Annette Warsönke Die Wahrheit steht zwischen den Seiten

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Inhaltsangabe zu „Die Wahrheit steht zwischen den Seiten“ von Annette Warsönke

Als der Philosoph Janus Lilienstein stirbt, kann seine langjährige Weggefährtin Athene nicht an einen natürlichen Tod glauben. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei muss sie erkennen, dass Janus nicht als Einziger unter mysteriösen Umständen gestorben ist. Im Laufe ihrer Nachforschungen erfährt sie immer mehr Einzelheiten über ein Geflecht aus Schuld und Rache und muss dabei so manches philosophische Rätsel lösen. Die Zeit drängt, denn Zeugen werden entführt und es kommt zu einem weiteren Todesfall. Athenes detektivische Höchstleistungen sind mehr als erstaunlich – denn eigentlich ist sie nur eine Schreibmaschine.

Wer Krimis mag wird Athene lieben! -Stephan Jahn

— Stephan_Jahn
Stephan_Jahn

Der Mensch ist das Maß aller Dinge - doch die Dinge ermitteln.

— mabuerele
mabuerele

Wer gerne Krimis mit außergewöhnlichen Ermittlern liest, sollte Schreibmaschine Athene bei der Lösung dieses spannenden Falles begleiten

— RomanaMura
RomanaMura

Die Autorin hat eine interessante Idee auf liebenswürdige Weise umgesetzt.

— RudolfBoeck
RudolfBoeck

Ein wunderschönes Cover für ein spannendes Buch mit einer außergewöhnlichen Ermittlerin.

— Elisabeth66
Elisabeth66

Aussergewöhnliche Charaktere, von der Autorin liebevoll gezeichnet. Ein philosophischer Kriminalroman der besonderen Art.

— Ophelia69
Ophelia69

Lustige Figuren (Schreibmaschine, Sauger & Co.) treffen auf einen wirklich spannenden Kriminalfall ... weiter so!

— anni_b
anni_b

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  • Leserunde zu "Die Wahrheit steht zwischen den Seiten" von Annette Warsönke

    Die Wahrheit steht zwischen den Seiten
    mordsspannend

    mordsspannend

    Liebe Leserinnen und Leser, dies ist der Startschuss für die Leserunde meines ersten Kriminalromans "Die Wahrheit steht zwischen den Seiten". Als der Philosoph Janus Lilienstein stirbt, kann seine langjährige Weggefährtin Athene nicht an einen natürlichen Tod glauben. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei muss sie erkennen, dass Janus nicht als Einziger unter mysteriösen Umständen gestorben ist. Im Laufe ihrer Nachforschungen erfährt sie immer mehr Einzelheiten über ein Geflecht aus Schuld und Rache und muss dabei so manches philosophische Rätsel lösen. Die Zeit drängt, denn Zeugen werden entführt und es kommt zu einem weiteren Todesfall. Athenes detektivische Höchstleistungen sind mehr als erstaunlich - denn eigentlich ist sie nur eine Schreibmaschine. Hier eine Leseprobe - jetzt reinlesen Der Spielberg-Verlag stellt zehn Freiexemplare zur Verfügung, die ich unter allen verlosen darf, die sich bis zum 7.11. zu unserer mörderischen Leserunde anmelden. Wer das Buch schon gekauft hat, oder kein Freiexemplar mehr bekommt, kann selbstverständlich auch mitmachen!  Eine Leseprobe und weitere Informationen über mich findet Ihr unter www.mordsspannend.de Ich freue mich auf Euch! Mörderische Grüße Annette Warsönke

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    • 253
  • Außergewöhnliche Idee genial umgesetzt

    Die Wahrheit steht zwischen den Seiten
    Jashrin

    Jashrin

    15. December 2013 um 15:24

    Der Philosoph Janus ist gestorben, doch sein Tod kommt Athene sehr mysteriös vor. Also beschließt sie zu ermitteln und Nachforschungen anzustellen. Einziges Problem: Athene ist die Schreibmaschine, auf der Janus immer geschrieben hat und als solche hat sie einen sehr beschränkten Bewegungs- und Aktionsradius. Was also tun? Als erstes gewinnt sie Merkur für ihre Sache. Als Staubsauger kommt er schließlich in jedes Zimmer. Doch auch einige andere Gegenstände liefern hilfreiche Informationen: die Kamera, die praktischerweise ein fotographisches Gedächtnis hat, der stotternde Föhn und auch der Briefkasten, der hängt eh nur permanent rum und hat Zeit. So finden Athene und ihre Gehilfen immer mehr Puzzleteilchen und ganz langsam setzt sich ein unerwartetes Bild zusammen. Annette Warsönke ist mit ihrem Roman ein ungewöhnlicher Krimi gelungen, dessen fabelhafte Protagonisten liebevoll gezeichnet sind und jeder seinen eigenen Charakter hat. Man bekommt geradezu ein anderes Bild von den alltäglichen Gegenständen, die einen permanent umgeben. Der Krimi ist in sehr kurze Abschnitte unterteilt und aus der Sicht des jeweiligen Protagonisten geschrieben. Dies unterstützt wunderbar die Tatsache, dass jeder durch seine Rolle im Haushalt nur einen kleinen Teil zum großen Ganzen beitragen kann und sich die Geschichte somit Stück für Stück weiterentwickelt. Trotz der kurzen Abschnitte und wechselnden Perspektiven ist der Schreibstil angenehm flüssig und der Roman lässt sich leicht lesen. Auch wenn es kein klassischer Krimi ist, so schafft es Annette Warsönke dennoch Spannung aufzubauen und führt letztlich alles in einem überraschenden Ende schlüssig zusammen. Mir hat die Lektüre sehr viel Spaß gemacht und wer nicht unbedingt nur brummige Ermittler mittleren Alters liebt, sollte einen genaueren Blick auf das Buch wagen, es lohnt sich.

