Annette Mierswa

 3.8 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Instagirl, Lola auf der Erbse und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Annette Mierswa

Annette Mierswa war bereits für Film, Theater und Zeitung tätig und arbeitet heute als freie Autorin in Hamburg. Ihre Kinderbücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt, mit diversen Preisen ausgezeichnet und "Lola auf der Erbse" auch verfilmt. Annette Mierswa hat ein Stipendium des deutschen Literaturfonds erhalten und bietet Lesungen und Schreibworkshops an. Sie hat zwei Hamburger Jungs. Mehr über die Autorin unter annettemierswa.de.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Wir sind die Flut

Erscheint am 16.09.2020 als Taschenbuch bei Loewe.

Alle Bücher von Annette Mierswa

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Buchformat:
Cover des Buches Instagirl (ISBN: 9783743201217)

Instagirl

 (14)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches Lola auf der Erbse (ISBN: 9783864291753)

Lola auf der Erbse

 (6)
Erschienen am 17.09.2013
Cover des Buches Samsons Reise (ISBN: 9783939944621)

Samsons Reise

 (4)
Erschienen am 01.02.2011
Cover des Buches Suni Stern und die rätselhafte Yolanda (ISBN: 9783864292767)

Suni Stern und die rätselhafte Yolanda

 (3)
Erschienen am 25.01.2016
Cover des Buches Die geheime Welt der Suni Stern (ISBN: 9783864292118)

Die geheime Welt der Suni Stern

 (2)
Erschienen am 26.01.2015
Cover des Buches Not your Girl (ISBN: 9783743204782)

Not your Girl

 (1)
Erschienen am 18.09.2019
Cover des Buches Wir sind die Flut (ISBN: 9783743208230)

Wir sind die Flut

 (0)
Erscheint am 16.09.2020
Cover des Buches Samsons Reise (Kinderroman) (ISBN: 9783864292606)

Samsons Reise (Kinderroman)

 (0)
Erschienen am 05.11.2014

Neue Rezensionen zu Annette Mierswa

Neu

Rezension zu "Instagirl" von Annette Mierswa

Ein Jugendbuch, welches zum Nachdenken verleitet...
Weltenspatzvor 8 Monaten

Heute möchte ich dir ein ganz besonderes Jugendbuch vorstellen. Die Thematik dahinter ist in der heutigen Zeit (ich sage mit Absicht heutige Zeit, da dieser Jugendroman bereits im Jahr 2018 erschien) immer noch stark pressent. Nach einigen Fernsehberichten über soziale Netzwerke, sowie die Geschichte in diesem Buch, machte mich doch recht nachdenklich. Ich habe zwar keine Kinder, aber ein Patenkind, welches früher oder später mit diesen Plattformen in Berührung kommt.


Meine persönliche Meinung:

Gefunden habe ich diesen kleinen „Schatz“ in einem offenen Bücherschrank. Und ich sage mit Absicht „Schatz“, denn er war jede Sekunde, die ich mit ihm verbracht habe, lesenwert gewesen. Außerdem findet man auch in den meisten offenen Bücherschänke kaum gute Bücher, die man gerne lesen möchte. 

Allein der Titel „Instagirl“ hat mich bereits in den Bann gezogen. Denn durch einige Berichte über die sozialen Netzwerke, ist für mich dieses Thema doch recht interessant. Denn mittlerweile gibt es nur noch wenige Menschen, die kein Instagram-Profil haben und dieses auch nicht täglich benutzten. Besonders in der Welt der Jugendlichen ist Instagram sehr aktiv. So kann man seinen Idolen näher sein, und ggf. auch das eine oder andere Nachahmen.


Worum geht es in diesem Roman?

Das gerade dieses Nachahmen, und somit die Hoffnung auf mehr Beliebheit, nicht gerade eine gute Idee ist, muss auch die Hauptprotagonistin Isi am eigenen Körper erfahren. Natürlich besitzt sie bereits ein Instagram-Profil, wo sie Bilder von ihrem kleinen Haustier postet. Was ich persönlich richtig niedlich finde und mir auch Gedanken dazu gemacht habe, ein Profil nur über meine 3 Katzen zu veröffentlichen.

Isi ist nämlich in der Art das graue Mauerblümchen. Welches doch einige Freunde durch ihre Klasse hat und somit auch zu Partys eingeladen wird. Aber auffallend ist sie in der großen Menge natürlich nicht.

