Annett Gröschner Mit der Linie 4 um die Welt

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Inhaltsangabe zu „Mit der Linie 4 um die Welt“ von Annett Gröschner

Buenos Aires, Paris, Magdeburg – Städte, wie wir sie noch nicht gesehen habenEine aufregende Reise um die Welt: Ob in New York oder Minsk, Alexandria, Buenos Aires oder Dresden – in jeder Stadt besteigt Annett Gröschner Bus oder Straßenbahn der Linie 4, denn die fährt immer in Bezirke, die den wahren Charakter der Stadt enthüllen. In ihrem Fahrtenbuch fängt die Autorin das urbane Leben ein, seine sozialen, ökonomischen und ideologischen Bedingungen, und unter dem vielgestaltigen Jetzt spürt man das Fließen der Zeit. Schicht für Schicht dringt sie in die Historie vor und verknüpft souverän Geschichte mit Politik, Architektur- mit Literaturgeschichte, Abenteuer mit Lebensphilosophie. »Mit der Linie 4 um die Welt« ist Reisebericht, Tagebuch und literarische Skizze, unprätentiös und poetisch, warmherzig und Lust machend, von einer, die wie Cees Nooteboom oder Andrzej Stasiuk nicht um des Reisens willen reist. Annett Gröschner ist immer auf der Suche nach dem Wesen der Stadt, dem Licht, dem Duft, dem Ton, in dem sie gestimmt ist.

Viele Kurzgeschichten. Einige länger, andere kürzer. Einige besser, andere weniger.

— arosa74
arosa74

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  • Mit der Linie 4 um die Welt

    Mit der Linie 4 um die Welt
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    08. January 2016 um 19:45

    Sammeln kann man Vieles. Briefmarken. Bücher. Tassen. Oder auch Geschichten. So wie Annett Gröschner. Dabei sammelt sie noch viel mehr. Alltag. Städte. Eindrücke. Erfahrungen. In jeder Stadt, in die Annett Gröschner reist, fährt sie mit der Linie 4 – jedoch nur, wenn diese überwiegend überirdisch verkehrt – dabei ist es egal, ob es sich bei dieser um Bus oder Bahn handelt. Nur überirdisch muss sie sein, denn schließlich will sie die Stadt in sich aufsaugen. So entstehen im Laufe der Jahre viele interessante und kurzweilige Portraits von Städten und Regionen, die sie nun in diesem Buch zusammengetragen hat. Annett Gröschner sieht ganz genau hin auf ihren Reisen und schildert bunten und grauen Alltag, beschreibt die schönen und auch die nicht ganz so schönen Ecken einer Stadt. Sie betrachtet die Städte durch die Scheibe der Straßenbahn und ist doch mittendrin, das Fenster wird gewissermaßen zu einem Rahmen für ihre Städteportraits; die Straßenbahn zum Mikrokosmos, in der sich die ganze Stadt vereinigt. Es scheint, als bräuchte es nur diesen begrenzten Raum, um eine Stadt kennenzulernen. Sich ein Bild von ihr zu machen. Doch Annett Gröschner bewegt sich nicht nur in der Gegenwart. Auf ihren Fahrten reist sie auch immer in die Vergangenheit einer Stadt und gibt etwas von ihrer Geschichte dem Leser preis. So werden ihre Touren auch immer ein wenig zur Geschichtsstunde, ohne dabei langweilig zu werden. Mit der Linie 4 um die Welt ist kein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen könnte. Es ist vielmehr eins, durch das man Kapitel für Kapitel reisen sollte, von einer Stadt zur anderen, von einer Haltestelle zur nächsten.

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