„...Tom brauchte einen Moment, um zu kapieren, was Jojo meinte. Dann schlug er sich mit der flachen Hand gegen die Stirn. Er hatte ihren Plan vor lauter Aufregung total vergessen…“
Eigentlich ist die Bescherung vorbei, als Jojo wieder einfällt, dass sie für ihre Eltern ja noch ein besonderes Geschenk haben. Die wissen erst einmal nicht, was sie mit dem Nintendo anfangen sollen.
Die Autorin hat eine spannende Weihnachtsgeschichte geschrieben. Es ist der vierte Band der Reihe, der sich aber auch gut lesen lässt, wenn man die Vorgänger nicht kennt. Der Schriftstil ist kindgerecht. Die Geschichte verfügt über einen hohen Spannungsbogen und erzählt das biblische Geschehen auf ansprechende Weise.
Die Ankündigung der Jungen entlockt den Eltern zuerst einen Lachanfall. Das sollte sich aber schnell ändern, als sie sich in der Vergangenheit wiederfinden.
Der erste Hinweis führt sie zu dem Propheten Jesaja. Dem Vater geht das alles nicht schnell genug. Am liebsten würde er das Spiel abbrechen.
„...Also Papa, willst du jetzt alle fünf Minuten nach dem Hinweis fragen? Wir haben dir doch vorhin erst gesagt, dass da nichts ist. Jetzt hab mal ein bisschen Geduld…“
Bei den Diskussionen habe ich manchmal den Eindruck, dass im Spiel die Positionen von Eltern und Kindern vertauscht sind. Die Eltern scheinen fast überfordert.
Drei Stationen muss die Gruppe bewältigen, ehe sie das Spiel verlassen können. Dabei sehen sie sich immer neuen Gefahren ausgesetzt. Bei der Mutter hinterlässt vor allem die Begegnung mi Maria Spuren. Sie bewundert die Gelassenheit der jungen Frau.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es vermittelt Kindern auf spannende Weise das Weihnachtsgeschehen.
















