Annette Eisenmann Bassus

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Inhaltsangabe zu „Bassus“ von Annette Eisenmann

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  • Spannend und lehrreich

    Bassus
    MikkaG

    MikkaG

    06. June 2013 um 18:45

    Aus der traurigen Geschichte eines misshandelten Jungen, der dann noch eines furchtbaren Verbrechens beschuldigt wird, das er nicht begangen hat, wird mit einem Mal die fantastische Geschichte einer Zeitreise. In einer Zeit weit vor seiner eigenen findet Tony eine ihm völlig fremde Welt vor: Sklaverei, die "Befriedung" des römischen Reiches, Leben ohne die gewohnten Annehmlichkeiten... Zuerst will er nur zurück in seine eigene Zeit, doch dann, nach und nach, wird ihm die fremde Welt zur neuen Heimat. Ob er dort bleiben kann, will ich hier nicht verraten! Ein wenig unglaubwürdig erschien mir, dass ein 12-jähriger Junge ganz selbstverständlich fließend Latein spricht. Obwohl er Arzt werden will, kommt es mir fast unmöglich vor, in diesem Alter schon solche Sprachkenntnisse zu haben. Auch, dass diverse Leute anscheinend problemlos akzeptieren, dass sie es mit einem Zeitreisenden zu tun haben, kommt mir merkwürdig vor. Das Ende des Buches kommt mir ebenfalls ziemlich konstruiert vor, aber da will ich nicht näher drauf ein gehen - ich möchte ja Keinem das Ende vorweg nehmen! Trotz dieser kleinen Unschlüssigkeiten ist Bassus ein spannendes Buch, dass man nicht mehr weglegen will!

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  • Rezension zu "Bassus" von Annette Eisenmann

    Bassus
    Sufee

    Sufee

    12. January 2013 um 16:50

    Inhalt: Der Vater des 13-jährigen Tonys ist ein Schläger. Als er Tonys Schwester ermordet, versucht er die Schuld auf Tony zu schieben, gilt der Junge doch als schwierig. Tony landet in der Kinderpsychiatrie. Seine Freunde halten zu ihm, können aber seine Unschuld nicht beweisen. Gwanwyn sorgt sich um ihn und bittet ihn, ihr geheimnisvolles keltisches Medaillon zu tragen. Tony flieht aus der geschlossenen Kinderpsychiatrie und setzt alles daran, seinen Vater zu entlarven. Dabei tappt er in eine Falle. Es wird dunkel um ihn. Als er wieder zu sich kommt, ist er in einer fernen Welt. Der Reitersoldat Titus Flavius Bassus greift ihn auf. Einst hatte ein Druide Bassus das Medaillon geschenk und Gwanwyn, das Keltenmädchen, hatte es ihm vor zwanzig Jahren entrissen ... Meine Meinung: Es ist ein spannendes und lehrreich geschriebenes Jugendbuch. Es handelt von einem Junge auf der Suche nach Liebe und Vertrauen in das Leben. Das im Rahmen einer Zeitreise hat mich begeistert. Der Stil ist eher schlicht gehalten, was mich aber nicht gestört hat. Die Charaktere sind vielschichtig und nachvollziehbar. Für einen 13-Jährigen wirkt Tony reichlich erwachsen. Das ist mir hin und wieder bitter aufgestoßen. Ich bin kein Psychologe, aber wenn ein Mensch ohne Elternliebe aufwächst, bleibt ihm wohl nichts anders übrig, als möglichst schnell erwachsen zu werden. Vor allem kann so ein Mensch sehr schwer Liebe annehmen. Nur so lassen sich die manchmal haarsträubenden Entscheidungen, die nicht gleich nachvollziehbar sind, verstehen. Doch die Autorin bleibt konsequent: Tonys Fehlentscheidungen bringen ihn physisch und psychisch an den Rand des Abgrunds. Somit bleibt der Charakter dennoch nachvollziehbar. Während des Lesens habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wie der Bogen von der Römerzeit zu Tonys Vater und dessen Überführung gespannt wird. Auch da wurde ich nicht enttäuscht. Gerade der Schluss wird dadurch noch einmal sehr spannend.

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