Leilani - Die Blume des Himmels

von Annette Hennig 
4,6 Sterne bei29 Bewertungen
Leilani - Die Blume des Himmels
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Fesselnder zweiter Teil der Blütenträume-Trilogie - ich empfehle unbedingt, alle drei Teile zeitnah hintereinander zu lesen!.

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Gelungene Fortsetzung

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Inhaltsangabe zu "Leilani - Die Blume des Himmels"

Eine junge Ärztin, ein wertvolles Gemälde und ein Geheimnis, das die Zeit überdauert hat.
Im Sommer 1990 gerät das Leben der jungen Ärztin Leilani Vonderhoff aus den Fugen. Von den Menschen die ihr wichtig waren verlassen, bricht sie ihre Zelte in Berlin ab und macht sich auf die Suche nach einem Neubeginn, um wieder Ruhe und Ordnung in ihr Leben zu bringen. Auf der Insel Rügen glaubt sie all das zu finden. Die Beschaulichkeit ihrer kleinen neuen Welt ist jedoch nur von kurzer Dauer. Völlig unerwartet wird sie mit dem Vermächtnis ihrer Familie konfrontiert. Neugierig begibt sie sich auf Spurensuche, an deren Ende nichts mehr so sein wird, wie es bisher schien.
Das ist der zweite Teil der Blütenträume-Serie von Annette Hennig.

Neue Ausgabe: die lieferbare Ausgabe von »Leilani - Die Blume des Himmels« wurde neu lektoriert und gestaltet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781612185354
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Tinte & Feder
Erscheinungsdatum:04.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Klusivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnder zweiter Teil der Blütenträume-Trilogie - ich empfehle unbedingt, alle drei Teile zeitnah hintereinander zu lesen!.
    Leilani - Die Blume des Himmels

    Gleich vorweg, da dies der zweite Teil einer Trilogie ist, empfehle ich Lesern, die den ersten Teil „Floras Traum von rotem Oleander“ noch nicht gelesen haben, dies erst zu tun, bevor sie diese Rezension weiter lesen, um sich nicht selbst die Spannung zu nehmen, denn es ist fast nicht möglich, das Buch zu besprechen, ohne Details aus Band 1 zu verraten.
    Dieser zweite Band setzt genau dort an, wo Band 1 mit einem heftigen Cliffhanger endete. Ich hatte damals bereits in meiner Rezension darüber berichtet.
    Wir lernen die junge Ärztin Leilani Vonderhoff kennen, die, nach dem Tod ihrer Mutter und einer enttäuschten Liebe, dabei ist, sich neu zu orientieren. Ein beruflicher Wechsel führt sie von Berlin zur Insel Rügen. Im Nachlass ihrer Mutter hat sie einige rätselhafte Dinge gefunden, die sie nicht einordnen kann und nicht weiß, wie ihre Mutter dazu kam. Ein altes Gemälde und der Zufall bringen sie auf die Spur zu einer alten Villa, und sie möchte gerne erfahren, was es damit auf sich hat und wie das alles mit ihr und ihrem Leben zusammenhängt.
    Zur gleichen Zeit in Hannover ist Gräfin Flora von Langenberg auf der Suche nach ihrer Enkelin und beauftragt den Anwalt der Familie mit Nachforschungen. Ihr Mann Heinrich ist verstorben, und keiner weiß etwas über den Aufenthalt des kleinen Mädchens. Schon am Ende des ersten Teils trifft man auf Floras Tochter Viola und ihren Mann. Das Ehepaar möchte nichts mehr mit Flora zu tun haben, denn Viola gibt ihrer Mutter die Schuld am Verschwinden ihres Kindes.
    Zahlreiche Rückblicke zu Violas Kindheit und Jugend bringen nach und nach Licht ins Dunkel. Wie Floras Suche nach der Enkelin Lilly mit Leilanis Schicksal zusammenhängt, darauf steuern alle Handlungsfäden zu.
    Wie schon der Vorgänger, so ist auch dieser Roman wieder sehr fesselnd und kurzweilig geschrieben. Längen gab es für mein Empfinden nicht in der Handlung, im Gegenteil! Über manche Zusammenhänge hätte ich gerne etwas mehr erfahren, denn vieles bleibt vage oder wird nur am Rande erwähnt, obwohl es meiner Meinung nach für den Handlungsverlauf wichtig ist. An einigen Stellen hätte ich mir noch intensivere Einblicke auf die Schicksale und Handlungen der Protagonisten gewünscht.
    Die einzelnen Charaktere sind gut und sehr plastisch dargestellt. Bei Flora hatte ich stellenweise den Eindruck, sie hätte sich geändert, aber diese Einschätzung musste ich sehr schnell wieder revidieren, denn ihre Herrschsucht bricht immer wieder durch, und in ihrer übersteigerten Geltungssucht spinnt sie immer neue Intrigen. Leider bleiben aber ihre größten Schachzüge für den Leser weitgehend im Dunkeln. Über Viola und ihren Freund und das, was damals passiert ist, habe ich lange nachgegrübelt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich muss gestehen, dass es in Violas Verhalten etwas gab, das ich völlig unverständlich finde und das dieses Drama, welches sich dann ereignete, erst möglich gemacht hat. So lange ich auch darüber nachgegrübelt habe, sind meine Überlegungen hier zu keinem vernünftigen Resultat gekommen.

