Annette Hohberg Alles, was bleibt

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Inhaltsangabe zu „Alles, was bleibt“ von Annette Hohberg

Siebzehn Jahre lang führten Leo und Gesine eine Ehe wie aus dem Bilderbuch. Bis Leo eines Tages den schicksalhaften Satz sagt: »Mir ist da was passiert.« Der 50-Jährige hat sich in eine jüngere Frau verliebt, Gesine steht vor den Scherben ihrer Ehe und tut das, was sie immer zusammen mit ihm gemacht hat: Sie kocht. Denn Kochen und gutes Essen sind fast so etwas wie die Essenz ihrer Beziehung gewesen. Sie reist in das gemeinsame Haus in der Normandie, im Gepäck 17 Fotos, die die Geschichte ihrer Liebe erzählen und allmählich die Brüche aufzeigen, die sie zu lange nicht sehen wollte. In Frankreich findet Gesine zu sich selbst – und trifft beinahe eine tragische Entscheidung …

Ich hätte mir viel mehr Bücher gewunschen von der Autorin!

— UlliAnna
UlliAnna

Schade, das war so gar nicht mein Geschmack

— Kelo24
Kelo24

Zwischen der Kocherei und den anderen Essen war es schon ok. Aber diese Seiten weggelassen wären es nur 100 Seiten Geschichte. War nichts :(

— Sommerleser
Sommerleser

Eines der Besten Bücher die ich seit langem gelesen habe. Das Buch lebt mit all den Düften, Farben usw.

— Zuckerkeks
Zuckerkeks

wunderschönes Buch über die Liebe und das Leben

— teetaesschen
teetaesschen

Ein berührendes Buch über die Mitlife Crisis von Männern und deren Folgen! Must Read! *.*

— BuecherFeenkiste
BuecherFeenkiste

Ein wundervolles Buch...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Kochen und Vergangenheit

    Alles, was bleibt
    Saphir610

    Saphir610

    02. October 2016 um 21:41

    Den Klappentext fand ich ansprechend und so habe ich mir die Geschichte von Gesine und dem Verlassen werden nach 17 Jahren Ehe zur Hand genommen. Klang vielsprechend, doch ich bin damit nicht warm geworden. Die Autorin kann ganz wunderbar beschreiben, die Landschaften, die Gefühlszustände der Protagonistin und sogar die Zubereitung der verschiedenen Mahlzeiten konnte ich mir gut vorstelle. Doch für mich war es so gar nichts, wie intensiv Gesine in ihre Vergangenheit mit Leo eintaucht, der mir dazu nicht besonders sympathisch ist, auch während der Beziehung/Ehe nicht. Dass doch sehr ausgiebig gekocht wird und dies auch beschrieben wird, ist mal ganz nett in einem Roman, aber mir war es hier schon beim ersten Viertel des Buches zu viel. Vielleicht auch, weil ich es so nicht machen würde. Das Coverbild hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte um Gesines Emanzipation von Leo habe ich dann allerdings abgebrochen.

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  • Alles, was bleibt

    Alles, was bleibt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. April 2014 um 12:58

    Siebzehn Jahre lang waren Gesine und Leo ein Paar – doch von einem Tag auf den anderen ist alles aus, und Gesine steht vor den Scherben ihrer Ehe. Anhand von siebzehn Fotos aus der gemeinsamen Zeit zieht sie Bilanz und kommt dadurch den Brüchen in ihrer Beziehung auf die Spur, die sie nicht gesehen hat – oder nicht sehen wollte. Die Chronologie einer großen Liebe und die Geschichte eines Neuanfangs. Das Buch erzählt sehr sensibel über die Liebe, die vielen Freuden in der Liebe, die Zärtlichkeiten, die Veränderungen, die die Liebe im Laufe der Jahre durchmacht. Die Probleme durch andere Beziehungen. Das Scheitern der Liebe, der Versuch damit zurecht zu kommen. Der Versuch eines Neuanfanges. Weiters erzählt das Buch sehr schön über Landschaften, die Natur, das Kochen, das Essen, das Genießen. Ein sehr lesenswertes Buch.....  mit viel Stoff zum Nachdenken, Schwelgen, Traenen vergiessen...

