Wer fragt schon einen Kater?

von Annette Herzog und Pe Grigo
4,7 Sterne bei16 Bewertungen
Wer fragt schon einen Kater?
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Es ist aus der Sicht des Katers Aristoteles geschrieben. Anfangs war diese Perspektive ungewöhnlich, aber dann sehr amüsant.

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Eine lustige, mitreißende Geschichte um einen Kater, den man einfach mögen muss.

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Inhaltsangabe zu "Wer fragt schon einen Kater?"

Aristoteles ist ein bildhübscher Kater im besten Alter – findet er zumindest. Und Anna und ihre Familie, bei denen er wohnt, die finden das auch. Jedenfalls dachte Aristoteles das bis er zufällig mitbekommt, dass Anna sich einen Hund wünscht. Einen Hund?!? Welches vernünftige achtjährige Mädchen wünscht sich denn einen Kläffer? Aristoteles ist sofort klar: Alles lässt er nicht mit sich machen. Beleidigt läuft er weg, denn er will lieber ein Straßenkater werden, als seine Familie mit einem Hund zu teilen. Oh, hätte er doch nur früher gewusst, was da auf ihn zukommt!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734841149
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:128 Seiten
Verlag:Magellan
Erscheinungsdatum:13.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Taluzis avatar
    Taluzivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Es ist aus der Sicht des Katers Aristoteles geschrieben. Anfangs war diese Perspektive ungewöhnlich, aber dann sehr amüsant.
    Ein Hund? Mit mir nicht!

    Aristoteles ist ein hübscher und von sich eingenommener Kater. Anna hat ihn letztes Jahr zum Geburtstag bekommen. Es ist für Aristoteles nicht immer einach bei Anna und ihrer Familie, aber besser als das Tierheim. Zufällig bekommt er dann mit, dass Anna sich einen Hund wünscht. Einen Hund! Ausgerechnet einen Kläffer, will sie zum Geburtstag haben, dabei hat Aristoteles doch letztes Jahr auf ihrem Geburtstagstisch gesessen.

    Dem Kater ist klar, dass lässt er nicht mit sich machen, da wird er lieber Straßenkater. Er büxt aus! Auf der Straße warten jede Menge Abenteuer auf ihn.

    Die Geschichte „Wer fragt schon einen Kater?“ von der Autorin Annette Herzog ist aus der Sicht des Katers Aristoteles geschrieben. Anfangs war diese Perspektive ungewöhnlich. Aber nach und nach konnte man sich beim Lesen immer besser in den Kater und seine Gedanken und Gefühle hineinversetzen.

    Der Schreibstil ist kindgerecht und amüsant. Das Buch eignet sich auch gut zum Vorlesen für jüngere Kinder.

    Die Geschichte handelt von Eifersucht, Freundschaft und Zuhause-Sein. Lieber will der Kater auf der Straße leben als einen Hund in der Familie zu dulden. Auf der Straße merkt Aristoteles was ihm doch alles fehlt und wie gut er es Zuhause hatte. Und ausgerechnet einem Hund hilft er aus einer misslichen Lage. Dieser Kläffer rennt ihn darauf hin ständig hinter her. Aristoteles versucht alles ihn wieder los zu werden. Gemeinsam erleben sie jede Menge Abenteuer.

    Zum Schluss wird die Geschichte richtig spannend und der Leser fiebert mit dem Kater mit. Wie es sich für eine gute Kindergeschichte gehört, wendet sich alles zum Guten.

    Eine ungewöhnliche und süße Katzengeschichte für Kinder.

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    elafischs avatar
    elafischvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine lustige, mitreißende Geschichte um einen Kater, den man einfach mögen muss.
    Ein Kater büchst aus

    Inhalt:
    Seit fast einem Jahr lebt der Kater Aristoteles nun bei Anna und ihrer Familie. Die ganze Zeit hatte er gehofft, dass sein Schlafplatz eines Tages aus dem Keller in Annas Zimmer wandern würde. Stattdessen muss er erfahren, dass sich Anna einen Hund zum Geburtstag wünscht. Ausgerechnet einen Kläffer!
    Ob das der Grund ist, dass er nie in Annas Zimmer durfte? Weil sie lieber einen Hund möchte?
    Das lässt sich Aristoteles nicht gefallen und beschließt kurzerhand ein Straßenkater zu werden.

