Annette Amrhein

 4.9 Sterne bei 11 Bewertungen

Alle Bücher von Annette Amrhein

Ein heimlicher Weihnachtsgast

Ein heimlicher Weihnachtsgast

 (4)
Erschienen am 26.09.2016
Das rätselhafte Bootshaus

Das rätselhafte Bootshaus

 (4)
Erschienen am 21.02.2013
Der überraschende Weihnachtsbrief

Der überraschende Weihnachtsbrief

 (3)
Erschienen am 11.09.2018

Neue Rezensionen zu Annette Amrhein

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Rezension zu "Der überraschende Weihnachtsbrief" von Annette Amrhein

Eine entzückende Geschichte um den Waschbären Puck und seinem sehnlichsten Wunsch
Ramgardiavor einem Monat

Weihnachtsbilderbücher der beiden Autorinnen gab es schon in den vergangenen Jahren und mir haben sie immer sehr gut gefallen. Die Bilder sind liebevoll gezeichnet und besonders die Mimik der Tiere spricht ich an.

Puck, der kleine Waschbär, wünscht sich sehnlichst einen Brief zu bekommen. Immer stehen am Ende nur Grüße für ihn auf den Weihnachtskarten.

Seine Mama kann seinen Wunsch verstehen und bittet Onkel Schnurrbart, der Bär, Puck einen Brief zu schreiben. Leider begeht er aus Gutmütigkeit einen Fehler und erlaubt dem kleinen Zaunkönig den Brief zu transportieren. Der übernimmt sich völlig mit dem Brief und kann ihn nur mit Mühen zustellen.
Puck freut sich riesig über den Brief "An Puck, den großen Waschbären".

Ein wundervolles Weihnachtsbuch, dass durch seine einfühlsamen Texte nicht nur Kinder begeistern wird. Für mich wieder ein rundum gelungenes Buch. Ich freu mich schon aufs nächste Jahr und hoffe, dass diese Reihe weitergeht.

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Rezension zu "Ein heimlicher Weihnachtsgast" von Annette Amrhein

Eine wunderschöne weihnachtliche Geschichte über Miteinander und Alleinsein
Kinderbuchkistevor 2 Monaten

