Annette Pehnt Mobbing

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Inhaltsangabe zu „Mobbing“ von Annette Pehnt

Joachim machte seine Arbeit gut, die Kollegen schätzten ihn. Wenigstens das stand doch außer Frage. Denn mit der neuen Chefin blieb für ihn nichts, wie es war. So kam der Briefumschlag mit der fristlosen Kündigung beinah wie eine Erleichterung. Aber für Joachims Familie war das Glück längst flüchtig wie das Vertrauen, das sie in sich und das Leben gehabt hatte. Mit »Mobbing« gelingt Annette Pehnt in der Verbindung aus Anteilnahme und literarischer Distanz ein glänzender Roman um ein drängendes Thema.

den film dazu hatte ich schon gesehen mit Moretti, deshalb war ich nicht mehr ganz so beeindruckt davon....der film hatte etwas vorweg genom

— lovelylibrarian
lovelylibrarian

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    Mobbing
    dominona

    dominona

    21. October 2014 um 23:06

    Es handelt sich hier wirklich um Mobbing und dieses Buch zeigt, wie das eine ganze Familie quasi in den Abgrund reißen kann, mit Mühe und Not halten sich alle am Rand. Mit zwei Kindern, einer kleinen Tochter und einem Baby ist so eine Situation auch für die Mutter nicht leicht, die in der schweren Zeit, als der Mann letztendlich den Job verliert, auch ihn mit stützen muss. Dazu kommen Verzicht, Streitereien, ein lichter werdender Freundeskreis ect. Dennoch hat mir etwas gefehlt, vielleicht der auflösende Schlussstrich.

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  • Rezension zu "Mobbing" von Annette Pehnt

    Mobbing
    erlemirs

    erlemirs

    07. September 2012 um 18:51

    Neben dem Hauptthema des Mobbings besticht der Roman durch die Darstellung des Verhältnisses der beiden Hauptfiguren als junges Ehepaar. Die Sprachlosigkeit über weite Strecken oder die weitgehende Unfähigkeit zu kommunizieren beherrscht das Thema. Das kommt auch durch das vollige Weglassen von An- und Ausführungzeichen zum Ausdruck und erweckt den Eindruck, als würde überhaupt nicht gesprochen.

  • Rezension zu "Mobbing" von Annette Pehnt

    Mobbing
    einMalTee

    einMalTee

    12. September 2011 um 09:32

    Der Titel und der dazugehörige Klappentext sind extrem vielversprechend. Doch leider hält das Buch nicht, was es suggeriert. Es geht nicht im Wesentlichen um Mobbing, sondern darum, wie Joachims Frau mit seiner Entlassung umgeht, oder umzugehen versucht. Während er mit der neuen Situation und dem Vorhergegangenen nicht zurecht kommt, versucht seine Frau den Alltag zu schaukeln, sich um die zwei Kinder zu kümmern und nicht so viel Angst um die Zukunft zu haben. Bei dem Thema ist wesentlich mehr drin, als eine Familiengeschichte, die sich zäh über ca. 160 Seiten erstreckt. Es wiederholt sich zu viel auf wen wenigen Seiten und schleicht nur so dahin. Leider ein wenig enttäuschend.

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  • Rezension zu "Mobbing" von Annette Pehnt