    Meinung:
    Ich liebe die Bücher des Magellan-Verlags vor allem für ihre wundervollen Illustrationen. Da macht auch dieses Buch keine Ausnahme. Als es bei uns ankam hat meine jüngere Tochter (7J.) eine gefühlte Ewigkeit dagesessen und einfach nur die tollen Bilder betrachtet.
    Die Geschichte selbst ist wunderbar als Vorlesegeschichte ab ca. 6 Jahren geeignet, oder für etwas ältere Kinder zum Selbstlesen.
    Aristoteles ist ein toller Charakter, zwar sehr von sich selbst überzeugt, aber trotzdem muss man ihn lieben. Sehr sympathisch war mich auch Annas herrlich chaotische und laute Familie. Ich habe unsere eigene darin zum Teil wieder erkannt. :)
    Die Geschichte ist witzig, an einigen Stellen auch (altersgerecht) spannend, aber hauptsächlich lebt sie von Aristoteles’ Art. Aus meiner Sicht geht es um Freundschft, aber auch das (fehlende) Vertrauen in diese. Schön ist, dass auch das Thema Vorurteile angeschnitten und schön aufgelöst wird.
    Einziges Manko für mich als Ratten-Liebhaber, in diesem Buch müssen mal wieder gerade diese intelligenten, hoch sozialen Wesen, als Bösewicht herhalten. Ich finde es sehr schade, wenn solche Stereotypen bedient werden.

    Fazit:
    Gelungenes (Vorlese-)Buch mit viel Witz und einer schönen Botschaft.
    Klare Leseempfehlung von mir.

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    szebrabookss avatar
    szebrabooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine echt süße Geschichte, die einen zum Schmunzeln bringt. Perfekt zum Vorlesen für Kinder!
    Eine süße Geschichte

    In diesem Kinderbuch liest man aus der Sicht des Katers Aristoteles, der sich mehr Aufmerksamkeit von seiner Besitzerin Anna wünscht. Was ihm vor allem Sorgen bereitet ist die Tatsache, dass Anna sich zum Geburtstag einen Hund wünscht und welcher Kater kann es schon tolerieren, dass seine Besitzerin ausgerechnet einen Hund möchte? Von einem Moment auf den anderen beschließt Aristoteles, dass er von zu Hause abhaut und ein neues Leben auf der Straße beginnen möchte. Jedoch stellt sich diese Idee nicht als seine Beste heraus, denn Straßenkater zu sein ist gar nicht so einfach...

    Definitiv lesenswert für alle Kinder da draußen, die Katzen auch nur ansatzweise mögen! Aber auch Erwachsene kann ich dieses Büchlein ans Herz legen, denn es gibt so viele Schmunzelmomente und irgendwie habe ich mich beim Lesen auch zurück versetzt gefühlt. Denn die Leichtigkeit, die das Buch mit sich bringt ist einfach wieder mal etwas Schönes. Ich muss sagen, dass ich das immer wieder vermisse und gerade deshalb lese ich auch immer wieder Kinderbücher, denn hier setzt man sich wieder mit Problemen auseinander, die man schon ganz vergessen hat. Außerdem war es mal wieder eine gute Abwechslung von den anderen Büchern.
    Auf jeden Fall ist die Leichtigkeit der Geschichte nicht alles, was ich toll fand. Vor allem die Idee an sich hat mir echt gut gefallen, denn ist mal was komplett anderes aus der Sicht eines Haustiers zu reden, welches eigentlich gar nicht verbal mit anderen Charakteren kommunizieren kann. Irgendwie ist das so faszinierend was alles in Büchern möglich ist. Ich finde, dass Anette Herzog ihre Idee echt gut umgesetzt hat. Schließlich habe ich (und wahrscheinlich auch viele anderen) das Buch gerne gelesen! Vor allem beim Ende musste ich sehr schmunzeln. Wieso müsst ihr selber nachlesen.
    Bevor ich zum Ende komme möchte ich noch einige Worte zu der Aufmachung und den Illustrationen des Buchs los werden. Meiner Meinung nach sind diese wunderschön und passen perfekt zu Geschichte. Auch das Cover mit dem Kater ist wirklich schön, denn es zeigt den beleidigten Aristoteles und der Titel sind seine Gedanken. Übrigens: wenn man das Buch aufschlägt ist es auch illustriert und das liebe ich bei Büchern. Man sieht Aristoteles in verschiedenen Posen und das über die ganze Seite verteilt.
    Also reinschauen lohnt sich auf jeden Fall und das Lesen natürlich auch!

