalten fühlte, war ich gespannt was sich dieses Mal wieder in Brägenbeck abspielen würde. Und ich kann nicht klagen :-) Im lockeren Plauderton erzählt einem Carla aus ihrer Sicht was so los ist. Es wirkt fast als höre man einer Freundin zu, die aus ihrem Leben als Pensionswirtin in einem kleinen Ort erzählt. Ich hab mich sehr gefreut “alte Bekannte” wie Lou, Kai und Carla wiederzutreffen und fand auch Jacques superlusig, obwohl er ja schon fast eine Karikatur des Klisches eines französischen schwulen Friseurs ist. Aber er war doch sehr putzig. Und auch dass die beiden Hausschweine wieder mit von der Partie waren, fand ich schön. Wie es mit Lous Sohn Augustin und Marie, der Tochter von Bauer Johannsen, weitergeht, bin ich sehr gespannt. Denn da es in allen Handlungssträngen offene Enden gab, geh ich davon aus, dass es noch einen dritten Teil geben wird. Auch wenn mir das Buch sehr gefallen hat und ich mich von der Geschichte sehr gut unterhalten fühlte, waren mir Carla und der olle Bauer ein bisschen zu zahm. Ja, der Bauer startet eine Rufmord-Kampagne, aber die verläuft ins Leere. Und auch Carlas Gegenaktion ist nicht wirklich bissig. Da war im ersten Band ein bisschen mehr Pfeffer im Konflikt. Auch finde ich es schade, dass Carla als gewiefte Juristin, als die sie dargestellt wird, den Bauer nicht mal so richtig nach Strich und Faden fertigmacht, sondern sich auf sein Niveau mit den Flyern begibt. Aber trotz dieses kleinen Abstrichs fand ich die Geschichte super, konnte mir alles genau vorstellen und finde die Figuren einfach putzig und liebenswert. Also unbedingt lesen, wenn ihr ein paar entspannte Stunden haben wollt! Ein schönes Chicklit-Hängematten-Buch. Cover & Titel: Das Cover ist wieder im selben Stil gezeichnet wie schon beim ersten Band. Auf weißem Grund sind Versatzstücke der Geschichte zu sehen, die zusammengenommen das Buch ganz schön charakterisieren. Die oberen Ecken über dem Titel werden von einem Fahrrad und Blättern eingenommen. Links ist das Haus von Carla angeschnitten, rechts ein sehr lecker aussehender Muffin. Lou´s Backkünste spielen im Buch schließlich eine große Rolle. In der linken unteren Ecke steht ein Liegestuhl, ein Möbel, das in der Geschichte gern genutzt wird. Und die Gießkanne im rechten oberen Bereich deutet auf Carlas neues und liebgewonnenes Landleben mit eigenem Kräutergarten hin. Das Cover passt also wieder wunderbar zum Inhalt des Buches und kommt ganz unaufgeregt daher, macht sich aber einfach wunderschön. Der Titel “Apfelgrüne Aussichten” ist in derselben Schrift geschrieben wie schon beim ersten Band und in schönen Rotnuancen vom Hintergrund abgesetzt. Der passt zum Inhalt der Geschichte, weil Äpfel durchaus eine Rolle spielen. Außerdem ist grün die Farbe der Hoffnung und dass alles gut ausgeht, darauf hofft ja Carla.

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  • apfelgrüne Aussichten

    Apfelgrüne Aussichten
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    21. May 2015 um 19:47

    Carla hat sich mittlerweile gut eingelebt in Brägenbeck. Ihre kleine Pension läuft gut, ihre Beziehung zu Kai ist glücklich und das Landleben tut ihr gut. Doch als sie bei einer Kräuterexkursion die falschen Pflanzen mit nach Hause bringt und damit beinahe ihre Gäste vergiftet, sucht sie sich Hilfe bei der doch recht eigenwilligen Gundula. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Großstadt-Freundin Lou, dem Friseur Jacques und natürlich ihrem Freund. Doch Großbauer Johannsen kann nicht vergessen, dass Carla seinen Mastzuchtbetrieb hat verbieten lassen und sinnt auf Rache. Das Ordnungsamt soll klären, ob Carla die Pension weiterbetreiben darf. Doch keiner hat mit den Waffen der Frauen gerechnet. Der zweite Teil der Brägenbeck-Romane kommt locker-flockig daher. Mir persönlich hat er besser gefallen, als sein Vorgänger. Dies lag daran, dass ich die Charaktere nun schon kannte und mich einfach auf sie einlassen konnte. Carla fühlt sich wohl in Brägenbeck. Ihr Leben ist entspannt und sie ist glücklich, wenn ihr Gäste glücklich sind. Sie kümmert sich hingebungsvoll um ihre Pension und den Garten. Und in Sachen Liebe läuft es auch perfekt. Man merkt ihr an, dass sie zufrieden mit allem ist und eigentlich nichts ändern möchte. Die Autorin hat es wunderbar geschafft, dieses Gefühl zu vermitteln und zeitweise hatte ich wirklich das Gefühl, bei Sonnenschein in Carlas Garten zu sitzen, Prosecco zu schlürfen und einfach entspannen zu können. Als der Gegenpart – Großbauer Johannsen – ins Spiel kommt, kommt auch etwas Fahrt in die Geschichte. Am Ende des Buches kam mir ein Gedanken in den Sinn: Spannung darf man keine erwarten, dafür wird viel Entspannung geboten. Und genau das war ich dann auch: entspannt und zufrieden. Es bleiben auch einige Dinge ungeklärt, was ja stark auf einen dritten Teil hindeutet. Trotzdem wird man nicht unbefriedigt zurückgelassen. Fazit: Der Roman macht Lust auf mehr und ich würde mich über ein Wiederlesen mit Carla, Lou und Kai sehr freuen.

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