Annette Neubauer

 4 Sterne bei 71 Bewertungen

Lebenslauf von Annette Neubauer

Annette Neubauer, geboren 1963, studierte nach dem Abitur Geschichte und Germanistik an der Universität Bonn und startete nach der Magisterprüfung in den Beruf. Im Jahr 2000 begann sie, für Kinder zu schreiben. Seither hat sie zahlreiche Bücher veröffentlicht. Seit 2009 lebt sie als freie Kinderbuchautorin in Köln.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches SAMi - Disney Die Eiskönigin 2 (ISBN: 9783473496389)

SAMi - Disney Die Eiskönigin 2

Erscheint am 01.10.2021 als Hardcover bei Ravensburger Verlag GmbH.
Cover des Buches Die Kommissarin und der lange Tod (ISBN: 9783404184361)

Die Kommissarin und der lange Tod

 (14)
Neu erschienen am 28.05.2021 als Taschenbuch bei Lübbe.
Cover des Buches Die verborgene Unterwasser-Stadt & Alarm auf der Weltraumstation (ISBN: 9783833744068)

Die verborgene Unterwasser-Stadt & Alarm auf der Weltraumstation

Neu erschienen am 18.06.2021 als Hörbuch bei Jumbo.

Alle Bücher von Annette Neubauer

Neue Rezensionen zu Annette Neubauer

Cover des Buches Die Kommissarin und der lange Tod (ISBN: 9783404184361)Janoshs avatar

Rezension zu "Die Kommissarin und der lange Tod" von Peter Strotmann

Mühsame Ermittlungen mit einigen Längen
Janoshvor einem Tag

Die Kölner Kriminalhauptkommissarin Antje Servatius ermittelt in ihrem ersten Fall – so verkündet es der Klappentext des Krimis, der seinerseits das Erstlingswerk des Autorenduos ist. Eine neue Reihe also, so mögen sich die serienliebenden Krimileser freuen! Und in der Tat lässt sich besagter erster Fall der nicht leicht zu durchschauenden Ermittlerin interessant an und macht zunächst neugierig: sie und ihr Team werden zum Schauplatz eines Mordes gerufen – und der Tote ist nicht irgendjemand, sondern der allseits bekannte, wenn auch nicht gerade beliebte Talkmaster Torben Grönewald, ein typischer Vertreter seines Berufsstandes, wie es dem aufmerksamen Talkshowzuschauer scheinen mag. Überheblich ist er, zynisch, von seiner eigenen Wichtigkeit überzeugt und natürlich hat er, obwohl verheiratet, zahlreiche Affären. Jemand, der befriedigende Quoten einfährt, obschon das, was er da tut und wie er es tut, nicht unbedingt seriös, auf jeden Fall aber moralisch fragwürdig ist. Schade ist es nicht um so eine Art Mensch, doch hat niemand das Recht, ihn deshalb umzubringen. Mord ist Mord und der Täter muss der Gerechtigkeit zugeführt werden! Das aber gestaltet sich schwierig; zwar schießt sich Antje Servatius Team, vor allem aber sie selbst, bald auf die Witwe des Opfers als Täterin ein, aber der Verdacht gegen sie kann nicht lange aufrecht erhalten werden. Über viele Seiten sieht es so aus, als würde er einer der Cold Cases werden, bis es den Ermittlern gelingt, Verbindungen herzustellen zu einem weiteren Mordopfer, dem ehemals vielversprechenden Literaturwissenschaftler Markus Fenstermann, der seine akademische Karriere längst für ein Leben als Alkoholiker eingetauscht hat, und dem vermissten Architekten Jack Trosien. Die Suche nach letzterem führt zu einem Nebenschauplatz, auf dem einmal mehr das Problem der illegalen Zuwanderer und der Schwarzarbeit thematisiert wird – des Langen und Breiten übrigens und über längere Strecken von dem eigentlichen Fall wegführend. Nach mühevollem Kombininieren, viel realistischer Kleinarbeit und dem Verfolgen vager Spuren gelingt es Servatius und vor allem auch ihren Mitarbeitern, dem Täter und seinem weit in der Vergangenheit liegenden Mordmotiv auf die Spur zu kommen, genauso, wie es in einem Krimi zu sein hat.

Überraschende Lösung? Nein, wie ich meine, denn nach etwa der Hälfte der Lektüre hatte ich eine Ahnung, worauf die Geschichte hinauslaufen würde. Das ist freilich kein Kriterium für die Gesamtbewertung eines Kriminalromans – wenn ich ansonsten durchgängig gefesselt bin von einer spannenden Handlung und einprägsamen, gut charakterisierten Haupt- und Nebenpersonen, ob sympathisch oder weniger einnehmend. Im Laufe der Lektüre ließ mein Interesse leider immer mehr nach. Roman und Handlung schienen auf der Stelle zu verharren, wollten sich einfach nicht fortbewegen. Ermittelt wird in zu viele falsche Richtungen und von dem Hauptfall, den beiden Morden, wird immer wieder abgeschweift – und dann zu lange verweilt - , entweder ins Privatleben der Kommissarin oder, wie schon erwähnt, zu dem Nebenschauplatz, wohin die Nachforschungen über den Verbleib des vermissten Architekten geführt hatten und die den Roman eher unruhig machen, als ihm ein Spannungselement beizufügen.

Darüber hinaus blieben bis zum Ende die meisten der handelnden Personen farblos, beinahe unscharf und gerade von derjenigen, die hier im Mittelpunkt stehen sollte, der Kriminalhauptkommissarin nämlich, konnte ich mir zu keiner Zeit ein klares Bild machen, obwohl der Leser durchaus einiges, wenngleich nicht näher Erläutertes, über sie erfährt: nach einer wilden Jugend (wieso die so wild war und was genau darunter zu verstehen ist, wurde mir nicht klar) hat sie sich nach der Geburt ihrer Tochter Kira, die durch Infantile Zerebralparese körperbehindert ist, aber gewandelt und ihre Karriere bei der Polizei vorangetrieben. Sie ist alleinerziehend, hat außer ihrer Freundin Dunja keine nennenswerten Sozialkontakte und versucht, sowohl ihrem Job als auch ihrer Tochter, die in der Pubertät steckt und aufgrund ihrer Behinderung ihre Probleme mit Schule und einigen Mitschülern hat, gerecht zu werden, wobei man den Eindruck bekommt, dass sie ihre Arbeit besser macht als sie ihre Mutterrolle ausfüllt. In dieser findet sie oft nicht das rechte Maß zwischen Überbehütungs- und Kontrolltendenzen einerseits und beruflichen Prioritäten andererseits. Das wiederum ist realistisch, ist es doch das Los so vieler Alleinerziehender. Realistisch ist es auch, dass zwar der Täter am Ende überführt wird, dass aber die Probleme der Tochter und die zwischen Mutter und Tochter am Schluss des Romans noch genauso bestehen, wie an dessen Anfang.

Alles nachvollziehbar also. Dennoch will es mir nicht gelingen, die spröde Kommissarin wirklich kennenzulernen. Sie kommt mir als Leser nicht nahe, bleibt gesichts- und konturenlos, obwohl man so häufig und so lange bei ihr verweilen kann. Die Autoren lassen nicht hinter Antje Servatius Gesicht blicken, erzeugen dadurch aber auch keine Neugier auf sie, den Wunsch, mehr von ihr zu erfahren. Die Hauptfigur in einer Krimireihe? Nun, die wäre eher ihr Kollege Rudi Seidel, denn der ist ein Charakter aus Fleisch und Blut, ist so gezeichnet, dass es nicht schwerfällt, ihn vor sich zu sehen, ihn zu verstehen, gar zu mögen und dadurch an seiner Person Anteil zu nehmen. Wenn der Kriminalhauptkommissarin ein besonderer Riecher, gar Intelligenz zugesprochen wird, eine ausgeprägte Fähigkeit in ihrem Job, so trifft das in mindestens dem gleichen Maße auf Seidel zu – warum also macht man nicht ihn zur Hauptfigur? Aber nun, es bleibt abzuwarten, wie die Autoren gedenken, mit Antje Servatius weiter zu verfahren, wie sie sie zu entwickeln planen und dem Leser näher bringen wollen!

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Cover des Buches Die Kommissarin und der lange Tod (ISBN: 9783404184361)Dieter2828s avatar

Rezension zu "Die Kommissarin und der lange Tod" von Peter Strotmann

Angenehm überrascht !
Dieter2828vor einem Tag

Nur nach dem Klappentext hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht gekauft. Aber die Geschichte selbst hat mich angenehm überrascht. Den Autoren gelingt eine tolle Mischung aus tiefgründigem und dunklem  skandinavischem Krimi und lässig kölscher Mordermittlung. Die handelnden Personen waren für mich symphatisch und realistisch beschrieben. Um der Story jederzeit zu folgen, musste ich mich konzentrieren und beim Lesen mitdenken, aber die Geschichte ist in meinen Augen schlüssig und fesselnd erzählt. Besonders gefallen hat mir die kompakte und spannende Schreibweise. Handlung und Dialoge sind immer knackig auf den Punkt gebracht, nie langatmig oder mit unnötigen Umwegen. Als Leser hatte ich immer das Gefühl der Handlung im Laufschritt folgen zu müssen um nichts zu verpassen. Und ich hab mich in einer originellen Story mit interessanten  Akteuren immer gut unterhalten gefühlt. Ich freue mich auf weitere spannende Fälle.....

  

 

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Cover des Buches tiptoi® Dinosaurier (ISBN: 9783473554072)Ramgardias avatar

Rezension zu "tiptoi® Dinosaurier" von Annette Neubauer

Eine besondere Art des Sachbuchs
Ramgardiavor einem Tag

Das kleine quadratische Bilderbuch hat eine Ringbindung und verstärkte Seiten. Seine Besonderheit entsteht durch die Nutzung des tiptoi-Stiftes. Man lädt die Informationen durch das Internet auf den Stift und aktiviert ihn auf der ersten Seite. Durch verschiedene Icons (Auge, Glühbirne, Würfel) kann man unterschiedliche Informationen oder Spielangebote nutzen.

Die erste Seite informiert über Riesensaurier. Man kann Geräusche hören oder etwas über die abgebildeten Tiere erfahren. Einiges über den Brachiosaurus steht in einem Infofeld. Gepanzerte Dinos sehen wir auf der nächsten Seite. Hier ist auch ein Skelett abgebildet. Gefährliche Raubsaurier und wann sie lebten, erfahren wir danach. Hier geht es natürlich auch um den T-Rex. Gefiederte Saurier, Dinos mit Dickschädeln, Minisaurier und Flugsaurier vervollständigen die Liste. 

Das handliche Buch eignet sich zum Mitnehmen und ist gefüllt mit Wissen über dieses ausgestorbene Exen. Das Herz jeden Saurier-Fans schlägt da höher.

 

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