Annette Hennig Das Geheimnis der Uhr

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Uhr“ von Annette Hennig

Alexa, Agnes' Urenkelin, trifft in ihrem Urlaub in Frankreich nicht nur auf den gutaussehenden Achille, der ihr Herz höher schlagen lässt. Sie entdeckt auch eine kostbare alte Taschenuhr, die ihre Familie zusammen mit dem Mann, dem sie einst gehörte, in der normannischen Erde begraben glaubt. Eine Zeitreise durch die vergangenen 70 Jahre beginnt, an dessen Ende die Familien durch ein lange gehütetes Geheimnis aufeinander treffen. Schmerzvolle Erinnerungen verbinden diese unterschiedlichen Menschen zweier Nationen, die nichts voneinander ahnten. Neugierig und tapfer nehmen sie ihr Schicksal an. Werden Sie es schaffen, Gemeinsam den Weg zu gehen, den eine frühere Generation ihnen vorbestimmt hat. (Quelle:'E-Buch Text/31.10.2014')

Spannende Verknüpfung von Familiengeschichten und Geschichte

— Buchdaisy
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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Uhr"

    Das Geheimnis der Uhr

    ElkeK

    28. February 2017 um 06:10

    Inhaltangabe: Antibes 2013: Alexa macht mit ihrer sechsjährigen Tochter Laurie Urlaub in Frankreich. Und bei einem Bummel durch ein Antiquitätengeschäft entdeckt sie unverhofft die goldene Uhr ihres Uropas Walter. Walter gilt seit dem 2. Weltkrieg als verschollen. Somit herrscht bei Alexa große Aufregung. Madlon Dumont ist 93 Jahre alt und hat sich zurückgezogen. Nun leitet ihr Sohn Martin das Antiquitätengeschäft. Doch als sie die junge Frau und die kleine Laurie sieht und erkennt, dass ihre Vergangenheit sie eingeholt hat, gibt sich dem Schicksal geschlagen. Denn beinahe 70 Jahre hat sie einige große Geheimnisse in ihrem Herzen bewahrt. Ihrem Urenkel Jean-Claude vertraut sie sich schließlich bei einer Reise an und als sie zurück kehren, ist für alle Beteiligten die Welt nicht mehr, wie sie einst war! Mein Fazit: Dies ist der zweite Teil der Reihe „Und immer war es Liebe“ aus der Feder von Annette Hennig. Obwohl 2014 erschienen, ist eine deutliche Entwicklung zwischen den ersten und den aktuellen Werken deutlich zu erkennen. Denn dieser Roman ist der Autorin nicht ganz so geglückt. Der Roman spielt drei Jahre nach dem ersten Band, wo Nina eine harte Prüfung in ihrem Leben erfährt. Alexa ist Ninas Tochter und alleinerziehend. Mit Männern tut sie sich schwer, kann aber nicht umhin, sich in den Hotelerben Achille zu verlieben. Laurie ist kurz vor der Einschulung und genießt noch mal einen langen Urlaub mit ihrer Mutter im französischen Antibes. Bei einem Bummel entdecken sie plötzlich die geheimnisumwitterte Uhr des Urgroßvaters Walter, der aus dem 2. Weltkrieg nicht zurückkehrte. Seine Frau Agnes hatte danach nie wieder geheiratet und die drei Kinder allein großgezogen. Die Uhr befindet sich im Antiquitätenladen von der Familie Dumont, die seit dem Krieg in Antibes lebt und arbeitet. Madlon, inzwischen 93 Jahre alt, ist vor den Nazis geflohen, da sie dem jüdischen Glauben angehört. Aber was es genau mit der Uhr aufsich hat, hat sie ihrer Familie, insbesondere ihrem Sohn Martin, nie erzählt – bis Alexa auftaucht und sich die Uhr unbedingt anschauen will, da sie sie als die Uhr ihres Urgroßvaters wiedererkennt. Soweit die Geschichte! Sie spielt ausschließlich in Frankreich. Das ist eigentlich nicht unbedingt so ein Problem! Leider gelang es der Autorin nicht, die Atmosphäre richtig einzufangen. Weder von der Gegenwart noch von der Vergangenheit. Es gibt einige lange Abschnitte über die Zeit des Krieges in Paris, aber das hätte im Grunde zu jeder Zeit spielen können, bis auf die militärischen Bezeichnungen. Die Bedrohung durch die Nazis wurde hier auch nicht richtig greifbar und die Arbeit des Widerstandes ist auch eher angerissen als gut durchleuchtet. Das Hauptaugenmerk lag wohl in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber auch da gab es das eine oder andere, was mich ein wenig störte. In letzter Zeit stolpere ich immer wieder über den Begriff „Mädel“ und ich tue mich schwer, diesen anzunehmen. Es fühlt sich beim Lesen einfach nicht richtig an und so war es leider auch in diesem Roman. Der Roman besticht dann noch durch seine enorme Vorhersehbarkeit. Schon sehr schnell habe ich geahnt, welches Geheimnis Madlon mitsich rumtrug all‘ die Jahre. Die Uhr selbst hat aber auch noch ein Geheimnis, darauf wäre allerdings nie im Leben gekommen. Es wechselt manchmal recht schnell zwischen den Zeiten, was jedoch kein Problem ist, da man sich problem in der Geschichte zurecht finden kann. Ich würde gerne vier Sterne vergeben, allerdings hadere ich jedoch mit den Kritikpunkten, so dass es dieses Mal nur drei sind, in der Hoffnung, dass der finale Band mich dann versöhnt. Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

