Annette Meyhöfer Dieser Kater wäre einen Rausch wert gewesen.

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Inhaltsangabe zu „Dieser Kater wäre einen Rausch wert gewesen.“ von Annette Meyhöfer

Annette Meyhöfer ist eine bekannte Feuilletonistin und Kolumnistin. Sie schreibt für namhafte Zeitungen und Magazine, und nun hat sie einige Beiträge in einem Buch zusammengefasst. Was als flüchtige Zeitungslektüre beim Frühstück oder in der Straßenbahn ganz amüsant ist, entpuppt sich jedoch bei genauerer Betrachtung als dünne Suppe.<p> Annette Meyhöfer ist eine kultivierte Frau, die über kultivierte Dinge schreibt und über solche, die gerade en vogue sind. Den Jugendkult, der in allen Zeitschriften und Kinofilmen über Deutschland schwappt, nimmt sie ebenso aufs Korn wie die Androgynisierung der Gesellschaft. Wenn sie "Die ewige Pubertät" ergründet, zitiert sie Joseph Roth, der wider die "Überschätzung der Jungen" wetterte oder verweist auf Thomas Manns <i>Tod in Venedig</i>, wo der Jugendwahn des Gustav von Aschenbach absurd endet.<P> Nebenbei gelesen, mag das Ganze der Auffrischung des eigenen Halbwissens dienen, genau besehen sind die Feuilletons nicht mehr als halbgare Seminararbeiten in hinlänglich bekannter "Spiegel"-Sprache. Das gilt besonders für "Die Geliebte" und deren Rolle dem Mann und der Gesellschaft gegenüber. Der Aufsatz liest sich wie eine Inhaltsangabe zu Maja Langsdorffs umfänglicher Untersuchung dieses Phänomens, die unter dem gleichen Titel erschienen ist.<p> Wenn eine bekannte Feuilletonistin ein Buch zusammenstellt, dürfen Seitenhiebe gegen das eigene Milieu nicht fehlen. Die Bussi-Gesellschaft tummelt sich bei der Theaterpremiere "Im Foyer", während der "Saison auf Sylt" treffen sich "die von Bismarcks und von Sachsen-Anhalts..., Dagmar Berghoff und Vicky Leandros..., die Chefredakteure und die ehemaligen Chefredakteure, die sich allabendlich, ein paar Wochen lang, von Mitte Juli bis in den August von Party zu Party schleppen"; seltsamerweise, denn Sylt ist nichts anderes als eine "windige, widrige Sandbank."<P> In zwei Texten versucht sich Meyhöfer als richtige Literatin. "Empty Bed Blues" erzählt, wie eine reiche, nicht ganz taufrische Dame versucht, sich in Hollywood einen Mann zu angeln. Ein Verdacht, den man bei den Kolumnen hatte, erhärtet sich hier: Die Autorin stilisiert sich zu einer welterfahrenen und gewandten Journalistin, die über alles schreiben kann. Gute Feuilletonisten können über alles schreiben, schlechte tun es. <i>--Matthias Kehle</i>

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