    Auch dieser zweite Band endet wieder sehr abrupt und hinterlässt viele offene Fragen. Es ist schier unmöglich, hier mit dem Lesen aufzuhören. Nun setze ich meine ganze Hoffnung auf Teil drei und bin gespannt, ob sich hier alles erschöpfend klären wird.
    Ich muss gestehen, dass es wohl besser gewesen wäre, Teil 1 noch einmal aufzufrischen, denn es ist schon ein Jahr her, dass ich diesen gelesen habe, und da gab es bei mir doch ein paar Defizite, was die Erinnerung an Handlungsdetails angeht.
    Meine Empfehlung wäre, am besten alle drei Teile hintereinander weg zu lesen, denn dann gibt es keine Erinnerungslücken und man kann diese faszinierende, fesselnde Familiengeschichte über vier Generationen noch besser genießen. 

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    katikatharinenhofs avatar
    katikatharinenhofvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gelungene Fortsetzung
    Gelungene Fortsetzung


    Leilani ist bitter enttäuscht - ihr Leben ist völlig aus den Fugen geraten und so bricht sie alle zelte in Berlin ab und wagt auf Rügen einen Neubeginn. Doch die Ruhe der Insel währt nur kurz und Leilani stellt fest, dass ihre Familiengeschichte ein Geheimnis verbirgt, dass bisher gut gehütet war. Nach und nach lüftet sich der Schleier und nichts ist mehr, wie es vorher war....


    Annette Henning hat mit "Leilani- Die Blume des Himmels" den zweiten Teil der Blütenträume-Trilogie veröffentlicht.
    Es ist ratsam, den ersten Teil zu kennen, bevor man sich diesem Mittelteil widmet, denn dieser schließt direkt an die Ereignisse des Vorgängers an.
    Zu Beginn des Buches verliert sich die Autorin ein wenig zu sehr in der Leidensgeschichte von Leilani und das nimmt ein wenig den anderen Charakteren die Luft, um sich zu entfalten. 
    Trotzdem kommt keine Langeweile auf man bekommt einen Einblick in Leilanis Leben. Als Ärztin ist sie top, aber in Liebesdingen greift sie ständig daneben. 
    Die eigentliche  Geschichte beginnt mit der Sichtung des Nachlasses ihrer Mutter und so bekommt man Einblick in die Familiengeschichte. 
    Die Erzählstränge sind toll ausformuliert, abwechslungsreich und beantworten nach und nach die offenen Fragen, die Band 1 mit sich gebracht hat. Keinesfalls sind aber die neuen Fragen hinreichend geklärt und das macht so unendlich neugierig auf den letzten Band der Familiengeschichte. Denn hier sind noch genügend Geheimnisse, die unbedingt ans Tageslicht wollen. 
    Annette Hennig ist es gelungen, mit einem tollen Schauplatz, einer abwechslungsreichen Geschichte und vielseitigen Charakteren eine Atmosphäre zu schaffen, die mich tief in den Roman eintauchen und die Zeit um mich herum vergessen lässt. Die Neugier auf den letzten Teil ist geweckt und ich bin gespannt, wie sich die Puzzleteile am Ende zusammenfügen werden.


    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir über NetGalley dieses ReziExemüplar kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bittere Familiengeheimnisse, die bis in die Gegenwart wirken!
    Fesselnde Familiengeschichte

    „...Seit wann sind Männer vernünftig? Das wäre mir neu!...Ich glaube, Frau Doktor, sie müssen noch viel lernen!...“

    Die junge Ärztin Leilani Vonderhoff betritt noch einmal das Haus ihrer Mutter. Es war deren Wunsch, dass das Haus nach ihrem Tod verkauft werden soll. Leilani überlegt sich, was sie von dem Nachlass mitnehmen soll und entscheidet sich für ein altes Vertiko. In er Kindheit war es für sie tabu. Nur ein einziges Mal war sie neugierig, was sich in den schubfächern befindet. Als sie jetzt das Vertiko nach vorn rückt, entdeckt sie dahinter ein ungerahmtes Bild. In Ölfarbe wurde ein imposantes Haus gemalt.

    Dann wechselt das Geschehen ins Jahr 1945. Rose entscheidet sich, ihre Schwester Flora und deren Mann Heinrich von Langenberg nach Hannover zu begleiten.

    Die Autorin hat eine bewegende Familiengeschichte geschrieben. Es ist der zweite Teil der Blütenträume-Serie. Die Handlung hat mich schnell wieder in ihren Bann gezogen. Man sollte allerdings Teil I kennen, um alle Zusammenhänge erfassen zu können.