    Ich gebe "Wer fragt schon einen Kater?" insgesamt 4 von 5 Sternen, denn auch wenn ich es so gut fand hat mir noch das gewisse etwas zu den fünf Sternen gefehlt. Aber ich bin mir sicher, dass man es sehr gut mit einem Kind lesen kann und dieses auch gefallen an dem Buch findet.

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    bri114s avatar
    bri114vor einem Jahr
    Abenteuer mit Aristoteles

    Kater Aristoteles erzählt seinen großen und kleinen Lesern seine eigene Geschichte und seine Abenteuer, als er seine Familie verließ... warum er das tat?

    Seit einem Jahr lebt er bei Anna und deren Familie- damals bekam Anna ihn als Überraschungsgeschenk zu ihrem 8. Geburtstag.

    Nun ist bald wieder Annas Geburtstag, aber zu seinem Schrecken wünscht sich Anna nun einen Hund! Einen von diesen kläffenden Kötern! Wie soll er, Aristoteles, mit soetwas unter einem Dach zusammenleben? Das kommt gar nicht in Frage!

    So heckt er einen perfiden Plan aus: Er verschwindet für ein paar Tage, Anna wird ihn vermissen, suchen und auf den Hund verzichten- und Ari könnte endlich in Annas Zimmer und Bett schlafen statt im nach Äpfeln müffelndem Keller.

    Die Geschichte, aus Sicht des egozentrischen Katers erzählt, ist schon sehr unterhaltsam.

    Der Schreibstil ist locker und leicht, sodaß auch Kinder ab 8 diese Geschichte allein lesen können. Ari erzählt von seinen Menschen, den Fritzewskis, Anna und deren besten Freundin sowie seinem Alltags-Leben bei ihnen.

    Aber auch von seinen Abenteuern, die er erlebt, als er das Zuhause verläßt. Wer selbst Katzen/ Kater als Mitbewohner hat wird vieles wiedererkennen! :)

    Das Buch lädt mit dieser Geschichte zum Schmunzeln ein, zum Entdecken durch z.B. die liebevollen, farbigen Zeichnungen, aber auch zum Nachdenken, wie Haustiere bei uns leben (müssen).

     

    Ein tolles Buch, auf den hoffentlich noch weitere Geschichten mit/ von Ari folgen werden! *-*

     

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    lauchmottes avatar
    lauchmottevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lustig und nicht trivial - sehr empfehlenswert!
    Lustig und nicht trivial - sehr empfehlenswert

    Aristoteles ist zutiefst gekränkt, weil er mitbekommt, dass sich Anna zum Geburtstag einen Hund wünscht. Reicht er ihr etwa nicht mehr? Er läuft davon und landet als Straßenkater in einem Hinterhof, wo Ratten einen kleinen Hund angreifen, dem er aus Mitleid hilft. Die Begegnung relativiert seinen Hundehass ein wenig, wobei er immer noch hofft, dass Anna ihn von seinem Dasein als Straßenkater erlöst und sich gebührend bei ihm entschuldigt. Das Buch aus der Perspektive des Katers ist sehr humorvoll geschrieben und dennoch Ernst. Es beschreibt die Sicht eines Kindes (?), das sich mehr Aufmerksamkeit wünscht und deswegen leidet und ausreißt. Am Ende wird natürlich alles gut und trotz der schlimmen Lage, in der sich der kleine Ausreißer befindet, gibt es viel zu Lachen. Ein wirklich sehr empfehlenswertes Kinderbuch!

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    Immelines avatar
    Immelinevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Herrlich unterhaltsam!
    Spaß für Groß und Klein

    Wer fragt schon einen Kater?! Ja,einen Kater,das sollte man bitte niemals vergessen.Aristoteles,Kater von Familie Fritzewski oder eher von Anna ist einfach bezaubernd! Vor fast einem Jahr haben die Eltern Aristoteles aus dem Tierheim zu sich nach Hause geholt - als Geburtstagsgeschenk für Anna und seitdem kämpft "Ari" um einen Platz in Annas Zimmer.Doch das ist gar nicht so einfach.Als er sich wiedereinmal in ihr Zimmer schleicht hört er das Anna sich einen Hund wünscht....einen Hund!Eine Töhle,einen blöden Kläffer! Für Aristoteles bricht eine Welt zusammen und er beschließt sich aus dem Staub zu machen.Während er also mehr oder weniger Planlos umherirrt erlebt er ein Abenteuer nach dem anderen.


