Annett Gröschner

 3.4 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Moskauer Eis, Die Städtesammlerin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Annett Gröschner

Annett Gröschner, 1964 in Magdeburg geboren, studierte Germanistik in Berlin, wo sie seit 1983 lebt. Für ihr schriftstellerisches Werk, das Sachbücher, Theaterstücke, Gedichte, Dokumentarliteratur wie Prosa umfasst, wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Außerdem schreibt sie als Journalistin für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen und das Radio. 2000 veröffentlichte sie mit großem Erfolg den Nachwenderoman "Moskauer Eis". 2011 erschien "Walpurgistag", ihr zweiter, ebenfalls von der Kritik hochgeschätzter Roman, der mit dem Brandenburg Lotto Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Annett Gröschner

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Buchformat:
Cover des Buches Moskauer Eis (ISBN: 9783746625805)

Moskauer Eis

 (10)
Erschienen am 24.09.2009
Cover des Buches Die Städtesammlerin (ISBN: 9783328100720)

Die Städtesammlerin

 (9)
Erschienen am 13.03.2017
Cover des Buches Walpurgistag (ISBN: 9783442745869)

Walpurgistag

 (6)
Erschienen am 08.07.2013
Cover des Buches Parzelle Paradies (ISBN: 9783894015756)

Parzelle Paradies

 (1)
Erschienen am 27.08.2008
Cover des Buches Parzelle Paradies (ISBN: 9783960540274)

Parzelle Paradies

 (0)
Erschienen am 20.09.2016
Cover des Buches Eine Stadt auf Fotopapier (ISBN: 9783941295124)

Eine Stadt auf Fotopapier

 (0)
Erschienen am 01.12.2013
Cover des Buches Heimatkunde Berlin (ISBN: 9783455380743)

Heimatkunde Berlin

 (0)
Erschienen am 16.04.2010
Cover des Buches Ein Koffer aus Eselshaut (ISBN: 9783894014322)

Ein Koffer aus Eselshaut

 (0)
Erschienen am 01.03.2004

Neue Rezensionen zu Annett Gröschner

Neu
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Rezension zu "Moskauer Eis" von Annett Gröschner

Für Wendeliteratur-Liebhaber geeignet
Sievervor 5 Monaten

Es wirkt wie eine wirre Collage aus Alltag und Erinnerungen. Teilweise belanglose Rückblicke, die wenig zum Hauptinhalt beigetragen haben, aber umsomehr groteske Beschreibungen. Streckenweise kam es zum Interessensverlust. Die Ich-Erzählerin wirkt von den Handlungen und Gedankengängen her distanziert, wer also seine Empathie gerne freilassen würde ist hier eher falsch. Es scheint, als wäre das Konzept ohne Sentimentalität - der Tod beinahe "Alltag" für die Protagonistin. Trotzallem hat es einen gewissen Charme, gibt einen guten Einblick in die politische und wirtschaftliche Lage in der DDR-Zeit und Gefriertechnik.  

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Rezension zu "Die Städtesammlerin" von Annett Gröschner

Die Städtesammlerin
AlexandraKvor 2 Jahren

Annett Gröschner nimmt den Leser mit auf Reisen. In den verschiedensten Ländern fährt sie mit der Straßenbahnlinie 4 und berichtet von ihren Erlebnissen.

Das Buch beginnt mit einem Einführungskapitel. In diesem wird erklärt warum die Autorin immer mit der Linie 4 fährt. Dieses Kapitel ist etwas holprig zu lesen wegen den ganzen Straßennahmen, jedoch lohnt es sich dran zu bleiben.

Generell sind die Kapitel kurz und man kann immer mal schön zwischendurch in eine andere Welt abtauchen. Natürlich gibt es über einige Orten mehr zu erzählen als über andere. Die Kapitel sind abwechslungsreich und passend gestaltet. Einige sind besser andere nicht ganz so gelungen. So fand ich das Kapitel 13.27 Uhr – an der Trolleybushaltestelle Horeastraße vollkommen unnötig. Denn darin erzählt die Autorin auf 2 1/2 Seiten wie sie an der Haltestelle Kinder beobachtet.
In anderen Kapiteln erzählt sie auf ca. 10 Seiten ausführlicher über die Strecke und die Eindrücke, die sie auf der Straßenbahnfahrt sammelt. Was mir sehr gut gefällt ist, dass das Buch sehr gut recherchiert ist. Die Autorin verwebt gekonnt geschichtliche Hintergründe über die Städte, ihre Bauten und ihre Bewohner. Auch über die technischen Voraussetzungen der Straßenbahn ist sie bestens informiert.

