Annette Hennig Das Geheimnis des Briefes

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis des Briefes“ von Annette Hennig

Das Finale der großen Familiensaga um Liebe, Leid und Leidenschaft Argentinien 1945: Arthur Weimann flieht in ein neues Leben, ein fremdes Land, fern seiner Heimat. Er bekommt eine zweite Chance, heiratet eine Tochter aus reichem Hause und wird dennoch nicht restlos glücklich. Die Vergangenheit überschattet die Ehe mit seiner blutjungen Frau und er schreibt sich in einem Brief an seine große Liebe alles von der Seele. Erst 70 Jahre später treffen seine Zeilen ein, die Empfängerin ist, genau wie er, längst verstorben. Nun ist es an seinen Nachfahren, das Geheimnis aufzudecken, das er ihnen hinterlassen hat. Werden seine Kinder und Kindeskinder ihn verstehen oder werden sie ihn verurteilen? Können sie ihm vergeben? Eine fesselnde, dramatische Liebesgeschichte - geheimnisvoll und spannend erzählt!

Finale der Familiensaga, Spannung bis zuletzt

— Buchdaisy
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  • Das Ende einer wundervollen Trilogie

    Das Geheimnis des Briefes

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    06. January 2016 um 13:52

    70 Jahre sind ins Land gegangen, bis ein Brief seinen Empfänger findet. Nicht direkt ihn selbst, sondern seine Nachfahren. Der Empfänger ist inzwischen verstorben, wie auch der Adressat selbst. Der Adressat war Arthur Weimann, Deutscher, der vor 70 Jahren aus Überzeugung in den Krieg zog und nie wieder kam. Er hinterließ Frau und Kind in dem Glauben, er wäre gefallen. Nun dieser Brief, der für alle Beteiligten zu spät kam. Der Brief erreichte nur noch die Nachkommen, die schon einen Teil aus Arthurs Geschichte in Erfahrung bringen konnten, die aber nun doch überrascht sind, aus Argentinien die letzten Lebenszeichens ihres Vaters, Großvaters bzw. Urgroßvaters zu erhalten. Aber es ist noch nicht zu spät, um Beteiligte aufsuchen zu können und die restlichen Puzzleteile aus Arthurs Leben zu erfahren. Es wird ein Trip in die Vergangenheit und gleichzeitig ein Abschluss der Trilogie um Arthur Weimann... Was habe ich gewartet auf den Schlussband der Trilogie um Arthur Weimann, denn durch die beiden Vorbände konnte man erfahren, wie es ihm zu Kriegszeiten ergangen ist. Von zu Hause weggegangen, um das Dritte Reich als Soldat zu unterstützen und um nie wiedergekommen. Nun endlich erfährt man als Leser, wo es Arthur letztendlich hin verschlagen hatte. Er verbrachte seine letzten Jahre, Jahrzehnte in Argentinien, wo er reich geheiratet hat. Isabel, die Tochter eines Weinguts setzte sich in den Kopf, Arthur Weimann, den neuen Verwalter des Gutes, zu ehelichen. Seit sie ihn gesehen hat, ging ihr dieser Mann nicht mehr aus dem Kopf. Da war es völlig uninteressant, dass er mehr als doppelt so alt war wie sie selbst.  Arthur, der im Leben nichts mehr zu verlieren hat, heiratet Isabel und macht sie glücklich. Sie weiß, dass er sie auf seine Art liebt, aber sie weiß auch, dass er nicht grenzenlos glücklich mit ihr ist. Arthur hatte schon ein Leben, das in der Vergangenheit liegt und über das er nie mit ihr gesprochen hat. Obwohl er seiner jungen Frau so gut wie jeden Wunsch erfüllt, weigert er sich beharrlich, mit ihr nach Deutschland, seinem Heimatland zu reisen. In der Gegenwart erhält Elisa, Agnes und Walthers Tochter, den Brief, der 70 Jahre zu spät kam. Abwechselnd erzählt die Autorin Annette Hennig die Geschehnisse aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Am interessantesten fand ich die Ereignisse der Vergangenheit, die von Arthurs und Isabels Leben handelte. Man lernt ein ungestümes Mädchen kennen, dem jeder Wunsch erfüllt wird und einen ruhigen, besonnenen Mann, der die Jugend schon weit hinter sich gelassen hat und der sich ein weiteres Mal auf eine Beziehung einlässt. Argentinien wird Arthurs letzte Heimat, in der er auch sterben wird. Drei Bücher, drei Familien und die verschiedensten Schicksale durfte man in der Trilogie kennenlernen. Mehr als einmal sind mir die Tränen gekommen. So blieb auch in dem Abschlussband mein Auge nicht trocken, lag es daran, dass es so gut und einfühlsam geschrieben wurde oder daran, dass ich eh nah am Wasser gebaut bin? Die Protagonisten sind durchweg sympathisch, die aus der Vergangenheit wie auch die aus der Gegenwart. Arthur hat es sich sein Leben lang nicht leicht gemacht und immer versucht, aus der jeweiligen Situation das beste zu machen. Parallel dazu hatte der Leser die Möglichkeit, die "zurückgebliebene" Familie von Arthur, angefangen von Agnes, über Elisa und Nina wie auch deren Kinder und Kindeskinder mitzuerleben. Eine komplexe Familiengeschichte, die in den 40er Jahren des vergangenen Jh. begann und 2014 endet. Ich bin ein wenig traurig, dass ich diese Familie nun endgültig verlassen muss, die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und ich habe sie durch all die Jahre gern begleitet. Die Trilogie ist mehr als nur lesenswert, sie vermittelt auch ein klein wenig Geschichtswissen. Obwohl man durchaus jedes Buch für sich lesen kann, empfehle ich doch, es als Ganzes zu sehen und mit Band 1 zu beginnen. Ich habe es nicht bereut und viele angenehme Stunden beim Lesen der Bücher verbracht. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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  • Und immer war es Liebe