    Die Geschichte wird in drei Handlungssträngen erzählt. Der eine schildert das

    Leben derer von Langenberg in den Jahren 1945 bis 1962. Im Jahre 1990 begegne ich als Leser Flora in wenigen kurzen Episoden wieder. Gleichzeitig verfolge ich in dem Jahr die Entwicklung bei Leilani.

    Der Schriftstil ist ausgereift und lässt sich angenehm lesen. Obwohl Flora nach der flucht von Rügen im Jahre 1945 in Hannover eigentlich nur Gastrecht bei Max von Langenberg genießt, versucht sie erneut, jeweils ihren Kopf durchzusetzen. Doch das ist nicht mehr so einfach. Auf Geschäftsdinge hat sie keinen Zugriff mehr. Menschen sind für sie normalerweise Spielfiguren, die ihren Interessen zu dienen haben. Ihre kalte und herzlose Art stößt viele vor den Kopf. Intrigen sind ihr ein und alles. Sie will bestimmen, wen ihre Schwester und ihre Tochter ehelichen. Einzig ihre Schwiegermutter Isolde kann auch einmal gefühlsmäßig zu ihr durchdringen. Heinrich ist zu schwach, um sich von seiner Frau zu trennen. Er liebt sie immer noch trotz all ihrer Fehler. Viele Jahre später wird Flora spüren, dass sie für die Entscheidungen ihrer Vergangenheit zu zahlen hat. Ihre Tochter hat sich von ihr abgewendet. Nach dem Tode Heinrichs im Jahre 1990 hofft Flora auf die Zuneigung einer Enkelin. Doch keiner weiß, wo das Kind nach der Geburt hingekommen ist. Wilhelm, der Jurist von Heinrich, soll die Spuren aufnehmen. Gleichzeitig bekommt Flora die Villa auf Rügen rückübertragen.

    In den Strang um Leilani geht es zwar auch um ein ernstes Thema, doch blitzt hier ab und an ein feiner Humor auf. Obiges Zitat stammt von Jette. Leilani hat auf Rügen die Vertretung in der Praxis ihres Mannes übernommen. Schön Bilder zeichnet die Autorin von der Landschaft auf der Insel. Mit treffenden Metaphern werden die Weite des Meeres und die beruhigende Atmosphäre wiedergegeben, wie das folgende Zitat belegt:

    „...Diesen majestätischen Anblick, dieses Panorama, das sich ihr bot, würde sie nie vergessen. Und dann diese wunderschöne Insel selbst, mit ihren alten Baumbestand, den langen Stränden mit dem feinen Sand und vielen bunten Strandkörben...“

    Das braucht Leilani, um eine persönliche Enttäuschung zu verarbeiten. Dabei ahnt sie noch nicht, welche Überraschungen sich nach dem Tod ihrer Mutter ergeben. Dass Rose, ihre Mutter, Geschwister hatte, ist völlig unbekannt. In dem Teil hat mir besonders die Person der Regina gefallen. Sie ist Leilanis mütterliche Freundin, selbst Ärztin und wäscht der junge Frau, wenn nötig, auch einmal den Kopf. Der Ausflug auf Rügen, der für Leilani einen Neuanfang bedeutet, war ihre Idee.

    Gut ausgearbeitete Gespräche bringen nicht nur die Handlung voran, sondern ermöglichen auch einen Blick in die Gedankenwelt der Protagonisten. Gleichzeitig dienen sie zu deren Charakterisierung. Das zeigt sich am befehlenden Ton von Flora genauso wie an den ruhigen Unterhaltungen zwischen Renate und Leilani.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass am Ende die eine oder andere Frage offen bleibt oder die Antwort nur durch die Reaktion der Betroffenen angedeutet wird. Ich freue mich schon auf den dritten Teil.


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    Buchdaisyvor einem Jahr
    Spannende Familiensaga

    Ich hatte bereits den ersten Teil der Blütenträume-Trilogie gelesen und war begeistert. Also war der zweite Teil ein Muss. Ich würde ehrlich gesagt, auch keinem raten, mit dem zweiten Teil zu beginnen, zu viele Fragen würden das Lesevergnügen stören. 
    Die Handlung beginnt im Jahr 1990, wo sich die junge Ärztin Leilani Vonderhoff nach dem Tod ihrer Mutter entschließt, das Haus der Mutter zu verkaufen. Nur wenige Erinnerungsstücke will sie behalten. Hinter einem alten Vertiko findet Leilani ein Gemälde, mit dem sie zuerst nichts anfangen kann. Als auch noch ihre Beziehung zu einem Kollegen zerbricht, entschließt sie sich, an der Ostsee neu anzufangen. Und plötzlich bekommt das Gemälde ein reales Gesicht. 
    Der zweite Handlungsstrang führt die Leser zurück zu Flora von Langenberg, die nach der Flucht von der Insel Rügen in Hannover wieder alle Fäden der Familie in der Hand hält. Ihre Schwester Rose hat sie schon aus dem Haus getrieben und auch mit ihrer Tochter läuft es nicht besser. Im Gegenteil... Langsam erschließen sich dem Leser die Zusammenhänge zwischen Leilani und Flora. Doch wiederum wird nicht jedes Geheimnis gelüftet. 
    Das Buch ist wieder in der schönen, bildhaften Sprache verfasst, wo man sich Orte, Gegenbenheiten und Personen direkt vorstellen kann. Ein wirklich toller Stil, auch wenn mir die Erörterung von Leilanis Liebeseziehung etwas zu lange dauerte. Aber ich war eben neugierig, wie sich die Familiensaga weiter entwickelt. Im letzten Drittel konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da wird es wirklich spannend. 
    Nun heißt es leider noch warten, bis die offenen Fragen im dritten Teil beantwortet werden. Ich freue mich schon drauf!

