Annette Dutton Das Geheimnis jenes Tages

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis jenes Tages“ von Annette Dutton

Ein verhängnisvoller Ausflug, eine große Lüge, ein Leben im Bann der Täuschung Die Leipziger Archäologin Nadine soll Knochenfunde an einen Aborigine-Stamm zurückgeben, die deutsche Wissenschaftler im 19. Jahrhundert unrechtmäßig an sich brachten, unter ihnen die bekannte Sammlerin und Naturforscherin Amalie Dietrich. Eines der Skelette weist Schussspuren auf – wurde der junge Mann um der Forschung willen ermordet? Doch noch ehe Nadine ihrem Verdacht weiter nachgehen kann, verschwindet ihre achtzehnjährige Tochter Alina, die sie auf der Reise begleitet hatte, spurlos. Die Polizei sieht zunächst keinen Grund, Ermittlungen aufzunehmen – während in Nadine lang verdrängte Erinnerungen aufsteigen: an jenen Tag im Frühjahr 1984, als ihre Zwillingsschwester starb.

Die Idee um Amalie Dietrich hat mich neugierig gemacht. Sowohl Plot als auch Erzählstil haben mich nicht überzeugt.

— campino246
campino246

Leider hat mich die Geschichte enttäuscht :(

— Lavazza
Lavazza

Sehr schönes Buch, dachte nur dass beide Geschichten am Ende noch mehr zusammenführen...

— MissPommes
MissPommes

Wirft ein neues Licht auf die Erforschung der Kontinente im 19. Jh.

— Helen13
Helen13

Auf historische und neuzeitliche Tatsachen beruhender Roman - interessant und spannend

— Dataha
Dataha

Drei Erzählstränge werden hier zu einer fesselnden und informativen Geschichte verwoben. Nicht mein letztes Buch der Autorin!!

— daneegold
daneegold

Ein Mix aus historischem Roman und Thriller. Spannend, interessant und nicht ganz ausgewogen.

— Lienne
Lienne

Schönes Buch,interessant geschrieben!

— Goldammer
Goldammer

Die Geschichte verschiedener Frauen in verschiedenen Zeiten, interessant, aber auch vorhersehbar.

— Yoyomaus
Yoyomaus

Eine spannend erzählte Geschichte über 2 starke Frauen und deren Töchter die eine lebt im 19.Jhd die andere im 21.Jhd, also jetzt.

— Caroas
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  • Wissenschaftlerinnen in Australien

    Das Geheimnis jenes Tages
    campino246

    campino246

    18. September 2017 um 09:40

    Die Geschichte hat zwei Erzählstränge. Einmal begleitet man Amalie Dietrich durch ihre Ehe, ihre Entwicklung zur Botanikerin und Australien. Amalie hat eine Tochter und kann sich durch ihre Berufung als Botanikerin nicht um sie kümmern, wie sie es gerne möchte. Außerdem begleitet man Nadine auf ihrer Reise nach Australien, wo sie einen Schädel, den Amalie Dietrich gesammelt hat, zurückgibt. So richtig verbunden sind die Geschichten nicht und passen irgendwie auch nicht zusammen. Der historische Teil um Amalie Dietrich ist zu Beginn interessant geschrieben. Als dann die Erzählung in Briefform wechselt, gefällt mir die Geschichte nicht mehr. Was fehlt? Einmal Emotionen und zum Anderen eine bildhafte Sprache. Amalie ist zum ersten Mal in einem ganz anderen Land, schafft es aber nicht Australien vor den Augen entstehen zu lassen. Die Schilderung wirkt hölzern und wenig begeisternd. Zum Ende muss dann wohl nochmal etwas passieren um eine Verbindung zur Gegenwart herzustellen und dann passiert eben nochmal was. Aber wieder wird alles lieblos, emotionslos erzählt. Dieser Teil der Geschichte war zu Beginn interessant, aber ab Mitte des Buches konnte er mich nicht mehr überzeugen. Nadines Geschichte ist nicht viel besser. Zunächst erwartet der Leser eine Liebesgeschichte, dann ändert sich die Erzählung aber so abrupt, dass ich mich wie vor den Kopf gestoßen fühlte. Das war zu plötzlich und die Geschichte wurde brutal. Und dann wird es so unglaublich unrealistisch und blöd, dass ich mehr als einmal überlegte das Buch abzubrechen. Ich habe mich aber bis zum Ende gequält und es wurde anstatt besser immer schlimmer. Fazit: Die Idee um Amalie Dietrich hat mich neugierig gemacht. Aber das Buch ist wirklich kein Lesegenuss. Sowohl Plot als auch Erzählstil haben mich nicht überzeugt und mir überhaupt nicht gefallen.

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  • Das Geheimnis jenes Tages

    Das Geheimnis jenes Tages
    Lavazza

    Lavazza

    19. July 2017 um 16:13

    Die Geschichte über Nadine, Vanessa und Thomas fing ziemlich spannend an und ich war begeistert und voller Begierde, als ich die Seiten weiterblätterte.Als das Kapitel geendet hatte, traf ich auf Amalie, die ich gleich von Anfang an irgendwie unsymphatisch fand und deshalb auch keinen Bezug zu ihr aufbauen konnte.Die Geschichte hat mich leider nicht begeistern können.Die beiden Handlungsstränge laufen bis zum Schluss nebeneinander her. Es gibt keine Verbindung und irgendwie auch kein Geheimnis oder irgendwas Spannendes was mich das Buch verschlingen lassen hat.Schade!

