Annette Dutton Selling Bratwurst in Down Under

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Inhaltsangabe zu „Selling Bratwurst in Down Under“ von Annette Dutton

Ausgerechnet ein Australier, denkt sich Annette, als sie ihren Traumprinzen John auf einer Urlaubsreise kennenlernt. Doch als sie wenige Monate später den großen Schritt wagt und auf die andere Seite der Erde zieht, ist sie glücklich. Wenn da nicht die Jobsuche wäre … Aber John weiß Rat: Wie wäre es mit einer original deutschen Würstchenbude?

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  • Rezension zu "Selling Bratwurst in Down Under" von Annette Dutton

    Selling Bratwurst in Down Under

    Zabou1964

    21. August 2010 um 13:07

    Fremde Länder und die Geschichten von Auswanderern interessieren mich sehr. Deshalb, und wegen des witzigen Titels, griff ich sofort zu, als ich dieses Buch entdeckte. Das Cover ziert ein Foto des Ayers Rock, auf dem ein gelbes Schild mit einer aufgespießten Bratwurst thront. An dieser Stelle geht ein großes Lob an den Coverdesigner. Die Autorin schildert witzig und pointiert, wie sie bei einer Australienreise den charmanten John kennenlernt. Wieder zurück in Deutschland merkt sie allerdings, dass es für beide keine kleine Urlaubsliebelei war. E-Mails werden gewechselt, in denen sich die beiden viel voneinander erzählen. Schließlich kommt John sie in Köln besuchen. Am Ende steht eine Entscheidung an: Soll die Beziehung fortgesetzt werden und wenn ja, wer zieht zu wem? Wie das Ergebnis ausgefallen ist, kann man am Titel des Buches unschwer erkennen. Neben witzigen Situationen, die z. B. durch mangelnde Sprachkenntnisse auftreten, schildert Annette Dutton aber auch die Schattenseiten des Auswanderns. Sie kennt in Australien niemanden, hat keine Freunde, keine Arbeit. Ihr Alltag ist langweilig. Zudem hat John eine Tochter, die noch im Haus wohnt und ihr das Einleben nicht gerade leicht macht. Eine Aufenthaltsgenehmigung ist auch nur zu bekommen, wenn sie dafür einen entscheidenden Schritt tut. Die Episode mit der Würstchenbude kommt eigentlich erst am Ende des Buches zum Tragen. Sie ist ein amüsantes Schmankerl, das aber nicht den Inhalt des Buches darstellt. Insofern ist der Titel vielleicht etwas irreführend, was mein Lesevergnügen aber in keiner Weise geschmälert hat. In einem Nachwort bedankt die Autorin sich wie üblich und entschuldigt sich auch gleichzeitig, dass sie für ihr Buch ein wenig „aus dem Nähkästchen“ plaudern musste. Ich finde, sie hat alle beteiligten Personen fair behandelt und niemanden in einem zu schlechten Licht dargestellt. Ich würde mich freuen, noch weitere Erfahrungen der Autorin am anderen Ende der Welt lesen zu können. Fazit: „Selling Bratwurst in Down Under“ ist ein unterhaltsamer Erfahrungsbericht einer Auswanderin, der aber auch die Schattenseiten nicht unerwähnt lässt.

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