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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 2 Jahren
    Neustart auf Rügen

    1990. Leilani Vonderhoff arbeitet als Ärztin an einem Krankenhaus in Berlin und hat eine Beziehung zu ihrem Kollegen Georg Bregenau. Der allerdings ist verheiratet und auch sonst kein Kind von Traurigkeit. Als ihre Mutter stirbt, muss sie sich um deren Nachlass kümmern und entdeckt dabei ein schönes Gemälde, auf dem eine Villa dargestellt ist. Leilani wundert sich, wie ihre Mutter in den Besitz eines so kostbaren Bildes gelangt ist, denkt aber dann nicht weiter darüber nach. Dann verlässt Georg sie wegen einer jüngeren Kollegin und ihre Welt bricht vollends aus den Fugen. Mit einer guten Freundin reist sie an die Ostsee, um dort Abstand zu gewinnen. Dort fühlt sie sich so wohl, dass sie kurzerhand beschließt, dort neu anzufangen und eine Stelle als Vertretungsärztin auf Rügen antritt. Vor Ort beginnt sie mit den Nachforschungen über das Gemälde ihrer Mutter und findet tatsächlich die darauf abgebildete Villa. Welche Verbindung hatte ihre Mutter mit der Villa und was für ein Geheimnis hat sie verborgen?

    Annette Hennig hat mit ihrem Buch „Leilani – Die Blume des Himmels“ den zweiten Teil ihrer Blütenträume-Trilogie vorgelegt, der nahtlos an den ersten Band anschließt, weshalb es empfehlenswert ist, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, um die Verbindungen und Gegebenheiten nachzuvollziehen. Der Schreibstil ist wunderschön flüssig und der Leser wird schnell in die Handlung hineingezogen, um Leilani bei den Nachforschungen zur Seite zu stehen und gemeinsam mit ihr Geheimnisse aufzudecken und ebenso wie Leilani mehr über die Familiengeschichte zu erfahren. Die Landschaftsbeschreibungen rund um die Ostsee und die Insel Rügen sind sehr bildgewaltig und verführen dazu, sich direkt dort hinzuträumen und am Strand zu wandeln, um auf das Meer und den fernen Horizont zu blicken. Die Geschichte selbst setzt sich aus zwei Handlungssträngen zusammen, der eine begleitet Leilani bei ihrem Leben 1990, der zweite berichtet von der Vergangenheit in einem Zeitraum von 1945 bis 1961 und informiert den Leser über die Geschichte der Familie von Langenberg, wobei es hauptsächlich um die Familienpatriarchin Flora und deren Töchter Viola und Rosa geht, die ein sehr schwieriges Verhältnis miteinander hatten.

    Die Charaktere sind wunderbar skizziert und in Szene gesetzt worden, sie haben Ecken und Kanten, wirken sehr lebensecht und authentisch. Leilani ist eine sympathische junge Frau, die nach dem Tod der Mutter nun allein dasteht ohne weitere Familie. Ihren Vater hat sie nie gekannt und ihre Mutter hat über ihre eigene Familie nie ein Wort verloren. Als sich auch noch ihr Freund sich von ihr trennt, sieht Leilani sich an einem Punkt angekommen, ihr Leben neu aufbauen zu müssen, damit sie wieder glücklich wird. Bisher hatte sie kein glückliches Händchen bei der Wahl der Männer und auch sonst fehlt ihr das Gefühl von Liebe und Zufriedenheit. Sie ist recht konsequent und schnell in ihren Entscheidungen, denn sie will wirklich etwas verändern. Die Geheimnisse ihre Mutter stacheln sie an, diese zu lüften und sie lässt sich nicht dabei beirren, jedem Hinweis nachzugehen. Flora ist eine unnachgiebige und egoistische Frau, die durch ihr Verhalten mit allem und jedem gebrochen hat, zu ihren Töchtern hat sie so gut wie gar keinen Kontakt. Dadurch ist es recht einsam um sie geworden, nun ist sie alt und versucht, einige von ihr hinterlassene Scherben wieder zusammenzukitten. Diese Einsicht traut man Flora bei ihrem harten Wesen so gar nicht zu.