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  • Naja, es kann besser sein

    Das Geheimnis jenes Tages
    Hanna_Loft

    Hanna_Loft

    10. March 2017 um 23:44

    Das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen, denn es fehlte mir vieles und die Geschichte wurde an vielen Stellen nicht genug emotional verfasst

  • Historischer Roman + Thriller

    Das Geheimnis jenes Tages
    Moep

    Moep

    In diesem Buch begegnen uns im Wesentlichen zwei verschiedene Erzählstränge, die die meiste Zeit unabhängig voneinander erzählen und nicht wirklich miteinander in Verbindung stehen. Der erste Erzählstrang nimmt uns mit zu Amalie Dietrich ins 19. Jahrhundert. Amalie ist eine einfa-che, junge Frau, die einen Apotheker geheiratet hat und sich von ihm in die Lehren der Botanik einführen lässt. Sie ist ehrgeizig, arbeitet unermüdlich und bekommt schließlich 1863 die Chance, ins weite Australien zu reisen und dort Pflanzen und Tiere im Namen der Wissenschaft zu untersuchen. Knapp 200 Jahre später, im Jahre 2009, lehrt die Archäo- und Anthropologin Nadine als Professorin an der Universität Leipzig ihre Studenten über das Wirken der Amalie Dietrich in Australien. Gemeinsam mit ihrer Tochter Alina, die als Backpackerin Australien erleben möchte, unternimmt Nadine die weite Reise auf diesen entlegenen Kontinent. Doch schon kurze Zeit nach der Trennung der beiden, gelingt es Nadine nicht mehr, Kontakt zu ihrer Tochter aufzunehmen und sie bekommt zusehends mehr Angst, um ihr nun verschollenes Kind… In diesem Roman wurden zwei Genres miteinander verwoben, die auf den ersten Blick kaum zusammen funktionieren mögen: Auf der einen Seite lesen wir rund um die Protagonistin Amalie einen interessanten historischen Roman, auf der anderen Seite erleben wir mit Nadine und ihrer Tochter einen atemlosen Thriller. Funktioniert hat diese ungewöhnliche Kombination meiner Meinung nach ganz gut. Die Autorin Annette Dutton hat gezeigt, dass sie nicht nur geheimnisvolle Frauenromane schreibt, sondern weiß, wie sie ihre Leser durch atemlose Thriller-Elemente an ihr Buch fesseln kann. Vielleicht wäre es für Frau Dutton tatsächlich eine Überlegung wert, mal einen richtigen Thriller zu schreiben. Mir persönlich hat der Erzählstrang um Nadine nämlich am besten gefallen. Doch auch den historischen Erzählstrang fand ich sehr gelungen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass er zumindest in Teilen auf einer wahren Begebenheit beruht. Besonders hilfreich fand ich daher auch den Anhang dieses Buches, in dem die Autorin die wichtigsten historischen Gegebenheiten noch einmal näher erläutert und ihre eigene Darstellung im Roman mit der historischen Wirklichkeit vergleicht. Da hat sie wirklich gründlich recherchiert und uns als Leser viel lernen lassen über die gemeinsame Geschichte Deutschlands und Australiens. Leider konnte mich jedoch die Verbindung zwischen den beiden Erzählsträngen nicht wirklich über-zeugen. Im Grunde sind diese nämlich beide weitgehend unabhängig voneinander und werden nur durch eine Kleinigkeit miteinander verbunden, die in diesem Buch jedoch meist in den Hintergrund tritt. Dennoch ist das eine sehr interessante und neuartige Erzählform gewesen, die viel Platz lässt für eigene Gedanken zu den Themen Wissenschaft in der Moderne, die damit verbundenen Verbrechen an den indigenen Völkern und die Suche nach der eigenen Identität, wenn die eigene Ethnie in der Vergangenheit von Europäern angegriffen und zum Großteil vernichtet wurde.  Der ernste Hintergrund dieses Buches ist also nicht zu leugnen und hat mich sehr nachdenklich gemacht. Alles in allem werde ich Annette Duttons Buch in guter Erinnerung behalten und sicher gern wieder zur Hand nehmen, auch wenn ich es schade fand, dass die beiden Erzählstränge nicht stärker verbunden waren. Doch das ist sicherlich auch eine Geschmackssache.

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    • 2
  • Nur eine der beiden Geschichten überzeugt

    Das Geheimnis jenes Tages
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    01. February 2016 um 11:49

