Annette Friese

Lebenslauf

Annette Friese, M.A., legte an der Essener Klosterschule B.M.V. ihr Abitur ab. Sie studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Germanistik an den Universitäten Köln und Essen. Verschiedene berufliche Stationen im Bereich der Kommunikation und weite Reisen rund um den Globus haben ihr Weltbild nachhaltig geprägt. Heute arbeitet die Christin und überzeugte Feministin als Scout für den adeo Verlag. Herausgeberschaften von Anthologien, die sich mit sozialen, politischen, ökologischen und spirituellen Fragen befassen, sind ihre besondere Passion.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Annette Friese

Cover des Buches Schön ohne Aber (ISBN: 9783775159333)
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Rezension zu "Schön ohne Aber" von Eva-Maria Admiral

Wie wir von Körperhass zu Körperliebe finden
Glitzerhuhnvor 4 Jahren

Dieses Buch beinhaltet wahre Lebensgeschichten von 23 starken Frauen und zwei Männern. Die Frauen sind sehr unterschiedlich, was ihre Lebensgeschichte und ihre Bewältigungsstrategien angeht. Das macht das Lesen sehr spannend und die schwarz/weiß-Fotografien vor und in jedem Bericht tragen zur Veranschaulichung bei.

Die Erfahrungsberichte drehen sich um negative Körperbilder und Glaubenssätze und wie die Frauen ist geschafft haben zu positiven Körperbildern zu finden.

Eva-Maria Admiral gibt außerdem Tipps, wie man sein eigenes Körperbild verbessern kann. Zum Beispiel gibt es die fünf Strategien gegen selbstschädigendes Verhalten, welche Fragen man sich stellen sollte und warum nur positives Denken nicht weiterführt. Auch gibt es eine praktische Anleitung wie man Körper zu meinem besten Freund wird.

Es ist ein wundervolles körperbejahendes Buch, welches einem hilft zu einem liebevolleren und freierem Leben!

Cover des Buches Schön ohne Aber (ISBN: 9783775159333)
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Rezension zu "Schön ohne Aber" von Eva-Maria Admiral

Viel mehr als nur ein Feelgood-Buch - ich glaube, es kann Leben verändern!
cho-icevor 4 Jahren

„Schön ohne Aber“ – der Titel und das Cover mit den vier hübschen, lachenden Frauen kommen leicht daher, aber zwischen den Seiten steckt so viel mehr. Ich hatte den Untertitel „Wie wir von Körperhass zu Körperliebe finden“ ehrlich gesagt etwas überlesen und ein „Feelgood-Buch“ mit ermutigenden persönlichen Geschichten erwartet. Das war jedoch zu kurz gedacht, denn es geht wirklich in die Tiefe und ans Eingemachte. 

Die Herausgeberinnen, Eva-Maria Admiral und Annette Friese, erzählen ihre eigene (Körper-)Geschichten — mit Brüchen, Narben, tiefen Verletzungen und teils noch bestehenden Erkrankungen. Doch sie zeigen auch einen Weg auf, wie tiefgreifende Heilung geschehen und man seinen Körper trotz allem Erlebten und Durchlebten wirklich lieben lernen kann. So wechseln sich persönliche Berichte von 24 Frauen und Männern immer wieder ab mit kurzen „theoretischen“ Impulsen von Eva-Maria Admiral. 

Großartig sind die tollen Schwarzweiß-Fotos, die die besondere Schönheit der AutorInnen hervorheben und zum Leuchten bringen. Darunter sind viele Bekannte aus der christlichen Szene wie Christina Brudereck, David Kadel, Judy Bailey, Ille Ochs, Maria Prean-Bruni, Sefora Nelson, Raphael Müller und Tamara Boppart, aber auch Menschen, von denen man zum ersten Mal liest. 

Man muss sich Zeit nehmen für dieses Buch. Wer die Impulse von Admiral umsetzen möchte, braucht sicher länger dazu und wird „Schön ohne Aber“ immer wieder zur Hand nehmen. Doch auch wer „nur“ die persönlichen Erfahrungsberichte liest, wird immer wieder innehalten und das Gelesene sacken lassen wollen. Alle Geschichten sind Mut machend, aber manche auch wirklich tragisch. Ich würde das Buch noch keiner/keinem jungen Teenager in die Hand geben, da in manchen Beiträgen auch sexuelle Gewalt thematisiert wird. Meine Altersempfehlung: frühestens ab 16, eher ab 20. 

Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich dem Buch 4 oder 5 Sterne geben soll. Ich finde es gut, aber mich hat nicht alles angesprochen; besonders die Impulse von Eva-Maria Admiral, wie man sich mit seinem Körper und seinem Bild von sich selbst auseinandersetzen und Heilung finden kann, waren für mich nur selten persönlich passend. Aber in den gut 2 Wochen, in denen ich dieses Buch häppchenweise las, stellte ich etwas Bemerkenswertes fest: Obwohl ich bereits ein recht gutes und heiles Bild von mir selbst habe, hat mir das Lesen dieser Texte richtig gutgetan. Ich wurde noch entspannter und gnädiger mit mir selbst. Das fand ich sehr bemerkenswert und so habe ich mich für die 5 Sterne entschieden. 