    Mobbing
    Gilfaen

    Gilfaen

    21. February 2011 um 17:17

    „Es ärgert mich, wie Katrin über uns Bescheid zu wissen meint, ihre Bemerkungen geben mir das Gefühl, wir durchliefen eine Fallgeschichte, sie nimmt mir die Einzigartigkeit meiner Verzweiflung.“[ * ] (S.46) Der Verlust des Arbeitsplatzes, der damit verbundene finanzielle und soziale Abstieg einer mittelständischen Familie, die Veränderungen innerhalb der Paar-Beziehung mit redundant ablaufenden Gesprächen, bestehend aus Vorwürfen, Missverständnissen und Rückzug voreinander. Joachim ist der Protagonist von Annette Pehnts Roman „Mobbing“ - Er ist der Träger der Familie, das finanzielle Standbein, mit dem das schöne Haus im Grünen, der Kindergarten und sämtliche Freizeitangebote für zwei Kinder beglichen werden. Und doch berichtet nicht der Familienvater, sondern dessen Ehefrau. Sie berichtet von Anfeindungen gegenüber Joachim an seinem Arbeitsplatz, von der entstehenden Isolation, vom Mobbing durch die neue Vorgesetzte, durch die Kollegen; von der fristlosen Kündigung und den damit verbundenen Existenzängsten, von der eigenen Hilflosigkeit sich gegen die Ungerechtigkeit zu wehren und von Joachims Rückzug aus der Ehe, den vielen Gesprächen, die misslingen, weil beide nicht in der Lage sind ihre Gedanken zu formulieren; den Gesprächen, die nur aus Vorwürfen bestehen, aus der eigenen Isolation bestehen. Die Öffnung gegenüber dem Partner findet nicht statt – Joachim zieht sich zurück, wird ein einsamer Kämpfer und fühlt sich von seiner Ehefrau nicht genügend unterstützt. Sie weiß nicht, wie sie mit ihm umgehen soll, kann ihn nicht rückhaltlos unterstützen, will ein differenziertes Bild statt der einseitigen Beschreibung ihres Mannes. Das eigentliche Thema des Romans – das Mobbing – bleibt ein beinahe ausgespartes Thema; vieles deutet sich an, vieles bleibt im Ungefähren. Die Beschreibungen sind kryptisch und vielseitig auslegbar. Nur in Ausschnitten und zwar dialogisch, im Gesprächsszenen mit seiner Ehefrau, berichtet Joachim von den Problemen an seiner Arbeitsstellen – das Bild wirkt im Roman trotz der Ambivalenz deswegen so scharf gezeichnet, weil die Autorin gekonnt diese Gesprächsfetzen mit anderen Perspektiven verbindet. Immer wieder sind es Freunde und Bekannte, die wenig unterstützend wirken – die Ehefrau reflektiert diese, fühlt sich sogar ausgeschlossen, abgestoßen und missverstanden. Immer wieder gibt es Sequenzen von seiner Arbeitsstelle, wiederum nur kryptisch, die meisten sehr missverständlich, vieldeutig. Es entsteht der der Eindruck, dass das eigentliche Thema des Romans nicht das Mobbing ist, sondern hier eine Fallstudie präsentiert wird, wie sich der Verlust des Arbeitsplatzes auf das Leben einer gesamten Familie auswirken kann. Und geradezu stilistisch perfekt reihen sich da die Dialoge ein: “Hier erklang zum ersten Mal der Refrain, der uns seitdem begleitet. Er kann verschiedene Formen annehmen, sich in unterschiedliche Wendungen kleiden und sich unter anderen Vorzeichen in unsere Gespräche drängen. Er: Du warst nie dabei. / Sei froh, dass du nicht dabei warst. / Du hast keine Ahnung. / Du kannst dir das nicht vorstellen. / Das versteht nur einer, der es selbst erlebt hat. Sie: Dann halte ich lieber gleich den Mund. / Dann gehe ich eben ins Bett. / Was soll ich da noch sagen. / Wie sollen wir denn überhaupt noch reden. Er: Reden, reden, reden. / Worte sind eben nicht alles. / Immer dieses Gerede. / Dann geh doch ins Bett, du siehst sowieso müde aus.“[ * ](S. 37/38) Raffiniert, niemals langatmig, immer sehr lapidar beschreibt die Autorin den Verfall der Familie; sie konzentriert die Handlung auf einen Tag, den Valentinstag, sowie den darauf folgenden Sommer. Lakonisch reiht sich Beschreibung an Beschreibung; die Autorin selbst lässt ihre Figuren sprechen, sie belehrt nicht, sie reflektiert nicht. Der Roman wirkt dennoch wie eine Gesellschaftskritik; poetische Kraft entwickelt sich so dennoch – Nicht nur, wenn die Protagonistin die Sandburg von Kindern zerstört, weil diese ihre älteste Tochter nicht haben mitspielen lassen; und nicht nur, wenn beide nebeneinander liegen, nur schweigen und das einzige Geräusch das der Bienen im Vorgarten ist. Fazit: Ausnehmend gut, stilistisch sehr dicht und inhaltlich interessant finde ich diesen Roman der deutschen Autorin. Die Lösung nicht Joachim selbst, sondern seine Ehefrau sprechen zu lassen, um die Ungewissheit und Hilflosigkeit in der Familie darzustellen sowie die starke Veränderung in der Paar-Kommunikation halte ich für sehr gelungen. Ein „schönes“ Leseerlebnis.

