Annette Dutton Das geheime Versprechen

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Inhaltsangabe zu „Das geheime Versprechen“ von Annette Dutton

Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die 'vergessenen Kinder'. Englische Kinder aus armen Familien, die nach Australien gebracht wurden, oft ohne Wissen von deren Eltern. Ein Coup zweier Regierungen – ohne Rücksicht auf Gefühle. Ein Verdacht keimt in Sarah auf: Hat auch ihr Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren – und erkennt überrascht, dass die Spuren nach Deutschland führen. Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt.

Nachdenklich, berührend und einfühlsam erzählt - das Schicksal eines jüdischen Mädchens in der Zeit des 2. Weltkriegs

— miah

Zu Beginn spannender als das ende.

— Jens1904

Großartig recherchiert, einfühlsam erzählt. Leseempfehlung!

— AngelikaLauriel

Für mich von der Thematik her komplett neu...an deren Umsetzung hat aber teilweise etwas gefehlt!

— Miamou

Eine hochdramatische Geschichte um die Geschehnisse um den 2.ten Weltkrieg, die mir jedoch etwas zu konstruiert und überladen vorkommt.

— Wedma

Berührendes und interessantes Zeitzeugnis europäischer Geschichte von Beginn des 2. Weltkrieges bis jetzt.

— makama

Sehr berührendes Zeitzeugnis - unbedingte Leseempfehlung!

— Wildpony

Unheimlich berührend...

— labbelman

Beeindruckender Roman voll Schicksal und Tragik

— esposa1969

Nachdenklich, geschichtlich sehr informativ und nicht zu kitschig.

— Glanzleistung

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Sehr schönes Buch

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  • Das geheime Versprechen

    Das geheime Versprechen

    miah

    28. July 2016 um 12:19

    Inhalt:1939 fährt die 14-jährige Leah mit anderen Kindern in einem Zug nach England, wo sie von einer Gastfamilie aufgenommen wird. Sie hofft, ihre Familie aus Deutschland mithilfe der Gastfamilie ebenfalls nach England zu holen. Doch Leah wird schwanger und kommt in ein Heim für schwangere Mädchen.Im Jahr 1997 versucht Sarah ihren Vater David zu überreden, eine Sozialarbeiterin in England zu kontaktieren. In einem Zeitungsartikel liest Sarah über Kinder, die von England nach Australien kamen und in Heimen untergebracht wurden. Genau das ist ihrem Vater passiert. Sarah hofft, so seine Eltern zu finden.Meine Meinung:Zu Beginn hatte ich die Befürchtung, dass der Klappentext zu viel verrät. Immerhin beginnt die Handlung an einer völlig anderen Stelle. Dadurch wurde alles ein bisschen vorhersehbar.Trotzdem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Der Schreibstil war sehr gut, klar und flüssig. Die Handlung wurde emotional und berührend erzählt. Ich war stets neugierig, was passiert ist, auch wenn ich, wie gesagt, vieles bereits ahnte und es dadurch kaum Überraschungen gab. Das ist aber nicht schlimm.Schwierig fand ich, dass irgendwann jedes Kapitel zu einer anderen Zeit handelte. Ich musste häufig zurückblättern, um das aktuelle Kapitel zeitlich genauer einordnen zu können, und um mir klar zu machen, was zu diesem Zeitpunkt bereits passiert war und was nicht. Zum Schluss werden die Erzählstränge aber sinnvoll und logisch zusammengeführt, sodass sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt.Das Thema an sich fand ich sehr spannend. Ich hatte zuvor noch nichts darüber gelesen oder überhaupt davon gehört. So habe ich gleich noch einiges gelernt. Die Vorstellung, dass der geschichtliche Hintergrund wahr ist, ist schrecklich. So viel Leid... Das Schicksal von Leah und Michael ist sehr tragisch. Beide Figuren waren mir sympathisch und ich fand es sehr schlimm, wie sie behandelt wurden und was sie durchmachen mussten. Ich konnte das Verhalten von beiden verstehen, auch wenn ich es nicht immer gut fand.

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  • Lesenswert & lehrreich!

