Annette Hennig

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Autorenbild von Annette Hennig (© Privat / Quelle: Autor)

Lebenslauf von Annette Hennig

Annette Hennig ist eine deutsche Autorin und lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen. Sie erlernte den Beruf der Bürokauffrau, studierte Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im erlernten Beruf. Seit zwanzig Jahren geht sie einer selbständigen Tätigkeit nach, die ihr Freiraum für das Schreiben lässt. Ihr Debütroman "Agnes Geheimnis" ist der Auftakt zu der Trilogie "Und immer war es Liebe".

Alle Bücher von Annette Hennig

Cover des Buches Floras Traum von rotem Oleander (ISBN: 9781612185323)

Floras Traum von rotem Oleander

 (35)
Erschienen am 14.03.2017
Cover des Buches Leilani - Die Blume des Himmels (ISBN: 9781612185354)

Leilani - Die Blume des Himmels

 (30)
Erschienen am 04.04.2017
Cover des Buches Jene Tage in St. Germain (ISBN: 9781985603721)

Jene Tage in St. Germain

 (24)
Erschienen am 28.02.2018
Cover des Buches Jasmin - Zeit der Träume (ISBN: 9781503946811)

Jasmin - Zeit der Träume

 (20)
Erschienen am 07.11.2017
Cover des Buches Rückkehr nach St. Germain (ISBN: B07D9RD7BL)

Rückkehr nach St. Germain

 (14)
Erschienen am 19.06.2018
Cover des Buches Agnes Geheimnis (ISBN: 9781500286705)

Agnes Geheimnis

 (13)
Erschienen am 25.06.2014

Neue Rezensionen zu Annette Hennig

Cover des Buches Wenn die Sonne den Horizont küsst (Sankt-Petersburg-Trilogie 2) (ISBN: B0881YWHKV)K

Rezension zu "Wenn die Sonne den Horizont küsst (Sankt-Petersburg-Trilogie 2)" von Annette Hennig

Zweiter Teil der Sankt-Petersburg-Trilogie
Klusivor einem Jahr

Dies ist der zweite Teil der St. Petersburg-Trilogie von Annette Hennig. Schon nach wenigen Seiten war mir klar, dass ich den ersten Band noch einmal lesen muss, denn zwischen dem Erscheinen der beiden Bände liegt ein Zeitraum von 1 ½ Jahren. Da bereits Band 1 mehrere Handlungsstränge auf verschiedenen Zeitebenen hatte und sehr viel passiert ist, konnte ich mich nicht mehr so gut an die Zusammenhänge erinnern, so dass eine Auffrischung wichtig für mich war. Zwar könnte man die Bücher vermutlich auch jeweils für sich lesen, aber zu vieles wäre dann aus dem Zusammenhang gerissen, so dass es meines Erachtens wichtig ist, die Bände in ihrer Reihenfolge zu lesen.

Nachdem ich den Anschluss wieder gefunden hatte, nun also zu meinen Eindrücken über diesen zweiten Band.

Man begegnet dem jungen Nikolai wieder, der in Deutschland, auf der Insel Usedom als Stabsarzt stationiert ist. Bei seiner Ankunft trifft er Sergej wieder, den Freund aus Kindertagen. Doch die Wiedersehensfreude wird sehr bald getrübt, als die Freunde feststellen, dass sie in die gleiche Frau verliebt sind. Die schöne Charlotte lebt mit ihrer Familie auf Usedom und führt zusammen mit ihrer Mutter eine kleine Gästepension. Beim Tanz am Wochenende begegnet sie häufig Sergej und schätzt seine Freundschaft. Als sie später Nikolai begegnet, ist es um die junge Frau geschehen, und schnell wird klar, die Liebe beruht auf Gegenseitigkeit. Sie erleben einige schöne gemeinsame Monate, aber ihr Glück wird jäh unterbrochen, weil Nikolai fliehen muss. Er erfährt, dass ihn die Vergangenheit eingeholt hat, denn das Geheimnis seiner Herkunft, das entdeckt wurde, kann ihn die Freiheit und sogar das Leben kosten. Schweren Herzens verabschiedet er sich von der Geliebten, lässt sie jedoch im Unklaren über die Gründe seiner schnellen Abreise.