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  • Rezension zu "Mobbing" von Annette Pehnt

    Mobbing
    Xirxe

    Xirxe

    04. July 2010 um 14:14

    Ein irreführender Titel. Bei einem Buch mit dieser Überschrift erwartet man eine gewissenhafte Auseinandersetzung mit diesem Thema. Doch behandelt wird es 'nur' aus der Sicht der Ehefrau des Betroffenen. Die Leserinnen und Leser wissen so viel, wie sie von ihrem Mann erfährt, man lernt ihre Gefühls- und Gedankenwelt kennen. Und so entsteht ein recht bruchstückhaftes Bild wie es zu diesem 'Kriegszustand' (lt. ihrem Mann) in seinem Büro kommen konnte, aber im Gegensatz dazu ein umso vollständigeres über eine Beziehung, die díeser Belastung (und vermutlich auch anderen) wohl nicht standhalten wird. In Rückblenden und Momentaufnahmen beschreibt die namenlose Ich-Erzählerin das gemeinsame Leben mit ihren beiden kleinen Kindern, ihrem Mann Jo und die immer stärker werdende Zerrüttung an seinem Arbeitsplatz. Seine neue Chefin ist die Ursache des Ganzen, sie mag ihn nicht, versucht ihn kaltzustellen ebenso wie seinen Kollegen und Freund. Doch ganz so einfach ist es nicht mit der Schuldzuweisung: Immer wieder klingt durch, dass auch Jo kein einfacher Charakter ist. Er wirkt rechthaberisch, unnachgiebig, geht direkt auf Konfrontationskurs. Von seiner Frau erwartet er von Beginn an dass sie uneingeschränkt auf seiner Seite steht. Kommen kritische Fragen blockt er ab und redet nicht weiter, sein eigenes Verhalten scheint er nicht zu reflektieren . Doch auch als die Sache eskaliert, er seine Kündigung erhält, steht sie noch immer nicht völlig hinter ihm, sie kann sein Verhalten nicht nachvollziehen (Ein häufig wiederkehrender Satz ist: '...obwohl er doch jetzt Zeit hätte.') Doch auch sie ist nun ohne Rückhalt: Das wofür sie ihn geliebt hat, existiert nicht mehr (ihr Kraft und Rückhalt zu geben, seine Entschlossenheit usw.). Dass eine Liebe nicht nur im Alltag sondern gerade auch unter besonderen Belastungen zerbricht, zeigt dieses kleine Büchlein mehr als deutlich. Beiden Seiten gelingt es nicht, sich in die Position des jeweils Anderen zu versetzen, ohne das eigene Ich in den Vordergrund zu stellen. Jeder sieht sein eigenes Leid als das jeweils Schwerste an, die Unverstandenheit der eigenen Bürde wächst und das Verständnis für die Last des Anderen sinkt. So währt es nicht lange und die Schuldzuweisungen beginnen. Alles in allem ein ausgesprochen bedrückendes Buch - aber gerade deshalb sehr lehrreich.