Was ich als sehr störend empfand, waren die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Buch. Die Autorin ist studierte Germanistin und das Buch durchlief ein Lektorat, da sollten solche groben Schnitzer, wie sie hier zu finden sind, nicht passieren.

Die Städtesammlerin hat mich für zukünftige Reisen inspiriert, mir fremde Kulturen näher gebracht und mir auch etwas die Angst genommen. Letztlich ist es ein nettes Buch für zwischendurch und vor allem für reiselustige Leser zu empfehlen. Man kann das Buch gerne lesen, man muss es aber nicht.

 

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Rezension zu "Die Städtesammlerin" von Annett Gröschner

Ein kurzweiliges , spannendes, amüsantes, informatives Buch, das uns auf viele kleine Reisen mit nim
Kinderbuchkistevor 3 Jahren

Eine Städte - und Zeitreise der besonderen Art




Als ich den Titel laß dachte ich, "ja, das ist bestimmt interessant," denn auch wir fahren gern in fremden Orten mit öffentlichen Verkehrsmitteln um Land und Leute kennen zu lernen
Was mich dann in dem Buch erwartete war sehr überraschend.
Es sind nicht nur "Reiseerlebnisse" sondern sehr viel mehr.
So erfahren wir gleich zu Beginn etwas über den historischen Kontext der Magdeburger Straßenbahn und der sehr persönlichen Verbindung der Autorin zu der Line 4, die letztendlich auch die Motivation zu vielen Reisen mit Linien der Nummer 4 lieferte.
Egal wo Annett Gröschner hin kommt, erfährt man etwas über Land und Leute, politische Systeme, Begegnungen mit Menschen, historische Hintergründe, Architektur und Kultur und auch schon mal etwas über die hiesige literarischen Eindrücke. Immer vermittelt sie den verkehrstechnischen Hintergrund der jeweiligen Stadt Ja, und dann natürlich über ihre Fahrt mit der
Linie 4, die sie all  diese Eindrücke gewinnen lässt, die dieses Buch so besonders macht.
Sie selbst lebt seit 1983 in Berlin.
In diesem Buch nimmt sie uns mit zurück in ihre Heimatstadt Magdeburg um uns dann in die Welt hinaus zu führen. Uns teilhaben zu lassen an das abenteuerliche Treiben der ägyptischen Stadt Alexandria, Astana  in Kasachstan, Buenos Aires, Istanbul, Jekaterinburg, Kasan, Klausenburg, Minsk, New York, Peking, Reykjavik, Riga, Shanghai, Tartu in Estland, Tbilissi in Georgien,
Tel Aviv und Temeswar in Rumänien.
Für den ein oder anderen sind es ungewöhnliche Orte.
Sehr Ost lastig, (was ich keineswegs negativ meine). Vielleicht liegt dies an der DDR geprägten Kindheit.
18 Städte = 18 kleine, sehr detailreiche und informative, mal spannende, mal abenteuerliche und auch amüsante  Reportagen, die uns das wirkliche Leben in diesen Städten näher bringt als  jeder andere Reiseführer.
Es ist ein sehr inspirierendes, kurzweiliges Buch, dass einen Lust macht es der Autorin gleich zu tun.
Für den einen ideale Reiselektüre, für den anderen Inspiration für kommende Reisen und für wieder andere vielleicht einfach ein schönes kleines Büchlein um sich die weite Welt einmal anders ins Haus zu holen.
*
Der Autorin empfehle ich die noch nicht gemachte Reise mit der Linie 4 in Prag, die wir vor einigen Jahren gleich mehrfach machten.
Ich würde mich über eine Fortsetzung ihrer so wunderbaren Berichte sehr freuen.

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