Annette Curtis Klause

 3,6 Sterne bei 241 Bewertungen

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Cover des Buches Blood and Chocolate (ISBN: 9783453266919)

Blood and Chocolate

 (241)
Erschienen am 10.11.2010

Neue Rezensionen zu Annette Curtis Klause

Cover des Buches Blood and Chocolate (ISBN: 9783453266919)FeFus avatar

Rezension zu "Blood and Chocolate" von Annette Curtis Klause

Wie schlecht sind die Menschen wirklich?
FeFuvor 4 Monaten

Wir begleiten hier Vivian und ihr Rudel, das die alte Heimat verlassen musste. Und immer noch eine Neue sicht.

Sie leben unter den Menschen. Unerkannt, distanziert, aber doch neben ihnen her.

Vivian verliebt sich in einen Menschenjungen. Er scheint so anders als die Anderen. Verständnisvoll, als wäre er ihr Seelengefährte. Auch ein Teil seiner Freunde wird zu ihren Freunden.
Vivian ist innerlich hin- und hergerissen. Im Rudel ist Unruhe. Sie liebt einen Menschenjungen und will sich ihm offenbaren - also ihre tierische Seite.

Dann scheint alles aus den Fugen zu geraten. Sie versinkt in Selbstzweifel, will sich selbst umbringen um das Rudel zu schützen. Und wird fast von ihrer einst so großen Liebe getötet.

Die Geschichte verläuft ganz ohne langweilige Längen. Man muss einfach immer weiter lesen und wissen wie es weiter geht. Die Spannung steigt und steigt!
Obwohl dieses Buch sehr oft das Gestaltwandlerherz höher schlagen lässt, habe ich ab und an das Gefühl mir fehlte etwas, kann dies aber nicht benennen.

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Cover des Buches Blood and Chocolate (ISBN: 9783453266919)H

Rezension zu "Blood and Chocolate" von Annette Curtis Klause

Kurzweiliges Buch mit viel mehr Potential
Hannicakevor 10 Monaten

Die 16-Jährige Vivian besitzt die Fähigkeit, sich in einen Werwolf zu verwandeln und wohnt mit ihrem Rudel zusammen, das sich weitgehend in die menschliche Gesellschaft integriert hat. Vivian geht in die Schule, ist dort aber eher ein Einzelgänger und findet keine menschlichen Freunde. Das ändert sich schlagartig, als sie Aiden kennenlernt, zu dem sie eine tiefere Verbindung spürt und mit dem sie gerne zusammen sein möchte. Seine Freunde nehmen sie in ihre Clique „Die Amöbe“ auf und Vivian´s Leben scheint nach einem schweren Schicksalsschlag endlich perfekt. Doch kann sie vor Aiden verstecken, dass sie mehr ist als ein normaler Mensch? Wie würde er reagieren, wenn er erfährt, dass sie sich in einen Werwolf verwandeln kann? Ist ihre Liebe ausreichend, damit sie sich ihm offenbaren kann? Noch dazu ist schon bald das ganze Rudel in Aufregung, da mysteriöse Morde geschehen und der Verdacht auf einen der Rudelmitglieder fällt.


Der Prolog beginnt mit einer Szene, die sich ein Jahr vor der eigentlichen erzählten Handlung ereignet hat. Das Rudel hat den Verlust ihrer Heimat und geliebter Rudelmitglieder aufgrund eines tragischen Vorfalls erlebt. Hier wird in Ansätzen und im Laufe der Geschichte detaillierter deutlich, weshalb die Werwölfe Menschen normalerweise meiden. Ist der Groll des Rudels auf die Menschen nachvollziehbar oder kann Vivian durch Aiden erkennen, dass man auch mit „normalen“ Menschen glücklich werden kann und sie von ihnen als das akzeptiert werden, was sie sind – nämlich viel mehr als nur Menschen? Diese Fragen begleiten den Leser durch die ganze weitere Geschichte.

Der weitere Teil des Buches ist in Monate und darunter in Kapitel untergliedert. Diese sind kurz und sorgen für einen guten Lesefluss.