    Mit „Leilani – Die Blume des Himmels“ ist der Autorin Annette Hennig ein toller Anschlussband ihrer Trilogie gelungen. Der historische Familienroman sprüht nur so von Geheimnissen und Verwicklungen, die durch die geschickte Platzierung und Erzählweise der Autorin die Spannung durchweg hoch halten. Alle, die Bücher mit Familiengeschichten über mehrere Handlungsebenen lesen, sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Vorsicht: Suchtgefahr! Absolute Leseempfehlung!!!

     

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    ConnyZ.s avatar
    ConnyZ.vor 2 Jahren
    Vergangenheit und Zukunft - alles fügt sich zusammen ...

    Nach dem ersten Teil „Floras Traum vom roten Oleander“, denn man vorher besser gelesen haben sollte, hat Annette Hennig nun in Neuauflage ihren zweiten Band herausgebracht. „Leilani – Die Blume des Himmels“ erzählt auf 338 Seiten Floras Schicksal und das ihrer Familie weiter. Neu erschienen im „Tinte und Feder Verlag“, April 2017.

    Der zweite Weltkrieg tobt über Floras Familie, doch innen drin steht dieser noch ein viel größeres Unglück bevor.

    1990, die Ärztin Leilani hat das Gefühl ihr Leben nicht mehr in ordentliche Banden zurückzubekommen. Ihr Weg führt sie in die Vergangenheit, die sie unaufhaltsam einholt …

    Wie anhand der Titelgestaltung zu erkennen, steht Annette Hennigs Werk nun unter einer neuen Protagonistin. Zwar bekommt Flora noch eine kleine Nebenrolle eingeräumt, aber Leilani hat hier die Fäden in der Hand. Man erlebt auch den zweiten Weltkrieg und die über alles gefürchteten Luftangriffe, in einem kurzen Überblick mit. Dieses aber nur in einer kurzen  Rückblende um erleben zu können, wie es mit Floras Familie in dieser turbulenten Zeit weiterging und warum sie innerlich noch mehr zerbrochen wurde.
    Leilani ist nun, Jahre später, anscheinend das verschollene Enkelkind Floras und in Berlin eine angesehen Ärztin. Nur leider wird eine Affäire ihr zum Verhängnis. Man kann hier durchaus nachvollziehen, wie es der jungen Frau geht, wird sie doch das Gespött der Leute ausgesetzt und ihr Liebhaber macht freudig weiter mit seinen Bettgeschichten. Dank der hippen Freundin Regina, die ihr immer zur Seite steht wenn Not ihre Gefühle überschwemmen, fasst sie den Mut einen Schritt zu wagen, der ihr Leben verändert.
    Als Leserin empfindet man Leilani zu Beginn als Suchende. Eine junge Frau die sich nach Liebe sehnt, aber nur Leid findet.
    Den Schritt in eine neue Zukunft, nach dem Tod der Mutter, kann man in diesen Momenten nur als gut und überfällig betrachten. Denn wer hätte gedacht, dass sie ausgerechnet nach Rügen, in die Heimat ihrer wahren Mutter ziehen würde.
    Unterdessen lässt es sich die Autorin auch nicht nehmen Floras Familiendrama weiter fortzuführen, wobei ich froh war hier ihren  Mann und ihre Tochter an die Seite gestellt bekommen zu haben. Nie hätte ich gedacht das Flora noch mehr um sich beißen kann, als in Band eins schon geschehen. Doch hier überschreitet sie Grenzen, welche ihr eigener Mann zu kitten versuchte.
    Annette Hennig schafft es Geheimnisse in ihre Geschichte zu bannen, die sich wie Zwiebelschalen Schicht um Schicht als das zum Vorschein bringen, was Flora mit ihrer herrschsüchtigen Art so sehr versucht hat zu zerstören.

    „Leilani – Die Blume des Himmels“ fordert die Figuren an ihre Grenzen und deckt tief vergrabene Geheimnisse auf!


    Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
    Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor 2 Jahren
    2. Teil der Blütenträume

    Es kommt eins zum anderen. Nicht nur Rose, Leilanis Mutter, stirbt, sondern ihr verheirateter Kollege und zudem Liebhaber wendet sich ungeniert einer jüngeren Kollegin zu.
    Während sie den Nachlass ihrer Mutter durchsieht und auf deren Wunsch das Haus verkaufen will, findet sie ein Gemälde, das recht wertvoll zu sein scheint und welches eine Villa darstellt. Leilani kann sich schwer vorstellen, wie ihre Mutter an dieses Gemälde gekommen sein soll, denn finanziell wäre sie definitiv dazu nicht in der Lage gewesen. Da sie momentan nichts mehr in Hannover hielt, macht sie kurzerhand gemeinsam mit ihrer Freundin Urlaub und ist auf den Weg an die Küste, wo sie recht bald auch dem Charme der Insel Rügen unterliegt.
    Tief vom Verrat ihres Liebhabers getroffen, nimmt sie die Chance eines Neuanfangs auf der Insel Rügen war, als sie sich ihr in Form einer Praxis dort bietet...