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  • Rezension zu "Alles, was bleibt" von Annette Hohberg

    Alles, was bleibt
    Nady

    Nady

    12. February 2013 um 13:48

    Siebzehn Jahre lang führten Leo und Gesine eine Ehe wie aus dem Bilderbuch. Doch dann sagt Leo eines Tages den schicksalhaften Satz:"Mir ist da was passiert." Der 50-jährige hat sich in eine jüngere Frau verliebt, Gesine steht vor den Scherben ihrer Ehe und tut das, was sie immer zusammen mit ihm gemacht hat: sie kocht - und sie reist in das gemeinsame Haus in der Normandie, im Gepäck 17 Fotos, die die Geschichte ihrer Liebe erzählen und allmählich die Brüche aufzeigen, die sie zu lange nicht sehen wollte. In Frankreich findet Gesine schließlich zu sich selbst - und trifft beinahe eine tragische Entscheidung... Schriftsteller Annette Hohberg, Jahrgang 1960, wuchs in Schleswig Holstein auf und studierte später Linguistik, Literaturwissenschaften und Soziologie in München. Seit Ende der 80er-Jahre arbeitet sie als Journalistin und war u.a. einige Jahre Restaurantkritikerin beim Gault Millau und bei der "Welt". Mittlerweile ist sie Ressortleiterin einer großen Publikumszeitschrift des Condé Nast Verlags in München. Annette Hohberg ist verheiratet und lebt am Starnberger See. Sie liest viel, kocht gern, liebt französische Filme und Musik und reist, wann immer Zeit dafür bleibt. Beurteilung: Ich fand das Buch nicht schlecht. Was mich immer wieder etwas störte, waren die genauen Beschreibungen der Zubereitungen von Speisen. Trotzdem beschreibt die Schriftstellerin mit wunderbarem Gefühl, wie Gesine zwischen bangen und hoffen hin und her schwankt. Man kann sich sehr gut in Gesine und auch die anderen Protagonisten hineinversetzen und verschlingt das Buch, weil man wissen möchte, ob Gesine wieder mit Leo zusammen kommt, oder ob ihr Leben eine ganz andere Wendung nimmt. Man fühlt mit Gesine mit und spürt ihren Trennungsschmerz mit.

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  • Rezension zu "Alles, was bleibt" von Annette Hohberg

    Alles, was bleibt
    Wonder_

    Wonder_

    10. January 2013 um 17:12

    "Alles, was bleibt" fängt sehr stark an, lässt zum Ende hin allerdings nach. Auch das Ende selbst ist nicht wirklich zufriedenstellend. Zum Einen ist es sehr vorhersehbar, zum Anderen sehr überstürzt. Punkten kann das Buch jedoch durch den fesselnden Schreibstil und ein tolles Setting. Das Cover ist nichts außergewöhnliches, aber dennoch ansprechend. Es ist allerdings recht unscheinbar und nicht wirklich aussagekräftig. Hauptperson Gesine ist Mitte 40, als ihr Mann sie überraschend verlässt. Gesine ist am Boden zerstört und klammert sich an die Hoffnung, dass alles wieder gut wird. Dabei wirkt sie zunehmend naiv, denn sie verschließt sich vollkommen vor der so offensichtlichen Wahrheit. Das Ganze ist jedoch äußerst glaubwürdig, denn Leo ist der erste und einzige Mann, den Gesine je wirklich geliebt hat. Schon immer nagte die Angst, verlassen zu werden, an ihr. Aus diesem Grund wird sie völlig aus der Bahn geworfen, als Leo sie tatsächlich für eine jüngere Frau sitzen lässt. Gesine ist eine angenehme Protagonistin, sehr glaubwürdig, und bis auf ihre schwere Kindheit eine vollkommen durchschnittliche Frau. Ihre Gedanken und Gefühle kann man sehr gut nachvollziehen, lediglich am Ende verliert sie einige Sympathiepunkte. Ihren (Ex-)Mann Leo lernt man durch die Blicke in die Vergangenheit ebenfalls kennen, was sehr interessant ist, da man bereits weiß, wie die ganze Geschichte ausgehen wird. So versteht man auch Leos Sicht der Dinge und ist hin- und hergerissen zwischen Zu- und Abneigung. Außerdem kann man dadurch gut verstehen, wieso die Trennung für alle so überraschend kommt, denn die Ehe der beiden scheint wirklich perfekt. Die wenigen Nebenfiguren sind ebenfalls sympathisch, halten sich aber eher im Hintergrund. Nachdem ihr Mann Leo sie verlassen hat, bricht für Gesine eine Welt zusammen. Um wieder auf die Beine zu kommen, macht sie sich auf den Weg in ihr Häuschen in der Normandie, das sie bei dieser Gelegenheit verkaufen will. 17 Fotos begleiten sie auf dieser Reise und nach und nach durchlebt sie in Gedanken noch einmal die 17 glücklichen Ehejahre, die sie mit Leo verbracht hat. Sie hat immer noch Hoffnung, ihn zurückgewinnen zu können und klammert sich krampfhaft an die Vergangenheit. Die Geschichte ist sehr emotional und fesselnd. Spannung ist zwar kaum vorhanden, aber dennoch kann man sich nur schwer von den Seiten losreißen, denn Gesines Geschichte wird absolut packend und überzeugend erzählt. Das Ende kommt jedoch sehr plötzlich und überraschend. Dadurch, dass anschließend noch eine Leseprobe folgt, ist man auch absolut nicht darauf vorbereitet. Im Vergleich zum Rest des Buches wirkt das Ende sehr lieblos hingeschmiert und ist nicht wirklich zufriedenstellend, dadurch dass die Handlung von einem Moment auf den anderen einfach endet, ohne dass man sich dessen wirklich bewusst ist. Schade! Der Schreibstil ist wunderschön und fließend. Besonders toll sind die Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die absolut fließend erfolgen und den Lesefluss aufrecht erhalten.