    Australien 1863-1873: Die Naturforscherin Amalie Dietrich sammelt fleißig Exponate aus der exotischen Tier- und Pflanzenwelt für ein privates Museum in Hamburg, um sich und ihrer Tochter Charitas, die in Hamburg zurückblieb, nach ihrer Rückkehr ein besseres Leben bieten. Denn Amalie stammt aus Siebenlehn, einem kleinen und armen Dorf im Erzgebirge. Nur durch unermüdliche Arbeit und stetiges Lernen erwarb sie sich in den letzten Jahren als Frau die Anerkennung von renommierten Biologen. Australien, Queensland, 2009: Die Anthropologin Nadine Weber überbringt einem lokalen indigenen Bevölkerungsstamm ein Artefakt, welches im 19. Jahrhundert unrechtmäßig erworben wurde und aus der Sammlung Amalie Dietrich stammt. Begleitet wird sie von ihrer 18jährigen Tochter Alina, welche als Backpacker durchs Land ziehen möchte. Doch auf einmal gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihrer Tochter. "Das Geheimnis jenes Tages" ist bereits der vierte Roman der in Australien lebenden deutschstämmigen Autorin Annette Dutton. Historischer Hintergrund des Buches (welchen die Autorin am Ende des Buches nochmal hilfreich zusammenfasst) ist der damalige Glaube der Wissenschaft, dass "unterentwickelte Naturvölker" dem Untergang geweiht wären. Daher wurden die bis heute umstrittenen Völkerschauen ins Leben gerufen, lebende "Wilde" vorgeführt, ganze Skelette und viele exotische Artefakte ausgestellt. Außerdem schuf die Naturforscherin Amalie Dietrich in dieser Zeit die größte Sammlung von zoologischen und botanischen Objekten. Damit habe ich auch bei mir eine Bildungslücke geschlossen, denn in meiner Heimatstadt gibt es einen Amalie-Dietrich-Platz, dessen namentliche Bedeutung mir bis jetzt noch nicht bekannt war. Amalie Dietrichs Leben und ihre Abenteuer in Australien sind dementsprechend auch sehr faszinierend, obwohl ich manche ihrer Entscheidungen aus heutiger Sicht nicht ganz nachvollziehen kann. Abgesehen von den manchmal etwas langatmigen Briefwechseln mit ihrer Tochter Charitas liest sich Amalies Teil aber recht flüssig und leicht weg. Leider hat mir die zweite Handlung rund um Nadine Weber überhaupt nicht gefallen. Das Geschichte wirkt doch arg konstruiert, mit vielen unglaubwürdige Zufällen und eher nichtssagenden Charakteren. Auch das Ende ist mir zu einfach gelöst und ein paar offene Fragen bleiben übrig. Zudem gibt es eine bestimmte Stelle, welche die recht naive Anthropologin nicht durchschaut, mir als Leser der Zusammenhang aber schnell klar war. Die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart ist auch nur recht klein und kaum erkennbar, sodass hier diesmal keine runde Sache entsteht und alles irgendwie nicht zusammenpasst. Man könnte die beiden Frauengeschichten auch problemlos getrennt voneinander lesen. Den jeweiligen Zeiten ordnet die Autorin dann noch einen eigenen Sprachstil zu, wobei der Wechsel doch immer etwas gewöhnungsbedürftig ist. Insgesamt ist "Das Geheimnis jenes Tages" nicht der beste Roman der Autorin. Die interessante Story um Amalie Dietrich überzeugt, die um Nadine Weber leider nicht. Trotzdem ist das Buch für eine leichte Lektüre zwischendurch ganz gut geeignet.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Das Geheimnis jenes Tages

    Das Geheimnis jenes Tages
    Kleine8310

    Kleine8310

    03. November 2015 um 00:48

    "Das Geheimnis jenes Tages" ist ein Roman der Autorin Annette Dutton. Das Buch erzählt von der Protagonistin Nadine. Nadine ist Archäologie - Professorin und Mutter einer 18 jährigen Tochter, namens Alina. Die Protagonistin wird damit beauftragt, Knochenartefakte an einen Aborigineestamm zurückzugeben, die deutsche Wissenschaftler im 19. Jahrhundert unrechtmäßig an sich gebracht haben sollen. Auch die bekannte Naturforscherin und Sammlerin Amalie Dietrich war bei der Gruppe der Wissenschaftler dabei.    Als bei einem der Skelette Schussspuren gefunden werden, will Nadine dem Ganzen nachgehen, aber ehe sie noch mehr Verdachtsmomente finden kann, verschwindet ihre Tochter Alina spurlos. Die Polizei beginnt zunächst nicht gleich mit dem Ermitteln, da sie keinen Anlass sieht, aber in Nadine beginnt ein Gefühlschaos. Denn sie erinnert sich an einen Tag im Jahr 1984 als sie ihre Zwillingsschwester verloren hat ...   Die Geschichte in diesem Buch wird in zwei spannenden Erzählsträngen geschildert. In einem wird die Geschichte von Amalie Dietrich im Jahr 1863 erzählt und der zweite Erzählstrang ist in der Gegenwart angesiedelt und erzählt von der Archäologie - Professorin Nadine und ihren Erlebnissen bei dem Aborigineestamm und bei der Spurensuche in der Vergangenheit. Die Wechsel zwischen den beiden Geschichten hat große Abwechslung beim Lesen gebracht und auch die Spannung erhöht.    Der Schreibstil von Annette Dutton hat mir sehr gut gefallen. Besonders toll fand ich die bildhaften und interessanten Beschreibungen der Geschehnisse und auch der Landschaft, den Aufgaben im Job der Archäologen etc. Die Charaktere wurden schön ausgearbeitet und ich habe ihre Erlebnisse gerne verfolgt. Das Einzige was mir ein bisschen gefehlt hat, war das ganz besondere - das besondere Extra, um mich zu hundertprozent zu begeistern. Toll war es aber auf jeden Fall!   "Das Geheimnis jenes Tages" ist eine spannende Geschichte über zwei unterschiedliche Leben, die mich mit interessanten Charakteren sehr gut unterhalten hat!

