Annett Gröschner Die Städtesammlerin

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Inhaltsangabe zu „Die Städtesammlerin“ von Annett Gröschner

Annett Gröschner ist eine leidenschaftliche Sammlerin: Sie sammelt Lebensgeschichten, sie sammelt Alltag, und sie sammelt Städte. Ob in Alexandria, Kasan oder Peking – immer besteigt sie Bus oder Straßenbahn der Linie 4, denn die fährt in Bezirke, die den wahren Charakter der Stadt enthüllen. In ihrem Fahrtenbuch erzählt sie von ihren Begegnungen: In der 4 in Tartu wird viel geküsst; in Tel Aviv sitzt sie neben einer jungen Soldatin, deren Gewehr ihr an die Hüfte drückt. Über das Heute dringt Annett Gröschner in das Gestern vor und verknüpft souverän Geschichte mit Politik, Architektur-mit Literaturgeschichte, Abenteuer mit Lebensphilosophie – unprätentiös und poetisch, warmherzig und lustmachend.
"Die Städtesammlerin" versammelt hauptsächlich Reportagen aus dem 2012 erschienenen Buch "Mit der Linie 4 um die Welt".

Ein kurzweiliges , spannendes, amüsantes, informatives Buch, das uns auf viele kleine Reisen mit nimmt

— Kinderbuchkiste

Hätte ich mir etwas "optimistischer" gewünscht.

— melli_2897

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    Die Städtesammlerin

    Kinderbuchkiste

    15. July 2017 um 20:32

    Eine Städte - und Zeitreise der besonderen ArtAls ich den Titel laß dachte ich, "ja, das ist bestimmt interessant," denn auch wir fahren gern in fremden Orten mit öffentlichen Verkehrsmitteln um Land und Leute kennen zu lernen Was mich dann in dem Buch erwartete war sehr überraschend.Es sind nicht nur "Reiseerlebnisse" sondern sehr viel mehr.So erfahren wir gleich zu Beginn etwas über den historischen Kontext der Magdeburger Straßenbahn und der sehr persönlichen Verbindung der Autorin zu der Line 4, die letztendlich auch die Motivation zu vielen Reisen mit Linien der Nummer 4 lieferte.Egal wo Annett Gröschner hin kommt, erfährt man etwas über Land und Leute, politische Systeme, Begegnungen mit Menschen, historische Hintergründe, Architektur und Kultur und auch schon mal etwas über die hiesige literarischen Eindrücke. Immer vermittelt sie den verkehrstechnischen Hintergrund der jeweiligen Stadt Ja, und dann natürlich über ihre Fahrt mit der Linie 4, die sie all  diese Eindrücke gewinnen lässt, die dieses Buch so besonders macht.Sie selbst lebt seit 1983 in Berlin.In diesem Buch nimmt sie uns mit zurück in ihre Heimatstadt Magdeburg um uns dann in die Welt hinaus zu führen. Uns teilhaben zu lassen an das abenteuerliche Treiben der ägyptischen Stadt Alexandria, Astana  in Kasachstan, Buenos Aires, Istanbul, Jekaterinburg, Kasan, Klausenburg, Minsk, New York, Peking, Reykjavik, Riga, Shanghai, Tartu in Estland, Tbilissi in Georgien, Tel Aviv und Temeswar in Rumänien.Für den ein oder anderen sind es ungewöhnliche Orte. Sehr Ost lastig, (was ich keineswegs negativ meine). Vielleicht liegt dies an der DDR geprägten Kindheit.18 Städte = 18 kleine, sehr detailreiche und informative, mal spannende, mal abenteuerliche und auch amüsante  Reportagen, die uns das wirkliche Leben in diesen Städten näher bringt als  jeder andere Reiseführer. Es ist ein sehr inspirierendes, kurzweiliges Buch, dass einen Lust macht es der Autorin gleich zu tun.Für den einen ideale Reiselektüre, für den anderen Inspiration für kommende Reisen und für wieder andere vielleicht einfach ein schönes kleines Büchlein um sich die weite Welt einmal anders ins Haus zu holen. *Der Autorin empfehle ich die noch nicht gemachte Reise mit der Linie 4 in Prag, die wir vor einigen Jahren gleich mehrfach machten.Ich würde mich über eine Fortsetzung ihrer so wunderbaren Berichte sehr freuen.

