Annette Heimroth , Brigitte Bornschein Vegan & vollwertig genießen

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Inhaltsangabe zu „Vegan & vollwertig genießen“ von Annette Heimroth

Ganzheitlich vegan genießen, das bedeutet neben den Fragen des Tierschutzes auch die gesundheitlichen Vorteile einer vollwertigen Ernährung mit einzubeziehen. Fast alle veganen Bücher vergessen dies, denn in ihnen werden Sojafertigprodukte, Fabrikfette (z.B. Margarine) und -zucker sowie Weißmehle verwendet, die auf Dauer zu einer Mangelernährung führen. Die meisten Vollwertkochbücher liefern hingegen Rezepte, die zwar dem Gesundheitsaspekt, nicht jedoch dem Bedürfnis nachkommen, keine tierischen Produkte zu benutzen. Die abwechslungsreichen Rezepte des Buches schließen nun endlich diese Lücke! Sie orientieren sich an der Vollwerternährung Dr. med. Max Otto Brukers und bieten von gesunden Frühstücksideen über vegane Aufstriche, Dips und Saucen sowie Backrezepte die ganze Palette an tierproduktfreier Frischkost und veganen Kochrezepten für Suppen, Hauptgerichte, Beilagen bis hin zu Desserts, Süßspeisen und Kuchen – genussvolle Gerichte ganz ohne Ei, Milch oder Honig.

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  • Rezension zu "Vegan & vollwertig genießen" von Annette Heimroth

    Vegan & vollwertig genießen
    literaturschock

    literaturschock

    08. November 2012 um 11:19

    Vegane Kochbücher gibt es inzwischen immer mehr. Das Thema boomt. Auch Vollwert-Kochbücher sind nicht schwer zu finden. Doch ein veganes Vollwert-Kochbuch? Das ist mit "Vegan & vollwertig genießen" bisher einzigartig auf dem deutschen Buchmarkt. Dabei ist das Thema Gesundheit nicht unwichtig, denn obwohl die meisten mir bekannten Veganer aus ethischen Gründen vegan leben, achtet der überwiegende Teil irgendwann auch darauf, dass sie möglichst wenig Industriemüll zu sich nehmen. Die Devise heißt: So natürlich und unverarbeitet wie möglich. "Essen Sie nichts, wofür Werbung gemacht wird" - ein einprägsames Zitat von Dr. Max Otto Bruker, der sich als Verfechter der Vollwerternährung einen Namen gemacht hat und an dessen Erfahrungen sich auch dieses Buch orientiert. Ganz besonders erwähnenswert ist auch noch das wunderbare Vorwort von Barbara Rütting, die zu mehr Toleranz aufruft. Kein Zucker, Sirup oder Dicksaft zum süßen. Stattdessen werden Datteln zum Kuchenbacken und für Desserts verwendet (die aber bisher noch nicht lange genug überlebt haben, um in einem Gericht verwendet zu werden - ich bin süchtig nach Datteln!). Ich bin mir sicher, dass mir diese Gerichte fast ausreichend gesüßt erscheinen werden, allerdings mag ich überzuckerte Speisen sowieso nicht gerne. Andere, die Industriezucker in Massen und nicht Maßen gewöhnt sind, werden sich damit aber vermutlich sehr schwer tun. Es sind eher alltägliche Gerichte ohne Extravaganzen enthalten - nur eben vegan & vollwertig. Sehr gut gefällt mir, dass es darin jede Menge Brotaufstriche gibt (solche Rezepte suche ich immer wieder). Die Menge an Rezepten ist der Bebilderung geschuldet, denn im Gegensatz zu vielen anderen Kochbüchern wird hier nicht jedes Minigericht in Hochglanzfotos präsentiert. Das stört mich manchmal, aber hier definitiv nicht. Die Reichhaltigkeit an Rezepten haut einen fast um. Alle Rezepte, die ich getestet habe, waren absolut alltagstauglich, kostengünstig und sowohl schnell zubereitet als auch sehr lecker. Sowohl den schlichte Kohlrabisalat mit Cashewschmand (selbstgemacht - wie das geht, steht erfreulicherweise ebenfalls im Buch) als auch den Salat mit Roter Bete und Apfel wird es hier in Zukunft öfter geben. Die Besonderheit bei letzterem ist, dass der Salat noch mit Bärlauchpesto verfeinert wird. Da ich in jedem Frühjahr einen Jahresvorrat an Bärlauchpesto zubereite (hier wächst der in Massen), kam mir das natürlich sehr entgegen. Sehr erfreut bin ich über die Vielfalt der enthaltenen Brotaufstriche, von denen ich insgesamt drei getestet habe: Cashew-Schmand (im Buch als Sahnig-Veganer Streich-"Käse" bezeichnet) - sehr genial! Schade finde ich jedoch auch hier mal wieder, dass durch die Bezeichnung "Käse" eine bestimmte Ewartungshaltung provoziert wird, die vegane Rezepte so nicht halten können. Allerdings: Mit diesem Cashew-Schmand fehlt mir auch kein echter Streichkäse. Auch den Apfel-Zwiebel-Schmalz kann ich empfehlen, obwohl er mir ein kleines bisschen zu kokoslastig geriet. Hier werde ich wohl mit einem neutraleren Kokosfett experimentieren. Und zuletzt habe ich noch die vegane "Leberwurst" zubereitet, bei der es sich in Wirklichkeit um einen sehr leckeren Grünkernaufstrich handelt, der natürlich nicht mal im entferntesten an Leberwurst erinnert (was positiv zu bewerten ist). Alle Aufstriche waren sehr schnell zubereitet. Ich bin wirklich schwer begeistert. Und zuletzt noch das vegane Ragú - großartig! Ohne Sojaschnetzel oder Tofu! Das schmeckt super und ist sehr schnell und einfach zubereitet. Bei mir gab es statt der Hartweizenspaghetti einfach Zucchinispaghetti (mit dem Spiralschneider vorbereitet) dazu. Von den teilweise unpassenden Bezeichnungen (Leberwurst, Käse etc.) abgesehen, hat sich dieses vegane Vollwert-Kochbuch zu einem meiner Lieblinge entwickelt. Wer gesund und vegan kochen möchte, dabei auch ein bisschen auf den Geldbeutel achten muss und außerdem nicht stundenlang Zeit in der Küche verbringen will, ist hier gut aufgehoben.