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  • Athene, eine ganz besondere Ermittlerin

    Die Wahrheit steht zwischen den Seiten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. December 2013 um 16:28

    In diesem Roman von Annette Warsönke lernen wir Athene kennen, eine ganz besondere Ermittlerin. Janus Lilienstein kommt ums Leben und seine langjährige Wegbegleiterin Athene, bei der es sich um Janus Schreibmaschine handelt, möchte nicht an einen natürlichen Tod glauben. Sie beginnt zu ermitteln. Nach und nach bekommt sie immer mehr Helfer, wie z.B. den Staubsauger Merkur, den alten stotternden Fön , das Teeservice, den Siegelring und noch einige mehr. Athene muß erkennen, das Janus nicht der war, für den sie ihn gehalten hat. Immer wieder tauchen auch die schwarzen Handschuhe auf, die ebenfalls involviert sind. Wird Athene hinter das Geheimnis um Janus Tod kommen? Die verschiedenen "Ermittler" sind liebevoll beschrieben, so  das der Leser schnell ein Bild von Ihnen bekommt.  Jeder von Ihnen hat besondere Eigenschaften und einen begrenzten Ermittlungsradius, dies macht auch das Besondere der Geschichte aus. Nur zusammen können sie das Rätsel lösen. Die Geschichte ist durchweg spannend aufgebaut, die kurzen Kapitel bewirken einen schnellen wechsel zwischen den verschiedenen Ermittlern. Der Schreibstil ist locker lesbar, es macht Spaß zu erfahren, wen Athene alles trifft . Dies ist wirklich ein ganz besonderer Roman mit einer ganz besonderen Ermittlerin und ich kann nur empfehlen, ihn zu lesen. Die Geschichte ist spannend, sehr abwechslungreich und hat mir einige schöne und spannende Lesestunden beschert. 

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  • *+* Eine Schreibmaschine ermittelt *+*

    Die Wahrheit steht zwischen den Seiten
    Irve

    Irve

    06. December 2013 um 21:13

    *+ Eine Schreibmaschine ermittelt +* Inhaltsangabe: Als der Philosoph Janus Lilienstein stirbt, kann seine langjährige Weggefährtin Athene nicht an einen natürlichen Tod glauben. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei muss sie erkennen, dass Janus nicht als Einziger unter mysteriösen Umständen gestorben ist. Im Laufe ihrer Nachforschungen erfährt sie immer mehr Einzelheiten über ein Geflecht aus Schuld und Rache und muss dabei so manches philosophische Rätsel lösen. Die Zeit drängt, denn Zeugen werden entführt und es kommt zu einem weiteren Todesfall. Athenes detektivische Höchstleistungen sind mehr als erstaunlich – denn eigentlich ist sie nur eine Schreibmaschine. (Quelle: lovelybooks.de) Das Cover: Es ist für meinen Geschmack sehr ansprechend gestaltet. Eine Collage aus bedruckten Papieren und dem Ausschnitt einer altertümlichen Schreibmaschine stimmen mich auf diesen ungewöhnlichen Krimi ein. Mit Schreibmaschinenschrift gedruckt erfährt der Leser den Titel und den Autor dieses Buches. Meine Meinung: Das Kind in der Frau jubelte, als ich las, dass hier eine Schreibmaschine den Job eines Hauptkommissars tut. Athene, so heißt die Ermittlerin, agiert äußerst schlau und umsichtig und besticht durch eine wunderbare Kombinationsgabe. Ihr treu ergeben sind der Staubsauger des Hauses sowie andere, von der Autorin klug gewählte andere Geräte bzw. Einrichtungsgegenstände. Geschickt dreht und wendet die Autorin die Begebenheiten, sodass Athene, die ja eigentlich unverrückbar im Büro des verstorbenen Hausherren steht, mit ihren „Artgenossen “ zusammentreffen kann, um so Puzzleteil für Puzzleteil ihres Falles in Erfahrung zu bringen. Frau Warsönke unterstreicht diesen kurzweiligen Krimi sehr durch dessen Aufbau. Abwechselnd wird aus der Sicht der verschiedenen Gegenstände bzw. der betroffenen Personen geschildert, wobei der Schreibmaschine die Hauptrolle zukommt. Bis auf einen Schlenker in der Geschichte ist das Buch für mich eine runde Sache und alles wird zumeist logisch und schlüssig dargelegt. Schön fand ich auch einige Details, die die Autorin liebevoll in ihre Geschichte hat einfließen lassen. So haben zum Beispiel alle Figuren inklusive der Schreibmaschine nicht irgendwelche Namen sondern diese wurden passend zum Charakter vergeben. Der ermordete Philosoph wurde beispielsweise nicht umsonst nach dem doppelgesichtigen Janus benannt. Zu Beginn und im letzten Drittel fließt etwas Philosophie in den Krimi mit ein und wurde sehr geschickt und angenehm in die Geschichte integriert, sodass es eher bereichernd als störend wirkte. Mein Fazit: Eine tolle Idee, die bis auf einen „Holperer“ für meinen Geschmack ganz toll umgesetzt wurde und mich gut unterhielt. Ich vergebe 4 ½ Sterne. Infos zum Buch: „Die Wahrheit steht zwischen den Seiten“ von Annette Warsönke ist unter der ISBN-Nr. 9783940609946 im Speilberg Verlag erschienen. Das Buch umfasst 227 Seiten und ist auch als eBook verfügbar.