    Das geheime Versprechen

    Bella5

    Über die Autorin: Annette Dutton, 1965 in Deutschland geboren, studierte Geisteswissenschaften in Mainz. Seither arbeitet sie als Fernsehproducerin und Autorin, zuletzt für ein Australien-Special der Wissenschaftsserie „Galileo“ sowie die zweiteilige Australien-Reportage „Der Zug der Träume“. Ihre Romane wurden von Presse und Leserinnen begeistert aufgenommen, "Die verbotene Geschichte" war ein SPIEGEL-Bestseller. Annette Dutton lebt mit ihrem Mann John und Sohn Oscar in Australien. Zum Inhalt: " Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die »vergessenen Kinder«. Englische Kinder aus armen Familien, die nach Australien gebracht wurden, oft ohne Wissen von deren Eltern. Ein Coup zweier Regierungen – ohne Rücksicht auf Gefühle. Ein Verdacht keimt in Sarah auf: Hat auch ihr Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren – und erkennt überrascht, dass die Spuren nach Deutschland führen. Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt." Meine Meinung: Geschichtsstunde, Familienschicksal, eine eindringliche Erzählung - "Das geheime Versprechen" ist viel mehr als ein schnöder Unterhaltungsroman. Schon zu Beginn der Lektüre wurde ich angenehm überrascht - tiefsinniger als erhofft, dachte ich mir. Besonders gut gefiel mir, dass ich während des Lesens etwas lernen konnte. Mit wissenschaftlicher Redlichkeit legt die Autorin im Anhang ihre Quellen offen. Fazit: Ich vergebe 5 Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus!

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    • 7

    Leuchtturmwaerterin

    11. August 2015 um 22:11
  • Empfehlung! Tolles Werk mit interessanten historischen Hintergrund und tolle Protagonisten.

    Das geheime Versprechen

    sabrinchen

    13. June 2015 um 12:48

    Empfehlung !! 70 Jahre beklemmend und geheimnisvolle Familiengeschichte. Informativ, spannend und traurig. Wunderschön geschrieben. Dieses Buch hat mich umgehauen es hat einen wunderschönen Plot der sehr ausgefeilt ist und uns in 70 Jahre beklemmende Familiengeschichte reinzieht. Es gibt verschiedene Handlungsstränge die zusammengehören sich aber in verschiedener Zeit abspielen das fügt sich total gut in die Handlung ein. Das Thema verlorene Kinder wird toll eingearbeitet und erzeugt eine beklemmende und spannende Atmosphäre. Der Schreibstil ist komplex aber dabei trotzdem so locker und verständlich geschrieben das man gut mitfiebern kann. Dieses Buch hat mir einige aufregende und schöne Stunden beschert und wirkt auch noch nach. Man wird mit einigen Protagonisten konfrontiert die sehr viel schreckliches erleben müssen aber auch tun. Es macht total Spass ihr Leben zu verfolgen. Man wird auf ein fulminantes dramatisches Ende zugetrieben in dem einige Geheimnisse aufgedeckt werden die der Geschichte ihren Sinn geben. Das Cover ist bei Anette Dutton immer ähnlich gehalten und erhöht damit den Wiedererkennungswert auch ist der Titel hier sehr passend gewählt. Ich werde ganz sicher wieder etwas von der Autorin lesen. Von mir gibt es 5 grossartige Sterne für dieses Werk.

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  • Nette Geschichte eines Kindes, welches seine Eltern sucht

    Das geheime Versprechen

    Lavazza

    06. March 2015 um 15:08

    Das Buch Das geheime Versprechen beginnt im Jahre 1939. Die junge Leah wird  mit anderen Kindern, unter anderem Michael, in einen Zug gesetzt und nach England befördert. Dort wurden sie in Gastfamilien untergebracht. Doch Leah wird wenige Wochen später, nachdem sie sich im Haus ihrer Gastfamilie eingelebt hatte, schwanger. Außer sich vor Wut und Enttäuschung schicken die Gasteltern sie in ein Heim für schwangere Mädchen. Michael wird als Vater dargestellt! Im Jahre 2003 lebt die junge Sarah mit ihrem Vater David und ihrer Tocher Masha in Australien. David ist verschlossen und weiß über seine Vergangenheit so gut wie gar nichts, außer Erinnerungsfetzen... Sarah beschließt der Verganheit ihres Vaters auf die Schliche zu kommen und holt sich Hilfe bei einer Sozialarbeiterin. Ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, doch konnte ich sie danach nicht mehr weglegen. Leah mochte ich sehr gerne und es tat mir in der Seele weh, wie sie behandet wurde und was sie durchgemacht hatte. Auch Michael hatte es nicht leicht im Leben und musste sich durchbeißen. Es ist auch ein trauriges Buch, denn wenn man bedenkt, dass es die Kindertransporte wirklich gab und dadurch Familien getrennt wurden. Es ist einfach nur eine schreckliche Vorstellung in der heutigen Zeit und wir können nur hoffen, dass uns diese Zeit nicht irgendwann einholt.