    Auch dieser Roman der Autorin Annette Hennig spielt auf 2 Zeitebenen. Während die in der Vergangenheit die Zeit von 1945 bis 1961 umfasst, spielt die andere im Jahr 1990 als Gegenwart.
    Der Vergangenheitsteil schließt nahtlos an Teil 1, "Floras Traum vom roten Oleander" an. Der Leser erfährt, wie es mit der Familie von Langenberg weitergeht, wobei das Hauptaugenmerk auf das Heranwachsen von Viola geht. Flora von Langenberg, ihre Mutter, hat noch immer das Zepter in der Hand und bestimmt nach eigenem Gütdünken über die Geschicke ihrer Familie. Obwohl als Mensch sehr dominant und fast nicht tragbar, ist sie andererseits erfolgreich und durchsetzungsfähig. Deutlich spürbar ist die Abweisung, die Flora ihrer Tochter Viola entgegenbringt.
    Die Reue kommt zu spät, Viola und auch ihrer geliebten Schwester Rose gegenüber.

    Im Jahr 1990 ist Leilani die Hauptprotagonistin, eine Ärztin, die in Hannover lebt. Nach dem Tod der Mutter und dem Vertrauensbruch ihres Liebhaber zieht sie sich auf die Insel Rügen zurück, wo sie einen Neuanfang wagt. Das Gemälde, das sie von ihrer verstorbenen Mutter hat, lässt sie Nachforschungen betreiben. Sie findet das Haus auf Rügen. Ihr kommen Fragen und Zweifel, wer war ihre Mutter Rose? Sie war ihre einzige Verwandte, aber stimmte das so? Fragen zu ihrem Vater wurden nie beantwortet. 
    Andere Gegenstände kommen ihr zwischen die Finger, die neue Fragen aufwerfen. Wird es ihr gelingen, diese Fragen alle zu beantworten?

    Sehr gekonnt hat Annette Hennig wieder die beiden Zeitebenen miteinander verwoben. Fragen, die nach dem Lesen des 1. Bandes beantwortet wurden, bringen neue auf. Auch dieser Teil endet mit einem Cliffhanger und lässt den Leser hoffend zurück, dass es mit der Fortsetzung nicht so lange dauern möge.

    Altbekannte Protagonisten, wie beispielsweise Flora und Heinrich aus Teil 1 sind auch hier wieder anzutreffen, denn ihre Geschichte wird ja weitererzählt.
    Neu hinzugekommen ist Leilani, eine sympathische junge Frau, die einfach nur Pech mit Männern hat. Auch wenn sie zu Beginn des Buches noch einiges verklärt sah, so ist sie doch eine Frau, die weiß, was sie will und auch, was nicht. Sie muss man einfach mögen, ob man will oder nicht.
    Mit Flora ist das so eine andere Sache. Ich weiß nicht wirklich, ob ich die Frau so verdammen soll, wie ich es fühle. Sie ist inzwischen eine alte Frau, die versucht, einiges gut zu machen, zwar immer noch sehr dominant, aber doch bemüht, vergangenes Unrecht wieder gut zu machen.

    Ich mag Bücher mit Familiengeheimnissen, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen. 
    So ist es für mich einfach ein Muss, die Bücher von Annette Hennig zu lesen. Sie kann das, nimmt mich mit auf die Reise und zieht mich in den Strudel der vergangenen und gegenwärtigen Zeit. Durch Angaben der Zeiten fällt es dem Leser leicht, sich zu orientieren. 
    Es ist eine wunderbare Geschichte, die noch immer nicht zu Ende ist. Ich fühlte mich wohl beim Lesen und wollte das Buch nicht aus der Hand legen. Das Buch und ich waren verwachsen, schließlich wollte ich wissen, wie es ausgeht.
    Nun heißt es wieder warten, bis der letzte Teil der Trilogie erscheint.

    Ich mag die Bücher der Autorin und empfehle sie immer gern weiter, so dass ich auch für dieses nur eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen kann.
    Jedoch sollte vor dem Lesen dieses Buches der 1. Teil gelesen werden.

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    leseratte69vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine tolle Fortsetzung der Blütenträume-Reihe
    Geniale Fortsetzung

    Klappentext
    Eine junge Ärztin, ein wertvolles Gemälde und ein Geheimnis, das die Zeit überdauert hat.

    Im Sommer 1990 gerät das Leben der jungen Ärztin Leilani Vonderhoff aus den Fugen. Von den Menschen die ihr wichtig waren verlassen, bricht sie ihre Zelte in Berlin ab und macht sich auf die Suche nach einem Neubeginn, um wieder Ruhe und Ordnung in ihr Leben zu bringen. Auf der Insel Rügen glaubt sie all das zu finden. Die Beschaulichkeit ihrer kleinen neuen Welt ist jedoch nur von kurzer Dauer. Völlig unerwartet wird sie mit dem Vermächtnis ihrer Familie konfrontiert. Neugierig begibt sie sich auf Spurensuche, an deren Ende nichts mehr so sein wird, wie es bisher schien.