Ich empfinde es als schwierig, diesen zweiten Teil zu rezensieren, ohne dabei zu viel zu verraten. Wer die Passagen aus dem ersten Band, die in den 90er Jahren spielen, noch in Erinnerung hat, weiß eigentlich, wie die Geschichte langfristig ausgeht, nur der Weg, der dorthin führt, liegt im Dunkel. Einen Teil dieses Wegs erfahren wir auch in diesem zweiten Band, aber letztendlich ist am Ende alles offen und vieles unklar. Ich muss gestehen, dass ich mit Cliffhangern und offenen Enden nicht besonders gut umgehen kann, vor allem wenn zwischen den einzelnen Büchern ein längerer Zeitraum liegt. Da macht sich bei mir schnell Frustration breit, die mir letztendlich die Lesefreude etwas nimmt. Keine Frage, Annette Hennig hat einen sehr schönen, kurzweiligen Schreibstil, und ihre Bücher lesen sich flüssig. Auch hier hat sie wieder wunderbare Charaktere entworfen, die ich nur allzu gerne durch die Geschichte begleitet habe. Da ich schon einige Bücher (immer mehrteilige Serien) der Autorin gelesen habe, hätte es mir klar sein müssen, dass ich mit dem Ende des zweiten Bandes dieser Trilogie nicht glücklich sein werde, und genau so ist es nun auch eingetreten. Das ist auch der Grund, warum ich das Lesen so lange hinausgezögert habe, um dem dritten Teil etwas näher zu rücken. Leider ist dieser aber noch gar nicht in Sicht. Ich setze alle Hoffnungen darauf, dass mir Band 3 der Petersburg-Trilogie meine offenen Fragen beantworten wird. Die Erfahrung mit den bisherigen Mehrteilern der Autorin hat gezeigt, dass es in jedem Fall so war und hoffentlich auch diesmal so sein wird. Bis dahin wird meine Geduld aber wohl noch auf eine harte Probe gestellt.

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Cover des Buches Wenn die Sonne den Horizont küsst (Sankt-Petersburg-Trilogie 2) (ISBN: B0881YWHKV)M

Rezension zu "Wenn die Sonne den Horizont küsst (Sankt-Petersburg-Trilogie 2)" von Annette Hennig

Wunderschöne, aber tragische Liebesgeschichte
Marion2505vor einem Jahr

Meine Meinung: 

Ein sehr schönes Buchcover

Das Buchcover von „Wenn die Sonne den Horizont küsst“ gefällt mir sehr, denn beim Betrachten bin ich sofort wieder bei Charlotte, die im Buch oft mit ihrem Fahrrad in Usedom unterwegs ist. Ich finde das Cover sehr schön und perfekt gewählt.

Der Schreibstil

von Annette Hennig ist wieder sehr flüssig und leicht zu lesen. Es gibt zwei Handlungsstränge, von denen sich der eine auf der Insel Usedom und der andere in Leningrad befindet. Beide Handlungsstränge sind sehr spannend und konnten mich absolut in ihren Bann ziehen. Vor allem die Geschehnisse auf Usedom haben mir sehr gefallen, denn die Autorin hat es mit ihrem wunderbar bildlichen Schreibstil geschafft, mich dorthin zu entführen, so dass ich das Gefühl hatte, wirklich bei Charlotte zu sein.

Bekannte und neue Protagonisten

trifft der Leser in diesem 2. Teil der Trilogie. Nachdem ich Nikolai ja schon aus dem 1. Teil kannte, war ich nun sehr gespannt auf seine Geschichte. Ich mochte ihn natürlich sofort, auch wenn er für mich nicht immer logisch gehandelt hat. Aber das gleiche kann ich auch über Charlotte sagen, die ich auch gleich in mein Herz geschlossen, aber nicht immer ganz verstanden habe. Ihre Liebe ist wirklich nicht einfach, aber sie ist zwischen den Zeilen so greifbar, dass ich mit den beiden Protagonisten sehr mitgelitten habe.

Aber auch über ein Wiedersehen mit Sergej habe ich mich sehr gefreut, den ich nun auch näher kennen lernen durfte. Er ist für mich eine sehr tragische Figur in diesem Band und vielleicht sogar mein Lieblingsprotagonist, denn ich habe so sehr mit ihm mitfühlen können. Wobei mich Else mit ihrer lieben Art auch immer wieder sehr begeistert hat.

Auf ein Wiedersehen mit Nikita hätte ich gerne verzichtet. Mehr möchte ich über diesen Protagonisten eigentlich nicht verlieren, denn er ist einfach sehr, sehr unsympathisch.