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  • Buchverlosung zu "Das geheime Versprechen" von Annette Dutton

    Das geheime Versprechen

    Fannie

    Beim Neujahrs-Gewinnspiel auf meinem Blog verlose ich 3 tolle Bücher - darunter auch "Das geheime Versprechen". Hier könnt Ihr mitmachen: https://buchstabenfaengerin.wordpress.com/2015/01/10/neujahrs-gewinnspiel/

    • 3
  • Das geheime Versprechen

    Das geheime Versprechen

    Kleine8310

    29. January 2015 um 10:03

    "Das geheime Versprechen" ist ein Buch der Autorin Annette Dutton. In diesem Buch geht es die vierzehnjährige Leah, die 1939 mit einem Kindertransport  und anderen jüdischen Kindern nach England gebracht wird und bei einer wohlhabenden Familie unter kommt. Auf der Fahrt dorthin lernte sie Michael kennen, der es nicht so gut antrifft und in ein Heim in der Nähe kommt. Er hatte Leah unterwegs das Versprechen abgenommen, dass sie sich bei ihren Pflegeeltern dafür ensetzt, dass nicht nur ihre Eltern, sondern auch seine ein Visa erhalten und ebenfalls nach England dürfen. Doch eine Weile später wird Leah schwanger und es wird vermutet, dass Michael der Vater ihres Kindes ist und er wird ausgewiesen. Leah kommt in ein Heim, bis zur Geburt ihres Sohnes David. Eine Adoption lehnt sie ab und besucht ihn in jeder freien Minute im Waisenhaus. Eines Tages ist der kleine David plötzlich nicht mehr da und keiner sagt ihr, wo er ist...   Neben der Geschichte um Leah und Michael gibt es auch noch eine zweite Geschichte, die 1997 in Melbourne beginnt. Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über „vergessene Kinder“. Englische Kinder aus armen Familien wurden bis in die 60er Jahre von Amts wegen und oft ohne deren Wissen nach Australien gebracht. Sie vermutet, dass ihr Vater David dieses Schicksal erlitten hat, denn er wuchs in dem Waisenhaus auf, das in dem Artikel genannt wird. Sie beginnt zu recherchieren und nimmt Kontakt zu einer Engländerin auf, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Schicksale dieser Kinder aufzudecken. Die Spuren führen nach Deutschland. Sie ahnt nicht, welche Geheimnisse sie noch erfährt und alles wegen des Versprechens, das sich vor vielen Jahren zwei verzweifelte Jugendliche gaben.   Diese Geschichte wird in unterschiedlichen Zeitebenen erzählt und beinhaltet viele Charaktere. Man muss sich ein bisschen mehr beim Lesen konzentrieren, aber ich muss sagen, dass das Buch unsagbar fesselnd ist. Die unterschiedlichen Erzählstränge werden nach und nach auch sinnvoll und logisch zusammengeführt, sodass sich eine stimmige Erzählung ergibt.    Das Thema um die Judenverfolgung und auch das Thema um die "vergessenen Kinder" war sehr emotional und die Autorin schafft es wunderbar den Leser in diese schicksalhaften Jahre mitzunehmen. Aber auch Davids Leben und wie er sich schließlich auf die Suche nach seinen Wurzeln macht ist sehr bewegend und spannend geschrieben. Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt und wird mir sicher lange im Gedächtnis bleiben.    "Das geheime Versprechen" erzählt eine bewegende und spannende, mit historischen  Gegebenheiten aufgebaute, Geschichte, die sehr unter die Haut geht und die man nicht so schnell vergisst!

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  • Ein Versprechen fürs Leben...