    Das Geheimnis des Briefes

    kira35

    27. September 2015 um 13:34

    Kurzbeschreibung: (Klappentext) Argentinien 1945: Arthur Weimann flieht in ein neues Leben, ein fremdes Land, fern seiner Heimat. Er bekommt eine zweite Chance, heiratet eine Tochter aus reichem Hause und wird dennoch nicht restlos glücklich. Die Vergangenheit überschattet die Ehe mit seiner blutjungen Frau und er schreibt sich in einem Brief an seine große Liebe alles von der Seele. Erst 70 Jahre später treffen seine Zeilen ein, die Empfängerin ist, genau wie er, längst verstorben.Nun ist es an seinen Nachfahren, das Geheimnis aufzudecken, das er ihnen hinterlassen hat. Werden seine Kinder und Kindeskinder ihn verstehen oder werden sie ihn verurteilen? Können sie ihm vergeben? Meinung / Fazit: Mit diesem Buch endet die Trilogie " Und immer war es Liebe" , der Familiengeschichte um Walther Bechstein. Sie führte über Deutschland nach Frankreich und endete in Argentinien. Ein Brief, den Walther ( inzwischen benannte er sich in Arthur um ) vor 70 Jahren an Agnes schrieb, und nun seinen Nachfahren Rätsel aufgab. Sie wähnten ihn doch bereits im 2. Weltkrieg verstorben. Bereits im 1. Kapitel erreichte der Brief aus Argentinien Frankfurt, doch die Lösung ließ bis kurz vor Ende auf sich warten. Spannung und Neugier bauten sich schnell auf. Zwischenzeitlich erfuhr ich, was Walthers ( Arthur ) Beweggründe waren nach Argentinien auszuwandern. Er baute sich ein neues Leben mit einer neuen Familie auf, doch seine erste große Liebe, Agnes, nahm noch immer den ersten Platz in seinem Herzen ein. Ein toller Abschluss der Familiengeschichte, geprägt von Liebe, Leid und Freundschaft.

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  • Spannendes Finale der Familiensaga

    Das Geheimnis des Briefes

    Buchdaisy

    17. July 2015 um 16:50

    Der 3. Teil der Familiensaga bildet das Finale. Wieder geht die Handlung um Jahrzehnte zurück, um in der Gegenwart auf die Lösung des Familiengeheimnisses zu führen. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Spannung immer hoch zu halten. Im Wechsel zwischen den Epochen werden nach und nach die Hintergründe der Handlung aufgedeckt. Dabei ist der Brief, der nach 70 Jahren und damit erst nach dem Tod von Absender und Empfängerin ankommt, der Auslöser für Ninas Familie, der Spur um die halbe Welt zu folgen, um hinter das letzte Rätsel zu kommen, an dessen Ende die Erkenntnis steht: "Und immer war es Liebe!" Mir haben alle 3 Bände sehr gut gefallen! Ich empfehle beim lesen die chronologische Reihenfolge einzuhalten, damit man sich in den Generationen der Familie zurecht findet. Ich würde mich freuen, mehr von dieser Autorin lesen zu können. Ich mag Familiengeheimnisse...

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