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  • Leserunde zu "Das Geheimnis jenes Tages" von Annette Dutton

    Das Geheimnis jenes Tages
    aba

    aba

    Ein verhängnisvoller Ausflug, eine große Lüge, ein Leben im Bann der Täuschung Die in Australien lebende deutsche Autorin Annette Dutton entführt uns mit ihrem neuesten Roman ein weiteres Mal ins ferne Australien. Wenn ihr Fans von geheimnisvollen Familiengeschichten seid, ist "Das Geheimnis jenes Tages" genau das Richtige für euch! Habt ihr Lust auf eine spannende Geschichte mit unerwarteten Wendungen vor den Kulissen des australischen Outback? Dann dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen! Zum Inhalt Die Archäologin Nadine soll einem Aborigine-Stamm einige Artefakte zurückgeben, die deutsche Forscher im 19. Jahrhundert unrechtmäßig an sich gebracht haben. Ihre 18-jährige Tochter begleitet sie und verschwindet wenig später spurlos im Outback. Als die Polizei sie nicht finden kann, wächst Nadines Angst ins Unermessliche. Lang verdrängte Erinnerungen steigen in ihr auf: An jenen Tag im Frühjahr 1984, als ihre Zwillingsschwester starb … Leseprobe Zur Autorin Annette Dutton, 1965 in Deutschland geboren, studierte Geisteswissenschaften in Mainz. Seither arbeitet sie als Fernsehproducerin und Autorin, zuletzt für ein Australien-Special der Wissenschaftsserie "Galileo" sowie die zweiteilige Australien-Reportage "Der Zug der Träume". Ihre Romane wurden von Presse und Leserinnen begeistert aufgenommen, "Die verbotene Geschichte" war ein SPIEGEL-Bestseller, für "Das geheime Versprechen" wurden sie 2015 mit der DeLiA ausgezeichnet, dem Preis für den besten deutschsprachigen Liebesroman. Annette Dutton lebt mit ihrem Mann John und Sohn Oscar in Australien. Zusammen mit Knaur verlosen wir 25 Exemplare von "Das Geheimnis jenes Tages" unter allen, die Lust haben, diesen spannenden Australien-Roman im Rahmen einer Leserunde zu lesen, besprechen und rezensieren. Was müsst ihr dafür tun? Bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr bis zum 06.09. auf diese Frage antwortet: Wüsten, Regenwälder, Korallenriffe. Australiens Natur ist vielfältig und beeindruckend. Wie stellt ihr euch das Leben dort vor? Auf eure Antworten freue ich mich. Ich wünsche euch viel Glück!          * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 673
  • Das Geheimnis jenes Tages - ein Genremix aus historischem Roman und Thriller

    Das Geheimnis jenes Tages
    Lienne

    Lienne

    28. October 2015 um 07:03

    Ein verhängnisvoller Ausflug, eine große Lüge, ein Leben im Bann der Täuschung Die Leipziger Archäologin Nadine soll Knochenfunde an einen Aborigine-Stamm zurückgeben, die deutsche Wissenschaftler im 19. Jahrhundert unrechtmäßig an sich brachten, unter ihnen die bekannte Sammlerin und Naturforscherin Amalie Dietrich. Eines der Skelette weist Schussspuren auf – wurde der junge Mann um der Forschung willen ermordet? Doch noch ehe Nadine ihrem Verdacht weiter nachgehen kann, verschwindet ihre achtzehnjährige Tochter Alina, die sie auf der Reise begleitet hatte, spurlos. Die Polizei sieht zunächst keinen Grund, Ermittlungen aufzunehmen – während in Nadine lang verdrängte Erinnerungen aufsteigen: an jenen Tag im Frühjahr 1984, als ihre Zwillingsschwester starb. Meine Meinung: Der Beginn ist sehr interessant, spannend und toll geschrieben, sodass ich sofort ins Geschehen und die Geschichte abtauchen konnte. Es gibt drei unterschiedliche Handlungsstränge. Der Handlungsstrang um Nadine und ihre Tochter konnte mich absolut überzeugen, während mir der Handlungsstrang um Amalie im Mittelteil zu ausführlich wurde und zum Schluss zu kurz geraten ist. Ich hab mich im Mittelteil dabei erwischt, wie ich die Passagen um Amalie nur überflogen bin und musste mich zusammenreißen auch da genau zu lesen. Den dritten Handlungsstrang fand ich spitze und absolut spannend, aber mehr verrate ich darüber nicht :-)!Die Charaktere sind toll gestaltet und vorallem mit Nadine habe ich richtig mitgefiebert und mitgelitten. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass ich mir alles beschriebene sehr gut bildlich vorstellen konnte. Diesem Genre-Mix aus Thriller und historischem Roman bin ich bisher noch nicht begegnet, aber mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Ich lese beide Genres gerne und warum nicht kombinieren? Das Ende ist mir persönlich ein wenig zu kurz geraten. Fazit:Toller Genre-Mix, der mich leider aufgrund von langatmigen Passagen in einem der Erzählstränge nicht zu 100% überzeugen konnte. Dennoch lesenswert, vielleicht habt ihr ja eine ganz andere Meinung als ich! Also lest selbst :-)

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  • Jedes Buch hat seine eigene Geschichte

    Das Geheimnis jenes Tages
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    26. October 2015 um 10:26