    Das geheime Versprechen

    Miamou

    06. January 2015 um 22:52

    Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die »vergessenen Kinder«. Englische Kinder aus armen Familien, die nach Australien gebracht wurden, oft ohne Wissen von deren Eltern. Ein Coup zweier Regierungen – ohne Rücksicht auf Gefühle. Ein Verdacht keimt in Sarah auf: Hat auch ihr Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren – und erkennt überrascht, dass die Spuren nach Deutschland führen. Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt.   Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkel und aus verschiedenen Zeiten heraus berichtet. Obwohl die Zeitsprünge am Anfang sehr stark sind, weiß man als Leser aber doch immer wieder wo man steht. Die Figuren, die in den ersten drei Kapitel vorkommen, sind alle die es braucht und es kommen im Verlauf der Geschichte keinen nennenswerten mehr hinzu, sodass der Handlungsstrang trotz der verschiedenen Zeitperspektiven nicht unterbrochen wird. Die Protagonisten sind für mich nur im Ansatz ausreichend gezeichnet, Sarah blieb für mich eigentlich farblos. David hingegen war mir gleich sympathisch. Obwohl er am Anfang als eher mürrisch und zugeknöpft dargestellt wird, so kann er sich doch im Laufe der Geschichte öffnen. Leah und Michael nahmen erst in den letzten Kapiteln wirkliche Konturen an. Wie sooft in Romanen, die kapitelweise in eine jeweils andere Zeit springen, fand ich den Erzählstrang der Vergangenheit wesentlich interessanter und in diesem Fall auch sehr viel emotionaler. Dass man einige Figuren der Handlung über Generationen hinweg verfolgen und deren Entwicklung beobachten konnte, fand ich hier sehr gelungen. Trotzdem muss ich sagen, dass mir die Geschichte an manchen Stellen dann doch zu problemüberladen und vorhersehbar war. Auch einige Handlungsstränge (bspw. das Geplänkel zwischen Max und Sarah) fand ich komplett unnötig. Das Thema, das die Autorin hier aufgreift ist ein sehr sensibles, das bestimmt auch in der heutigen Zeit noch Aufarbeitung bedarf. Trotz einiger Schwächen ist das Buch gut zu lesen und keineswegs etwas für Zwischendurch.      

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  • Berührendes Zeigzeugnis

    Das geheime Versprechen

    makama

    Das Buch hat einen wahren Hintergrund. Ende der dreissigerJahre wurden jüdische Kinder nach England gebracht, um sie vor den Nazis in Sicherheit zu bringen. Dazu gehörten auch Leah und Michael, die eine aus reichem Eltenhaus, der andere aus einfachen Verhältnissen..... Die junge Australierin Sarah liest in einer Zeitung über Kindertransporte... Bis Anfang 1960 wurden englische Kinder  aus schlechten Verhältnissen (ohne Wissen ihrer Eltern) und Heimkinder nach Australien gebracht... Ihr Vater, David, könnte eines dieser Kinder sein ...... Sie beginnt zu recherchieren und kommt dem Geheimnis langsam auf die Spur. Doch die Geschichte ist viel vielschichtiger und reicht zurück in die Zeit kurz vor dem zweiten Weltkrieg.... Langsam kommen immer mehr Details ans Licht Das Buch ist interessantes Zeitzeugnis der jüngeren europäischen Geschichte. Es ist gut geschrieben und spannend von der ersten bis zur letzten Seite. ich konnte kaum aufhören zu lesen.... Es ist berührend, aber auf keinen Fall rührselig. Deshalb volle 5 Sterne für dieses spannende und interessante Buch.

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    • 2

    Lavieeinrose

    28. November 2014 um 02:00
  • Leserunde zu "Das geheime Versprechen" von Annette Dutton

    Das geheime Versprechen

    Lavieeinrose

    Liebe Lovelybookers,

    ich möchte Euch gerne zu einer Leserunde für mein aktuelles Buch "Das geheime Versprechen" einladen. Mögt Ihr dunkle Familiengeheimnisse, aufwühlende Emotionen und spannende Geschichten mit unerwarteten Wendungen? Dann seid Ihr hier richtig und ich freue mich jetzt schon auf Eure Bewerbungen!