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  • Rezension zu "Alles, was bleibt" von Annette Hohberg

    Alles, was bleibt
    19angelika63

    19angelika63

    14. December 2012 um 13:11

    Es waren siebzehn Fotos, für jedes Leo-Jahr eins. Wenn sie abends nicht schlafen konnte, ließ sie die Bilder ans Licht. Gab ihnen Ausgang, wie einem unwilligen Hund, den man Gassi führt. Sie blieb immer an denselben Orten stehen, manchmal kurz, manchmal länger, bevor sie weiterging – bis zum Ende ihrer Erinnerungsrunde. In den Augen ihrer Freunde führen Gesine und Leo eine Ehe wie aus dem Bilderbuch. Bis Leo eines Tages den schicksalhaften Satz sagt, der ihr gemeinsames Leben aus den Angeln hebt: „Mir ist das was passiert …“ Der 50-jährige hat sich in eine jüngere Frau verliebt. Gesine ist am Boden zerstört und tut das, was sie immer zusammen mit ihm gemacht hat: Sie kocht. Denn Kochen und gutes Essen waren für die beiden stets ein wichtiger Teil ihrer Beziehung. Sie reist in das gemeinsame Haus in der Normandie, im Gepäck jene siebzehn Fotos, die die Geschichte ihrer Liebe erzählen. In Frankreich findet Gesine zu sich selbst – und trifft beinahe eine tragische Entscheidung … Gesine ist eine erfolgreiche Frau um die 45 Jahre. Sie ist Psychologin und hat mit ihrem besten Freund eine Gemeinschaftspraxis. Sie hat einen Mann, der wie sie glaubt, über alles liebt. Eine schicke Wohnung in München und ein tolles Haus in der Normandie. Und dennoch steht sie vor den Scherben ihrer Ehe und weiß nicht warum. Leo ist ein Mann, der weiß was er will. Ihm reicht das Leben mir Gesine nicht mehr und verliebt sich in eine jüngere Frau, die voller Leben und Elan ist. Frank, Gesines bester Freund, liebt Gesine solange er denken kann. Doch für Gesine ist und bleibt er nur der gute Freund. Camille und Jean-Luc sind die besten Freund von Gesine und Leo und leben in der Normandie eine „moderne“ Ehe, die Seitensprünge zulässt. Dies ist ein sehr trauriges und nachdenkliches Buch. Ein Buch der leisen Töne. Gesine steht vor den Scherben ihrer Ehe, ihrer großen Liebe und versteht gar nicht warum. Hatte Leo ihr nicht versprochen immer bei ihr zu bleiben und nun das … er verlässt sie wegen einer Jüngeren. Gesine nimmt den Leser mit zu den Stationen ihrer Ehe und Liebe. Wundervoll und zärtlich beschreibt die Autorin Jahre eine Ehe und hinterlässt auch bei dem Leser die Frage: Warum? Warum verlässt Leo diese Frau? Warum schmeißt er diese Liebe so einfach weg? Ich habe mit Gesine geweint und konnte verstehen was sie am letzten Tag, an dem Leo in die Normandie zu ihrem Haus kam, machen wollte und es doch nicht getan hat. Ein berührendes Buch über den Abschied und Verlust einer großen Liebe, aber auch über den Mut einen Neuanfang zu wagen.