    Im Jahr 1984 muss die sechzehnjährige Nadine ihre zwei Jahre jüngere Schwester in den Osterferien auf eine Skifreizeit begleiten. Da Vanessa unter Asthmaattacken leidet, sah es der Vater als notwendig an, dass Nadine auf ihre Schwester aufpasst. Doch die war gerade schwer verliebt. Umso größer die Freude, als ihr Freund Thomas auftaucht. Er hatte sich heimlich bei der Freizeit angemeldet. Nach einigen Tagen steht bei der Gruppe eine Wanderung an. Doch das Wetter war umgeschlagen, und die Leute warnten sie vor diesem Trip. Peter Langen, der Gruppenleiter, ignoriert dies und sie machen sich auf den Weg. Und so geschieht, was vielleicht vorhersehbar war, ein Unglück, bei dem Nadines Schwester ihr Leben verliert. Fortan lebt Nadine mit der Schuld, sie hätte nicht genug auf Vanessa aufgepasst. Der zweite Erzählstrang beginnt 1842 in Siebenlehn. Dort lebt die einundzwanzigjährige Amalie. Auf einer Sammeltour mit ihrer Mutter begegnet sie Herrn Dietrich, der sich ganz dem Studium der Pflanzenwelt widmet. Amalie und Wilhelm Dietrich heiraten, bekommen eine Tochter, Charitas. Amalie ist wissbegierig und lernt von Wilhelm, während die kleine Tochter bei ihrer Mutter aufwächst. Doch als diese plötzlich stirbt, steht Amalie vor einem Chaos. Sie kann keinen Haushalt führen, geschweige ein Kind erziehen. Es gibt gute und interessante historische Romane. Das neue Buch von Annette Dutton basiert auf das Leben der Amalie Dietrich. Hauptsächlich basieren die Informationen auf dem geführten Briefwechsel zwischen Amalie und Charitas. Amalie weilte über zehn Jahre in Australien, während Charitas in Deutschland blieb. Was die beiden Frauen verbindet bzw. welch Schicksal hinter ihnen steht, erschließt sich mir nicht. Die Story hat mich zwar beeindruckt, allerdings nicht geflasht. Der Erzählstrang von Amalie Dietrich ist sehr ausführlich und deutlich beschrieben. Im Grunde genommen hätte die Autorin hieraus ein eigenes Buch schreiben können. Mir fehlte die Harmonie, die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Durch die Kapitelüberschriften war man aber doch gleich informiert, auf welcher Zeitebene es nunmehr weiterging.  Die Charaktere der Gegenwart waren blass, farblos und traten nicht in den Vordergrund. Sie waren halt da, mehr aber auch nicht. Was bei der Familie Dietrich nicht der Fall war, denn sie waren bildhaft beschrieben und von daher gut vorstellbar. Hin und wieder stolperte ich über ein Wort, was mich irritierte. Ein Beispiel:  Zitat S. 63/64 "Siebenlehn, 1849 ... "Wilhelm", sagte Amalie, "ich habe viele neue Erfahrungen gemacht, seit ich Siebenlhn verlassen habe. Ich bin ruhiger geworden, und ich denke heute über manches anders als noch vor einem Jahr. Vielleicht war ich zu überbordend in meinen Gefühlen, als ich einfach auf und davon bin und Siebenlehn hinter mir gelassen habe." Das Wort habe ich fett markiert. Es mag Kleinkrämerei sein, doch mich hat es gestört. Zu kritisch? Aber bei dem Wort "überbordend" angewandt in der damaligen Zeit kamen mir dann doch Zweifel. Fazit  "Das Geheimnis jenes Tages" brachte mir die Person Amalie Dietrich näher, ich lernte ihr Wirken kennen. Sie war schon eine Persönlichkeit ihrer Zeit. Wer also war Amalie Dietrich? Der historische Hintergrund und eine aufschlussreiche Zusammenfassung befindet sich am Ende des Buches. Die Geschichte zweier Familien, leider zu langatmig als spannend. Für mich eher mittelmäßig, da die Geschichte zwar informativ, aber nicht fesselnd ist und so habe ich das Buch - leider - des öfteren zur Seite gelegt. Es stellt sich die Frage, ob die Autorin einfach zu viel gewollt hatte und daran gescheitert ist. "Das Geheimnis jenes Tages" werde ich mit 3,5 Lesegenuss-Büchern bewerten, denn im Vergleich zu manch anderen Romanen ist es immer noch gut. Doch es reicht nicht an die vorherigen Werke von Annette Dutton heran.

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  • Die Geschichte verschiedener Frauen in verschiedenen Zeiten, interessant, aber auch vorhersehbar.

    Das Geheimnis jenes Tages
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    19. October 2015 um 06:50