    • 223
  • Leid der jüdischen Kinder im 2.ten Weltkrieg und die Rache danach

    Das geheime Versprechen

    Wedma

    26. November 2014 um 16:58

    Vorab muss ich gestehen, dass das Cover nicht unbedingt dazu beigetragen hätte, mich zum Kauf zu bewegen: es sagt nicht viel aus. Es springt zwar ins Auge, weil rotes Kleid und roter Mohn, aber sonst ein Teil von Frauentorso kann alles und nichts heißen. Warum es so sein musste, hat sich mir auch nach dem Lesen des Buches nicht erschlossen, es hätte auch ein anderes Cover sein können. Das Shakespear Zitat aus dem „Kaufmann von Venedig“, das dem Roman vorangestellt ist, widerspiegelt das Thema bestens.  Leid und Rache kommen da nicht zu kurz. Es ist eine Geschichte von Leah, einem jüdischen Mädchen von 14 Jahren, das im Jahr 1939 mit dem Kindertransport von Frankfurt nach England geschickt wird. Leah trifft im Zug auf Michael. Er ist 15 und wird ebenso von seinen Eltern aus Deutschland weggeschickt. Beide haben Sorge um ihre Familien und wollen ihre Umsiedlung nach England organisieren. Da ich Frauenromane eher selten lese und dies meist zur Entspannung nach dem ereignisreichen Tag, konnte ich diesen aber wegen der Schwere der Probleme und hoher emotionalen Belastung nicht als solchen wahrnehmen. Das Werk schien mir eine gewaltige Ladung an Leid und Weltproblemen auf sich geladen zu haben, da ist recht viel Grausiges dabei. So viel Drama und Vergangenheitsbewältigungsversuche habe ich bei weitem nicht erwartet. Einige Stichwörter: Holocaust, 2.ter Weltkrieg, Kindermissbrauch sowohl durch die Gastfamilien als auch durch die Mitarbeiter der kirchlichen Einrichtungen in England und in Australien. Wer sich für diese Themen interessiert, insbesondere für den Umgang mit Juden in der Zeit um den 2.ten Weltkrieg herum, für die jüdische Rachebewegung danach und sich im Rahmen eines eher als Frauenroman verfassten Werkes damit auseinandersetzen möchte, für den Personenkreis ist dieser Roman eine gute Wahl. Die Figuren kamen mir eher schemenhaft vor. Leah bekam ihre Konturen und somit lieferte eine klarere Vorstellung, wer sie war, erst im letzten Drittel. Die Handlung fand ich recht konstruiert und zu sprunghaft. Fast jedes Kapitel springt zu einer anderen Zeit und einem anderen Ort/Land/Kontinent mit oft anderen/neuen Charakteren. Die Art der Stoffpräsentation fand ich weder besonders glücklich noch geschickt. Z.B. Man/frau wird auf eine weniger geschickte Art auf die falsche Fährte gesetzt, indem einfach etwas Unwahres Leah in den Mund gelegt wird und somit sie unglaubwürdig und konstruiert erscheinen lässt. Einige Briefe oder Zeitungsartikel stehen einfach da, ohne ein Wort, wie sie dahin kommen, wem sie gehören, etc. Es wird auch vorausgesetzt, dass die Beweggründe, Gefühle, usw. bis ins Kleinste besprochen werden müssen, da die Leserschaft dazu vermutlich nicht in der Lage wäre, also quasi als Fertigbrei vor die Nase gesetzt. Dazu werden oft einige Figuren benutzt, denen alles detailliert erklärt werden soll. Einige Szenen, wo es hochemotional zu gehen sollte, kamen mir daher wenig glaubhaft vor, ich konnte da einfach nicht mitgehen, wie etwa die Szene zum Schluss mit den Briefelesen in der Pizzeria- ein recht unpassendes Setting,  oder das klärende Gespräch von Leah und Michael im Krankenhaus kurz vor Leahs Tod. Auch manche Details kamen mir wenig glaubhaft vor, z.B. dass Leah als 14-Jährige so viel davon verstand, was ihr der Lord zu Anfang sagte, da sie eigentlich kaum Englisch konnte, oder dass die Familie David Kernow ihren Gastrobetrieb ohne weiteres für Wochen wegen der Europareise zurücklassen konnte und keiner davon sorgt sich darum, oder auch zum Schluss das Auftauchen mehrerer Restaurants von David, die er verkaufte, wovon früher im Text nie die Rede war. Einige Nebenfiguren sind gut gelungen, wie z.B. die achtjährige Masha. Das Mädel konnte ich klar vor dem inneren Auge sehen, die Rachel in der größeren Rückblende von Kapiteln 17-18, einige jüdische Männer in Tel Aviv. Die Idee mit dem 3.ten Buch Mose, die zum Schluss beim gemeinsamen Familienessen in Frankfurt herauskommt, fand ich gut. So einige Details wie Teddy, den die 14-Jährige Leah in 1939 von ihrer Mutter bekam und zum Schluss in 2003 ihrer Urenkelin Masha übergab. Das ist ein sehr guter Griff gewesen, über die gesamte Geschichte hindurch dezent durchgehalten und diese zusammengeschweißt. Es ist schon mal vorgekommen, dass ich gleich zu Anfang wusste, wer der Täter war. Aber in diesem Fall war es doch sehr deutlich und anschaulich und mehrmals gut beschrieben, was Sache ist. Dann aber den gesamten Roman so tun, als ob es ein großes Geheimnis bis zum Schluss wäre… Fazit: Eine hochdramatische Geschichte, die mir etwas zu konstruiert und problemüberladen vorkommt.    