Weihnachten allein ist nicht schön.
Was macht denn am meisten Freude zu Weihnachten? Ja, richtig! Die meisten freuen sich andere zu beschenken und so geht es auch dem Bären, den wir gleich auf dem Cover kennenlernen. Doch zunächst sieht gar nichts danach aus, dass es für den Bären ein schönes Fest gibt, denn es gibt  allerlei Missverständnisse und vielleicht auch Voreingenommenheit und Angst.
Es wird Winter im Wald. Der Bär hat sich auf den Weg gemacht eine Höhle für den Winterschlaf zu suchen und findet diese in einem kleinen Wald, in dem viele Tiere leben. Was nun noch fehlt ist es sich dort gemütlich zu machen und das ist erst einmal viel Arbeit. So fegt er z.B. Laub für seine Höhle zusammen. Arbeit macht hungrig und durstig und so geht er zum Fluss um etwas Wasser zu trinken und klettert auf einen Baum um etwas Honig aus einem Bienenstock zu holen. Das beobachten die andren Tiere und nehmen all die Aktionen des Bären ganz anders wahr. Der Biber der beobachtet hatte, das der Bär fegte behauptet der Bär hätte ihn mit dem Besen verjagen wollen.  Der Biber, der im Wasser lebte fühlte sich ebenfalls von dem Bären bedroht als dieser Wasser getrunken hatte und auch der Specht, der auf dem Baum mit dem Bienenstock wohnte empfand diese Angst. So sprach es sich im ganzen Wald herum, wie böse der Bär doch wäre und alle versteckten sich sobald er auftauchte nur der Bär der merkte davon nichts, zu sehr war er damit beschäftigt seine neue Höhle wohnlich zu machen. Damit hatte er soviel zu tun, dass er den Winterschlaf verpasste doch das störte ihn nicht so hatte er das erste Mal in seinem Leben Gelegenheit Weihnachten zu feiern. Das freute ihn sehr und machte sich daran alles für das Weihnachtsfest vorzubereiten. Dazu wollte er alle Tiere des Waldes einladen und schrieb viele Einladungszettel, die er überall im Wald aushing. Einige Tiere bekamen sogar eigene Einladungen. Er  bastelte Geschenke und besorgte sogar einen Weihnachtsbaum. Was er nicht mitbekam, oben auf dem Baum saß ein kleines Eichhörnchen. Das jedoch hatte soviel Angst vor dem Bären, dass es sich nicht traute vom Baum zu . So gelangte es in die Höhle des Bären. Dieser bemerkte auch dort nicht, dass er einen Gast hatte, schmückte den Baum und bereitete das Essen vor. Als alles fertig war setzte er sich hin und wartete und wartete aber niemand kam. Da würde er so traurig, dass er sogar ein paar Tränen vergoss. Das sah das Eichhörnchen und traute sich heraus. Es hatte ja schon eine Weile den Bären beobachtet und eigentlich nichts Böses feststellen können. Schnell war die letzte Angst des Eichhörnchens verfolgen und sie hatten viel Spaß. Das bekamen die anderen Tiere mit und trauten sich bald auch vor die Höhle. Das sah der Bär und holte sie alle herein. So wurde es doch noch ein wunderschönes Weihnachtsfest. Alle freuten sich über die unerwarteten Geschenke des Bären bis ihnen auffiel, dass sie für den Bären gar nichts hatten doch der erklärte ihnen, das es für ihn das schönste Geschenk ist das alle gekommen sind und mit ihm Weihnachten feiern.
Diese wunderschöne Weihnachtsgeschichte zeigt einmal mehr den eigentlichen Gedanken von Weihnachten.
Miteinander für einander.
Es zeigt aber auch wie schnell Missverständnisse entstehen und dies zu Angst und Ausgrenzung führen kann.
Die Illustrationen veranschaulichen die Geschichte und bieten viele weitere Eindrücke. Sie spiegeln die Emotionen wie Angst, Traurigkeit und Freude sehr ausdrucksstark wieder. Ebenso die winterliche Stimmung, die Wärme in der Höhle und den Zauber der Weihnachtsfeier.


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Rezension zu "Der überraschende Weihnachtsbrief" von Annette Amrhein

Eine wundervolle Geschichte´vom Klein sein, Wünschen und mutig und zielstrebig sein.
Kinderbuchkistevor 2 Monaten

"Klein sein ist doof!"