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  • Rezension zu "Mobbing" von Annette Pehnt

    Mobbing
    Dilbertine

    Dilbertine

    26. June 2009 um 09:14

    „Mobbing ist das langsame Abwürgen einer nicht geduldeten Persönlichkeit“ Franz Schmidberger (deutscher Publizist) ************** Familie Rühler ist vom Leben verwöhnt, sie wohnen in einem schönen Reihenhaus, haben zwei gesunde Kinder, Mona und das Baby. Frau Rühler ist Hausfrau und Mutter, Herr Rühler schafft in der öffentlichen Stadtverwaltung, im Bereich Kultur. Er organisiert Projekte, koordiniert Städtepartnerschaften und führt Städteaustausche durch. Der Job macht ihm Spaß, er ist erfolgreich und bei seinen Kollegen anerkannt. Nach einem Vorgesetztenwechsel ist jedoch nichts mehr wie es war, ihm und seiner Familie erteilt das Leben eine harte Lektion. Joachim Rühler wird durch die neue Chefin und altbekannte, hochgeschätzte Kollegen dem Terror von Mobbing ausgesetzt. Die Mobbingaktionen reichen bis zu Kündigung. Zahlreiche Verspätungen, Nichteinhaltung des vorgeschriebenen Arbeitsbeginns, Versäumnisse, Unterlassungen, Nichterfüllungen, der strafrechtliche Tatbestand der Unterschlagung, Veruntreuung werden dem Opfer vorgeworfen. „Mobbing“ ist der erschütternde Gefühls- und Tatsachenbericht über einen klassischen Mobbingfall aus der Sicht der Ehefrau des Opfers. Die permanenten Verletzungen, täglich stattfindenden Verleumdungen, Ausgrenzungen, Demütigen und Intrigen der Kollegen werden ihr aus den Erzählungen ihres Mannes übermittelt. Tatsächlich erlebt sie jedoch mit, wie ihr Mann diese zu tragen hat, wie sich sein gesundheitlicher Zustand zunehmend verschlechtert und er sich immer mehr in seine eigene Gedanken- und Gefühlswelt zurückzieht. Die Familie droht unter dieser Last zu zerbrechen. Die Ehefrau reflektiert in dieser Geschichte ihre eigenen Empfindungen, die zwischen Mitgefühl, Mitleid, Unverständnis, Unglauben, Ohnmacht, Selbstmitleid, Wut, Trauer, Hilflosigkeit, Einsamkeit und Neid schwanken. „Ich beneide ihn um die Erleichterung, die das Nichts ihm zu schenken scheint.“ „Ich weiß nicht mehr, was stimmt. Ich weiß nicht mehr was gelogen ist.“ „Wir leben in keiner Diktatur, wir riskieren nichts, ein bisschen Ärger auf der Arbeit ist kein Krieg, und ihr seid keine Helden.“ Die beruflichen und privaten Konsequenzen von Mobbing und der Konflikt, in dem sich der Partner eines Opfers befindet, sind von der Autorin in diesem Roman hervorragend herausgearbeitet. Die Geschichte macht wütend, berührt, fesselt und steigert die Sensibilität für diese Problematik. Ein Sternchen ziehe ich ab, da ich gern mehr über die Motive und Hintergründe dieses Mobbings und den Ausgang des Prozesses vorm Arbeitsgericht erfahren hätte.

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  • Rezension zu "Mobbing" von Annette Pehnt

    Mobbing
    papalagi

    papalagi

    14. May 2009 um 14:02

    Eindrücklich schildert A. Pehnt wie eine Beziehung auf die Probe gestellt wird, was es heisst, wenn einem Mann gekündigt wird, was das alles für Veränderungen mit sich bringt.
    Das Buch erzählt aus der Perspektive der Ehefrau und in Rückblicken auf die Vergangenheit erfahren wir immer mehr.