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  • Ein Annette Dutton, wundervoll geschrieben.

    Das geheime Versprechen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. November 2014 um 19:52

    Dies war mein zweiter Roman der Autorin und wieder konnte mich der Schreibstil voll überzeugen, Annette Dutton hat eine Art zu schreiben die mich völlig begeistert, es gibt viele Bücher die schön und leicht geschrieben sind, aber sie schreibt fließend, wortgewandt und irgendwie ruhig, man hat das Gefühl ihr Schreibstil umgibt einen wie eine warme Decke, ein Tee und Kaminfeuer und das egal wie sensibel und traurig die Geschichte ist, die sie schreibt. Die Story an sich konnte mich nicht zu 100% überzeugen, oder besser gesagt begeistern, das mag aber einfach auch daran liegen, dass mich Geschichten die im Nazideutschland oder der Nachkriegszeit spielen noch nie fesseln konnten, es ist ein interessantes Thema sicher aber es ist nicht "meins". Leah wird 1939 mit einem Kindertransport aus Deutschland nach England gebracht, im Glauben daran, dort ein besseres Leben führen zu können und wenig später dort ihre Familie wiederzutreffen. Auf dem Weg dorthin lernt sie Michael kennen, Leah kommt in eine wohlhabende Familie, Michael hat es nicht ganz so gut und wenig Hoffnung darauf, dass diese Familie es schafft seine Eltern nach England zu bringen. Die beiden verbindet eine besondere Freundschaft und so treffen die beiden sich während ihrer Zeit in England, in Leahs neuer Familie gibt es noch zwei Kinder mit denen sie sich auf Anhieb gut versteht, auch ihre Pflegeeltern sind scheinbar nett. Doch eines Tages wird Leah schwanger, alle haben Michael im Verdacht, erst Jahrzehnte später soll die Wahrheit ans Licht kommen und in der Zwischenzeit einige Leben zerstört werden. Leah wird in ein Mutter Kind Heim abgeschoben, wo ihr Kind nach der Geburt an eine bessere Familie vermittelt werden soll, Leah gilt nun als hoffnungsloser Fall, ihre Eltern sieht sie auch nie wieder. Die Kapitel teilen sich in Vergangenheit und Gegenwart auf, denn Leahs Sohn lebt mittlerweile in Australien und hat eine Tochter, Sarah. Diese liest eines Tages einen Artikel über die vergessenen Kinder aus Deutschland und in ihr keimt der Verdacht auf, dass ihr Vater eines dieser Kinder sein könnte und stellt Nachforschungen an. Erst mit ihr soll nun die ganze Geschichte erzählt werden. Mir hat es sehr gefallen, dass es immer einen Rückblick auf früher gab, erklärt wurde wie sich das leben von Leah, ihrem verschollenem Sohn und auch Michael entwickelt haben und man stellt fest, dass etwas so viel größeres und schrecklicheres hinter all dem steht und sich daraus entwickeln sollte. Spannung, Geschichte, Liebe und Politik, alles vereint in diesem Buch, einige Dinge kamen ein wenig zu kurz oder passten meiner Meinung nach nicht perfekt dazu aber im großen und ganzen ein wirklich tolles empfehlenswertes Buch!

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  • Das geheime Versprechen - Schicksal und Zeitzeugnis jüdischer Kinder

