Annette Roeder Der Sommer, als wir den Esel zähmten

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Inhaltsangabe zu „Der Sommer, als wir den Esel zähmten“ von Annette Roeder

Esel sind störrisch? Wir auch!

Familie Hummel – very busy rund um die Uhr – muss raus aus dem Hamster-Rad. Alle Urlaubspläne werden kurzerhand über den Haufen geworfen – zugunsten einer gemeinsamen Wander-Woche. Und zwar in Begleitung eines Esels! Doch ein Esel hat nun mal seinen eigenen Willen. Und so stellt Nepomuk nicht nur die Ferien der Hummels, sondern auch ihr ganzes Leben gründlich auf den Kopf!

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— fredhel

Wundervolle Erzählung über einen Esel, der eine Familie zähmt oder war es umgekehrt? Ein geniales Hörerlebnis für Kids und Eltern.

— MelE

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    Der Sommer, als wir den Esel zähmten

    fredhel

    21. November 2015 um 10:37

    Die Familie Hummel ist eine typische Familie unserer Zeit. Beide Elternteile sind äußerst erfolgreich in ihrem Beruf. Sie haben drei sehr unterschiedliche Kinder mit exzentrisch angehauchten Namen, die in ihren Charakteren und Begabungen völlig verschieden sind. Die Hauptperson ist Hugo Hummel, 10 Jahre alt und etwas dicklich, den die Mutter trotz mangelnden Talentes bei einem Musikwettbewerb anmeldet. Alles, inklusive der jährliche Luxusurlaub in Marokko, steht auf der Kippe, als eine Psychologin der gesamten Familie wegen aggressiver Beißattacken der jüngsten Tochter Florentine eine Eselwanderung verordnet. Hugo ist selig, denn von der ersten Sekunde an versteht er sich prächtig mit dem Esel Nepomuk. Weil dieser natürlich seinen eigenen Dickkopf hat, muß die Familie ziemlich oft gemeinsam handeln. So etwas schweißt zusammen und verändert das Leben. All das wird lustig und kindgerecht erzählt. Der geduldige Hugo gewinnt sofort das Leserherz, und obwohl es doch eigentlich um die kleine Florentine geht, ist er der größte Nutznießer aus der Aktion. Es ist ein sehr schönes Buch zum Vorlesen, erst recht aber auch als erste Lektüre für Kinder ab 9 Jahren. Und wenn ein Vater oder eine Mutter anschließend noch mal über den Inhalt nachdenkt, finden sich unter Umständen Parallelen zum eigenen Leben... Kurz gesagt: eine nette Geschichte, die es dennoch in sich hat.

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  • Vom Esel, der eine Familie zähmt oder war es umgekehrt?

    Der Sommer, als wir den Esel zähmten

    MelE

    11. August 2015 um 17:23

    "Der Sommer, als wir den Esel zähmten" ist eine äußerst unterhaltsame Story, die mich mehr als einmal lauthals auflachen ließ. Diese Story ist charmant, chaotisch und einfach herrlich, um auf andere Gedanken zu kommen. Natürlich hat sie auch den positiven Nebeneffekt für Eltern, wenn diese gut genug zuhören, dass die Anforderungen, die wir oft an unsere Kinder stellen, vielleicht zu hoch sein könnten. Hugo Hummel ist das beste Beispiel, denn leider ist er wenig musikalisch, auch wenn seine Mutter dies anderes sieht und ihn mitsamt seines Chellos zu einem Musikwettbewerb anmeldet. Hätte seine Schwester Floh nicht dauerhafte Dollwut, wenn ihr etwas nicht in den Kram passt, wäre das Leben, was die Familie bis jetzt geführt hat, immer so weiter verlaufen und keine Änderung in Sicht. Da muss schon eine Psychologin die Idee einer Eselwanderung vorschlagen, um wieder Harmonie in die Familie zu bringen. Mir hat sehr gefallen die positive Entwicklung besonders der Eltern zu hören, denn wer seine Kinder beachtet, kann Dollwut schon verhindern, indem man Zeit miteinander verbringt und die Kids nicht mit Musikunterricht hier und Schwimmkursen dort, völlig überfordert. Ich bin von dem Hörspiel schlicht und einfach begeistert. Eine Familie mit drei Kindern und ein Esel finden zusammen und erleben Höhen und Tiefen des Lebens. Ich habe mich köstlich amüsiert und auch meine jüngste Tochter war ganz angetan von der Story. Dollwut kennt sie auch zu Genüge, denn immer dann wenn sie nicht das bekommt, was sie will, können auch schon mal echte Krokodilstränen fließen. Bei Floh ist das anders, denn sie beißt. Sie ist in ihrer Dollwut regelrecht bissig. Floh verdreht oft Wörter und das macht sie äußerst charmant. Aus Tollwut wird so Dollwut und wenn sie wütend wird, dann ist das ja auch mächtig doll, passt also total. Die Geschichte ist eigentlich ganz simpel. Man nimmt einen störrischen Esel und zieht mit ihm durch Wälder und Wiesen, falls dieser sich dazu bequemen lässt, so zu laufen, wie die Familie es wünscht. Manchmal muss man wirklich tricksen. Die Reise nach Marokko fällt also aus und man versucht nun die Dollwut in den Griff zu bekommen. Mama, die Hugo zum Musikwettbewerb angemeldet hat, plant einfach die Route um und das Cello wird auf den Esel geschnürt. Das Chaos kann also beginnen und je mehr Tage die Familie unterwegs ist, kommt sie sich näher und es kommt zu interessanten Sinnesänderungen. Daunenbetten, Hausmannskost und Spieleabende hat es schon aufgrund der Karriere der Eltern lange nicht gegeben. Lieber Vollpension inklusive Kinderbespaßen, anstatt sich selbst um den Nachwuchs zu kümmern. Hart ausgedrückt, aber so kam es mir anfangs vor, denn Mama und Papa haben dauernd ihre Handys am Ohr und wenig Ohren für die Belange der Kinder. So entgeht Mama auch das fehlende Talent von Hugo, aber das ist nur eine weitere Geschichte in dieser Geschichte. Klar nimmt der Musikwettbewerb einen großen Teil ein, aber wichtig war für mich die Veränderung, die diese Familie durchlebt.  "Der Sommer, als wir den Esel zähmten" wird aus der Sicht von Hugo erzählt, daher sind die Einblicke und Eindrücke absolut kindgerecht. Uns hat es sehr, sehr gut gefallen, denn die Protagonisten sind einfach toll gezeichnet und haben jede Menge Potential. Wer sich darauf einlässt, wird sich auf der einen Seite köstlich amüsieren und auf der anderen Seite reichlich Landluft schnuppern, so dass es ein klein wenig wie Urlaub ist. Von uns eine Hörempfehlung und ein ♥liches Danke an den Hörverlag, der uns dieses ganz bezaubernde Hörspiel zur Verfügung gestellt hat. 

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