  • Rezension zu "Mobbing" von Annette Pehnt

    Mobbing
    Babscha

    Babscha

    23. April 2009 um 22:44

    Joachim Rühler, verheiratet, 2 Töchter, Reihenmittelhausbesitzer, arbeitet bei der städtischen Verwaltung. Soweit also alles im Normbereich. Bis sich eines Tages zwei intrigante Kollegen mit der Leiterin des Fachbereichs verbünden und versuchen, ihn nach allen Regeln der Kunst fertig zu machen. Aus der interessanten Erzählperspektive der Ehefrau zeichnet die Autorin das Bild einer typisch deutschen Familie, die durch extreme Belastung aufgrund äußerer Einwirkung, in diesem Fall dem systematischen Mobbing des Ehemanns am Arbeitsplatz, tief erschüttert wird. Über geschickte Rückblenden kann der Leser sehr genau nachvollziehen, wie eine einstmals stabile Beziehung in so einer Situation immer weiter auseinanderdriftet. Wiederholt erfolglose und abgeblockte Versuche der Ehefrau, die Hintergründe des Dramas zu erfahren und ihren Mann zu unterstützen, führen aufgrund dessen verbohrter eindimensionaler Sichtweise der Dinge ("das ist Krieg und da muss man kämpfen") immer weiter Richtung Chaos und Sprachlosigkeit. Latent bestehende Beziehungsprobleme treten offen zu Tage, bis letztlich gar nichts mehr geht. Ein sehr interessant geschriebenes Buch, an dem man dran bleibt. Empfehlung.

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  • Rezension zu "Mobbing" von Annette Pehnt

    Mobbing
    Rodia

    Rodia

    22. August 2008 um 11:55

    Auf hohem literarischen Situation die Bitterkeit des Alltags eingefangen. Sehr gut!

  • Rezension zu "Mobbing" von Annette Pehnt

    Mobbing
    variety

    variety

    01. January 2008 um 14:21

    Ein hervorragender, kleiner Roman. Die Ich-Erzählerin, Frau des entlassenen Joachim, erzählt im wahrsten Sinne des Wortes, was passiert ist bzw. wie sie es alles erlebt hat: die Veränderungen in ihrem Mann, die Probleme, die sich daraus in ihre Beziehung drängten, überhaupt die ganze Tragweite von Mobbing und Frustrationen. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, dass es keine direkte Rede mit Anführungszeichen gibt, sondern alles erzählt wird beinahe wie in einem "Bewusstseinsstrom" (alles, was ihr gerade in den Sinn kommt), packt einen die Geschichte unheimlich. Zwei kleine Minuspunkte: Wieso nennt sie das Baby nicht mit dem Namen («Ich schaute dem Baby zu.» - «Es läuft herum und spricht mit mir.»)? Und weshalb in aller Welt hört die Geschichte so abrupt auf? Da hätte ich liebend gerne noch mindestens 100 Seiten weiter gelesen!

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  • Rezension zu "Mobbing" von Annette Pehnt

    Mobbing
    PatriciaLiebling

    PatriciaLiebling

    28. November 2007 um 17:19

    Interessante Perspektive. Einfach zu lesen. Birgt viel Interpretationsspielraum.

  • Rezension zu "Mobbing" von Annette Pehnt

    Mobbing
    thbl

    thbl

    24. November 2007 um 13:32

    "...du hast keine Ahnung, wie es mit Kindern ist,..., mit einem Mann, der aus dem Krieg kommt." *** "Krieg, also weißt du. Die Kriege auf dieser Welt sehen anders aus. Ich sehe hier keine Einschusslöcher." ** "Man sieht sie nicht, sagte ich leise." ** Eine leise, eindringliche Sprache, die zuweilen das Grauen fühlbar macht, das sich zwischen zwei vertrauten Menschen abspielen kann. Dazu hat sich Pehnt Seite für Seite an das kniffliges Thema Mobbing herangepirscht und zeigt, dass berufliches Scheitern auch die Zerstörung des privaten Glücks nach sich ziehen kann. Ich bin beeindruckt von diesem Buch.

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