    Das geheime Versprechen

    Wildpony

    Das geheime Versprechen - Annette Dutton Kurzbeschreibung Amazon: Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die »verlorenen Kinder«: Bis in die 1960er Jahre wurden englische Kinder aus armen Familien nach Australien gebracht, ohne Wissen von deren Eltern, um Australien unkomplizierte Einwanderer zu verschaffen und England kostspielige Sozialfälle zu ersparen. Hat auch Sarahs Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren – und erkennt überrascht, dass die Spuren nach Deutschland führen. Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt. Mein Leseeindruck: Ein sehr bewegendes Buch das mich als Leser absolut gefesselt und berührt hat. Die Geschichte des Mädchens Leah, die als Jugendliche nach England kam um der Judenverfolgung zu entfliehen. Im Zug trifft sie Michael, ebenfalls ein jüdischer Junge, dem sie ein Versprechen gibt, das sie leider nicht halten kann, welches sie aber für immer verbindet. Hier wird der Klappentext dem eigentlichen Buch nicht gerecht. Die Hauptprotagonistin Leah habe ich sofort ins Herz geschlossen. Auch Michael war für mich so ein Kind, das zwar nach außen stark war, aber von innen nach Hilfe gefleht hat. Beide versuchen nur eins: ihre Familien von Deutschland nach England in Sicherheit zu bringen. Dafür gibt Leah alles.... Sie bekommt einen Sohn, der über das Waisenhaus nach Australien gelangt und dann beginnt eine Suche nach der Vergangenheit. Fazit: Wunderbar geschrieben und sehr berührend. Ein Buch, welches ich nicht aus der Hand legen wollte. Aber auch ein Buch das nachdenklich macht und mahnt. Das Thema Judenverfolgung ist eine sehr komplexe, aber auch traurige Vergangenheit Deutschlands - und sie darf nie in Vergessenheit geraten. Das Buch bringt ein Stück der Erinnerung daran wieder zurück. 5 Sterne für ein Lesehighlight, welches mir ans Herz gegangen ist ♥

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    • 3
  • Ein Buch das ans Herz geht und wirklich niemanden kalt lassen wird.

    Das geheime Versprechen

    Lesegenuss

    16. November 2014 um 22:52

    Der historische Hintergrund zu diesem Buch beruht auf die Kindertransporte im Zweiten Weltkrieg von Deutschland nach England. Dieser erfolgte auf einen Beschluss der britischen Regierung nach der Reichskristallnacht, um verfolgte jüdische Kinder zu retten. Genauer wird das auf S. 417 – Historischer Hintergrund – von der Autorin erläutert. Vergessene Kinder, dass waren Kinder aus sozial schwachen britischen Familien, die bis weit Ende der 50er Jahre zur Adoption nach Australien gegeben wurden. Im Prinzip beginnt das Buch schon in der Innenseite des Cover mit dem Brief an einen Daniel mit der Mitteilung, dass er am 6. Dezember 1939 in London geboren wurde und seine Eltern deutsche Staatsbürger sind. In diesem Roman geht es um die beiden Heranwachsenden Leah und Michael, die im Jahr 1939 von Deutschland nach England gebracht werden. Sie sind jüdische Kinder und in England geben sie sich ein Versprechen: Ich für dich und du für mich – zwei Musketiere. Im Jahr 1997 geht die Geschichte mit Sarah und David in Melbourne, Australien weiter. Durch einen Artikel über die „vergessenen Kinder“ gerät Sarah ins Grübeln. Ihr Vater war aus England nach Australien gekommen und dann in einem Waisenhaus aufgewachsen. Der Gedanke lässt Sarah nicht los und sie beginnt mit ihrer Recherche. Welche Geschichte da auf sie zukommt, erschüttert total. Das geheime Versprechen ist wahrlich eine sehr dramatische Familiengeschichte, eine von vielen, wie sie in irgendeiner Art und Weise sich damals abgespielt haben kann. Meinerseits kann nicht oft genug an diese Zeit erinnert werden und ich hoffe, dass derartiges Unrecht nie wieder passiert. Mich hat das Schicksal von Leah und Michael sehr berührt. Australien, das Land, was so unglaublich faszinierend ist, aber selbst in seiner eigenen Vergangenheit großes Unrecht an dem Volk der Aborigines begangen hat. Der Leser muss wissen, worauf er sich bei diesem Roman einlässt. Hier geht es um die Folgen der Vernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg, und das ist nicht immer ein leichtes Thema. Deswegen kann ich nur sagen, es ist kein Buch mal für eben zwischendurch. Man sollte sich Zeit  nehmen. Die Autorin Annette Dutton hat mit dieser Geschichte ein brisantes Thema aufgegriffen und mit sehr viel Feingefühl einen emotionalen als auch wunderbaren Roman geschrieben. Ich mache das nicht gern und weise auf ein anderes Buch hin, aber wer das Buch „Ein Flüstern in der Nacht“ von Moya Simons gelesen hat, begreift die Tiefe von „Das geheime Versprechen“. Meine absolute Kauf- und Leseempfehlung! Wer das Buch „Ein Flüstern in der Nacht“ von Moya Simons gelesen hat, begreift die Tiefe dieses Buches.