Eine wunderschöne, aber sehr tragische Liebesgeschichte

So würde ich dieses Buch beschreiben. Annette Hennig hat es wieder geschafft, mich komplett in die Welt von Charlotte und Nikolai mitzunehmen. Ich konnte ihre Liebe zueinander beim Lesen förmlich spüren und habe ihre gemeinsame Zeit wirklich vollkommen genossen. Dass sie es nicht leicht haben werden, war relativ schnell klar, dennoch war ich mir ziemlich sicher, wie die Sache wohl ausgehen wird. Tja, weit gefehlt, sage ich da nur. Annette Hennig hat mich auf den letzten Seiten mehr als überrascht und ich habe das Buch mit einem entsetzten Seufzer geschlossen. Was wohl der 3. Teil bringen mag? Ich warte jetzt schon sehnsüchtig!

Mein Fazit:

„Wenn die Sonne den Horizont küsst“ von Annette Hennig ist eine starke Fortsetzung ihrer Sankt-Petersburg-Trilogie, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat. Bis zur letzten Seite bin ich der Geschichte von Charlotte und Nikolai fasziniert gefolgt, die neben Liebe auch viel Schmerz, Eifersucht, Hass, aber auch Hoffnung und jede Menge Spannung für mich bereit gehalten hat. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es weitergehen wird!

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Cover des Buches Wenn die Kraniche wieder ziehen (Sankt-Petersburg-Trilogie 1) (ISBN: B07GXZ58MN)M

Rezension zu "Wenn die Kraniche wieder ziehen (Sankt-Petersburg-Trilogie 1)" von Annette Hennig

Wunderschön erzählt
Marion2505vor einem Jahr

Meine Meinung: 

Ein sehr schönes Buchcover

Das Buchcover von „Wenn die Kraniche wieder ziehen“ gefällt mir sehr gut, denn es passt absolut perfekt zum Inhalt des Buches und vermittelt beim Betrachten eine tolle Stimmung.

Der Schreibstil

von Annette Hennig konnte mich wieder sofort begeistern. Schon beim Lesen des Prologs war ich voller Fragen und Vorfreude auf die Geschichte des Buches. Es ist sehr flüssig zu lesen und an vielen Kapitelenden war es so spannend, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Ganz besonders hat mir gefallen, dass das Buch immer wieder zwischen Gegenwart, in der Anastasija ihren 98. Geburtstag feiert, und Vergangenheit, die die Geschichte von Anastasija erzählt, wechselt. Es gab noch einen weiteren Handlungsstrang, den ich zu Beginn nicht sofort einordnen konnte und dann zwar sehr schnell eine vage Idee hatte. Dennoch war ich bis zum Schluss des Buches gespannt, ob meine Vermutungen richtig waren.

Die Protagonisten

waren alle sehr detailliert ausgearbeitet, so dass ich sie mir alle lebhaft vorstellen konnte. Vor allem Anastasijas „erster Auftritt“ im Buch hat mir so sehr gefallen, dass ich sie sofort ins Herz geschlossen habe. Sie ist eine unglaublich lebhafte, aber auch sehr starke Frau, die ich sehr gerne durch das Buch begleitet habe. Ich habe viele schlimme Dinge mit ihr erleben müssen, aber auch viel Schönes und Ergreifendes erfahren.

Aber nicht nur Anastasija konnte mich begeistern, auch viele andere Protagonisten waren unglaublich toll. Ganz vorneweg natürlich Anastasijas Familie, die insgesamt voller interessanter und sehr unterschiedlicher Charaktere steckt. Aber auch die Familie, in die sie einheiratet, hat viel zu bieten. Iwan hätte ich an Anastasijas Stelle wohl auch geheiratet, denn er ist ein unglaublich lieber und toller Mensch.

Eigentlich gibt es keinen Charakter in diesem Buch, den ich so gar nicht mochte oder verstehen konnte.

Nicht nur Anastasijas Geschichte wird erzählt

sondern es gibt viel, viel mehr für den Leser zu entdecken. Ich habe von der ersten Seite an eine geheimnisvolle Atmosphäre beim Lesen gespürt, die sich wirklich bis zur letzten Seite gehalten hat. Ich habe viel über Anastasija und ihr Leben erfahren, aber auch über viele andere Charaktere des Buches gab es jede Menge zu entdecken. Dadurch, dass nicht alle Handlungsstränge immer sofort zusammenliefen, war das Lesen bis zum Schluss sehr spannend und sehr emotional.

Mein Fazit:

„Wenn die Kraniche wieder ziehen“ von Annette Hennig erzählt auf eine wunderschöne Art und Weise die Geschichte einer starken Frau, die mich sehr berührt hat. Es ist voller Geheimnisse und konnte mich bis zum Schluss komplett fesseln. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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