„Schön ohne Aber“ ist ein Buch für JEDEN Mann und JEDE FRAU, der/die sich mit ihrem Körperbild auseinandersetzen möchte. Besonders empfehlenswert ist es für alle, die mit ihrem Körper oder Teilen davon hadern oder sich selbst nur schwer annehmen können, wie sie sind. Heilung ist möglich – das ist die Botschaft von „Schön ohne Aber“. 

Cover des Buches Schön ohne Aber (ISBN: 9783775159333)
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Rezension zu "Schön ohne Aber" von Eva-Maria Admiral

Herzergreifende und authentische Geschichten von Menschen, die Frieden und Freundschaft mit sich selbst geschlossen haben.
NelliBangertvor 4 Jahren

Im Buch "Schön ohne Aber" schreiben viele Frauen und einige Männer über ihren persönlichen Weg zur inneren Freiheit im Umgang mit sich selbst und seinem Körper. Dabei schreiben sie ganz authentisch und ehrlich von Erlebnissen und Erfahrungen, die zu Körperhass, zumindest Feindschaft mit dem Körper, geführt haben. Die Geschichten sind streckenweise sehr intensiv, weil einige Erzählungen von krassen, negativen Erfahrungen sprechen. Dieser Weg aus der Enge und aus dem Selbsthass in die Weite ... darum geht es in den einzelnen Geschichten. 

In den meisten Geschichten geben die Autoren und Autorinnen auch mit, was ihnen konkret dabei geholfen hat, Frieden mit sich selbst zu schließen und wie sie negative Gedankenmuster ändern und schrittweise Heilung erfahren konnten. Heilung ist meist kein Fingerschnipsen - sondern ein mühsamer Weg, der viel Kraft, immer wieder neu die Entscheidung und so viel mehr, was nicht in Worte zu fassen ist, benötigt. Aber - die vielen unterschiedlichen Geschichten zeigen, dass Heilung und echte Versöhnung mit sich selbst, möglich ist. 

Dazwischen gab es immer wieder Texte von Eva-Maria Admiral, die psychologisch den Weg aufzeigt, zur inneren Befreiung und Selbstannahme zu kommen. 

Fazit: 

Ich fand es bemerkenswert, wie ehrlich und authentisch die Autoren vom persönlichen Kampf zum befreiten Leben geschrieben haben. Total wertvoll die unterschiedlichen Facetten und Gedanken zum Thema aus dem Leben so unterschiedlicher Menschen. Sehr deutlich kommt raus, dass die Lüge, nicht schön oder attraktiv zu sein, sehr präsent in der Gesellschaft und damit in den Menschen ist. Es braucht die Erkenntnis, dass Schönheit nicht mit der Waage gemessen werden kann. Schönheit ist nur dann wunderschön - wenn sie frei ist und angekommen in der Gnade. Das Buch hat meinen Blick auf das Thema nochmal geschärft und ich achte seitdem persönlich darauf, welche Gedanken ich über mich selbst und auch andere Menschen habe. Ich wünsche mir, dass Annahme so viel bedingungsloser wird. Welch eine Freiheit liegt da verborgen, wenn wir begreifen, dass unsere Schönheit nicht "gemessen" werden kann. Sondern jeder Mensch durch unseren Schöpfer selbst das Prädikat "schön" bekommen hat?! 

Ich fand es sehr toll, dass bei jedem Erfahrungsbericht tolle Porträts der einzelnen Personen zu sehen waren. Wow - das hat das Buch auf jeden Fall sehr attraktiv gemacht. So viel authentischer wirken dann die Worte, wenn man in den Bildern die strahlenden Augen der Menschen sehen kann. Auch die Dreifarbigkeit des Buches fand ich wirklich total schön! :-) 

Die therapeutischen und psychologischen Ansätze von Eva-Maria Admiral fand ich auch gut, weil man dadurch selbst Übungen machen kann. Und gleichzeitig finde ich, hätten sie in diesem Buch nicht unbedingt gebraucht. Irgendwie wirkten für mich diese Abschnitte das Buch eher therapeutisch als inspirierend / ermutigend. Ich kann den konzeptionellen Gedanken dahinter gut verstehen, und gleichzeitig finde ich, wird dem Buch durch zu viel "Psychologie" ein wenig die "Leichtigkeit" in dem ohnehin schon tendenziell schwereren Thema genommen. Irgendwie passte für mich der Erzählstil mit dem therapeutischen / psychologischen Stil nicht so zusammen. Für meinen Geschmack ist die Klärung "Biografie" oder "Ratgeber" wichtig. Deswegen ziehe ich einen Stern ab.

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