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  • Wenn ein Versprechen dein ganzes Leben beeinflusst

    Das geheime Versprechen

    labbelman

    13. November 2014 um 10:24

    Vorweg möchte ich sagen, dass ich von Annette Dutton noch keinen Roman gelesen habe, weshalb ich nicht so recht wusste, was mich erwartet. Aber dieser historische Unterhaltungsroman hat mich vollends begeistern können. Im Buch selbst geht es um die beiden jüdischen Kinder Leah und Michael, die von ihren Eltern 1939 auf einen Kindertransport gen England geschickt werden, damit ihnen die deutschen Machthaber nichts anhaben können. Diese Verschickung prägt das Leben der beiden, aber sind ihre gesammelten Erfahrungen alle positiv? Ein weiterer Handlungsstrang spielt in Australien Ende der 90er Jahre. Die handelnden Akteure Sarah und David stehen in enger Verbindung zu den Charakteren von damals, doch wer dazu mehr erfahren will, muss das Buch lesen. Mit einer eindringlichen Sprache und jeder Menge Gefühl bringt uns die Autorin die Protagonisten und ihren Lebensweg näher. Ich kannte diese Kinderverschickung bisher noch gar nicht, so dass ich beim Lesen doch glatt noch etwas dazu gelernt habe. Auch wenn die Geschichte ausgedacht ist, so könnte sie doch tatsächlich genauso passiert sein. Mich hat sie jedenfalls sehr bewegt und mich davon überzeugt, dass Romane von Annette Dutton genau meinem Beuteschema entsprechen. Fazit: Ein unheimlich lesenswerter Roman, den ich jedem ans Herz legen möchte, der sich für Geschichte interessiert und dem eine Prise Gefühl nichts ausmacht. Empfehlenswert!

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  • Eine bewegende Geschichte

    Das geheime Versprechen

    esposa1969

    10. November 2014 um 21:40

    Hallo meine lieben Leser, gerade durfte ich einen berührenden Roman im Rahmen einer Leserunde lesen: == Das geheime Versprechen == Autorin: Annette Dutton == Buchrückentext: == Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die »vergessenen Kinder«. Englische Kinder aus armen Familien, die nach Australien gebracht wurden, oft ohne Wissen von deren Eltern. Ein Coup zweier Regierungen – ohne Rücksicht auf Gefühle. Ein Verdacht keimt in Sarah auf: Hat auch ihr Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren – und erkennt überrascht, dass die Spuren nach Deutschland führen. Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt. == Leseeindrücke: == Sehr gefangen genommen hat mich diese tragische Familiengeschichte und von der ersten bis zur letzten Seite berührt. Wir schreiben das Jahr 1939 zu  Beginn des 2. Weltkrieges. Protagonisten des Romans ist die 15-jährige Leah mit jüdischer Herkunft, die in einem Zugabteil während eines Kindertransportes auf dem Weg nach England den ebenfalls jüdischen Michael kennenlernt. Dort geben sie sich das Versprechen ihre Eltern nachzuholen. Doch alles kommt anders. Leah wird schwanger. Man vermutet Michael als den Erzeuger. Leah muss bis zur Geburt ihres Sohnes David ins Heim, ihr Sohn kommt nach der Geburt ins Waisenhaus, wo sie ihn besuchen kommt, bis sie ihn eines Tages nicht mehr antrifft. Dann kommt ein Zeitsprung. Wir befinden uns in Melbourne anno 1977. Die Australierin Sarah liest einen Artige der >>vergessenen Kinder <<, englische Kinder aus armen Familien, die ohne das Wissen ihrer Eltern nach Australien gebracht wurden. In Sarah keimt der Verdacht, das ihr Vater David, der ebenfalls in einem Waisenhaus aufwuchs, eben solch ein Schicksal erlitten hat und macht sich auf Spurensuche…. Diese tragische Familiengeschichte hat mich sehr gefangen genommen und von der ersten bis zur letzten Seite berührt. Zuerst war ich etwas konfus, da sich viele Zeitsprünge in diesem Roman befinden. Glücklicherweise befindet sich unter einem jeden Kapitel Ort- und Zeithinweis, so wissen die Leser immer wann und wo sie sich gerade befinden. Insgesamt 12 solcher Kapitel von unterschiedlicher Länge verteilen sich auf 420 Seiten. Obwohl der Roman rein fiktiv ist, so gab es dieser Kindertransporte aber tatsächlich. Dieser Roman ist sehr feinfühlig geschrieben und Leahs Schicksal berührt sehr. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen und vergeben 5 von5 Sternen! Vielen Dank! © esposa1969

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