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  • Hält nicht das, was es verspricht

    Die Städtesammlerin

    himbeerbel

    08. July 2017 um 10:25

    „Wenn ich erzähle, dass ich überall, wo ich bin auf der Welt, mit der Linie 4 fahre (vorausgesetzt, es gibt eine und sie fährt über der Erde), dann werde ich oft gefragt, warum die 4? Warum nicht die 1 oder die 6? Es gibt eine einfache Erklärung: Die 4 ist die Straßenbahnlinie meiner Kindheit.“ (S. 9)Da ich gerne Reiseberichte lese und mich diese ungewöhnliche Idee gleich begeisterte, war ich neugierig auf das, was Annett Gröschner in ihrem Buch „Die Städtesammlerin“ über ihre Art der Stadterkundung zu berichten hatte.Immer wieder ist es für die Autorin laut eigener Aussage, ein kleines Abenteuer, mit der Linie 4 in einem Bus, Minibus oder der Straßenbahn zu fahren, da sie im Vorfeld nie genau weiß, wohin sie im einzelnen fährt und was es für sie dabei zu entdecken gibt. In dem Buch führt sie diese Linie laut Titel an die entlegensten (?) Orte der Welt, gemeint sind damit Magdeburg, Alexandria, Astana, Buenos Aires, Istanbul, Jekaterinenburg, Kasan, Klausenburg, Minsk, New York, Peking, Reykjavik, Riga, Shanghai, Tartu, Tbilissi, Tel Aviv und Temeswar.Dabei schildert sie nicht nur das Aussehen des jeweiligen Gefährts oder wie die Fahrscheine gelöst werden, sondern erzählt auch über das, was ihr in den einzelnen Städten bei ihrer Fahrt begegnet. Es entstehen Beschreibungen der Orte, wie man sie in den üblichen Städteportraits eher nicht findet, da die Linie 4 ja nicht zwingend an Sehenswürdigkeiten vorbei führt – und das kann mitunter auch trist und ziemlich unspektakulär sein. Die zusätzlichen Informationen über die Stadt oder sogar das Land blähen den Text dann nur noch künstlich auf, bevor sie abrupt für den Leser enden, ohne dass man das Kapitelende nachvollziehen oder mit einer Endstation der Linie 4 in Verbindung bringen könnte.Der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Aufgrund der kreativen Reiseidee und der Anpreisung des Klappentextes war ich auf „Städteportraits, so abenteuerlich, wie nur das Leben sein kann“ eingestellt. Stattdessen hatte ich den Eindruck dass die Autorin, wie man bei uns so schön sagt ‚von Höcksken auf Stöcksken‘ kommt und mit ihren eher sachlichen Schilderungen krampfhaft Buchseiten füllen will.Insgesamt finde ich es immer noch interessant eine Stadt auf diese willkürliche Art zu erkunden, bin aber der Meinung dass es wohl am spannendsten für den Reisenden selbst ist. Darüber zu lesen, fand ich eher ermüdend, weshalb ich dieses Buch nicht weiterempfehlen kann.

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  • Tolle Idee, aber nicht was ich erwartet hatte

    Die Städtesammlerin

    melli_2897

    23. May 2017 um 22:35

    Was für ein kreatives Konzept! Mit der Linie 4 in verschiedenen Städten die Straßen zu erkunden, die dem normalen Tourist möglicherweise verborgen bleiben. Das hat fast schon etwas abenteuerliches - auch wenn es sich meist nur um Expeditionen im Großstadt-Dschungel handelt. Nach den ersten 2-3 Kapiteln macht sich aber bereits etwas Ernüchterung breit. Der Leser wird mit allen möglichen historischen Hintergrundgeschichten der jeweiligen Stadt überschüttet und bekommt dazwischen kaum eine kleine "Informationspause", um kurz durchschnaufen zu können. Die Städte sind interessant gewählt und bieten durchaus Potential für spannende Geschichten. In jedem Kapitel wartet man aber vergeblich darauf, dass etwas aufregendes passiert. Weil es hauptsächlich um die geschichtlichen Aspekte der Stadt geht, macht es oftmals keinen Unterschied, dass es sich bei dem Transportmittel um eine Tram oder einen Bus mit der Nummer 4 handelt, weil die Autorin dafür mit jeder beliebigen Linie reisen könnte. Mir fehlten deshalb häufig die Alleinstellungsmerkmale genau dieser einen Linie - immerhin liegt darin doch die Besonderheit der Idee. Ich hätte mir auch gewünscht, dass das Buch etwas "optimistischer" ist. Ab und an finden sich kleine Lichtblicke in den Erzählungen, aber der Großteil wirkt trist und viele Stadtteile werden eher als hoffnungslos und heruntergekommen beschrieben - das hat ja durchaus auch seine Berechtigung, deckt sich aber nicht mit meinen Erwartungen vom etwas ungewöhnlichen Reisebericht. So liegen manche Kapitel etwas schwer im Magen… Natürlich möchte ich das Buch nicht nur kritisieren. Mit drei Sternen fällt es schließlich in die Kategorie "ganz okay". Die Autorin beschreibt mit viel Liebe zum Detail und gibt Einblicke in das Alltagsleben anderer Kulturen, wie man es selbst nur selten erleben kann. Das Buch kann ja letztendlich nichts dafür, dass es nicht so ist, wie ich es mir vorgestellt und erhofft habe. Vielleicht gefällt es ja gerade deshalb einem anderen Leser umso mehr.

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