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  • Rezension zu "Vegan & vollwertig genießen" von Annette Heimroth

    Vegan & vollwertig genießen
    Leselampe

    Leselampe

    09. July 2012 um 19:51

    Obstkuchen vom Blech, Biskuittorte, Donauwelle, "Käse"-Sauce, Schoko- und / oder Gemüseaufstrich, Frikadelle, Fladenbrot, herzhafte Haupt- und köstliche Vor-und Nachspeisen. Dieses verführerische Kochbuch kann sich ebenso stolz zeigen wie andere mediengängige Rezeptansammlungen. Photos gibt es nicht zu jedem Rezept. Entbehrlich, eine abgelichtete Suppe gleicht der anderen. Dennoch, es wäre schade, es nicht durchgeblättert oder gar einige Rezepte probiert zu haben. Sie sind beinahe alle mühelos zu kochen bzw zu backen und auf ausgewogene Ernährung wird sehr geachtet. Wenig ähnliches gibt es auf dem Kochbuchmarkt. Auch für Nichtvegetarier & -veganer geeignet. Eine kleine Einführung bringt den Sinn und Unsinn der veganen Kost zügig auf den Punkt und zeigt die vernünftige Ergänzung durch vollwertige Lebensmittel. Da geschmacksträger Fleisch fehlt, wird zu anderen Mitteln gegriffen wie Gewürz, Obst etc. Es sollte darauf hingewiesen werden, daß eine schmale Ausrüstung des Vegetariers wie diverse Öle, Essigsorten, Nüsse und frische Gewürze im Küchenregal zu finden sind. Die sich gerne in der Küche wiederholen, sollten den Griff zu diesem Kochbuch unterlassen. Jedoch für Freunde des Kochlöffels, die neugierig, experimentierfreudig und wißbegierig ihr Näschen in den Kochtopf stecken, ist es unbedingt empfehlenswert. Das Ergebnis in der Pfanne zeigt sich bunter, phantasievoller und auf jeden Fall abwechslungsreicher. Für Cholesterin- und Bluthochdruckbewußte ein freudiges Muß

