Annette Hennig

 4.7 Sterne bei 145 Bewertungen
Annette Hennig

Lebenslauf von Annette Hennig

Annette Hennig ist eine deutsche Autorin und lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen. Sie erlernte den Beruf der Bürokauffrau, studierte Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im erlernten Beruf. Seit zwanzig Jahren geht sie einer selbständigen Tätigkeit nach, die ihr Freiraum für das Schreiben lässt. Ihr Debütroman "Agnes Geheimnis" ist der Auftakt zu der Trilogie "Und immer war es Liebe".

Neue Bücher

Wenn die Kraniche wieder ziehen (Sankt-Petersburg-Trilogie 1)

 (5)
Neu erschienen am 13.11.2018 als E-Book bei .

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Floras Traum von rotem Oleander

Floras Traum von rotem Oleander

 (34)
Erschienen am 14.03.2017
Leilani - Die Blume des Himmels

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 (29)
Erschienen am 04.04.2017
Jene Tage in St. Germain

Jene Tage in St. Germain

 (22)
Erschienen am 01.03.2018
Jasmin - Zeit der Träume

Jasmin - Zeit der Träume

 (18)
Erschienen am 07.11.2017
Agnes Geheimnis

Agnes Geheimnis

 (13)
Erschienen am 25.06.2014
Rückkehr nach St. Germain

Rückkehr nach St. Germain

 (11)
Erschienen am 19.06.2018
Das Geheimnis der Uhr

Das Geheimnis der Uhr

 (7)
Erschienen am 01.11.2014
Das Geheimnis des Briefes

Das Geheimnis des Briefes

 (6)
Erschienen am 16.06.2015

Neue Rezensionen zu Annette Hennig

Neu

Rezension zu "Wenn die Kraniche wieder ziehen (Sankt-Petersburg-Trilogie 1)" von Annette Hennig

Die roten Hefte der Erinnerung
MissNorgevor 2 Monaten

✿ Kurz zur Geschichte ✿
Sankt Petersburg 1914: Fürstin Feodora dringt darauf, ihre erst siebzehnjährige Tochter zu verheiraten. Die junge Anastasija widersetzt sich dem Wunsch ihrer Mutter nicht, sorgt aber dafür, dass sie den Mann ihrer Jungmädchenträume ehelichen kann. Als sie übers Jahr am Arm des Großfürsten Iwan aus der Kirche tritt, ist das Glück auf ihrer Seite. Doch das Glück ist launisch. Schon bald verbündet es sich mit dem Leid dieser Tage.
An ihrem 98. Geburtstag blickt Anastasija auf ihr Leben zurück. Nicht nur einmal stand sie vor einem tiefen Abgrund, nicht nur einmal glaubte sie ins Verderben zu stürzen. Doch selbst bei den Gedanken an Not und Tod lächelt die alte Dame: Denn ihre Liebe, die beinahe ein Jahrhundert überdauert, bewahrt sie noch immer in ihrem Herzen.
Ein Blick in die Runde derer, die sich zu ihrem Ehrentag versammelt haben: Und Anastasija wähnt sich eine glückliche Frau.
(Quelle: amazon.de)
✿ Meine Meinung ✿
Endlich halte ich wieder einen neuen Roman von Annette Hennig in den Händen und ratzfatz war er auch schon wieder durchgelesen. Was meint ihr? Ein gutes Zeichen, oder? Mit Band 1 der neuen Trilogie entführt mich die Autorin nach Russland und in die Zeit des Ersten Weltkrieges. 1914, Anastasija ist gerade 17 Jahre alt, will ihre Mutter die Fürstin Feodora, sie so schnell wie möglich unter die Haube bringen. Doch Anastasija liebt ihr wildes Leben, ist gerne bei den Pferden und mit Männern hat sie eigentlich noch nichts am Hut. Bis sie und ihre Brüder einen Trick anwenden und sie den Mann heiraten kann, der ihr schon länger ein wenig gefallen hat. Iwan Alexejewitsch, 35 Jahre alt und Sohn des Großfürsten, will nach seiner Rückkehr aus dem Krieg seine Anastasija heiraten. Die beiden sind verliebt, heiraten und versuchen eine Familie zu gründen. Doch Jahre später überfallen und plündern die Bolschewisten die Fürstenhäuser, Frauen und Kinder sind nicht mehr sicher. Das Leben in Saus und Braus ist vorbei, Frauen und Kinder werden von ihren Männern bzw. Vätern in Sicherheit gebracht. Doch viele Familien zerbrechen in diesen harten und kalten Zeiten. Neben den schlimmen Kriegsjahren hat Annette Hennig eine weitere Zeitebene eingebaut. Im Jahre 1995 feiert Anastasija ihren 98.Geburtstag und zu diesem Anlass hat sie die übrigen Familienmitglieder eingeladen. Am Morgen des großen Tages schwelgt sie in Erinnerungen, blickt auf ihr langes Leben zurück und ein düsteres Geheimnis, welches sie seit Jahrzehnten tief in ihrem Inneren verborgen gehalten hat, belastet ihre Seele und ihr Herz. Heute könnte sie es doch lüften, oder? Die Autorin hat wieder tolle Charaktere erschaffen, ihre Ausdrucksweise der damaligen Zeit angepasst und hervorragend recherchiert. Ich bin immer wieder fasziniert, wie es ihr gelingt, diese Zeit, in der die Geschichte gerade spielt, so wunderbar und glaubhaft mir als Leserin näher zu bringen. Ihr Schreibstil ist zärtlich und liebevoll an den richtigen Stellen, aber auch hart und gnadenlos, wenn es der Situation entsprechend so dargestellt werden muss.
✿ Fazit ✿
Eine wunderschöne (Liebes)Geschichte, die Lust auf mehr macht.

