Annette Pehnt Lexikon der Angst

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Inhaltsangabe zu „Lexikon der Angst“ von Annette Pehnt

Die bedrückende Angst vor der Stille. Die schwarze Angst vor der Einsamkeit. Die verwirrende Angst vor der Ablehnung. Die heiße Angst vor dem Spott. Unsere Angst hat viele Gesichter. Messerscharf ergründet Annette Pehnt unsere Ängste, wie sie uns auf Schritt und Tritt verfolgen, uns lächerlich machen und todtraurig, hellwach und zutiefst unsicher. Sie lähmen uns, halten uns einen Spiegel vor, fressen uns auf und befeuern uns. Die Angst ist ein Alleskönner, deshalb kennt sie jeder.

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    Lexikon der Angst

    dominona

    23. August 2015 um 22:08

    Interessant, wovor man so Angst haben kann, aber eins haben alle geschilderten Personen außerdem gemeinsam: sie sind unglaublich verunsichert und instabil und das macht es für mich fast langweilig. Die Figuren können nicht ängstlich sein, ohne kurz vor dem Kollaps zu stehen und so treffend wie die Innenperspektiven auch gewählt sein mögen, es bleiben, aufgrund der Kürze der Texte, doch so einige Fragen offen, wo eine Begründung anhand des Genres zu leicht wäre.

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  • "Lexikon der Angst" von Annette Pehnt

    Lexikon der Angst

    Jacynthe

    01. July 2015 um 16:34

    Klappentext Annette Pehnt ergründet unsere Ängste - wie sie uns auf Schritt und Tritt verfolgen, uns lächerlich machen und todtraurig, hellwach und zutiefst unsicher. Meine Meinung Dieses ungewöhnliche Buch wird seinem Namen gerecht. In kurzen Kapiteln, deren Überschriften nach dem Alphabet geordnet sind, beschreibt Pehnt kleine Szenen aus dem Alltag gewöhnlicher Menschen, in denen sie sich mit unterschiedlich gearteten Ängsten herumschlagen. Da gibt es den Angestellten, der Angst vorm Autofahren hat oder die Mutter, die um ihr krankes Kind bangt. Namen werden jedoch nie genannt, sodass zum Einen ein Gefühl von Anonymität herrscht, zum Anderen aber auch keine Grenze zwischen dem Leser und den Figuren geschaffen wird. Es könnte quasi jeder sein, von dem die Rede ist. Der Nachbar, die Vorgesetzte, man selbst. Dass sie "unsere Ängste" ergründet, wie der Klappentext verspricht, darf man jedoch nicht zu wörtlich nehmen. Es handelt sich hier nicht um ein Lebenshilfebuch. Vielmehr zeigt Pehnt verschiedene Nuancen alltäglicher Ängste auf, wie sie jedem von uns in unterschiedlichen Ausprägungen begegnen könnten. In manchem habe ich mich wieder erkannt - zum Beispiel die Angst, den Herd nicht ausgemacht zu haben -, manches konnte ich gar nicht nachvollziehen oder ich fragte mich, wovor genau jetzt die Person Angst hat. Pehnt schreibt knapp aber prägnant, erfasst Emotionen genau und schafft es, diese realitätsnah wiederzugeben. Der monologische Stil mit den vielen nur durch Kommas getrennten und häufig springenden Gedankengängen sorgt für ein schnelles Lesetempo und verdeutlicht die Atemlosigkeit, die entsteht, wenn wir uns von unseren Ängsten gehetzt fühlen. Dadurch fiel es mir aber auch schwerer,  inne zu halten und den Gefühlen nachzuspüren, die Pehnt aufs Papier gebracht hat. Insgesamt ein nettes und teils berührendes Buch, das manchmal etwas abstrus daher kommt. Doch unsere Ängste sind so vielschichtig wie wir selbst, was dieses Buch beweist. Ich vergebe 3 von 5 Wolken.

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  • "Meine Bücher gehören zu denen, die ein bisschen ungemütlich sind"

    Lexikon der Angst

    WinfriedStanzick

    10. October 2013 um 10:30

      Es ist durchaus üblich, dass Verlage nach erfolgreichen Romanen ein Buch mit Erzählungen des jeweiligen Autors nachschieben. Meist werden diese Bände wenig beachtet und noch schlechter verkauft.   Im Falle von Annette Pehnt, die zuletzt mit „Chronik der Nähe“ zu überzeugen wusste, ist es etwas anders. Denn die Texte, die unter dem Titel „Lexikon der Angst“ in einem kleinen in Leinen gebundenen Buch versammelt sind, sind keine  Erzählungen. Es ist eine an Kalendergeschichten erinnernde Kurzprosa, die, nach Alphabet geordnet, die alltäglichen kleinen Zwänge und Ängste auslotet und vermisst. Die großen, weltbewegenden Themen fehlen, und das ist auch einmal wohltuend.   Annette Pehnt, die sagt: "Meine Bücher gehören zu denen, die ein bisschen ungemütlich sind", beschreibt in ihren kurzen Geschichten Szenen, Situationen und Charaktere, die dem Leser verschiedene Spielarten der Angst vor Augen stellen. In die kleinsten Bereiche des Alltags vermag sie sich einzuschleichen und ganz unterschiedliche Schattierungen anzunehmen.   Mit  offenen Augen sei sie durch die Welt gegangen, und habe so die Inspiration für diese kurze Prosastücke bekommen.  Sie lesen sich leicht und doch gibt es die eine oder andere, die es in sich hat und lange im Leser nachklingt.      

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