Erst durch ein persönliches Erlebnis, ich würde schon fast sagen der Anfang einen kleines Traumas, möchte sie diese Einstellung ändern. Sie möchte sich verändern und der Welt zeigen, wer eigentlich diese Isi ist! Doch leider gerät sie dadurch auf die falsche Bahn, und die Konsequenzen davon sind nicht gerade ohne...


Die Schreibweise vom Buch

Der Loewe-Verlag veröffentlich Kinder- und Jugendbücher, somit sollte man sich als Erwachsener schon drauf einstellen, dass es sich hierbei um keine schwere Lektüre sich handelt. Die Autorin Annette Mierswa schreibt aus der Erzählersicht des Hauptprotagonistin Isi. Dabei beschreibt sie nicht nur die einzelen Situationen, sondern auch die innerlichen Gefühle von ihr. So konnte ich mich gut in ihre Lage versetzen, und merkte beim Lesen nicht mehr, dass es sich hierbei eigentlich um ein Jugendbuch handelt.

Durch die recht einfache Schreibweise, ohne besonders schwierigen Wörtern, sowie den recht kurzen bis mittellangen Kapiteln, ging das Lesen einfach von der Hand. Von Kapitel zu Kapitel lernte ich Isi besser kennen, bis hin zu ihrer „Umwandlung“ und den daraus folgenden Konsequenzen. Durch diese ewig fortlaufende Geschichte packte mich die innerliche Spannung auf mehr. Auf mehr Abenteuer mit Isi, auf mehr Regelbrüche, und natürlich auch zu erhoffen, dass man selbst ein paar Tipps erhält, wie man mehr Follower auf Instagram bekommt.


Die Thematik im Buch

Allein das die Thematik bereits vor einem Jahr in einem Jugendbuch veröffentlicht wurde, finde ich persönlich recht genial. In dieser Zeit drohte Instagram regelrecht zu explodieren und föderte sich somit an die erste Stelle der sozialen Netzwerke. Doch leider, wie man es in den heutigen Medienberichte erfährt, haben wir Menschen, insbesondere die Jugend (für die dieser Roman auch geschrieben ist) nicht wirklich etwas daraus gelernt.

Ich selbst habe das Gefühl, in der heutigen Welt ist man im realen Leben ein Niemand, doch man kann sich im Internet einen Namen machen. Und ja, das mache ich ebenfalls. Nichts anderes ist eigentlich dieser Blog, mein Instagram- und Facebook-Profil. Ich möchte selbst mit meinem Blognamen „Weltenspatz“ gesehen werden, und bei Gelegendheiten wiedererkannt werden. Und dafür opfere ich auch einige Zeit meines Lebens, um meiner Community etwas von mir zu zeigen. Und eigentlich könnte ich in dieser Zeit längst mein nächstes Abenteuer schon erlebt haben.

Was ich nun damit sagen möchte ist folgendes: Es ist ein Teufelskreislauf mit den sozialen Netzwerken. Man möchte gesehen werden und dafür muss man einiges tun. Als Erwachsener sieht man dieses nicht ganz so verbissen (natürlich gibt es da auch Ausnahmen), aber gerade als Jugendlicher, mitten in der Pubertät und vielleicht sogar der Außenseiter in der Klasse, kann sich in den sozialen Netzwerken behaupten.

Die Autorin Annette Mierswa hat diese Thematik richtig gut in ihrem Jugendroman „Instagirl“ beschrieben, sowie auch die Ausmaße, was es mit einem selbst anstellt. Und alles, was sie vielleicht dafür vermitteln möchte ist folgendes: Bleib einfach dir selbst treu! Denn gerade das ist heutzutage teilweise doch eine Seltenheit.


Mein persönliches Fazit

Egal ob Jung oder Alt, „Instagirl“ von der Autorin Annette Mierswa aus dem Loewe-Verlag ist eine definitive Leseempfehlung von mir. Mit iher Geschichte der jungen Hauptprotagonistin Isi nimmt uns die Autorin in eine Welt mit, die es auch im wahren Leben gibt. Eine Welt voller Glamör und Beliebheit – um gesehen zu werden in den sozialen Netzwerken. Und was man alles dafür tut, und welche Konsequenzen es dafür gibt, erfährt man hier besonders gut. Dieser Roman regt einen regelrecht zum Nachdenken an, in wieweit man eigentlich mit den sozialen Netzwerken gehen soll. Ich selbst habe zwar keine Kinder, jedoch ein kleines Patenkind – und so werde ich in Zukunft immer mal wieder einen kleinen Blick drauf werfen, was die Kleine so anstellt. 