    Der Schreibstil ist schön locker und wird durch die Bilder von Pe Grigo unterstützt.Wir haben uns sofort in den Kater verliebt.Erzählt wird in der Ich-Form und ist zum selber lesen meines erachtens nach ab 8 Jahren.Vorgelesen habe ich es meiner 6 Jährigen,die immer nach "mehr" verlangte und sichtlich mit dem Kater mitgefühlt hat.Natürlich wird am Ende alles wieder gut,aber vielleicht nicht so wie man es erwartet hätte und das finden wir Klasse!
    Wir würden uns über weitere Abenteuer freuen!

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    TanyBees avatar
    TanyBeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr witziges Buch aus der Sicht eines Katers... was gibt es doch für Missverständnisse zwischen Menschen und Katzen!
    Aus der Sicht eines Katers

    Aristoteles ist ein Kater (keine Katze!) und wohnt bei Anna und ihrer Familie. Zum achten Geburtstag hat Anna ihn bekommen, das ist jetzt fast ein Jahr her. Aristoteles mag Anna, aber er ist mit einigem unzufrieden: seinem Namen, seinem Schlafplatz im Keller und dem Lärm, der in einem Fünf-Personen Haushalt manchmal anfällt. Nun wird Anna bald 9 Jahre und was wünscht sie sich? Einen Hund? Das geht nun wirklich zu weit! Aristoteles beschließt weg zu laufen, um der Familie zu zeigen, was sie an ihm hatte.

    Die Geschichte wird erzählt aus Aristoteles Sicht und der ist ganz schön versnobter Kater. Es ist sehr lustig, welche Missverständnisse manchmal zwischen Kater und Familie entstehen. Vielleicht sollte man sich öfter in seine Katze hineinversetzen. Als Aristoteles schließlich draußen unterwegs ist, merkt er erst, wie wenig er in der Welt zu Recht kommt, wenn er keinen warmen Schlafplatz hat und das Futter nicht serviert wird. Seine Versuche Mäuse zu fangen sind herrlich. Ich glaube, so würde es vielen Hauskatzen gehen.

    Meine Kinder haben sehr viel gelacht. Sie sind 6 und 8 und ich habe es Ihnen vorgelesen. Ich denke, es ist zum Vorlesen schon ab 5 geeignet (je nach Kind) und zum Selbstlesen ab ungefähr 8 Jahre. Das Buch ist sehr hübsch gestaltet, es wirkt hochwertig und die schönen Illustrationen sind durchgehend farbig. Alleine beim Anschauen der Bilder mussten meine Kinder schon oft lachen.

    Es gibt sogar eine Moral, denn am Ende ist Aristoteles viel zufriedener in seiner Familie und hat sich sogar ein bisschen mit einem „Kläffer“(einem Hund) angefreundet.

    Ein tolles Buch für kleine Katzenfans. Von uns gibt es eine Lese- und Verschenkempfehlung!

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    Siraelias avatar
    Siraeliavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Aus Sicht des Katers geschriebene Geschichte. Er läuft weg, um seiner Menschenfamilie zu zeigen, dass sie ihn (hoffentlich) vermissen...
    Herzerfrischende Geschichte aus Sicht eines von sich überzeugten Katers

    "Wer fragt schon einen Kater?" von Annette Herzog mit Illustrationen von Pe Grigo ist im Magellan Verlag erschienen.


    Wir lernen den Kater Aristoteles kennen, der seit fast einem Jahr bei der noch achtjährigen Anna und Ihrer Familie wohnt. Er war im letzten Jahr das Geburtstagsgeschenk für Anna und hat somit selbst "bald" Geburtstag.

    So als Kater versucht man schon, seine Familie zu erziehen, z.B. dass er da schlafen darf, wo er möchte....


    Nun bekommt er bei Gesprächen zwischen Anna und ihrer Freundin mit, dass sie sich einen Hund wünscht. Einen Hund, das geht ja mal gar nicht! Aristoteles ist geschockt, verletzt und beschließt von zu Hause abzuhauen. Alles ist besser, als bei dieser undankbaren Familie zu bleiben. Somit macht er sich aus dem Staub und erlebt so einige Abenteuer, lernt neue Freunde kennen, kommt sogar in Kontakt mit einem Hund (uäh, aber irgendwie doch ok) und schafft es sogar noch, seine Familie zu beschützen.... 

    Wer es genau wissen möchte, sollte unbedingt das Buch lesen!


