Annette Mingels

 3.4 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Was alles war, Tontauben und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Was alles war
 (24)
Neu erschienen am 13.08.2018 als Taschenbuch bei Penguin.

Alle Bücher von Annette Mingels

Sortieren:
Buchformat:
Annette MingelsWas alles war
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Was alles war
Was alles war
 (24)
Erschienen am 13.08.2018
Annette MingelsTontauben
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Tontauben
Tontauben
 (7)
Erschienen am 01.10.2010
Annette MingelsDie Liebe der Matrosen
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Liebe der Matrosen
Die Liebe der Matrosen
 (4)
Erschienen am 18.02.2010
Annette MingelsRomantiker
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Romantiker
Romantiker
 (1)
Erschienen am 26.02.2007
Annette MingelsDürrenmatt und Kierkegaard
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Dürrenmatt und Kierkegaard
Dürrenmatt und Kierkegaard
 (0)
Erschienen am 01.05.2003
Annette MingelsDer aufrechte Gang
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der aufrechte Gang
Der aufrechte Gang
 (0)
Erschienen am 03.03.2006
Annette MingelsWas alles war: Roman
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Was alles war: Roman
Was alles war: Roman
 (0)
Erschienen am 06.03.2017
Annette MingelsPuppenglück
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Puppenglück
Puppenglück
 (0)
Erschienen am 01.06.2003

Neue Rezensionen zu Annette Mingels

Neu
NiamhOConnors avatar

Rezension zu "Was alles war" von Annette Mingels

Was alles war und wie es so gekommen ist
NiamhOConnorvor 8 Monaten


Susa wurde gleich nach ihrer Geburt von ihrer Mutter zur Adoption freigegeben und gemeinsam mit einer ebenfalls adoptierten Schwester Maike von liebevollen Adoptiveltern großgezogen. Jetzt arbeitet sie als Meeresbiologin und hat gerade Henryk kennengelernt, einen verwitweten Universitätsprofessor mit zwei Töchtern, als sich ihre biologische Mutter Viola bei ihr meldet. Susa trifft sich zwar mit ihr, kann mit der selbstverliebten Weltenbummlerin aber wenig anfangen. Ihre Kindheit war glücklich und sie hat ein ausgezeichnetes Verhältnis zu ihren Eltern, daher hat sie ihre Herkunftsfamilie nie vermisst, sie freut sich aber, ihre zwei Halbbrüder kennenzulernen, die ebenfalls nicht bei Viola aufgewachsen sind.


Wenige Jahre später ist Susa mit Henryk verheiratet und versorgt neben den beiden Mädchen Rena und Paula auch das gemeinsame Baby Leve. Zu Viola hält sie losen Kontakt und ihrem Bruder Cosmo fühlt sie sich verbunden. Als Susas Vater an Krebs stirbt, fällt es ihr sehr schwer, mit dem Verlust fertig zu werden, und der Wunsch, ihren biologischen Vater zu suchen, einen Amerikaner, der von ihrer Existenz keine Ahnung hat, wird immer stärker. Im Autorentrailer auf  YouTube erzählt Annette Mingels, was die Geschichte mit ihrem eigenen Leben zu tun hat und was für sie eine Familie ausmacht.


Meine Meinung: Auf den ersten Seiten war es nicht einfach für mich, in den Roman hineinzufinden. Die Sprache kam mir etwas holprig vor, keine geschliffen formulierten Sätze, stattdessen ein eher notizhafter Stil. Aber schon nach kurzem war die anfängliche Skepsis verschwunden. Annette Mingels erzählt eine Geschichte, die sich auch in der Realität genau so abspielen könnte,  in Szenen, die sich jeden Tag dutzende Male genau so wiederholen, und sie findet dafür die richtigen Worte und den richtigen Rhythmus. Es gibt keine großen Dramen und überraschenden Wendungen,  nur  alltägliche Gespräche, Konflikte, Freuden und Probleme, dazwischen die eine oder andere E-Mail, in der sich Susa mit Viola oder Cosmo austauscht, ohne dass sie einander schockieren oder absichtlich verletzen wollen. Diese Unaufgeregtheit in der Erzählweise hat die Geschichte für mich umso glaubwürdiger und berührender gemacht, und manchmal musste ich das Buch weglegen und tief durchatmen. Trotzdem oder gerade deswegen wünsche ich dem Roman noch viele begeisterte Leserinnen.

Kommentieren0
1
Teilen
Anne-Sophie_Fuchss avatar

Rezension zu "Was alles war" von Annette Mingels

Ein Roman mit leisen Beobachtungen - und laut genug, um jedes Herz zu wecken.
Anne-Sophie_Fuchsvor einem Jahr

Susa geht es gut. Sie weiß, dass sie adoptiert wurde und es stört sie kein bisschen. Sie liebt ihre Familie - die Eltern und die Schwester. Und Susa liebt irgendwie auch Henryk, der seit kurzem in ihrem Leben ist. Ihn und dessen zwei kleine Töchter.

