Annett Gröschner

 3.5 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Moskauer Eis, Walpurgistag und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Annett Gröschner

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Moskauer Eis

Moskauer Eis

 (9)
Erschienen am 24.09.2009
Walpurgistag

Walpurgistag

 (6)
Erschienen am 08.07.2013
Die Städtesammlerin

Die Städtesammlerin

 (5)
Erschienen am 13.03.2017
Mit der Linie 4 um die Welt

Mit der Linie 4 um die Welt

 (2)
Erschienen am 01.10.2012
Parzelle Paradies

Parzelle Paradies

 (1)
Erschienen am 27.08.2008
Heimatkunde Berlin

Heimatkunde Berlin

 (0)
Erschienen am 16.04.2010
Ein Koffer aus Eselshaut

Ein Koffer aus Eselshaut

 (0)
Erschienen am 01.03.2004

Neue Rezensionen zu Annett Gröschner

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Rezension zu "Die Städtesammlerin" von Annett Gröschner

Die Städtesammlerin
AlexandraKvor 5 Monaten

Annett Gröschner nimmt den Leser mit auf Reisen. In den verschiedensten Ländern fährt sie mit der Straßenbahnlinie 4 und berichtet von ihren Erlebnissen.

Das Buch beginnt mit einem Einführungskapitel. In diesem wird erklärt warum die Autorin immer mit der Linie 4 fährt. Dieses Kapitel ist etwas holprig zu lesen wegen den ganzen Straßennahmen, jedoch lohnt es sich dran zu bleiben.

Generell sind die Kapitel kurz und man kann immer mal schön zwischendurch in eine andere Welt abtauchen. Natürlich gibt es über einige Orten mehr zu erzählen als über andere. Die Kapitel sind abwechslungsreich und passend gestaltet. Einige sind besser andere nicht ganz so gelungen. So fand ich das Kapitel 13.27 Uhr – an der Trolleybushaltestelle Horeastraße vollkommen unnötig. Denn darin erzählt die Autorin auf 2 1/2 Seiten wie sie an der Haltestelle Kinder beobachtet.
In anderen Kapiteln erzählt sie auf ca. 10 Seiten ausführlicher über die Strecke und die Eindrücke, die sie auf der Straßenbahnfahrt sammelt. Was mir sehr gut gefällt ist, dass das Buch sehr gut recherchiert ist. Die Autorin verwebt gekonnt geschichtliche Hintergründe über die Städte, ihre Bauten und ihre Bewohner. Auch über die technischen Voraussetzungen der Straßenbahn ist sie bestens informiert.

Was ich als sehr störend empfand, waren die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Buch. Die Autorin ist studierte Germanistin und das Buch durchlief ein Lektorat, da sollten solche groben Schnitzer, wie sie hier zu finden sind, nicht passieren.

Die Städtesammlerin hat mich für zukünftige Reisen inspiriert, mir fremde Kulturen näher gebracht und mir auch etwas die Angst genommen. Letztlich ist es ein nettes Buch für zwischendurch und vor allem für reiselustige Leser zu empfehlen. Man kann das Buch gerne lesen, man muss es aber nicht.

 

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Rezension zu "Die Städtesammlerin" von Annett Gröschner

Ein kurzweiliges , spannendes, amüsantes, informatives Buch, das uns auf viele kleine Reisen mit nim
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Eine Städte - und Zeitreise der besonderen Art