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Rezension zu "Instagirl" von Annette Mierswa

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Seitengeflattervor 2 Jahren

Das Buch "Instagirl" von Annette Mierswa ist eine schöne Geschichte für zwischendurch. Es ist mit 200 Seiten eher schlank und trotzdem bietet es eine in sich abgeschlossene, runde, schöne Geschichte, der nichts fehlt. Auch auf den wenigen Seiten schafft es die Autorin bei mir Sympathie für die Protagonistin Isa zu wecken. Die Geschichte beschreibt ein sehr aktuelles Thema und rückt es in einen sozialen Zusammenhang. Mir kam das Buch wie eine Beispielerzählung vor, wie es in dem Leben eines 16-jährigen Mädchens aktuell laufen könnte. Natürlich sind hier und da ganz klar fiktive und überspitze Details zu erkennen aber diese machen die Story eben spannend. Der Schreibstiel der Autorin ist extrem leicht verständlich, alltagssprachlich und locker. Er spiegelt die aktuelle Jugendsprache ganz gut wieder, auch wenn er mir zu Beginn erstmal suspekt vorkam. Grundsätzlich vermittelt das Buch auf attraktive Weise eine wichtige Botschaft über soziale Netzwerke wie Instagram und wie weit wir uns von diesen beeinflussen lassen, bzw. lassen sollten. Auch wenn ich diese Rezi wohl selbst wieder auf Instagram verteile und natürlich auf ein paar Likes hier und da hoffe würde ich jetzt erstmal sagen, damit bin ich off und verteile 3 Sterne für die schöne, lockere Geschichte für zwischendurch.

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Rezension zu "Instagirl" von Annette Mierswa

3,5 von 5 Sterne
Leseeule96vor 2 Jahren

Ich habe dieses Buch durch Zufall in der Buchhandlung entdeckt und einfach mal mitgenommen. Das Cover hat mich angesprochen, das Thema Instagram auch und da das Buch nicht dick ist, dachte ich mir, es ist eine nette Geschichte für zwischendurch. Ich habe das Buch dann auch am selben Abend noch angefangen und am nächsten Tag direkt beendet.

 

Es geht hier um Isabelle, genannt Isi, die ihren Style ändern möchte. Dabei bekommt sie ungeahnt Hilfe von der Klassenzicke Kim, die in Sachen Mode und Beauty viel Ahnung zu haben scheint. Sie kommt immer top gestylt in die Schule und hat über 10.000 Follower auf Instagram, die täglich ihre Fotos liken und kommentieren. Isi ist beeindruckt und hält sich immer mehr an Kims Ratschläge, aber dabei vernachlässigt sie nicht nur ihre Freunde, sondern vor allem auch sich selber und verwandelt sich zu einer Person, die sie eigentlich gar nicht sein möchte. Sie fängt an zu hungern und nimmt immer mehr ab, um so zu sein wie Kim und naiv tut sie alles, wozu diese sie motiviert und überredet.

 

Die Thematik hat mich total interessiert, weil ich selber bei Instagram bin und sehe, wie es dort teilweise zu geht. Bilder werden bearbeitet, die Menschen zeigen sich nur noch von ihrer besten Seite und es scheint, als wären andere perfekt, dabei lassen sie einen ja nur das sehen, was sie wollen. Kim ist auch so jemand. Sie bearbeitet ihre und auch Isis Fotos und macht ihre Figur dünner, die Haut perfekter, das Lächeln strahlender, usw. Isi wird immer weiter in diesen Strudel hereingezogen und verliert irgendwann sogar den Blick für die Realität. Sie hungert, um in die aller engste Jeans zu passen und damit Kim stolz auf sie ist. Sie wiedersetzt sich ihren Eltern, versetzt ihre Freunde und wird immer dünner und dünner, bis es schon krankhaft ist.

 

Kim ist eine absolut schreckliche Person. Sie tut so, als wäre sie Isis Freundin, wahrscheinlich glaubt sie das sogar selber, aber sie hat wirklich den Schuss nicht mehr gehört. Traurig, dass es leider Realität ist und es wirklich solche Menschen gibt. Auch Isis Verhalten ist leider gar nicht so abwegig. Es gibt genug junge Mädchen, die mit sich selber nicht mehr zufrieden sind und sich immer mehr in irgendwas verrennen. Das sind die gefährlichen Seiten an Social Media. Das Buch fand ich zwar an manchen Stellen ein bisschen zu übertrieben, aber an für sich hat die Autorin mit ihrer Geschichte nicht unrecht.

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