Hasgers Hunde 1: Der Weg nach Treveris

von Annette Imort 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Hasgers Hunde 1: Der Weg nach Treveris
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Erfrischend und mit einer starken Erzählkraft schildert sie die Gefühle, die in der Protagonistin vor sich gehen.

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Inhaltsangabe zu "Hasgers Hunde 1: Der Weg nach Treveris"

Nordhessen im Jahr 503 n. Chr. – Die jähzornige Fränkin Thurudhild ist den Einwohnern ihres Dorfes ein Dorn im Auge. Als ihr Mann bei einem Überfall getötet wird, steht sie vor der Entscheidung, als Außenseiterin im Dorf zu bleiben oder mit der verrufenen Söldnertruppe „Hasgers Hunde“ zu reisen. Thurudhild wagt den Schritt in eine unsichere Zukunft und tritt mit den Söldnern den beschwerlichen Weg nach Trier an, um ein neues Leben als Magd zu beginnen. Sie ahnt nicht, worauf sie sich mit dieser Reise einlässt. Das Bild ihres getöteten Ehemannes lässt sie einfach nicht los; sie wird von Alpträumen und Schuldgefühlen heimgesucht – und auch das Zusammenleben mit Männern, deren Alltag aus Gewalt besteht und deren Beruf das Töten ist, ist alles andere als einfach …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783943531510
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:183 Seiten
Verlag:Burgenwelt Verlag
Erscheinungsdatum:01.10.2016

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    quatsprechevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erfrischend und mit einer starken Erzählkraft schildert sie die Gefühle, die in der Protagonistin vor sich gehen.
    Der Weg nach Treveris

    Ohne zu wissen worauf ich mich einließ, fing mich dieses wunderbare Buch in seinen Bann. Die Autorin Annette Imort schuf in einem frühmittelalterlichen Setting um Trier einen Einblick in das harte Söldnerleben und die unschönen Seiten des Krieges. Geld, Macht und Mord liegen in der Waagschale und suchen sich einen Weg zwischen Gewissen und Moral und dem Drang zu überleben. Wo sind die Grenzen und wo geben sich Gelüste und menschliche Bedürfnisse die Hand?

    Die ruhige jedoch jähzornige Fränkin Thurudhild lebt in einem kleinen Dorf des Frühmittelalters, als sich an einem unbesonderen Tag ihr Leben auf einmal schlagartig ändert. Fremde überfallen den kleinen Ort und töten dabei ihren Mann. Plötzlich steht die gestandene Frau alleine da, ohne Familie, ohne den Zuspruch ihres Dorfobersten. Und irgendwie hatte sie auch nie richtig dazu gehört.

    Unvermittelt schließt sie sich den Männern an, die den Dorfleuten zu Hife geeilt waren: ein Söldnertripp mit einem sehr schlechten Ruf. Die Leute nennen die Männergruppe um den Anführer Hasgar eine Hundemeute, weil sie sich wohl ebenso benahmen und aus ebensolchen Aussenseitern bestand, wie auch Thurudhild eine war. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase entschließt sie sich bei den Männern zu bleiben. Doch ist das in der Welt des Frühmittelalters überhaupt möglich für eine Frau solche Freiheiten zu genießen?

    Eigentlich folgt diese Geschichte einem beliebten und oft ausgeschlachteten Plott, indem eine Frau unbedingt bei den Männern aufgenommen werden will, mit ihnen reitet, lebt und wie ein Bruder dazugehört. Annette Imort allerdings gibt dem Ganzen etwas Außergewöhnliches. Die gut recherchierte Handlungsumgebung fügt sich mit den schillernden Charakteren zu einem runden Gesamtbild und ich bin wirklich erstaunt darüber, wie gefangen ich in der Geschichte war. Erfrischend und mit einer starken Erzählkraft schildert sie die Gefühle, die in der Protagonistin vor sich gehen. Gefangen zwischen den Traditionen ihres Volks und den eigenen Wünschen, gepaart mit der Trauer um ihren Mann und das Gefühl zu einer Gruppe zu gehören, in der sie respektiert und gemocht wird, findet Thurundhild ihren Platz in der Welt der Völkerwanderungszeit.

    Außerdem bin ich erfreut darüber, dass auch schon die nächsten Teile beim Burgenweltverlag erschienen sind, denn ich werde mich gleich darüber hermachen. In dem Interview mit der talentierten Autorin konnte ich interessante Hintergrundinformationen erfahren, die der Geschichte einen noch größeren Auftrieb gegeben haben.

    Originalbeitrag: Hasgers Hunde 1

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