Annette Mingels Was alles war

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Inhaltsangabe zu „Was alles war“ von Annette Mingels

Wo schlägt das Herz einer Familie? Dass sie adoptiert wurde, weiß Susa seit ihrer Kindheit. Es hat sie nie gestört, schließlich haben sich ihre Eltern ganz bewusst für sie entschieden, sie stets umsorgt und geliebt. Deshalb lässt sie die erste Begegnung mit ihrer leiblichen Mutter auch eher kalt. Doch das Treffen setzt etwas anderes in Bewegung: Plötzlich sehnt sich Susa danach, ihre Brüder und ihren biologischen Vater kennenzulernen. Verrät sie damit ihre Adoptiveltern? Die Frage, was Familie wirklich ausmacht, wird immer drängender. Gelesen von Ulrike C. Tscharre. (Laufzeit: 7h 37)

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    Was alles war

    tootsy3000

    12. June 2017 um 14:18

    Wie begegnet man seiner leiblichen Mutter? Welche Erwartungen hat man und welche Gefühle lösen diese bei einem aus? Susa legt keine großen Erwartungen in dieses erste Treffen. Findet ihre Mutter nett, aber auch sehr ich-bezogen, hat den Eindruck alles muss sich um sie drehen, giert nach Aufmerksamkeit. Und doch erkennt sie sich in diesem Gehabe irgendwie wieder, das sie gehofft hatte mit den Jahren abgelegt zu haben. Ihre Mutter ist ein Lebemensch, genießt das hier und jetzt. Susa ist ihr dankbar für ihre Entscheidung, sie zur Adoption frei gegen zu haben. Sie hat die liebevollsten Eltern bekommen, die sie sich vorstellen kann und noch dazu eine wunderbare Schwester. Doch die Begegnung löst irgendwann auch den Wunsch aus ihre Brüder kennen zu lernen. Den Vater nicht so sehr, denn würde sie damit nicht ihren Papa verraten? Man durchlebt in dieser Geschichte nicht nur Susas Gefühlswelt was ihre leibliche Mutter anbelangt. Auch wie sie ihren Brüdern begegnet und vor allem den traurigen familiären Verlauf der Handlung. Der Papa wird schwer krank, diese Situation bildet auch einen zentralen Punkt. Wie die Familie und vor allem Susa mit dieser Lebenslage umgeht. Dann ist da noch ihr Partner Henryk mit seinen zwei Töchtern. Nach der Hochzeit kommt noch ein gemeinsames Kind hinzu. Susa möchte weiterhin arbeiten, doch auch Henryk will seine Karriere vorantreiben. Eine schwierige Lage folgt auf die Nächste. Schließlich entscheidet sich Susa doch noch nach ihrem biologischen Vater zu suchen und reist in die USA. Dieses Aufeinandertreffen hat mich etwas verwirrt, entpuppte sich aber dann als gewollte Lüge von Susa. Alles wieder im Fluss. Dieses Treffen veranlasst Susa auch ihre Partnerschaft und ihr weiteres Leben zu überdenken. Annette Mingels wurde selber als Baby adoptiert. Im Begleitheftchen zum Hörbuch erzählt sie von ihrer Mutter, der ersten Begegnung und den darauf folgenden, welche Gefühle diese bei ihr hervorrief und wie ihre Adoptiveltern mit ihr umgingen, wie sie sich entwickelt hat, der Begegnung mit ihren Brüdern. All diese Komponenten sind auch etwas abweichend in der Geschichte vorhanden. Ulrike C. Tscharre hat die Geschichte auf ganz wunderbare Weise eingesprochen. Ihrer Stimme hört man gerne zu. Sie versteht es auf recht unspektakuläre  Art und Weise das Geschehen lebendig darzustellen.Mein Fazit: Die Autorin hat ihre eigenen Erfahrungen in der Geschichte wunderbar umgesetzt. Vieles darin findet man oft in den eigenen Kreisen wieder, besonders wenn es um Familie geht. Den Wunsch nach Harmonie, alles Richtig zu machen und doch auch mal egoistisch zu sein und nur mal auf sich zu achten. Ein sehr schöner Roman, den man nicht so schnell vergisst.

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