Beim Aufräumen ist mir die dünne Fibel in die Hände gefallen und ich musste natürlich meine lange Nase hineinstecken...
Ja, klar, Schullektüre. Zu recht! Jeder sollte das Heftchen gelesen haben!
Beim Aufräumen ist mir die dünne Fibel in die Hände gefallen und ich musste natürlich meine lange Nase hineinstecken...
Ja, klar, Schullektüre. Zu recht! Jeder sollte das Heftchen gelesen haben!
Der 1842 erschienenen Novelle 'Die Judenbuche' von Annette von Droste-Hülshoff liegt eine wahre Begebenheit zugrunde. Es ist die Geschichte des aus verarmten Verhältnissen stammenden Friedrich Mergel, dessen Mord an dem Juden Aaron erst Jahrzehnte nach der Tat aufgedeckt werden kann. Das große Interesse an Annette von Droste-Hülshoffs bekanntester Erzählung hat nicht nur mit dem Stoff zu tun: ein historisch verbürgter Kriminalfall, das westfälische Dorfmilieu und das Zeitkolorit (der Untertitel lautet: "Ein Sittengemälde aus dem gebirgigten Westfalen"); es ist vor allem die Darstellungsweise, die durch scheinbare oder tatsächliche Dunkelheit oder Mehrdeutigkeit eine Vielzahl von Deutungen und Deutungsebenen möglich macht. Diese Kunst der Darstellung macht Droste-Hülshoffs 'Judenbuche' zu einem herausragenden Beispiel der Novellistik des 19. Jahrhunderts.
Hier mal den Klappentext.
Ich kann nichts mehr darüber sagen, hasse Referate.
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