Dann taucht Susas leibliche Mutter auf und wirbelt was auf. Ergänzt Susas Leben um einen weiteren Faktor, eine Unbekannte, eine neue Mutter mit einer anderen Vergangenheit. Und mit neuen Brüdern für Susa und einem Liebesbrief von Susas leiblichem Vater - der nie was von seiner Tochter erfahren durfte.

Einen richtigen Handlungsstrang gibt es nicht, aber den braucht es auch nicht. Wir begleiten Susa in ihrem Jetzt, in ihren Gedanken an ihr Gestern und ein Morgen.

Wir sind dabei, wie sich ihre Familie verändert und wie sie die Rolle in der Neuen einnimmt. Wir sehen zu wie eine Familie wächst, an Mitgliedern und neuen Hürden. Wir sind auch dabei, als ein wichtiger Teil beginnt, Abschied zu nehmen und wir erfahren, wie verschieden Abschied schmecken kann.

"Was alles war" ist eine Reise, die den Leser unmittelbar in den eigenen Mittelpunkt führt: ins Herz. Mit voller Wucht schmettert uns Annette Mingels lauter leise Sätze entgegen, die - jeder für sich - ein kleines Beben erzeugen.

Fazit:

Es gab Momente, da musste ich das Buch beiseite legen - und kurz nach Luft schnappen, wenn mir ein einziger Satz mit voller Absicht Tränen in die Augen trieb. Annette Mingels beweist die faszinierende Fähigkeit, feinste Gefühlsregungen einzufangen und sie in Worte zu fassen. Subtil, ohne Drama. Ehrlich und klar. Mit starken Bildern, die den Leser zustimmend nicken lassen. Weil es um etwas geht, das man kennt. Um die eigenen Ängste, Zweifel, Hoffnungen und Ernüchterungen. Die Kraft dieser Geschichte liegt nicht in der Handlung, sondern in allem, was unser Handeln begleitet und bedeutend macht. Ein Buch, das mir ans Herz gewachsen ist - von der ersten Seite bis zur Danksagung.


Kommentieren0
3
Teilen

Rezension zu "Was alles war" von Annette Mingels

Kalt, Distanziert und Farbloss
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Alles was war von Annette MIngels ist eine der Arten von Büchern, die von Medien und Lesern gehypt werden und auf zahlreichen angesagten Listen wiederzufinden sind, mir hat es allerdings überhaupt nicht zugesagt. Als ich den Klappentext las, fand ich es sehr interessant und spannend und wollte so schnell wie möglich anfangen zu lesen und mich dieser Geschichte völlig zuwenden. Leide, war das Buch doch nicht so gut wie erwartet. Das versprochene Geschehen rund um die Geschichte der Adoption und der Mutter die sich unverhofft meldet wird eher links liegen gelassen und dafür eine Familiengeschichte rund um unsere Protagonistin serviert. Obwohl die Geschichte in sich stimmig war, fand ich dennoch das Buch streckenweise langweilig und legte es weg um zu einem anderen Buch zu greifen. Dieses Buch konnte für mich viel zu wenig leisten und mich kaum packen. Ich ertappte mich oftmals dabei, dass ich mir Entschuldigungen aussuchte um nicht wieder zu dem Buch greifen zu müssen. Auch der Schreibstil von Annette MIngels bereitete mir große Schwierigkeiten.  Die Autorin hat eine sehr gewöhnungsbedürftige Schreibart, die mir nicht nur den Einstieg schwer machte sondern auch das ganze Buch. Lange habe ich gedacht, dass ich das Buch abbreche, habe mich doch noch ein paar weitere Seiten durchgebissen, um es dann doch endgültig aufzugeben.  Das Fehlen direkter Dialoge und die distanzierte Schreibweise sorgten dafür, dass ich keine richtige Verbindung zu den Protagonisten aufbauen konnte, aber auch, dass ein Teil der Lebendigkeit der Geschichte verloren geht. Für mich wirkte dies nicht als wäre der Schreibstil von Annette Mangels etwas besonders, sondern eher erzwungen und unnatürlich.
Auch zu den Charakteren konnte ich keinen Draht finden. Sie sind mir über das ganze Buch hinweg fremd geblieben und konnten keine Emotionen in mir wecken. Dieses schien mir so farblos und nichts sagend, das lag zum einen am Schreibstil aber auch daran, dass ich etwas anderes erwartet hatte. Besonders die Protagonistin, Susa, war mir zu anstrengen in ihrer Art. Mal liebevoll und herzlich, mal aufgeschlossen und distanziert.Abschließend finde ich es schade, dass es so gekommen ist. Ich hatte mir mehr und vor allem etwas anderes von diesem Buch versprochen. Aber ich ermuntere euch, euch ein eigenes Bild davon zu machen, denn obwohl das Buch nichts für mich gewesen ist, kann es genau das passende für euch sein.

Kommentare: 2
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 58 Bibliotheken

auf 9 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks