Annette Kast-Riedlinger Liebling, ich kann auch anders

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Inhaltsangabe zu „Liebling, ich kann auch anders“ von Annette Kast-Riedlinger

Bei Recherchen für eine Studie der Uni Konstanz fischt die Journalistin Eva den Traummann Magnus aus dem Internet. Nach dem euphorischen Beginn einer perfekt erscheinenden Liaison erkennt sie jedoch, dass der Familienvater nur spielen will. Statt klein beizugeben, sinnt sie unter dem Motto „Liebling, ich kann auch anders!“ auf Vergeltung. Ihre Freundinnen Eliza und Sibylle unterstützen Eva mit Fantasie, Humor und Raffinesse dabei, dem Gefühlsschlamper eine unvergessliche Lektion zu erteilen.

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  • Rezension zu "Liebling, ich kann auch anders" von Annette Kast-Riedlinger

    Liebling, ich kann auch anders
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. February 2011 um 23:40

    Eva, Eliza und Sybille sind die besten Freundinnen und haben eins gemeinsam: sie sind Single, denn das Glück mit Männern scheint ihnen nicht hold zu sein, zumindest nicht mit heterosexuellen. Da alle drei gute Jobs haben, mit denen sie wunderbar ihr Leben finanzieren können, brauchen sie zumindest dafür auch keinen Mann, aber so manches Mal wünscht sich die ein oder andere schon ein solches Wesen an ihrer Seite, dass ihr Halt gibt und einfach nur da ist. Eva hat sich bereit erklärt an einer Studie teilzunehmen, die sich mit dem Verhalten in Internetchats, genauer gesagt Internetflirts, befasst. Dabei trifft sie auf ihren absoluten Traumtypen, klar, dass ihre Freundinnen alles sofort aus erster Hand erfahren und es ist ja auch alles gut, bis der vermeintliche Traummann sein wahres Gesicht zeigt. Ab da gibt es kein Halten mehr, ein Plan muss her, aber schnell... Der Leser erlebt das gesamte Geschehen aus Elizas Sicht, die alles detailliert und so genau es geht, schließlich war sie nicht bei allen Situationen anwesend, dokumentiert, so dass man sich schnell ein klares Bild von der Frauenfreundschaft, ihren Interessen und ihrem Umfeld machen kann. Passenderweise möchte Eliza über die Geschehnisse ein Buch veröffentlichen, welches wahrscheinlich ähnlich dem sein würde, wie es dem Leser vorliegt. Anders als in anderen Romanen ist hier nicht die Erzählerin die Hauptperson, sondern ihre beste Freundin Eva. Trotzdem fühlt man sich Eva nah und versteht ihr Handeln und ihre Emotionen genauso gut als würde sie selber alles erzählen. Sowieso sind die Frauen dem Leser bzw. hier wohl eher der Leserin auf Anhieb sympathisch, da sie dieselben Probleme, Sorgen und Ängste haben wie jede andere Frau auch und nicht als Übermenschen dargestellt werden, denen alles gelingt und die nie Schiffbruch erleiden. Die Männer kommen in diesem Buch nicht so gut weg, was hin und wieder doch etwas störend wirkt. Natürlich ist der geneigten Leserin klar, dass es solche und solche gibt und jede hat wohl auch schon den ein oder anderen von jeder Spezies live erlebt, doch es ist schwer zu glauben, dass wirklich alle Männer so schlimm sind, wie hier dargestellt, das wirkt dann doch ein bißchen überzogen. Es ist nicht zu leugnen, sicher macht es Spaß beizuwohnen, wenn so manch einer sein Fett weg kriegt, aber wenn man mal ehrlich ist, so weiß man doch, dass man nicht alle Männer über einen Kamm scheren sollte und zum anderen, dass es auch Frauen gibt, die sich sicherlich nicht besser verhalten. Interessant ist natürlich die Internetstudie, gerade in der heutigen Zeit, in der das Internet doch immer noch mehr und mehr präsent wird und wahrscheinlich bald alle anderen Kommunikations-wege aushebelt. Auch hier sind wieder hauptsächlich negative Erfahrungen herausgepickt worden, aber es sollte schließlich auch darum gehen aufzuzeigen, dass sich jeder hinter einem Pseudonym verbergen kann und man nie mit Sicherheit sagen kann, dass sein Gegenüber wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Es kommt natürlich auch immer darauf an, mit welchem Hintergrund man Kontakte im Internet sucht. Möchte man sich nur unterhalten und keinesfalls persönliche Treffen im Hinterkopf haben, so ist es einem wohl im Grunde egal, wer sich wirklich am anderen Ende befindet. Möchte man allerdings eine ernsthafte Beziehung aufbauen, so sollte man sich doch vertrauen können und das ist eigentlich nicht möglich, wenn man sich zuvor nie begegnet ist und sich virtuell kennen lernt. Doch das sollte jeder für sich selber entscheiden, ob er/sie sich auf solche Bekanntschaften einlassen möchte oder nicht. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und es macht auch wirklich Spaß dem Geschehen zu folgen, auch wenn manches recht überspitzt beschrieben ist, wahrscheinlich war genau das die Absicht der Autorin, denn so wirkt die Atmosphäre doch ein wenig lockerer, da einfach mehr komische Situationen entstehen als wenn alles mehr oder weniger trocken abläuft. Das Ende kommt zwar nicht plötzlich, aber es ist ein wenig zu abrupt vorbei, man würde sich noch ein paar Sätze oder Erklärungen mehr wünschen, aber dann ist es auf einmal vorbei und man bleibt zurück. Im Großen und Ganzen ist dies ein wunderbarer Frauenroman, der wieder einmal zeigt, dass wahre Freundschaft alles aushalten kann – sogar Männer.

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  • Rezension zu "Liebling, ich kann auch anders" von Annette Kast-Riedlinger

    Liebling, ich kann auch anders
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2011 um 16:40

    Drei Frauen, die mitten im Leben stehen: die zweifachgeschiedene Sybille, die Journalistin Eva und die Übersetzerin Eliza. Leider fehlt zumindest den beiden letzten etwas wichtiges im Leben, sie alle sind nämlich solo. Als Leonardo (Evas Kumpel) Hilfe bei einer Studie braucht, fährt Eva zu ihm. Seine Studie behandelt das Thema "Partnersuche im Internet" und seine Freundin soll sich nun als Probandin versuchen. Als sie dadurch "Magnus" kennenlernt, scheint sich die Studie nicht nur für Leonardo zu lohnen. Eliza hingegen scheint ebenfalls kurz darauf ihr Glück zu finden, als sie für einen neuen Autor, Beni, ein Buch übersetzen soll. Ende gut alles gut? Von wegen! Erst entpuppt ich der eine als treusorgender Familienvater, während der andere sich aushalten lässt um kurz danach weiterzuspringen! Doch wer glaubt, dass die Männer ohne Rechnung gehen können, der kennt Eva und Eliza noch nicht... Das Cover gefällt mir gut und passt irgendwie auch zum Buch. Das Format des Buches (typisch Gmeiner) liegt für ein Frauenbuch recht stabil in der Hand und ist somit vom Gefühl her mal etwas abwechslungsreich im Dschungel der Taschenbücher. Die Geschichte selber wird aus Elizas Sicht wiedergegeben. Das ist ja für ihren Teil der Geschichte sehr schön, stört aber massive im anderen Teil der Geschichte. Gerade im Bereich der Emails können Sätze und Wörter völlig andere Emotionen auslösen. Was hat Eva gedacht, als Magnus ihr die ersten "süßen" Worte geschrieben hat? Welche aufregung löste das aus, als sie antwortete? Welche Ängste hatte sie? Ein großer Teil iher Gefühle bleiben einfach außen vor und können gar nicht so genau von Eliza wiedergegeben werden. Eliza und Eva selber sind mir nicht unsympathisch gewesen, haben sich aber auch nicht so in mein Herz geschlichen, wie es zum Beispiel Constanze aus der Mütter-Mafia-Reihe geschafft hat. Diese Liebe ist natürlich keine Pflicht, würde man aus jedem Buch die Charaktere ins eigene Leben "übernehmen", wäre das bald ziemlich (über)voll. Die Figur der Sibylle fand ich am ehesten blass, sie lief für mich nur so am Rand. Das Buch zieht sich anfangs ziemlich hin und wird ab der Stelle, an der die Frauen nach "Rache" schreien ziemlich unterhaltend, fast fesselnd. Die Autorin verzichtet zum großen Teil auf ewig lange Sätze und ständige Beschreibungen von Orten und Personen fehlen auch. Der Sex wird eher am Rande angedeutet, nicht ausladend beschrieben, was ich gut gelöst finde. Also eigentlich ein gutes Buch, gäbe es da nicht diese Barriere zwischen Leser und Figuren und der lange Anlauf zur Spannung. Schade fand ich auch das Ende, das nun wirklich schon fast plump war, fast so ein wenig, als wollte die Autorin krampfhaft das Buch nun endlich zu Ende bringen. Die Thematik des Buches ist gut gewählt, gerade in heutigen Zeiten weiß man nie, welcher Spinner wirklich hinter dem PC die "lieben" Mails schreibt. Auch die Liebe am Arbeitsplatz ist und bleibt ja noch in Mode. Es ist also Schade, wenn ein Buch, das so viel Potential hätte, es nicht schafft, die Erwartungen zu erfüllen. Das Buch wird mit Sicherheit nicht mein Lieblingsbuch, aber ich würde es dennoch als Lesenswert einstufen, weil die Thematik frisch und anders ist.

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  • Rezension zu "Liebling, ich kann auch anders" von Annette Kast-Riedlinger

    Liebling, ich kann auch anders
    Sanicha

    Sanicha

    27. August 2010 um 19:36

    Meine Rezension: Das Buch "Liebling, ich kann auch anders" von der Autorin Annette Kast-Riedlinger ist ein witziger und frecher Roman. Der Schreibstil ist angenehm und man kommt nach ein paar anfänglich schweren Seiten nach und nach in die Geschichte gut rein. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr schwer gefallen. Ich hatte auch kurz überlegt aufzuhören, aber nachdem ich dann doch weiter gelesen habe fiel es mir immer leichter die verschiedenen Perspektiven zu verstehen. Zum Schluss kann ich auch sagen, dass ich es nicht bereut habe, denn es hat sich echt gelohnt. Das Buch an sich dreht sich um drei Freundinnen die auf ihre ganz eigene Weise Erfahrungen mit Männern machen. Hauptsächlich dreht sich die Geschichte aber um Eva und ihren Geliebten Magnus. Auch die beiden anderen Protagonisten Eliza und Sybille erleben einig interessante Sachen. Eva lernt Magnus durchs Internet kennen. Die beiden schreiben sich sehr liebevolle E-Mails und später kommt es auch zu treffen zwischen den beiden. Aber auf einmal scheint Magnus das Interesse zu verlieren und wendet sich langsam ab. Dies bringt Eva auf die Palme und sie entschließt sich andere Seiten auf zu ziehen. Als sie dabei auf die Frau von Magnus trifft, entwickelt sich durch einen dummen Zufall eine innige Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Sie unternehmen viel und fahren auch gemeinsam in einen Kurzurlaub. Eva ist die ganze Zeit schon am überlegen wie und ob sie es der neuen Freundin beibringt, dass sie die Geliebte von ihrem Mann war. Was nun genau passiert werde ich natürlich nicht verraten, sonst wäre es ja langweilig und ihr würdet euch das Buch nicht mehr kaufen. Ich kann euch nur soviel versprechen, ihr werdet nicht enttäuscht. Es gibt super viele Ereignisse, bei denen ich selbst schmunzeln musste. Obwohl ich ehr selten Frauenromane lese, muss ich sagen, dieser hat mir gut gefallen. Besonders durch die witzige und freche Erzählung wurde ich dann nachher richtig an den Roman gefesselt. Es hat mir auch gut gefallen, wie die Autorin ihre Ideen umgesetzt hat. Der Schluss war für mich etwas langweilig, da ich es besser gefunden hätte, wenn der Mann nicht so schnell aufgegeben hätte. Aber sonst war es eine gelungene Geschichte. Fazit: Das Buch an sich ist eine witzige und freche Geschichte, die man ruhig lesen kann. Leider hat mir halt der schwere Einstieg nicht ganz so gut gefallen. Aber zum Schluss hin wurde das Buch noch richtig interessant und ich kann es Frauen, sowie auch Männern empfehlen.

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  • Rezension zu "Liebling, ich kann auch anders" von Annette Kast-Riedlinger

    Liebling, ich kann auch anders
    abuelita

    abuelita

    31. July 2010 um 15:53

    Bei Recherchen für eine Studie der Uni Konstanz fischt die Journalistin Eva den Traummann Magnus aus dem Internet. Nach dem euphorischen Beginn einer perfekt erscheinenden Liaison erkennt sie jedoch, dass der Familienvater nur spielen will. Statt klein beizugeben, sinnt sie unter dem Motto "Liebling, ich kann auch anders!" auf Vergeltung. Ihre Freundinnen Eliza und Sibylle unterstützen Eva mit Fantasie, Humor und Raffinesse dabei, dem Gefühlsschlamper eine unvergessliche Lektion zu erteilen Soweit der Klappentext . Dazu noch die Prädikate: temporeich, witzig, lustvoll, frech....und trotzdem konnte ich rein gar nichts damit anfangen..... Es gibt viele Stories dieser Art, die ich wirklich als witzig und gut zu lesen und flott erzählt empfand, die amüsant waren oder in denen es Szenen gab, wo man laut auflachen musst -hier: Fehlanzeige.Mit diesem Buch habe ich mich gequält und war mehr als einmal versucht, es einfach auf die Seite zu legen, weil es in meinen Augen schlicht und einfach langweilig und öde ist. Selbst der - an und für sich ja nette Gedanke - dass sich Geliebte und Ehefrau verbünden und ihre Rache gemeinsam vollziehen....das wird hier zwar umgesetzt, aber so wie das hier läuft, ist es nicht nur reichlich unwahrscheinlich, sondern eben auch einfach, ich muss es nochmals wiederholen, gähnend langweilig. Oder aber so übertrieben und gekünstelt, dass es auch keinen Spass macht, das zu lesen... Die Charaktere blieben allesamt seltsam blass und ihre Handlungen konnte ich weder nachvollziehen noch lustig finden. Ein mehr gequältes Schmunzeln konnte mir einzig die "Rache" von Eliza entlocken,wobei ich dann allerdings davon ausgehen musste, dass der dazugehörige Freund schon ein bisschen naiver ist als das ein Mensch aus Fleisch und Blut wäre...obwohl es dann ja wieder passt; ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, mich mit irgendeiner Person in diesem Roman identifizieren zu können, oder eine Person zu "kennen" - es blieben hölzerne fremde "Figuren" für mich. Die langatmigen Beschreibungen der diversen Liebeständeleien der drei Freundinnnen fand ich weder gelungen noch besonders bemerkenswert - aber: schliesslich hat das Buch immerhin über 400 Seiten, die wohl irgendwie gefüllt werden mussten.... Schade! Ich kenne andere Bücher der Autorin, die ich gerne gelesen hab, aber hier.....nein, das mag ich definitiv nicht empfehlen.

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