    19. Jahrhundert. Amalie lernt Wilhelm, einen Forscher kennen und verliebt sich in ihn. Nach baldiger Hochzeit beginnen die beiden gemeinsam die Feldforschung zu betreiben, wobei Wilhelm Seiten an sich zeigt, die Amalie oft zweifeln lassen. Doch sie beißt sich durch und schafft es so, ihren eigenen Traum zu verwirklichen. Doch damit sind auch viele Opfer verbunden. 2000er Nadine macht sich auf den Weg, um einen Schädel zurück nach Australien zu bringen. Begleitet wird sie von ihrer Tochter Alina, die sich im Anschluss als Backpacker ein Jahr durch Australien schlagen will. Doch schon nach kurzer Zeit merkt Nadine, dass etwas nicht stimmt. Es beginnt eine fieberhafte Suche nach ihrer Tochter. Ist sie dem gleichen Täter zum Opfer gefallen wie der namenlose Engel, den man einige Jahre zuvor im Outback gefunden hat? Die Geschichte verschiedener Frauen zwischen Deutschland und Australien. Packend, spannend, lehrreich und interessant! Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat, auch wenn manche Dinge vorhersehbar waren. Die Autorin hat es geschafft jedem Charakter seine eigene Seele einzuhauchen, die man flux bildlich vor sich sehen kann. Mit viel Liebe zum Detail wird die Feldarbeit und das Leben von Amalie beschrieben. Diese Szenen und auch der rege Briefwechsel von ihr und ihrer Tochter war für mich das Beste an dem Buch, weil man die Gefühle und Sehnsüchte der beiden Frauen richtig gut spüren konnte. Doch auch die Beziehung von Amalie zu ihrem Mann wurde sehr interessant dargestellt und zum Schluß ist man sich unschlüssig, was man denn nun wirklich von diesem Mann halten soll. Interessant war auch die Geschichte von Nadine und ihrer Tochter Alina. Jedoch war die Geschichte für mich an einigen Stellen vorhersehbar und nicht so spannend, wie die von Amalie. Trotzdem hat es mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Während Alinas genervte Art immer sehr gut ausgedrückt wurde, war Nadine immer sehr rechtschaffend und taff, was ich auch sehr schön fand. Durch die verschiedenen Zeiten kann man sich das Bild und die Anschauungen der Frauen in den verschiedenen Zeitaltern sehr schön zusammen puzzeln und Vergleiche ziehen.  Sehr schön in diesem Buch ist der Wandel des Schreibstils. Während zu Beginn nur aus der erzählenden Sicht geschrieben wurde, gibt es in der Mitte einen Teil, der nur aus Briefwechseln besteht. Das ist schön und frisch, es lockert auf und macht sofort Lust auf mehr. Auch schön ist, dass man hier die Welt durch die Augen der schreibenden Personen sehen kann. Begeisterung und die Sicht der Dinge werden hier gut ausgedrückt und man fühlt sich sofort mitten drin. Empfehlen möchte ich das Buch allen, die historische Australienromane mögen, aber auch allen, die ein Dramen und Schicksalsromane favorisieren. Aber auch Freunde von Spannung und Geheimnissen kommen hier nicht zu kurz, denn immer wieder nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung.

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  • Zwei Geschichtsstränge über starke Frauen und ihren Töchtern

    Das Geheimnis jenes Tages
    Caroas

    Caroas

    15. October 2015 um 14:38

    Amalie Dietrich die erste Protagonistin lebt im 19.Jhd und lebt in ihrem Beruf als Naturforscherin auf. Als sie die Möglichkeit bekam für 10 Jahre im Auftrag von Herrn Godeffroy für sein Museums nach Australien zu gehen, lies sie ihre damals 14jährige Tochter Charitas in Deutschland zurück. Amalie ist eine reale Person, die es wirklich gab und von der Autorin sehr gut wiedergegeben wird. Auch ihre Tochter Charitas. Der Briefwechsel bei dem man beide Frauen, deren Gefühle und die Arbeit Amalies kennen lernt ist sehr informativ. Ihr Mann Wilhelm Dietrich der ihr die Natur nahegebracht hatte, war mir nie wirklich sympathisch. Er achtete weder Amalie noch ihre gemeinsame Tochter. Nadine die zweite Protagonistin lebt in der Jetztzeit. Sie ist Archäologin und erhält den Auftrag einen Skelettkopf nach Australien zurückzubringen, der von Amalie damals nach Deutschland gesendet wurde. Nadine nimmt ihre Tochter Alina mit nach Australien. Nachdem sich Alina von ihrer Mutter trennte um Australien mit einem Backbag zu erkunden verschwand sie spurlos. Da die Polizei nicht sofort etwas unternahm (erst frühestens in einem Monat!!!), machte sich Nadine alleine auf die Suche nach ihrer Tochter. Dabei fallen beide Frauen einem Backpackmörder in die Hände, was der Geschichte einen thrillerähnlichen Touch gibt. Auch diesen Mörder gab es wirklich. Fazit: Annette Dutton bringt die Geschichten ihrer Protagonistinnen mit viel Spannung wieder. Man möchte das Buch schiaga nicht aus der Hand geben. Sie schafft es in beiden Handlungsstränge die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten, Dadurch dass sie in den Überschriften die Jahreszeiten immer angibt verliert man auch nicht den Überblick und wird nicht aus dem Lesefluss herausgerissen.

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  • Vielleicht hätte man mich ja für Botanik begeistern können