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  • Geschichten und Geschichte verbunden

    Das Geheimnis der Uhr

    Buchdaisy

    17. July 2015 um 16:46

    "Das Geheimnis der Uhr" ist die Fortsetzung der Familiensaga, die mit "Agnes Geheimnis" begann. Diesmal sind es Ninas Tochter Alexa und deren Tochter Laurie, die im Urlaub eine Uhr entdecken, die sie zu kennen glauben, und damit die Aufklärung eines weiteren Familiengeheimnisses in Gang bringen, das seinen Anfang im 2. Weltkrieg nahm. Schicksalhaft verbinden sich hier die Geschichten zweier Familie aus verschiedenen Ländern. Annette Hennig versteht es wieder, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Man durchlebt mit Walther und Madlon große Gefühle, aber auch die Gefahren der Zeit der Judenverfolgung. Das alles ist auf angenehme, aber auch spannende Art und Weise miteinander verbunden. Die Gegenwart gerät dabei eher zur Nebenhandlung. Als das Rätsel gelöst und noch einer späten Gerechtigkeit zum Sieg verholfen wurde, blieb bei mir ein kleiner Zweifel, der viel Neugier auf den 3. Band der Saga macht.

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  • Familienschicksale

    Das Geheimnis der Uhr

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. February 2015 um 14:54

    Mit ihrer Tochter Laurie verbringt Alexa, die Urenkelin von Agnes, ihren Urlaub in Frankreich. Der gut aussehende Achille lässt ihr Herz höher schlagen und dann entdeckt Laurie in einem Antiquitätengeschäft die Taschenuhr, von der man annahm, sie wäre mit ihrem Besitzer Walther, dem Mann von Uroma Agnes,  zusammen in der normannische Erde begraben.... Dieses Buch ist der zweite Band der Trilogie "Und immer war es Liebe", von dem ich bereits den ersten Teil "Agnes Geheimnis" gelesen habe. Wie klein die Welt doch ist und wie Schicksale und Familien durch Zufall nach 70 Jahren aufeinander treffen - so war mein Eindruck nach dem Lesen. Nachdem Alexa und Laurie die Uhr gefunden hatten und Madlon, die jetzige Besitzerin der Uhr sich bereit erklärte zu erzählen wie sie in den Besitz der Uhr kam, taucht der Leser ein in eine Geschichte, die vor 70 Jahren begann. Es fällt Madlon nicht leicht die Geschichte zu erzählen, denn sie beherbergt auch ein lang gehütetes Geheimnis, sowie schmerzvolle Erinnerungen. Doch gerade die Erzählungen von Madlon geben der Geschichte die "richtige Würze". Der Leser nimmt Anteil an dem Schicksal der Juden im zweiten Weltkrieg, als Frankreich von den Deutschen besetzt war. Ebenso sind es tiefe Gefühle, die Walther und Madlon verbinden, obwohl Walther daheim in Deutschland Frau und Kinder hat. Durch den flüssigen Schreibstil und die gut gezeichneten Protagonisten konnte die Geschichte mich für sich einnehmen. Die Autorin verstand es Neugier zu wecken, Spannung aufzubauen und mich durch die Aufdeckung des lang gehüteten Geheimnis als zufriedene Leserin zurückzulassen. Gespannt bin ich nun auf den dritten Teil.