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  • Rezension zu "Vegan & vollwertig genießen" von Annette Heimroth

    Vegan & vollwertig genießen
    isag

    isag

    14. January 2012 um 13:23

    Dieses Kochbuch ist definitiv inzwischen mein Lieblingskochbuch :) Ich habe es erst seit ein paar Wochen, aber schon mehrere Rezepte ausprobiert. Und alle haben mir sehr gut geschmeckt und sind problemlos gelungen. Die Rezepte sind von der Idee her wirklich abwechslungsreich, und oft sind dort überraschende Kombinationen bei, auf die ich von selbst nicht gekommen wäre, z.B. beim Ananas-Linsen-Salat. Vor allem toll an diesem Buch finde ich, daß man mit den Grundrezepten für "Sahne", "Käse" usw. auch leicht andere Vollwertrezepte in vegan umwandeln kann. In anderen von Veganern empfohlenen Kochbüchern triefen die Rezepte ja leider meist nur so von industriellen Ersatzprodukten, die aus Vollwertsicht einfach indiskutabel sind. Abstriche muß man leider beim Aspekt "Regionalität" machen - gesüßt wird z.B. viel mit Datteln, da diese viel Süße mitbringen, ohne dabei die jeweilige Speise zu flüssig zu machen, und auch Bananen oder Cashews wachsen leider nur weit weg. Da aber doch die Hauptzutaten Produkte sind, die man durchaus zur entsprechenden Saison regional bekommt und ich inzwischen z.B. gar nicht mehr oft Appetit auf Süßspeisen etc. habe, finde ich den Anteil der Exotenprodukte noch ganz ok. Die Rezepte sind auf jeden Fall durchweg ansprechend. Zwar leider nicht alle mit Foto, aber doch ein ganzer Teil. Die Rezepte sind gut strukturiert und man sieht auf einen Blick, was man alles braucht. Schriftgröße und Schriftart finde ich auch angenehm, um beim Kochen zwischendurch immer mal schnell reinzuschauen, wie es weitergeht. Das Format dürfte auch in den meisten Küchen Platz finden - nur in meiner chaotischen nicht, aber der Eßtisch mit entsprechender Freifläche steht bei mir ja auch nur ein paar Schritte weit weg ;) Den Einleitungsteil habe ich bisher zugegebenermaßen noch nicht gelesen, da ich mich mit der Vollwerternährung schon recht gut auskenne und mich auch mit anderen dort angesprochenen Themen beschäftigt habe (z.B. B12). Irgendwann werde ich mir den Teil bestimmt auch mal durchlesen ;) Toll finde ich auch die vielen Alternativen zu den in der "normalen" Vollwertkost doch recht viel genutzten tierischen Produkte. Gerade bei der tiereiweißarmen Variante wird ja doch insgesamt sehr viel Milch "verschwendet", weil man nur noch die Produkte aus dem Fettanteil verwendet. Alles in allem haben die vielen Abwechslungsreichen Ideen im Buch mich dazu gebracht, jetzt wirklich mal eine Weile (fast) vegan auszuprobieren - nur fast, da ich trotzdem weiterhin gerne mal leckeren Honig (von Imkern, die ich kenne) auf's Brot esse und wenn ich hin und wieder mal außer Haus esse nicht jedes Fitzelchen hinterfrage - zumal da teilweise die Auswahl an vegetarischen Gerichten schon recht klein ist... Fazit: Auch wenn man "nur" mal gesund und dabei - aus welchen Gründen auch immer - öfter mal ohne tierische Produkte kochen möchte, ist man bei diesem Buch genau richtig. Die Rezepte machen richtig Lust auf's kochen und schmecken alle sehr gut. Damit vermisst man definitiv nichts!

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