Das sagen viele Kinder und haben damit auch recht.
Nie traut man ihnen etwas zu und oft steckt man einfach zurück.
So geht es auch den beiden Protagonisten dieser Geschichte.
Nun wundert sich der ein oder andere vielleicht, dass es sich hier um zwei Hauptfiguren handelt, wo der kleine Waschbär doch recht groß auf dem Cover abgebildet ist und man meinen könnte es ginge nur um ihn. Wer jedoch genau hin schaut sieht den eigentlichen Helden der Geschichte. Den kleinen Zaunkönig.
Erst einmal jedoch lernen wir Puck, den kleinen Waschbären kennen, der einen ganz besonderen Weihnachtswunsch hat. Er möchte einmal einen eigenen Brief bekommen. Immer sind die schönen bunten Briefe für die Großen. Er wird zwar stets mit Grüßen bedacht doch an ihn schreibt leider keiner. Als die Waschbär Mama vom Wunsch ihres Kleinen hört hat sie eine Idee. Sie schreibt einen Brief an den alten Bären, der so gerne Briefe schreibt und der erinnert sich noch gut an seine Kindheit. Er hat ein Herz für die Kleinen und so schreibt er Puck eine besonders schönen Kartenbrief.
Gleichzeitig wartet ein kleiner Zaunkönig sehnlichst darauf auch mal einen Brief auszutragen. Immer heißt es er sei zu klein.
Da der alte Bär aber ein Herz für die Kleinen hat gibt er dem Zaunkönig Pucks Brief.
Ob so ein kleiner Kerl den großen Brief wirklich zustellen kann?
Ihr werdet es erfahren wenn ihr diese wundervolle weihnachtliche Geschichte selbst entdeckt. Eins kann ich aber schon verraten. Der kleine Zaunkönig hat es nicht leicht, es wird sogar gefährlich. Wir begleiten den kleinen Vogel auf dem Weg zu Puck und erfahren gleichzeitig wie Puck sich auf Weihnachten vorbereitet.
Es ist eine sehr gefühlvolle, liebevolle Geschichte, die sich in die Welt der Kleinen hinein versetzt, mit der sich Kinder identifizieren können.
Gleichzeitig erfahren sie, dass es sich lohnt ein Ziel zu verfolgen. Das man sich nicht unterkriegen lassen soll auch wenn es mal schwierig wird. Unabhängig von den beiden Protagonisten und ihre Erlebnisse ist es wunderbar mit zu erleben, wie schön es ist wenn man Freunde hat und in einer Gemeinschaft lebt, die viel miteinander macht und sich gegenseitig hilft. Viele Kinder kennen ein solches Miteinander schon gar nicht mehr. Einige noch nicht einmal innerhalb der Familie. Dank der zauberhaften Illustrationen von Sabine Straub erleben wir dieses Gemeinschaftsgefühl genauso wie die weihnachtliche, winterliche Stimmung, die Sehnsucht und die Anstrengungen und Gefahren sehr unmittelbar und intensiv. Durch ihre Bilder wird die Geschichte lebendig. Mit viel Liebe zum Detail und einer wunderbar harmonischen Farbwahl verzaubert sie uns. "Beim Betrachten der Bilder wird einem ganz warm ums Herz", sagte ein kleines Mädchen neulich zu mir und auch die Senioren in unserer Leserunde stimmten diesem bei.
Eins jedoch fanden die Kinder nicht so schön an der Geschichte. Heißt es da doch, als der Bär den Brief dem Zaunkönig gibt: "Er hatte nämlich ein großes Herz für kleine Tiere.
Und darum machte er nun einen Fehler."
Dieser Satz sorgte bei den 5 bis 7 Jährigen für großen Unmut und Empörung. "Wieso ist das ein Fehler?" "Denkt der Bär er macht einen Fehler?" "Wieso schreibt der Erzähler das? Dann traut er dem Zaunkönig ja auch nichts zu.!" Wir vertagten die Diskussion bis zum Ende der Geschichte. Doch nun konnten die Kinder den Satz noch weniger verstehen. "Der Brief ist doch angekommen. Der kleine Zaunkönig hat sogar sein Leben riskiert damit der Brief ankommt."
Es war eine angeregte Unterhaltung an dessen Ende sich alle Kinder einig waren, den Satz hätte es nicht gebraucht. Doch zumindest hat er dazu geführt, dass wir mit recht jungen Kindern einmal über das schreiben von Geschichten und die richtige Ausdrucksweise geredet haben. Ein Aspekt, den ich bei der Auswahl der Geschichte nie im Sinn hatte. Aber so ist das nun mal. Manchmal kommt alles anders als geplant. Denn geplant war das Basteln eigener Karten und Briefe für kleinere Geschwister oder Familienmitglieder. Das machten wir dann etwas später.
 
Der Wunsch nach eigener Post, den hatte nicht nur Puck in unserer Geschichte sondern auch viele unserer kleinen Zuhörer. Gut, das wir unsere Senioren haben. Die haben gebastelt und geschrieben und nun werden unsere Kleinen zu Nikolaus ihre ganz persönlichen Briefe in der echten Post der Großen finden.
"Der überraschende Weihnachtsbrief" ist eine wundervolle Geschichte für die Vorweihnachtszeit aber auf Grund der Thematik ein Buch, das bei uns nicht im Weihnachtsarchiv einquartiert wird sondern die wir mit Sicherheit auch über das Jahr verteilt immer mal wieder vorlesen werden.
 
Übrigens es gibt ein weiteres wunderschönes Weihnachtsbuch von Annette Amrhein und Sabine Straub,"Ein heimlicher Weihnachtsgast", das ich sehr empfehlen kann!

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