    Uns hat der Schreibstil und das Thema total überzeugt! Die Geschichte ist kurzweilig, flüssig und witzig geschrieben. Besonders hervorzuheben ist, dass aus Sicht des Katers geschrieben wurde, der sehr von sich und seinen Fähigkeiten überzeugt ist. Dabei ist er sehr eigensinnig aber auch herzlich und einzigartig. Der Plot hält einige unvorhergesehene Wendungen parat, sodass es nicht langweilig wird. Einzig das Ende ist auf einmal sehr schnell da und leider gibt es (noch?) keine Fortsetzung, was hier sehr bedauert wird.


    Für diesen unterhaltsamen Lesespaß vergebe ich gerne 5 von 5 Sternen.

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    saras_bookwonderlands avatar
    saras_bookwonderlandvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Urkomisch, liebenswert und absolut mitreißend. Ein wunderbares und fesselndes Katerabenteuer. Auch für große Leser!
    Wer fragt denn schon einen Kater?

    INHALT:


    Aristoteles ist ein bildhübscher Kater im besten Alter – findet er zumindest. Und Anna und ihre Familie, bei denen er wohnt, die finden das auch. Jedenfalls dachte Aristoteles das bis er zufällig mitbekommt, dass Anna sich einen Hund wünscht. Einen Hund?!? Welches vernünftige achtjährige Mädchen wünscht sich denn einen Kläffer? Aristoteles ist sofort klar: Alles lässt er nicht mit sich machen. Beleidigt läuft er weg, denn er will lieber ein Straßenkater werden, als seine Familie mit einem Hund zu teilen. Oh, hätte er doch nur früher gewusst, was da auf ihn zukommt!

    Quelle: Magellan

    COVER:


    Ich liebe dieses Buchcover. Aristoteles ist einfach wunderbar gelungen und total niedlich anzusehen. Der Gesichtsausdruck ist einsame spitze und spiegelt den Buchtitel bestens wider.

    MEINE MEINUNG:


    Aufmerksam geworden bin ich durch das fantastische Buchcover. Und da ich selber einen Kater habe, hat mich anschließend auch der Inhalt wirklich interessiert.
    Es geht nämlich um den Kater Aristoteles, der aus einem Tierheim stammt und nun bei Anna und ihrer lauten und chaotischen Familie wohnt.
    Aristotles ist bestens zufrieden - außer mit seinem Namen und dem Körbchen im Keller.
    Viel lieber würde er direkt vor Annas Bett schlafen und den ganzen Tag gestreichelt werden.
    Doch dann wünscht Anna sich einen Hund zum Geburtstag. Einen Wunsch, den Aristoteles natürlich kein bisschen nachvollziehen kann und der ihn zu dem Entschluss bringt: mit mir nicht!
    Eingeschnappt läuft er weg und erlebt ein Abenteuer, mit dem er so sicher nicht gerechnet hätte.

    Das ganze Buch ist dabei aus der Sicht von Aristoteles erzählt, der einem die Denkweise der Katzen amüsant näher bringt und das Geschehene so gut schildert, dass es einem Kater wirklich so passiert sein könnte.
    Mich hat Aristoteles stellenweise an meinen eigenen Kater erinnert. Was die Streicheleinheiten und andere Pleiten und Pannen angeht... ich habe einiges haargenau so erlebt.
    Die Geschichte ist daher nicht nur für Kinder total gut geeignet, sondern meiner Meinung nach auch für Katzenbesitzer mit Humor.

    Aristoteles als Protagonist hat mir persönlich unheimlich gut gefallen.
    Ich fand ihn niedlich, seine Denkweise urkomisch, aber auch nachvollziehbar und seinen Humor total unterhaltsam. Er hat einen leichten Hang zur Dramatik und möchte am liebsten den ganzen Tag im Mittelpunkt der Familie stehen. Aber welche Katze möchte das nicht?

    Die Charaktere um Aristoteles und sein Heim sind toll ausgearbeitet und werden durch seine Erzählungen nahezu lebendig. Dabei erscheint alles wie aus dem wahren Leben, was mir besonders gut gefallen hat.

    Der Schreibstil ist flüssig, witzig und leicht zu lesen. Alle Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass das Buch für die entsprechende Altersklasse zum Selberlesen bestens geeignet ist. Meiner Meinung nach eignet sich das Buch aber auch super als Vorlesebuch, da gerade die gelungenen Illustrationen im Zusammenspielt mit der tollen Story eine wunderbare Kombination abgeben.

    BEWERTUNG:


    Ein gelungenes Katerabenteuer, das mich mit Witz, Action und den tollen Charaktereigenschaften des Protagonisten wirklich begeistern konnte.