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Rezension zu "Wenn die Kraniche wieder ziehen (Sankt-Petersburg-Trilogie 1)" von Annette Hennig

Wenn die Kraniche wieder ziehen
Nik75vor 2 Monaten

Heute stelle ich euch den Roman „Wenn die Kraniche wieder ziehen“ von Annette Hennig vor.

In diesem Roman geht es um Anastasija, eine junge Russin aus adeligem Hause. Mit siebzehn Jahren soll sie verheiratet werden. Zu ihrem Glück mit einem Mann, den auch Anastasija liebt. Ihr Glück währt aber nicht lange, denn der Krieg und Unruhen verändert ihr Leben. Sie und ihre Großmutter fliehen nach Sibirien. Dort bringt sie Ihren Sohn Kolja auf die Welt und lebt von nun an unter falscher Identität in einem Bauernhof. Die Autorin hat Anasatasijas Leben, vor und nach ihrem Exil beschrieben und wie es ihr jetzt ergeht.
Es ist ein sehr berührender Roman über das traurige Schicksal von Anastasija und ihrer Familile.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, denn die Autorin hat einen wunderbaren fesselnden Schreibstil. Zuerst war ich ein wenig skeptisch, da ich nicht gerade ein Freund Russlands bin, aber Anastasija musste ich einfach in mein Herz schließen und ich fand es sehr schön sie durch diesen Roman zu begleiten.
Der Schreibstil der Autorin ist außerdem sehr bildhaft, so dass ich mir wirklich alles wunderbar vorstellen konnte. Ich könnte mir diesen Roman sogar als Film vorstellen.
Mich hat Anastasijas Geschichte berührt, denn das Leben ist manchmal richtig hart und durch die Kriege wurde es nicht besser. Man kann sich wirklich glücklich schätzen, wenn man nicht in einem Land voller Krieg und Hass lebt.
Dieser Roman zeigt wieder einmal, wie gut es uns geht und wie schön wir es eigentlich haben.
Mich hat dieser Roman nachdenklich gemacht und gleichzeitig hat er mir interessante und spannende Lesestunden geschenkt.

Es ist eine wirklich faszinierende Familiengeschichte für die ich 5 Sterne vergebe.

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Rezension zu "Wenn die Kraniche wieder ziehen (Sankt-Petersburg-Trilogie 1)" von Annette Hennig

Fesselnder Trilogie-Auftakt mit historischen Hintergründen
Fanti2412vor 2 Monaten

Zum Inhalt:
Eine große Liebe
Krieg und Umsturz
Träume, die nicht vergehen,
und Hoffnung, die niemals stirbt

Sankt Petersburg 1914: Fürstin Feodora dringt darauf, ihre erst siebzehnjährige Tochter zu verheiraten. Die junge Anastasija widersetzt sich dem Wunsch ihrer Mutter nicht, sorgt aber dafür, dass sie den Mann ihrer Jungmädchenträume ehelichen kann. Als sie übers Jahr am Arm des Großfürsten Iwan aus der Kirche tritt, ist das Glück auf ihrer Seite. Doch das Glück ist launisch. Schon bald verbündet es sich mit dem Leid dieser Tage.