Als ich den Titel laß dachte ich, "ja, das ist bestimmt interessant," denn auch wir fahren gern in fremden Orten mit öffentlichen Verkehrsmitteln um Land und Leute kennen zu lernen
Was mich dann in dem Buch erwartete war sehr überraschend.
Es sind nicht nur "Reiseerlebnisse" sondern sehr viel mehr.
So erfahren wir gleich zu Beginn etwas über den historischen Kontext der Magdeburger Straßenbahn und der sehr persönlichen Verbindung der Autorin zu der Line 4, die letztendlich auch die Motivation zu vielen Reisen mit Linien der Nummer 4 lieferte.
Egal wo Annett Gröschner hin kommt, erfährt man etwas über Land und Leute, politische Systeme, Begegnungen mit Menschen, historische Hintergründe, Architektur und Kultur und auch schon mal etwas über die hiesige literarischen Eindrücke. Immer vermittelt sie den verkehrstechnischen Hintergrund der jeweiligen Stadt Ja, und dann natürlich über ihre Fahrt mit der
Linie 4, die sie all  diese Eindrücke gewinnen lässt, die dieses Buch so besonders macht.
Sie selbst lebt seit 1983 in Berlin.
In diesem Buch nimmt sie uns mit zurück in ihre Heimatstadt Magdeburg um uns dann in die Welt hinaus zu führen. Uns teilhaben zu lassen an das abenteuerliche Treiben der ägyptischen Stadt Alexandria, Astana  in Kasachstan, Buenos Aires, Istanbul, Jekaterinburg, Kasan, Klausenburg, Minsk, New York, Peking, Reykjavik, Riga, Shanghai, Tartu in Estland, Tbilissi in Georgien,
Tel Aviv und Temeswar in Rumänien.
Für den ein oder anderen sind es ungewöhnliche Orte.
Sehr Ost lastig, (was ich keineswegs negativ meine). Vielleicht liegt dies an der DDR geprägten Kindheit.
18 Städte = 18 kleine, sehr detailreiche und informative, mal spannende, mal abenteuerliche und auch amüsante  Reportagen, die uns das wirkliche Leben in diesen Städten näher bringt als  jeder andere Reiseführer.
Es ist ein sehr inspirierendes, kurzweiliges Buch, dass einen Lust macht es der Autorin gleich zu tun.
Für den einen ideale Reiselektüre, für den anderen Inspiration für kommende Reisen und für wieder andere vielleicht einfach ein schönes kleines Büchlein um sich die weite Welt einmal anders ins Haus zu holen.
*
Der Autorin empfehle ich die noch nicht gemachte Reise mit der Linie 4 in Prag, die wir vor einigen Jahren gleich mehrfach machten.
Ich würde mich über eine Fortsetzung ihrer so wunderbaren Berichte sehr freuen.

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Rezension zu "Die Städtesammlerin" von Annett Gröschner

Hält nicht das, was es verspricht
himbeerbelvor einem Jahr


„Wenn ich erzähle, dass ich überall, wo ich bin auf der Welt, mit der Linie 4 fahre (vorausgesetzt, es gibt eine und sie fährt über der Erde), dann werde ich oft gefragt, warum die 4? Warum nicht die 1 oder die 6? Es gibt eine einfache Erklärung: Die 4 ist die Straßenbahnlinie meiner Kindheit.“ (S. 9)


Da ich gerne Reiseberichte lese und mich diese ungewöhnliche Idee gleich begeisterte, war ich neugierig auf das, was Annett Gröschner in ihrem Buch „Die Städtesammlerin“ über ihre Art der Stadterkundung zu berichten hatte.


Immer wieder ist es für die Autorin laut eigener Aussage, ein kleines Abenteuer, mit der Linie 4 in einem Bus, Minibus oder der Straßenbahn zu fahren, da sie im Vorfeld nie genau weiß, wohin sie im einzelnen fährt und was es für sie dabei zu entdecken gibt. In dem Buch führt sie diese Linie laut Titel an die entlegensten (?) Orte der Welt, gemeint sind damit Magdeburg, Alexandria, Astana, Buenos Aires, Istanbul, Jekaterinenburg, Kasan, Klausenburg, Minsk, New York, Peking, Reykjavik, Riga, Shanghai, Tartu, Tbilissi, Tel Aviv und Temeswar.


Dabei schildert sie nicht nur das Aussehen des jeweiligen Gefährts oder wie die Fahrscheine gelöst werden, sondern erzählt auch über das, was ihr in den einzelnen Städten bei ihrer Fahrt begegnet. Es entstehen Beschreibungen der Orte, wie man sie in den üblichen Städteportraits eher nicht findet, da die Linie 4 ja nicht zwingend an Sehenswürdigkeiten vorbei führt – und das kann mitunter auch trist und ziemlich unspektakulär sein. Die zusätzlichen Informationen über die Stadt oder sogar das Land blähen den Text dann nur noch künstlich auf, bevor sie abrupt für den Leser enden, ohne dass man das Kapitelende nachvollziehen oder mit einer Endstation der Linie 4 in Verbindung bringen könnte.


Der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Aufgrund der kreativen Reiseidee und der Anpreisung des Klappentextes war ich auf „Städteportraits, so abenteuerlich, wie nur das Leben sein kann“ eingestellt. Stattdessen hatte ich den Eindruck dass die Autorin, wie man bei uns so schön sagt ‚von Höcksken auf Stöcksken‘ kommt und mit ihren eher sachlichen Schilderungen krampfhaft Buchseiten füllen will.


Insgesamt finde ich es immer noch interessant eine Stadt auf diese willkürliche Art zu erkunden, bin aber der Meinung dass es wohl am spannendsten für den Reisenden selbst ist. Darüber zu lesen, fand ich eher ermüdend, weshalb ich dieses Buch nicht weiterempfehlen kann.

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