    Das ist der zweite Teil der Blütenträume-Serie von Annette Hennig.
    Neue Ausgabe: die lieferbare Ausgabe von »Leilani - Die Blume des Himmels« wurde neu lektoriert und gestaltet.

    Die Autorin
    Annette Hennig ist eine deutsche Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen. Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau, studierte danach Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im erlernten Beruf. Seit nunmehr zwanzig Jahren geht sie einer selbständigen Tätigkeit nach, welche ihr Freiraum für das Schreiben lässt. In ihrer Freizeit verreist sie gern, liest viel und liebt es im Garten zu entspannen. Hier findet sie Ruhe und Muße für neue Romanideen.

    Meine Meinung

    Story
    Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung der Reihe gefreut und Annette Henning hat mir das Buch freundlicherweise zukommen lassen, danke noch einmal dafür. Wie nicht anders erwartet, hat mich das Buch genauso schnell, wie sein Vorgänger, in seinen Bann gezogen.
    Die Geschichte knüpft genau an der Handlung von Band 1 an, kann aber auch durchaus als Einzelbuch gelesen werden. Dennoch sollte man sich auch den 1. Band nicht entgehen lassen.
    Die Handlung ist spannend aufgebaut, Schauplätze und Charaktere sehr gut in die Geschichte eingewoben. Es gibt zwei Handlungsstränge, einmal in den 1950 Jahren, wo man die altbekannten Charaktere wie Flora, Heinrich und Rose wieder trifft und einmal 1990, wo man Lailani auf ihrem Weg begleitet.Schritt für Schritt wird dem Leser klar, in welchem Zusammenhang Flora und Rose aus der Vergangenheit, mit der Lailani im Jahr 1990 zusammenhängen.
    Annette Henning hat hier wieder eine packende Familiensaga geschaffen, die mich in allen Punkten überzeugen konnte. Wer auf spannende Familiensagen, die auf zwei Zeitebenen handeln steht, ist hier genau richtig.

    Schreibstil
    Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur fesselnd und zieht den Leser schnell in seinen Bann. Sie schreibt sehr bildhaft und die Charaktere sind zum Greifen nahe. Einmal begonnen fällt es mir schwer, ein Buch der Autorin aus der Hand zu legen. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, die man gut auseinanderhallten, kann.

    Charaktere
    Annette Henning hat mit Flora einen Charakter zum Leben erweckt, die ich schon im ersten Teil nicht wirklich leiden konnte. Sie ist selbstsüchtig und geht teilweise über Leichen. Dennoch hätte ich nicht auf sie verzichten mögen. Selten hat man einen Roman, in dem einem der Hauptcharakter eher unsympathisch ist. Dafür ist mir Lailani sehr schnell ans Herz gewachsen und hat in mir den Beschützerinstinkt geweckt.Die Charaktere der Autorin passen perfekt in ihre Rollen. Sie sind sehr authentisch und ich hätte auf keinen von ihnen verzichten wollen.

    Mein Fazit


    Auch mit dem zweiten Band der Blütenträume-Reihe konnte mich die Autorin schon nach wenigen Seiten in ihren Bann ziehen. Die Handlung ist von Anfang an spannend und die Charaktere sehr authentisch. Wer Familiensagen mag, die auf zwei Zeitebenen handel und in denen man Geheimnissen auf die Spur kommt, ist hier genau richtig. Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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    kidcat283s avatar
    kidcat283vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es war wieder so toll! Mir kamen die Tränen.
    Einfach ein wunderbares Buch mit wundervollen Charakteren

    Leilani lebt in Berlin. Vor kurzem ist ihre Mutter verstorben und auch ihr Liebesleben scheint ein einziges Desaster zu sein. Regina, ihre Freundin nimmt sie mit zu ihrem Ferienhaus auf Rügen, wo sie einen wunderbaren Urlaub verleben. Wieder in Berlin trifft Leilani einen Entschluss. Sie geht beruflich einen anderen Weg und möchte diesen auf Rügen gehen. Als sie ihre Sachen packt entdeckt sie ein großes Ölgemälde und fragt sich was es damit auf sich hat. Auf Rügen wird sie schließlich mit allerlei Informationen konfrontiert und kommt somit ihrer Familie auf die Spur.
    (Mehr möchte ich nicht verraten. ;) )

    Meine Meinung:

    Da mir Band 1 ja schon so gut gefallen hat, freute ich mich sehr, dass Annette mir auch den zweiten Teil zum lesen anbot. Ich schwärme ja so dermaßen für diese Reihe, das kann man sich gar nicht vorstellen.