    Das Geheimnis jenes Tages
    FAMI_Anke

    FAMI_Anke

    14. October 2015 um 17:42

    Mich kann man sehr leicht mit Geheimnissen locken, egal ob sie riesig sind oder nur klitzeklein. Deswegen war ich auch so erfreut über das Buch. Schon der Titel versprach mir viel Spannung - kommt das Wort Geheimnis ja schon darin vor. Dann noch das Land, in dem es spielt. Australien! Das große weite Land in dem es bestimmt immer noch viele geheime und unentdeckte Flecken gibt. Eine starke Frau, die sich allen Widerständen zum Trotz durch die Männerwelt boxt und einfach nur ihren Weg geht. Genau das habe ich ehrlich gesagt alles vom Buch erhofft. Vielleicht waren am Ende auch einfach nur meine Erwartungen zu groß. 1863 wird die deutsche Naturforscherin Amalie Dietrich nach Australien geschickt. Vorher war sie noch mit ihrem Mann unterwegs und jetzt sammelt sie mit einmal für ein exklusives Privatmuseum. Doch bis dahin war es ein weiter Weg. 2015 übergibt die Naturforscherin Nadine einem alten Aborigine-Stamm ein lang vermisstes Artefakt. Ihre Tochter begleitet sie und wird kurz daraufhin vermisst. Nadine begibt sich auf der Suche nach ihrer geliebten Tochter ins Outback. Auch nachdem ich mich immer wieder aufgerappelt und das Buch zur Hand genommen habe, hat es mich schlussendlich doch nicht so begeistern können, dass ich es bis zum Schluss lese. Nach gut 240 Seite breche ich ab und überlasse Amalie und Nadine ihrem Schicksal. Ich möchte nicht mal wissen, wie es mit den beiden ausgeht. Beide leben nur für die Natur und ihre Arbeit. Keiner von beiden kümmert sich richtig um sein Kind. Die eine, weil sie nur Pflanzen im Kopf hat und die andere, weil sie als Jugendlicher einen schweren Schicksalsschlag erlag. Ich bin zwar selber noch keine Mutter, aber gerade, was Amalie macht, das macht man einfach nicht mit seinem Kind. Damalige gesellschaftliche Umstände hin oder her. Mit keinem der beiden Charaktere bin ich richtig warm geworden, keiner von beiden ist mir ans Herz gewachsen. Und dann fesselt mich eben auch nichts richtig. Der Briefwechsel zwischen Amalie und ihrer Tochter ist so furchtbar nichtssagend. Nadine ihre Geschichte wird auch immer mal nur so angerissen. Beides fühlt sich so unvollständig an. Ständig habe ich auf was gehofft, auf mehr. Aber leider kam nie mehr. Vom Schreibstil und der Bildsprache ist alles okay. Keine langen Sätze. Alles sehr verständlich ohne viele überflüssige Satzzeichen. Nur leider konnte auch dieser Punkt mich nicht zum lesen überzeugen. Ich weiß, dass man es als Autor nicht einfach hat. Und mir ist auch klar, dass man es nicht immer jeden Recht machen kann. Ich schenke mein Buch meiner Bibliothek. So gibt es wenigstens noch viele Leser, die vielleicht sogar eine ganz andere Meinung als ich haben.  

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  • Eine Geschichte zwischen damals und heute...

    Das Geheimnis jenes Tages
    Foreverbooks02

    Foreverbooks02

    Inhalt:Australien 1863: Begeistert untersucht die Naturforscherin Amalie Dietrich die Tier- und Pflanzenwelt. Ausgerechnet sie, eine Frau aus einfachen Verhältnissen, soll Sammlungen für ein exklusives Privatmuseum erstellen. Doch der Auftrag hat einen Preis: Ihre Tochter muss in Deutschland zurück bleiben. Zudem ist die Arbeit gefährlich - und das nicht nur, weil in Australien giftige Tiere lauern. 2015: Die Archäologie-Professorin Nadine übergibt einem Aborigine-Stamm ein Artefakt, das deutsche Forscher im 19. Jahrhundert unrechtmäßig an sich gebracht haben sollen. Ihre 18-jährige Tochter begleitet sie und wird wenig später im Outback vermisst. Nadine gerät in Panik. Schon einmal hat sie einen geliebten Menschen durch die Gewalt der Natur verloren. Der Schreibstil ist sehr simpel, weshalb das Buch ja eigentlich schnell zu lesen sein sollte, was aber leider nicht der Fall war. Im Buch gibt es immer wieder Zeitsprünge zwischen heute und damals, und zwischendurch auch immer wieder welche ins Jahr 2002, wodurch drei verschiedene Handlungsstränge gegeben sind. Leider hat mich das, auch auf Grund der Jahreszahlen, oft verwirrt. Leider besteht ein großer Teil der Handlung nur aus Briefwechseln zwischen Amalie und ihrer Tochter, was auf Dauer doch ein wenig langweilig zu lesen ist. Außerdem sind die meisten dieser Briefe so übertrieben schmalzig, das es keine wirkliche Freude macht sie zu lesen. Die Charaktere hatten leider auch nur wenig tiefe, waren simpel gestrickt. Die Geschichte selbst begann mit einem tollen Prolog, der mir Hoffnung auf mehr machte. Leider kam danach Spannungs-Mäßig nicht mehr besonders viel, was die Geschichte leider ziemlich flach verlaufen ließ. Auch das Ende war nicht unbedingt meins. Fazit:Ein eher mittelmäßiges Buch für zwischendurch, das mich durch flache Charaktere, wenig Spannung und einen simplen Aufbau leider nur wenig begeistern konnte. Dafür:2,5 bis 3 von 5 Sterne