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    Melli910s avatar
    Melli910vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unterhaltsames Abenteuer aus der Sicht eines Katers - liebenswert illustriert
    Tolles Katerabenteuer - herrlich erfrischend erzählt

    “Wer fragt schon einen Kater?“ von Annette Herzog und Illustrationen von Pe Grigo erschien im Juli 2017 im Magellan Verlag.

    Die Geschichte handelt vom Kater Aristoteles, der seit einem Jahr bei der achtjährigen Anna und ihrer Familie lebt. Als Anna sich ausgerechnet einen Hund wünscht, wird es dem Kater zu viel, und er beschließt wegzulaufen und lieber auf der Straße zu leben, als mit so einem bellenden Geschöpf unter einem Dach.

    Seine Geschichte erzählt Aristoteles selbst und das macht er herrlich spritzig, einfallsreich und liebenswert. Annette Herzog hat die Geschichte wunderbar einfühlsam und so toll geschrieben, wie sie wirklich aus der Sicht eines Katers geschehen sein könnte. Ob sich Aristoteles nun über die Herkunft seines Namens wundert oder er im Supermarkt in einer Tiefkühltruhe landet, stets kann man sich als Leser in den Kater hineinversetzen.

    Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass sich das Buch sowohl zum Selberlesen ab etwa acht Jahren aber auch zum Vorlesen für jüngere Kinder bestens eignet. Meine Tochter (9) hat meinem Sohn (5) das Buch in einem Rutsch vorgelesen und die beiden haben sich prächtig amüsiert.

    Die liebenswerten witzigen und ideenreichen farbigen Illustrationen laden zum Betrachten ein. Die ansprechende Illustration und die wunderschöne Covergestaltung werten das Buch zusätzlich auf.

    Ein wundervolles Abenteuer aus der Sicht eines Katers, das herrlich erfrischend erzählt wird und nicht nur Katzenliebhaber gut unterhält - 5 von 5 Sterne von uns.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Magellan_Verlags avatar

    „He, habe ich Zucker in den Taschen? Oder bin ich vielleicht eine Wurst? Seit einer geschlagenen Stunde schon wandere ich kreuz und quer durch die Stadt, aber dieser winzige Hund, dem ich geholfen habe, will sich einfach nicht abschütteln lassen. Bleibe ich stehen, tut er dasselbe. Fange ich an zu rennen, rennt er auch.“


    Aristoteles ist ein bildhübscher Kater im besten Alter – findet er zumindest. Und Anna und ihre Familie, bei denen er wohnt, die finden das auch. Jedenfalls dachte Aristoteles das, bis er zufällig mitbekommt, dass sich Anna einen Hund wünscht. Einen Hund?!? Welches vernünftige achtjährige Mädchen wünscht sich denn einen Kläffer? Aristoteles ist sofort klar: Alles lässt er nicht mit sich machen. Beleidigt läuft er weg, denn er will lieber ein Straßenkater werden, als seine Familie mit einem Hund zu teilen. Oh, hätte er nur früher gewusst, was da alles auf ihn zukommt!

     

    Annette Herzog wurde 1960 bei Potsdam geboren. Sie studierte Englisch und Dänisch und war lange als Übersetzerin tätig. Seit 2000 ist sie hauptberuflich Autorin von dänisch- und deutschsprachigen Kinder- und Jugendbüchern, u. a. der mehrfach preisgekrönten Graphic Novel Pssst!. Sie lebt in Kopenhagen, reist gern und hat vier inzwischen erwachsene Kinder.

     

    Pe Grigo, geboren im Winter 1972, zeichnet seit ihrem zweiten Lebensjahr. Nach absolvierter Kindheit, Ausbildung und Studium, hat sie die Zeichnerei zum Beruf gemacht und illustriert nun seit vielen Jahren mit Herz und Seele Texte für Groß und Klein.

     

    Wenn Ihr herausfinden möchtet, was dem frechen Kater so alles auf seiner Reise passiert, dann habt Ihr jetzt die Chance 10 Exemplare von Annette Herzogs Kinderbuch „Wer fragt schon einen Kater?“ zu gewinnen. Verratet uns bis zum 14. September, warum Katzen für Euch das Größte sind und schon hüpft Ihr in den Lostopf!

    Wir drücken Euch die Pfoten!

    Euer Magellan-Team


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    Letzter Beitrag von  Taluzivor 10 Monaten
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