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  • Rezension zu "Alles, was bleibt" von Annette Hohberg

    Alles, was bleibt
    Buechergeplauder

    Buechergeplauder

    23. October 2012 um 15:41

    Ich habe mir das Buch als Mängelexemplar bei Buecher.de für nur ca. 7,95 € gekauft und bin froh, dass ich keine 14,99 € dafür ausgegeben habe. Mich hat das Buch nicht wirklich gepackt. Auf einigen anderen Seiten habe ich schon gelesen, dass viele dieses Buch toll fanden und es auch weiter empfehlen. Leider teile ich diese Meinung nicht ganz. Nach ca. 100 Seiten wollte ich das Buch weglegen, aber da ich mir immer wieder neue Hoffnung gemacht habe, dass das Buch mich doch packt, wollte ich ihm noch eine Chance geben und weiter lesen. Erst als Gesine auf den Anwalt trieft und mit ihm eine "Affäre" anfängt wird es etwas spannender. Zwischendrin erzählt Gesine immer wieder von ihrer Vergangenheit mit Leo, was ich nach einer gewissen Zeit langweilig finde. Auch der Schluss, als Leo aufgetaucht ist, war ich nicht mehr gelangweilt. Eigentlich habe ich beim Lesen nur auf diesen Tag gewartet. Auf den Tag als Gesine und Leo sich gegenüberstehen. Mein Geschmack war das Buch leider nicht, obwohl ich versucht hab, dieses Buch zu mögen. Vielleicht habe ich auch einfach nur zu viel erwartet.

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  • Rezension zu "Alles, was bleibt" von Annette Hohberg

    Alles, was bleibt
    bookaholic_

    bookaholic_

    05. August 2012 um 14:28

    Inhalt Wenn eine Ehe nach 17 Jahren zerbricht, dann bekommt das Wort >Einsamkeit< eine ganz neue Bedeutung. Gesine ist in dieser Situation. Ihr Mann verlässt sie nach einer so langen Zeit wegen einer jüngeren Geliebten. Gesines Welt stürzt in sich zusammen. Ihr fällt es unglaublich schwer, ihr Leben so allein zu meistern. Um wieder Fuß zu fassen, reist sie in das Ferienhaus, das ihr und Leo gehört, um sich der Vergangenheit zu stellen und über die Geschehenisse nachzudenken. 17 Erinnerungsfotos begleiten sie in die Normandie, an jene Orte, die ihr so vertraut sind. In dieser Zeit verspürt sie Hoffnung und Zuversicht und beginnt wieder zu leben ... Eigene Meinung Wir lernen Gesine am Anfang der Geschichte als zurückgelassene und trauernde Frau kennen, deren Leben total aus den Fugen geraten ist. Eine sichtlich tiefe Traurigkeit umgibt sie. Man merkt deutlich, dass die Vergangenheit sie immer wieder einholt und sie sehr zu kämpfen hat, mit der ganzen Situation umzugehen. Während des Lesens verspürte ich tiefes Mitleid und Verständnis. Jede Frau, die aufrichtig liebt, wird sich gut mit Gesine identifizieren können, daher kann man ihr Verhalten in den meisten Fällen gut nachvollziehen. Der Schreibstil passte ganz gut, war mir aber hin und wieder ein wenig zu "trocken". Was mich desweiteren irgendwie störte, war das laufende Gerede vom Essen. Kaum ein Kapitel kam ohne eine "unübliche" Mahlzeit aus. Bürgerliches Essen, wie beispielsweise ein einfaches Schnitzel, schien anscheinend fehl am Platze. Die komplizierten französischen Begriffe waren mir ebenfalls häufig zu viel, da ich meist nur ahnen konnte, wie die Worte ausgesprochen werden sollen. Fazit: Ein Buch voller Melancholie, das tiefgründiger nicht sein kann. Besonders für Menschen, die eine Liebe zu Frankreich hegen, wird dieses Buch ein absolutes Muss sein. Vielleicht schafft es das Buch sogar, Menschen mit Liebeskummer neuen Mut und Zuversicht zu geben. Diese Lektüre könnte dazu beitragen, dass auch der schlimmste Schmerz vorrüber geht und das Leben trotzdem wieder liebenswert sein kann.

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