Annette Haaland

 2.3 Sterne bei 7 Bewertungen

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Weihnachten auf Schwedisch

Weihnachten auf Schwedisch

 (3)
Erschienen am 13.10.2017

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zauberblumes avatar

Rezension zu "Weihnachten auf Schwedisch" von Annette Haaland

Nette Unterhaltungslektüre
zauberblumevor einem Jahr

"Weihnachten auf Schwedisch" ist für mich das erste Buch, das ich von der schwedischen Autorin Annette Haaland lese. Es ist jedoch bereits nach "Pastorin Viveka und das tödliche Kaffeekränzchen" der zweite Band, in dem die Pastorin als Ermittlerin zum Einsatz kommt.

Die Geschichte: Wir befinden uns in dem kleinen schwedischen Städtchen Enskede. Hier hat Pastorin Viveka ihren Wirkungskreis. Es ist Advent - eigentlich eine besinnliche Zeit, aber es steht die Jahrhundertfeier des Ortes bevor. Und da weiß die Pastorin nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Außerdem ist ihr Mann notorisch abwesend. Dieser will sich beruflich verwirklichen und befindet sich deshalb die meiste Zeit in Kopenhagen. So ist Viveka mit ihren vier Kindern die meiste Zeit allein und dann geschieht auch noch ein Mord. Jetzt hat die Pastorin wieder einiges zu tun. Neben den Gottesdiensten übernimmt sie auch wieder die Ermittlung in dem Mordfall. Wer ist wohl der Wolf im Schafspelz?

Irgendwie hatte ich eine nette schwedische Weihnachtsgeschichte erwartet, aber dem war nicht so. Da war ich ein kleines bisschen enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist gut. Sie beschreibt alle Charaktere, die in der Geschichte vorkommen sehr genau. Man kann sie sich alle bildlich vorstellen. Allein voran die Pastorin. Die auf mich oft einen gehetzten und manchmal unglücklichen Eindruck macht. Große Unterstützung bekommt sie ja von ihrem Mann auch nicht. Und in ihrer Gemeinde ist ja allerhand los. Und nachdem ja wieder ein Mord passiert ist, befindet sie sich ja wieder mitten in den Ermittlungen. Und dann ist ja noch der Chor und ihre Schäfchen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Die Pastorin hat ja wirklich alle Hände voll zu tun. Aber irgendwie hat mir beim Lesen immer irgendetwas gefehlt.

Das Cover ist ein echter Hingucker, das hat mich auch magisch angezogen und auf die Geschichte neugierig gemacht. War eine nette Unterhaltungslektüre für zwischendurch, aber leider kann ich nur 3 Sterne vergeben.

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jenny_wens avatar

Rezension zu "Weihnachten auf Schwedisch" von Annette Haaland

Klappentext verspricht mehr, als er hält
jenny_wenvor einem Jahr

Das Cover sah total toll aus, der Klappentext versprach einen tollen gemütlichen Krimi - Cosy-Krimi.  Das war es dann aber leider auch schon. Ich hatte mir wahrscheinlich zu viel davon versprochen, denn ich mag das Land Schweden sehr gern und dachte, das Buch hätte ein wenig von der Atmosphäre eingefangen, gerade zur Weihnachtszeit. Leider weit verfehlt.
Ich mag ja eigentlich kurze Kapitel, aber diese hier waren zu kurz. Sie gingen schon über ein paar Seiten, aber ich konnte in dieser kurzen Zeit leider überhaupt keine Beziehung zu Viveka, der Pastorin, aufbauen, geschweige denn zu den anderen Protagonisten.  Viveka wirkte auf mich gehetzt, so dass ich bei lesen selber manchmal das Gefühl hatte, gestresst zu sein. Irgendwie übertrug sich das auf mich. 
Ich hatte auch irgendwie das Gefühl, dass ich etwas verpasst hätte, als ich die Geschichte las. Später fand ich dann heraus, dass dies bereits das zweite Buch rund um Viveka und der Stadt Enskede ist. Dies konnte ich aber nirgendwo lesen, als ich das E-Book bekam.
Auch konnte ich keine weihnachtliche Stimmung erfassen. Vielleicht ganz zum Schluss, als es geschneit hatte und doch wurde diese Stimmung wieder zunichte gemacht, als Viveka wieder gehetzt durch die Straßen lief. Schade eigentlich.
Das nächste, was mich doch arg gestört hatte, waren die vielen Personen, die in dem Buch mitspielten und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie kaum etwas mit dem Buch wirklich richtig zu tun haben. So, als ob sie mal erwähnt werden mussten. Die Autorin hätte der Hauptfigur wesentlich mehr Tiefe verleihen müssen. Ich schreibe ja gerne von schwarz und weiß, wenn mir die Figuren zu eindimensional waren. Und dies war hier definitiv der Fall.
Andere Sachen wiederum, die mit der Geschichte, bzw. dem Mordfall zu tun hatten, wirkten auf mich, als würden sie nicht wirklich richtig zusammen passen. Durch das ganze Hin und Her war es wahrscheinlich zu sehr verwirrend. Es war für mich definitiv kein Lesevergnügen.
Mein Fazit:

 Leider versprach der Klappentext und auch das Cover mehr, als es gehalten hat. Ich bin schwer enttäuscht. 1 Stern für Weihnachten auf Schwedisch.

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santinas avatar

Rezension zu "Pastorin Viveka und das tödliche Kaffeekränzchen" von Annette Haaland

Ist der Humor bei der Übersetzung auf der Strecke geblieben?
santinavor einem Jahr

Protagonistin

Viveka ist Pastorin in einer freikirchlichen Gemeinde in Enskede, einem Vorort von Stockholm. Zu ihren Aufgaben gehören nicht nur die Belange ihrer Schäfchen sondern sie muss sich beispielsweise auch mit der Sanierung des Kirchendaches beschäftigen. Eine illustre Runde älterer Damen erschwert ihr den Job, da sie an alten Zöpfen festhalten.

Viveka ist verheiratet und hat vier Kinder. Um ein wenig zur Ruhe zu kommen, hat sie sich in einer Kleingartenanlage eingekauft, wovon aber kaum jemand weiß, insbesondere nicht ihre Familie.

Unter ihrer Robe trägt sie am liebsten Shirts mit aufgedruckten Statements, um ihren Frust zu kompensieren.

Meine Gedanken zum Übersetzung

Dieses Buch ist ein Geschenk meines besten Freundes, der es im schwedischen Original gelesen hat und es sehr unterhaltsam und lustig fand. Ich fürchte, der Humor ist bei der Übersetzung auf der Strecke geblieben.

Der Originaltitel lautet „Pastor Viveka och tanterna“, wobei „tanterna“ im Buch ständig mit „Tanten“ übersetzt wird, was für mich eher einem Schimpfwort gleicht. Auf dem Klappentext ist von „alten Damen“ die Rede und das wäre für mich auch die angebrachte Übersetzung im Roman selbst gewesen. Auch hat mich gestört, dass bei der Übersetzung teilweise schwedische Begriffe übernommen wurde, deren Bedeutung man nicht erahnen kann, wenn man dieser Sprache nicht mächtig ist.

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich bereits „Und morgen Du“ von Stefan Ahnhem gelesen habe, was ebenfalls von Katrin Frey aus dem Schwedischen übersetzt wurde und dieses Buch hat mir sehr gut gefallen.

Meine Gedanken zum Buch

Das Buch handelt von einer Frau, die mit der aktuellen Situation, was Beruf und Familie betrifft, hadert. Zu allem Überfluss muss sich sie nun noch mit mehreren Todesfällen in ihrer Gemeinde beschäftigen und zählt selbst zum Kreis der Verdächtigen.

Nicht, dass Viveka sich in die Ermittlungen einmischt, aber sie stößt auf Ungereimtheiten, denen sie nachgeht. Dabei lernt sie ihre Gemeinde und die Schäfchen ein bisschen besser kennen und schließt Freundschaften. Gefühlt würde ich sagen, dass Viveka am Ende des Buches wieder zu sich selbst findet und zufrieden ist.

Das Buch wird geführt unter Humor, Krimi und Gegenwartsliteratur. Hin und wieder konnte ich zwar schmunzeln, aber als humorvoll habe ich die Geschichte nicht wirklich empfunden. Trotz der Todesfälle würde ich das Buch auch nicht als Kriminalfall einstufen. Gegenwartsliteratur trifft es wahrscheinlich am ehesten, aber auch im Bezug auf dieses Genre konnte mich die Autorin nicht überzeugen.

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