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  • Eine vergangene Liebe

    Das Geheimnis der Uhr

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    20. February 2015 um 07:43

    Alexa macht gemeinsam mit ihrer Tochter Laura-Marie Urlaub in Frankreich. Als sie eines Tages in ein kleines Antiquariat kommt, bemerkt ihre Tochter dort eine Uhr, die ihr aus Erzählungen bekannt vorkommt. Auch Alexa erkennt diese wieder, kann es aber nicht so wirklich glauben, denn nach Erzählungen ihrer Großmutter ist diese Uhr gemeinsam mit ihrem in Frankreich während des 2. Weltkrieges gestorbenen Großvaters beerdigt worden. Wie kann es sein, dass diese Uhr doch nicht verloren gegangen ist und sich nun scheinbar vor ihnen in einer Vitrine befindet? Wird es ihnen gelingen, hinter das Geheimnis der Uhr zu kommen? ... Der Roman beginnt im Jahr 1943 zur Zeit des 2. Weltkrieges. Madlon, eine junge Französin in Paris, lernt den deutschen Offizier Walther kennen und verliebt sich in ihn. Er ist der Feind, ein Deutscher und sie zu allem auch noch Jüdin, aber das weiß Walther nicht.  Er war 1939 mit einer der Ersten gewesen, der sich meldete, um für die gute und richtige Sache zu kämpfen und ließ seine Frau Agnes mit seiner Tochter in Deutschland zurück. Auch er verliebt sich in Madlon, obwohl sie so gar nicht sein Typ ist. Madlon, die auch für die Résistance arbeitet, lebt gefährlich. Ihre Freunde versuchen, sie dazu zu bringen, dass sie Walther ausfragt, aber das kommt für sie nicht infrage. Ihre Beziehung halten sie geheim, denn auch die Deutschen sehen diese Verbindung nicht gern. Walther hatte seinerzeit von seiner Frau eine Uhr geschenkt bekommen, die 70 Jahre später wieder auftaucht, nachdem sie viele Jahre als verschollen galt. Als Alexa und Laurie die Uhr finden, versuchen sie, hinter das Geheimnis zu kommen. 70 Jahre, die aufgearbeitet werden müssen und die noch so manches Geheimnis bergen. Die Mutter des Antiquars ist Madlon, hat ihrem Sohn aber nie die Geschichte der Uhr erzählt, obwohl ihr Sohn schon oft danach gefragt hatte. Es beginnt eine Reise zurück in die Erinnerungen, zurück zu den 40er Jahren. Madlon erzählt ihre Geschichte und lässt die Leser daran teilhaben. Sie kommt stückchenhaft, mal erzählt sie allen Anwesenden einen Teil der Geschichte, mal nur ihrem Enkel. Nur der Leser bekommt sie komplett zu hören. Natürlich kommt dieser Roman auch nicht ohne Liebesgeschichte aus. Alexa verliebt sich in den gutaussehenden Achille, der jedoch nicht das zu sein scheint, was er vorgibt. Auch hier sind Konflikte vorprogrammiert. Neben der Geschichte von Madlon und Walther und der Suche nach der Wahrheit lockern die Ereignisse in der Gegenwart das Ganze ein wenig auf. Krieg und Widerstand der Résistance wie auch der Rassenhass gegen die Juden wurden von der Autorin Annette Hennig hervorragend recherchiert und hier glaubhaft zu Papier gebracht. Die Geschichte wird lebendig mit all ihren Grausamkeiten, Ängsten und Sorgen der Menschen. Madlon ist eine junge und starke Protagonistin, die der Gefahr zwar ins Auge sieht, aber gegen die Liebe nicht ankommt. Man muss sie einfach mögen, sie ist lebenslustig und steht für ihre Freunde ein. Obwohl die gegenwärtigen Ereignisse um Alexa auch ihre Berechtigung haben, habe ich mich mehr in der Vergangenheit verloren. Ich habe mit den beiden gebangt, gelitten und auf ein glückliches Ende gehofft. Dieser Roman der Autorin ist der 2. Teil aus der Trilogie "Und immer war es Liebe". Die ersten beiden Teile haben zumindest mich schon mal überzeugt, so dass ich wirklich gespannt bin, was sie sich für den Schlussband ausdenken wird. Wer gern wie ich Geschichten liest, in denen es um längst vergessene Geheimnisse geht und dem die Verschmelzung von Gegenwart und Vergangenheit gefällt, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Man hält hier nicht nur eine bzw. 2 Liebesgeschichten in der Hand, sondern erhält auch noch eine kleine Auffrischung in Geschichte.

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