An ihrem 98. Geburtstag blickt Anastasija auf ihr Leben zurück. Nicht nur einmal stand sie vor einem tiefen Abgrund, nicht nur einmal glaubte sie ins Verderben zu stürzen. Doch selbst bei den Gedanken an Not und Tod lächelt die alte Dame: Denn ihre Liebe, die beinahe ein Jahrhundert überdauert, bewahrt sie noch immer in ihrem Herzen.

Ein Blick in die Runde derer, die sich zu ihrem Ehrentag versammelt haben: Und Anastasija wähnt sich eine glückliche Frau.
(Kurzbeschreibung gem. amazon.de)

Leseprobe


Die Autorin:
Annette Hennig ist eine deutsche Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen.
Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau, studierte danach Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im erlernten Beruf.
Seit nunmehr zwanzig Jahren geht sie einer selbstständigen Tätigkeit nach, die ihr Freiraum für das Schreiben lässt.
In ihrer Freizeit verreist sie gern, liest viel und liebt es, im Garten zu entspannen. Hier findet sie Ruhe und Muße für neue Romanideen.  
(Quelle: amazon.de)

Annette Hennig auf Twitter und Facebook


Meine Meinung:
Im Auftakt ihrer neuen Trilogie entführt uns die Autorin nach Russland, genauer nach Sankt Petersburg ins Jahr 1914.
Wir lernen die 17-jährige Anastasija kennen, die in der Fürstenfamilie Repnin aufwächst. Ihre Mutter Feodora möchte sie unbedingt trotz ihrer Jugend schon bald verheiraten. Mit Hilfe ihrer Brüder gelingt es Anastasija, dass sie ihre Jugendliebe den Großfürsten Iwan Golenin heiraten darf. Das junge Paar ist glücklich, doch der 1. Weltkrieg bricht aus und die Hochzeit muss noch warten.

In einem weiteren Handlungsstrang befinden wir uns ebenfalls in Sankt Petersburg allerdings im Jahr 1995 und erleben Anastasija kurz vor ihrem 98. Geburtstag, der mit einem Familientreffen gefeiert werden soll.

Und in einem dritten Handlungsstrang erleben wir die junge Mutter Marina, die mit ihrem kleinen Sohn Kolja und der Großmutter Olga in Tschita in Sibirien in ziemlich bescheidenen Verhältnissen lebt.
Hier befinden wir uns in dem Zeitraum von 1919 bis 1944.

Annette Hennig erzählt in diesem ersten Teil der Sankt-Petersburg-Trilogie die Lebensgeschichte von Anastasija, die mich von Anfang an gefangen genommen hat. Dank des lebendigen und mitreißenden Schreibstils habe ich Anastasijas Leben gebannt verfolgt, mich über ihr junges Glück gefreut. Damals war es gerade in adeligen Kreisen sicher nicht üblich, dass man aus Liebe heiraten konnte bzw. durfte. Und so war es ein Glücksfall, dass Anastasija und Iwan ein Paar werden konnten, denn beide waren heimlich ineinander verliebt.
Doch diese Liebe muss einiges ertragen und Schicksalsschläge hinnehmen.
Der 1. Weltkrieg bricht aus, die russische Revolution beendet die Zarenherrschaft und es kommt zum Umbruch im Land.
Die fiktive Geschichte ist wunderbar in die realen historischen Ereignisse eingebettet, die sich aber nie in den Vordergrund drängen.

Anastasijas Geschichte ist ein Wechselbad der Gefühle und ich habe mit ihr gehofft, gebangt und auch gelitten, denn es geschieht viel in ihrem Leben. Die Wechsel zwischen den drei Handlungssträngen sorgen für zusätzliche Spannung. Besonders in dem Teil, der in Sibirien spielt, schreitet die Zeit weit voran und bald droht schon der 2. Weltkrieg.

Annette Hennig ist eine großartige Erzählerin, so dass mich dieser Auftakt zur Sankt-Petersburg-Trilogie begeistert und sehr gefesselt hat.
Die Mischung der historischen Ereignisse mit der fiktiven Geschichte der Fürstenfamilien ist gelungen und könnte sich in dieser Zeit sicher so auch zugetragen haben.
Dieser Teil ist in gewisser Weise abgeschlossen und alle wichtigen Fragen sind beantwortet. Dennoch macht das Ende neugierig auf den Fortgang der Handlung um Anastasija und ihre Familie.
Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung und das weitere Schicksal der Protagonisten!


Fazit: 5 von 5 Sternen


© Fanti2412

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