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    • 3
    Foreverbooks02

    Foreverbooks02

    13. October 2015 um 10:05
  • Das Leben einer Naturwissenschaftlerin

    Das Geheimnis jenes Tages
    pallas

    pallas

    Die Handlung des neuen Roman von Annette Dutton spielt in zwei Zeitebenen: 2009 und 1842 2009: Nadine kann den Tod ihrer kleinen Schwester nicht verwinden. Sie ist vor vielen Jahren bei einem Unfall in den Bergen ums Leben gekommen. Sie macht sich schwere Vorwürfe seinerzeit nicht genug auf die kleine Schwester acht gegeben zu haben. Nadine ist mittlerweile Mutter einer achtzehnjährigen Tochter, voll in ihrem Beruf engagiert und beschäftigt sich vorzugsweise mit anthropologischen Studien.Eines Tages ergibt sich für sie die einmalige Gelegenheit nach Australien zu reisen, um einem Stamm der Aborigines die menschlichen Skelette zurück zu bringen die vor langer Zeit unrechtmäßig nach Deutschland verbracht wurden. Für die Aborigines ist dies sehr wichtig, weil sie glauben, dass nur dann ihre Ahnen in das Jenseits kommen können, wenn die Körper der Toten vollständig sind. Als sie nach langer Reise schließlich mit ihrer Tochter Alina in Australien ankommt, trennen sich die Wege von Mutter und Tochter. Alina setzt sich in den Kopf Australien alleine bereisen und besser kennen lernen zu wollen. Als Nadine jedoch längere zeit nichts mehr von ihrer Tochter hört ahnt sie Schlimmes. Soll sich erneut das gleiche Schicksal wie für ihre verunglückte Schwester Vanessa wiederholen? Nadine ergreift, von Angst getrieben, die Initiative und macht sich auf den Weg, sie zu suchen. 1842: Amalie lernt in jungen Jahren den Apotheker und Botaniker Wilhelm Dietrich kennen. Kurz darauf heiraten beide. Wilhelm ermöglicht ihr die wunderbare Welt der Pflanzen und Insekten intensiver kennen zu lernen. Sie ist unglaublich begabt und ihr Wissen wächst von Tag zu Tag. Als Amelie ihrem Wilhelm "nur" eine Tochter zur Welt bringt ist dieser sehr enttäuscht. Er wünschte sich einen Sohn, mit dem er Großes vorhatte. Obwohl Amelie ihre Tochter liebt, gilt ihr primäres Interesse jedoch ihrer Wissenschaft. So wird die kleine Charitas oft zur Pflege in fremde Hände gegeben, wenn sie Wilhelm wieder auf seine Forschungsreisen begleitet. Die Sammlungen dieser Exkursionen bieten die Beiden, wie es zu dieser Zeit häufig üblich war, bedeutenden Persönlichkeiten zum Kauf an. Als Wilhelm schließlich zu alt für solche Forschungsreisen ist, macht sich Amalie alleine auf den Weg. Auf einer dieser Reisen trifft sie auf den wohlhabenden und interessierten Mr. Godeffroy, der sie fördert und schließlich nach Australien entsendet, um dort die Flora und Fauna für sein Museum zu sammeln. Auf diesem Wege und unter heute kaum nachvollziebaren Umständen gelangen auch einige Skelette der einheimischen Aborigines nach Deutschland. Der Roman "Das Geheimnis jenes Tages" ist das erste Werk aus der Feder von Annette Dutton, das ich bisher las. Nach der Lektüre war ich sehr überrascht, wie spannend und über welche schier unglaubliche Handlung die beiden scheinbar so unabhängigen Geschichten miteinander verknüpft sind. Im Mittelpunkt der Story steht die historische Persönlichkeit "Amalie Dietrich", die für ihre Forschung so viele anstrengende Jahre alleine in Australien verbrachte. Um ihren Namen ranken sich bis zum heutigen Tag dunkle Gerüchte. Es wird vermutet, dass sie - neben ihren vielen übrigen Naturexponaten - auch menschliche Skelette für die Wissenschaft der damaligen Zeit "besorgte". Die Art und Weise wie das geschehen sein soll ist aus heutiger Sicht einfach nicht zu verstehen. Über den regen Briefwechsel mit ihrer in der Heimat verbliebenen Tochter Charitas erfährt man, neben der exotisch anmutenden Fauna und Flora, sehr viel über die indigene Bevölkerung Australiens sowie deren soziale und kulturelle Lebensweise. Der sehr schön zu lesende Stil der Autorin schenkt während der mühelosen Lektüre einen atemberaubenden Einblick in eine Epoche des ausgehenden Neunzehnten Jahrhunderts in der wissenschaftliche Naturexkursionen in ferne Länder zu den exotischsten Ereignissen der damaligen Gesellschaft gezählt wurden. Es galt in dieser Zeit als besonders außergewöhnlich, dass die damit verbundenen Strapazen und Entbehrungen noch dazu von einer Frau gemeistert wurden. So erhält der Leser einen detaillierten Einblick in das Leben und Wirken der Amalie Dietrich als Naturforscherin und Sammlerin wissenschaftlicher Exponate. Die beiden zeitlich weit getrennten Handlungsbögen finden am Ende des Romans in einer spannenden Thematik ihre gemeinsame Auflösung. Die Story und das damit verbundene Thema wird über diesen Kunstgriff authentisch, wie in einer Dokumentation herausgehoben und unterstreicht in der Lösung der sich bis dahin im Leser auftürmenden Fragen die Dramatik und Dimension des tatsächlich Geschehenen. So bin ich bis zum heutigen Tag nachhaltig von den Inhalten der Geschichte tief beeindruckt und auch betroffen. Vieles habe ich einfach nicht gewußt und war mir, auch von den menschlichen Aspekten her, völlig unbekannt. Insgesamt hat mir das Werk daher sehr gut gefallen und schätze mein neu erworbenes Wissen über das Leben und die Zeit der Amalie Dietrich daher sehr. Einen herzlichen Dank an die Autorin für Ihre sicherlich recht mühsame Recherche der vielen Details und dem Verlag Knaur für das schön gestaltete Buch.

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    • 3
    pallas

    pallas

    12. October 2015 um 13:16
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