Annette Kast-Riedlinger

 3.3 Sterne bei 23 Bewertungen

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Liebling, ich kann auch anders

Liebling, ich kann auch anders

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Erschienen am 12.07.2010
Aber bitte mit Liebe

Aber bitte mit Liebe

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Erschienen am 01.02.1998
Von nun an bitte ohne mich /Von wegen Liebe

Von nun an bitte ohne mich /Von wegen Liebe

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Erschienen am 01.02.1998
Von nun an bitte ohne mich

Von nun an bitte ohne mich

 (0)
Erschienen am 27.11.2009
Von nun an bitte ohne mich

Von nun an bitte ohne mich

 (8)
Erschienen am 01.11.1998
Adieu, ich rette meine Haut!

Adieu, ich rette meine Haut!

 (4)
Erschienen am 01.10.1999
Frau im besten Mannesalter

Frau im besten Mannesalter

 (0)
Erschienen am 01.03.1999

Neue Rezensionen zu Annette Kast-Riedlinger

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ilona_larivieres avatar

Rezension zu "Aber bitte mit Liebe" von Annette Kast-Riedlinger

Rezension zu "Aber bitte mit Liebe" von Annette Kast-Riedlinger
ilona_larivierevor 8 Jahren

Ein wunderschön erzähltes Buch. Ist mir zufällig im Krankenhaus in die Finger gekommen. Ist ebenfalls eines der Bücher die kaum aus der Hand legen kann.
empfehlenswert.

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Rezension zu "Liebling, ich kann auch anders" von Annette Kast-Riedlinger

Rezension zu "Liebling, ich kann auch anders" von Annette Kast-Riedlinger
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Eva, Eliza und Sybille sind die besten Freundinnen und haben eins gemeinsam: sie sind Single, denn das Glück mit Männern scheint ihnen nicht hold zu sein, zumindest nicht mit heterosexuellen. Da alle drei gute Jobs haben, mit denen sie wunderbar ihr Leben finanzieren können, brauchen sie zumindest dafür auch keinen Mann, aber so manches Mal wünscht sich die ein oder andere schon ein solches Wesen an ihrer Seite, dass ihr Halt gibt und einfach nur da ist. Eva hat sich bereit erklärt an einer Studie teilzunehmen, die sich mit dem Verhalten in Internetchats, genauer gesagt Internetflirts, befasst. Dabei trifft sie auf ihren absoluten Traumtypen, klar, dass ihre Freundinnen alles sofort aus erster Hand erfahren und es ist ja auch alles gut, bis der vermeintliche Traummann sein wahres Gesicht zeigt. Ab da gibt es kein Halten mehr, ein Plan muss her, aber schnell...

Der Leser erlebt das gesamte Geschehen aus Elizas Sicht, die alles detailliert und so genau es geht, schließlich war sie nicht bei allen Situationen anwesend, dokumentiert, so dass man sich schnell ein klares Bild von der Frauenfreundschaft, ihren Interessen und ihrem Umfeld machen kann. Passenderweise möchte Eliza über die Geschehnisse ein Buch veröffentlichen, welches wahrscheinlich ähnlich dem sein würde, wie es dem Leser vorliegt. Anders als in anderen Romanen ist hier nicht die Erzählerin die Hauptperson, sondern ihre beste Freundin Eva. Trotzdem fühlt man sich Eva nah und versteht ihr Handeln und ihre Emotionen genauso gut als würde sie selber alles erzählen. Sowieso sind die Frauen dem Leser bzw. hier wohl eher der Leserin auf Anhieb sympathisch, da sie dieselben Probleme, Sorgen und Ängste haben wie jede andere Frau auch und nicht als Übermenschen dargestellt werden, denen alles gelingt und die nie Schiffbruch erleiden. Die Männer kommen in diesem Buch nicht so gut weg, was hin und wieder doch etwas störend wirkt. Natürlich ist der geneigten Leserin klar, dass es solche und solche gibt und jede hat wohl auch schon den ein oder anderen von jeder Spezies live erlebt, doch es ist schwer zu glauben, dass wirklich alle Männer so schlimm sind, wie hier dargestellt, das wirkt dann doch ein bißchen überzogen. Es ist nicht zu leugnen, sicher macht es Spaß beizuwohnen, wenn so manch einer sein Fett weg kriegt, aber wenn man mal ehrlich ist, so weiß man doch, dass man nicht alle Männer über einen Kamm scheren sollte und zum anderen, dass es auch Frauen gibt, die sich sicherlich nicht besser verhalten.

Interessant ist natürlich die Internetstudie, gerade in der heutigen Zeit, in der das Internet doch immer noch mehr und mehr präsent wird und wahrscheinlich bald alle anderen Kommunikations-wege aushebelt. Auch hier sind wieder hauptsächlich negative Erfahrungen herausgepickt worden, aber es sollte schließlich auch darum gehen aufzuzeigen, dass sich jeder hinter einem Pseudonym verbergen kann und man nie mit Sicherheit sagen kann, dass sein Gegenüber wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Es kommt natürlich auch immer darauf an, mit welchem Hintergrund man Kontakte im Internet sucht. Möchte man sich nur unterhalten und keinesfalls persönliche Treffen im Hinterkopf haben, so ist es einem wohl im Grunde egal, wer sich wirklich am anderen Ende befindet. Möchte man allerdings eine ernsthafte Beziehung aufbauen, so sollte man sich doch vertrauen können und das ist eigentlich nicht möglich, wenn man sich zuvor nie begegnet ist und sich virtuell kennen lernt. Doch das sollte jeder für sich selber entscheiden, ob er/sie sich auf solche Bekanntschaften einlassen möchte oder nicht.

Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und es macht auch wirklich Spaß dem Geschehen zu folgen, auch wenn manches recht überspitzt beschrieben ist, wahrscheinlich war genau das die Absicht der Autorin, denn so wirkt die Atmosphäre doch ein wenig lockerer, da einfach mehr komische Situationen entstehen als wenn alles mehr oder weniger trocken abläuft.
Das Ende kommt zwar nicht plötzlich, aber es ist ein wenig zu abrupt vorbei, man würde sich noch ein paar Sätze oder Erklärungen mehr wünschen, aber dann ist es auf einmal vorbei und man bleibt zurück.

Im Großen und Ganzen ist dies ein wunderbarer Frauenroman, der wieder einmal zeigt, dass wahre Freundschaft alles aushalten kann – sogar Männer.

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Rezension zu "Liebling, ich kann auch anders" von Annette Kast-Riedlinger

Rezension zu "Liebling, ich kann auch anders" von Annette Kast-Riedlinger
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Drei Frauen, die mitten im Leben stehen: die zweifachgeschiedene Sybille, die Journalistin Eva und die Übersetzerin Eliza. Leider fehlt zumindest den beiden letzten etwas wichtiges im Leben, sie alle sind nämlich solo. Als Leonardo (Evas Kumpel) Hilfe bei einer Studie braucht, fährt Eva zu ihm. Seine Studie behandelt das Thema "Partnersuche im Internet" und seine Freundin soll sich nun als Probandin versuchen. Als sie dadurch "Magnus" kennenlernt, scheint sich die Studie nicht nur für Leonardo zu lohnen. Eliza hingegen scheint ebenfalls kurz darauf ihr Glück zu finden, als sie für einen neuen Autor, Beni, ein Buch übersetzen soll. Ende gut alles gut? Von wegen! Erst entpuppt ich der eine als treusorgender Familienvater, während der andere sich aushalten lässt um kurz danach weiterzuspringen! Doch wer glaubt, dass die Männer ohne Rechnung gehen können, der kennt Eva und Eliza noch nicht...

Das Cover gefällt mir gut und passt irgendwie auch zum Buch. Das Format des Buches (typisch Gmeiner) liegt für ein Frauenbuch recht stabil in der Hand und ist somit vom Gefühl her mal etwas abwechslungsreich im Dschungel der Taschenbücher. Die Geschichte selber wird aus Elizas Sicht wiedergegeben. Das ist ja für ihren Teil der Geschichte sehr schön, stört aber massive im anderen Teil der Geschichte. Gerade im Bereich der Emails können Sätze und Wörter völlig andere Emotionen auslösen. Was hat Eva gedacht, als Magnus ihr die ersten "süßen" Worte geschrieben hat? Welche aufregung löste das aus, als sie antwortete? Welche Ängste hatte sie? Ein großer Teil iher Gefühle bleiben einfach außen vor und können gar nicht so genau von Eliza wiedergegeben werden.

Eliza und Eva selber sind mir nicht unsympathisch gewesen, haben sich aber auch nicht so in mein Herz geschlichen, wie es zum Beispiel Constanze aus der Mütter-Mafia-Reihe geschafft hat. Diese Liebe ist natürlich keine Pflicht, würde man aus jedem Buch die Charaktere ins eigene Leben "übernehmen", wäre das bald ziemlich (über)voll. Die Figur der Sibylle fand ich am ehesten blass, sie lief für mich nur so am Rand.

Das Buch zieht sich anfangs ziemlich hin und wird ab der Stelle, an der die Frauen nach "Rache" schreien ziemlich unterhaltend, fast fesselnd. Die Autorin verzichtet zum großen Teil auf ewig lange Sätze und ständige Beschreibungen von Orten und Personen fehlen auch. Der Sex wird eher am Rande angedeutet, nicht ausladend beschrieben, was ich gut gelöst finde. Also eigentlich ein gutes Buch, gäbe es da nicht diese Barriere zwischen Leser und Figuren und der lange Anlauf zur Spannung. Schade fand ich auch das Ende, das nun wirklich schon fast plump war, fast so ein wenig, als wollte die Autorin krampfhaft das Buch nun endlich zu Ende bringen.

Die Thematik des Buches ist gut gewählt, gerade in heutigen Zeiten weiß man nie, welcher Spinner wirklich hinter dem PC die "lieben" Mails schreibt. Auch die Liebe am Arbeitsplatz ist und bleibt ja noch in Mode. Es ist also Schade, wenn ein Buch, das so viel Potential hätte, es nicht schafft, die Erwartungen zu erfüllen. Das Buch wird mit Sicherheit nicht mein Lieblingsbuch, aber ich würde es dennoch als Lesenswert einstufen, weil die Thematik frisch und anders ist.

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