    Wir lernen Leilani sehr gut als Mensch kennen, jedoch wechseln die Zeiten und wir finden uns in Hannover wieder, wo wir unter anderem die junge Viola auf ihrem Weg ins Erwachsen werden begleiten. Es ist so spannend und fesselnd.
    Außerdem werden die Fragen geklärt, die uns am Ende von Band 1 so auf der Seele lagen. Es gibt da diesen "Oh mein Gott" Effekt als wir erfahren bei wem Leilani gelebt hat.
    Es ist auch so unglaublich spannend als nach und nach mehr zu ihrer Familie herauskommt.
    Was mir sehr gefallen hat war der Urlaub mit Regina auf Rügen. Das hat mich an meine Jugend und Kindheit erinnert, denn ich bin oft auf Rügen gewesen. Meine Eltern hatten beruflich in Stralsund, Rügen etc. zu tun und da kamen Erinnerung auf.
    Meine Freundin lebt in Stralsund und arbeitet dort in einem Hotel. All diese kleinen Orte wie Binz und Gören, sogar Baabe, wo ich aufdem Steg vor dem Meer stand,ist mir wieder in Erinnerung gekommen. Der rasende Roland, mit dem ich auch schon zusammen mit meiner Familie gefahren bin. Herrlich.
    Das Ende war wieder so toll. Die letzten 30 % vom Buch hab ich nur so eingesogen und wie auch beim ersten Buch hätte ich gerne noch mehr gelesen, noch mehr Zeit mit den Charakteren verbringen können.
    Flora ist ein Charakter den ich sehr liebe aber auch hasse. Komisch oder? Ohne sie wäre die Geschichte nicht das was sie ist.
    Und am Ende sind bei mir echt die Tränen gelaufen...ich war so gerührt. Mein Herz hat einen Sprung gemacht. Gerade, wenn ich wieder dran denke, bekomme ich schon wieder nasse Augen.
    Ok, das war meine Meinung zu dem Buch. Wer auf Familiengeschichten steht, Geheimnisse usw. dann ist das genau die richtige Lektüre für euch. Ich kann es einfach nur empfehlen. Ich freue mich schon auf Band 3, der wohl erst in einem Jahr erscheint. Gerne lese ich die beiden Geschichten noch einmal, um alles aufzufrischen. Außerdem, wenn man schon einiges weiß, dann kommen wieder neue Erkenntnisse auf.
    Wirklich, ganz toll! Vielen Dank für dieses tolle Buch. :)

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    Nik75s avatar
    Nik75vor 2 Jahren
    Leilani

    Meine Meinung:

    Teil eins der Trilogie hat mir schon sehr gut gefallen und ist auch notwendig zu lesen, bevor man mit Teil 2 anfängt. Da es sich um eine Familiengeschichte handelt ist es gut schon die Hintergründe und die Personen aus Teil eins zu kennen. Der Roman schließt nahtlos an Teil 1 an.
    Oft ist es ja bei Trilogien so, dass der erste Teil toll ist und die anderen an Spannung verlieren. Hier kann ich nur sagen, dass ich Teil zwei sogar noch besser fand und richtiggehend verschlungen habe. Es ist schön über Leilani zu lesen, die eine gute Ärztin ist, aber bei ihren Beziehungen nicht unbedingt ein gutes Händchen hat. Sie ist eine sehr sympathische Frau, die ich gleich in mein Herz geschlossen habe. Als sie in der Verlassenschaft ihrer Mutter ein Bild von einer Villa findet, fängt sie an Nachforschungen über ihre Vergangenheit anzustellen.
    Als zweiten Handlungsstrang lesen wir wieder über Flora, die Hauptprotagonistin aus Teil eins und deren Tochter Viola. Die Autorin führt uns durch die Vergangenheit und die Gegenwart und erzählt uns über Floras dunkle Familiengeheimnisse.
    Für mich war der Roman von Anfang an spannend geschrieben und ich hatte mit den Zeitenwechseln auch keine Schwierigkeiten. Man konnte immer gut erkennen, über wen und in welcher Zeit gerade berichtet wurde. Der Roman birgt viele emotionale Momente und viele Geheimnisse, die bis jetzt gut gehütet wurden werden aufgedeckt.
    Leider noch nicht alle, denn es wird auch noch einen dritten Teil geben, auf den wir hoffentlich nicht zu lange warten müssen, denn das Buch endet wie erwartet mit einem Cliffhanger. Am liebsten möchte ich sofort den dritten Teil lesen.
    Für mich war die Familiengeschichte spannend und emotional geschrieben. Ich hatte großen Spaß beim Lesen und konnte mir alle Personen und Schauplätze wunderbar vorstellen. Ein richtig schönes Kopfkino ist da bei mir abgelaufen. Ich mochte die Protagonisten, bis auf Flora, die nicht unbedingt liebenswert ist, sehr gerne. Frau Hennig hat mir wunderbare Lesestunden beschert, die ich nicht missen möchte.


    Wenn ihr auch ein spannendes Familiengeheimnis lösen wollt, dann seid ihr hier genau richtig. Ich vergebe für diesen Roman 5 Sterne und freue mich auf die Fortsetzung.

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