Die Geschichte ist in der dritten Person aus der Sicht von Vivian erzählt. Dies ermöglicht einen guten Einblick in die Gefühle und Gedanken von der Protagonistin. Aber auch das Innenleben von Aiden wird in Ansätzen deutlich.

Die Beziehung der beiden zueinander wirkte in Teilen nicht vollkommen authentisch. Die Beziehung der beiden zueinander wirkte ein wenig zu schnell. Sie kannten sich nicht, sind aber sofort ins Gespräch und sehr kurz darauf zusammen gekommen. Wenn jedoch der Umfang des Buches beachtet wird, ist dies kein großer Störfaktor, da die Geschichte in sich kurzweilig ist.

Auch Vivian´s Entwicklung war zeitweise ein wenig unrealistisch, aber bei längerem Nachdenken erschien es als eine plausible Erklärung, dass sie aus Schmerz, der ihr zugeführt wurde, so gehandelt hat und ihr Verhalten eine unbedachte Kurzschlussreaktion war.

Es sind einige Spannungselemente enthalten, jedoch sind diese leider nicht bis zu einem Höhepunkt ausgebaut, sondern zu schnell aufgelöst worden, sodass zwar viel Potential und gute Grundlagen da sind, welche zum Teil jedoch nicht vollkommen genutzt wurden. Zum Ende hin gibt es allerdings einige unerwartete Wendungen.

Es ist eine kurzweilige Geschichte, in welcher der Leser nur oberflächlich in das Leben der Charaktere eintaucht. Alles verläuft sehr schnell, ohne genauer vertieft zu werden. Vor allem gegen Ende werden Dinge bzw. Aspekte aufgedeckt, aber beinahe sofort aufgelöst. Über das Rudelleben hat der Leser gute Einblicke erhalten, jedoch wären zu manchen Figuren oder Handlungen einige Details mehr wären wünschenswert gewesen, um noch tiefer in die Geschichte eintauchen zu können.


Dennoch ist es eine kurze Geschichte für zwischendurch über Werwölfe, die sich leicht und schnell lesen lässt.

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Cover des Buches Blood and Chocolate (ISBN: 9783453266919)biscoteria85s avatar

Rezension zu "Blood and Chocolate" von Annette Curtis Klause

Nettes Jugendbuch
biscoteria85vor einem Jahr

Das Werwölfe nicht die hässlichen, bösen Kreaturen sind, ist bereits seit verschiedenen Filmen und Büchern bekannt. Zumeist erleben wir diese Wesen nur in männlicher Form. IN Blood and Chocolate ist es zur Abwechslung mal ein Mädchen.


Die 16-jährige Vivian ist ein träumerischer und kreativer Mensch, der zugleich eine Werwölfen ist. In ihrem Rudel gibt es neben ihr noch fünf Jungs und dem Vater, welcher der Leitwolf ist. Leider kommt es zu einem Übergriff durch Menschen, welcher dazu führt, dass der Vater in Wolfsgestalt getötet wird und das Rudel nun ohne Führung ist.


Das Chaos innerhalb des Rudels ist vorprogrammiert, da die Jungen alle die neue Rolle übernehmen wollen. Aber von weiter oben wird entschlossen das Vivian die Leitung übernehmen muss. Für sie nicht die beste Entscheidung, denn sie erfährt das an ihrer Schule ein Junge ist, der Wölfe mag. Sie kommt ihm näher und muss ihm nun ihr Geheimnis offenbaren und dabei hoffen das er sie nicht ausliefert.


Alles in allem ist es als Jugendbuch echt gut zu lesen. Für die Erwachsenen ist es etwas zu weit hergeholt und etwas zu jung in seiner Schreibweise. Man erlebt die Sorgen eines nicht ganz normalen Teenagers in Verbindung mit der Verpflichtung des Schuld anderen gegenüber.


Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive geschrieben und recht flüssig zu lesen. Für Mädchen zwischen 13 und 17 sicherlich recht interessant.

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