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  • [Rezension] Nicht nur was für Krimifans!

    Die Wahrheit steht zwischen den Seiten
    Schneekatze

    Schneekatze

    25. November 2013 um 10:54

    Ein Krimi aus der Sicht einer Schreibmaschine? Anfangs war ich etwas skeptisch, ob das funktionieren kann, ob man einen Fall aufklären kann, wenn man nur eine sehr eingeschränkte Perspektive hat. Allerdings machte mich genau das neugierig auf das Buch. Die Schreibmaschine Athene wirkt gleichzeitig menschlich als auch maschinenhaft, und das erzeugt eine realistische Atmosphäre. Ich konnte mich in die „Hauptprotagonistin“ hineinversetzen, ihre Gefühle verstehen und ihre Entwicklung nachvollziehen, obwohl sie „nur“ eine Schreibmaschine ist. Annette Warsönke hat es also super umgesetzt; von den ersten Seiten an öffnet sie die Welt der Gegenstände, ihnen werden Persönlichkeiten gegeben und sie besitzen Eigenschaften, bei denen man denkt: Ja, genau so könnte es sein. Die Geschichte bleibt bis zum Ende spannend, besonders lebhaft wirkt der schnelle Wechsel zwischen den Perspektiven. Mal spricht Athene selbst, mal ihr neugewonnener Freund, und zwischendurch werden andere wichtige Nebenpersonen gezeigt. Was sie gemeinsam haben: Alle Perspektiven sind eingeschränkt; und wie ein Puzzle setzen sich die verschiedenen Teile zusammen, bis die erschreckende Wahrheit herauskommt. Was ich besonders cool fand: Oft geht es einem ja so, dass man schon ziemlich früh weiß oder eher ahnt, wer der Mörder ist und warum dieser es getan hat. Bei Annette Warsönkes Krimi wusste ich es nicht, zwar hatte ich eine leichte Ahnung, wer es sein könnte, aber doch mit großen Zweifeln. Und der Grund für den Mord an Janus Lilienstein, da hatte ich nicht mal ansatzweise eine Idee im Kopf, erst später einzelne Überlegungen. Die Spannung wird also wirklich bis zum Ende gehalten. Ich mag Bücher, die anders sind, und ein wenig verrückter. Und das trifft auch auf „Die Wahrheit steht zwischen den Seiten“ zu. Mein Fazit also: Lesenswert! Und nicht nur was für Krimifans.

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  • Die etwas andere Ermittlerin

    Die Wahrheit steht zwischen den Seiten
    claude20

    claude20

    24. November 2013 um 22:18

    Als der Philosoph Janus Lilienstein stirbt, glaubt Athene nicht an einen natürlichen Tod. Sofort beginnt sie in diesem Fall zu ermitteln und holt sich hierbei die Hilfe von ihren Freund Merkur, der sie tatkräftig bei ihren Ermittlungen unterstützt. Schnell müssen die Beiden erkennen, dass Janus nicht der Einzige ist, der unter mysteriösen Umständen gestorben ist. Bei ihren Nachforschungen kommen immer mehr Einzelheiten zu Tage, die zusammen allmählich ein Gesamtbild entstehen lassen, dass aufzeigt, wer Schuld tragen könnte an dem Tod von Janus. Insgesamt gibt es einige philosophische Rätsel zu lösen, aber die Zeit drängt. Denn schon bald kommt es zu einem neuen Todesfall. Athenes detektivischer Spürsinn ist gefragt und dabei ist sie nur eine Schreibmaschine. Dieser Krimi von Annette Warsönke ist mal eine Geschichte der etwas anderen Art. Hier ermittelt die Schreibmaschine des Toten mithilfe des Staubsaugers Merkur, da dieser im Haushalt des Professors einfach den besseren Bewegungsspielraum besitzt und sich etwas umhören kann. Die Autorin schafft es mit ihrem Erzählstil den alltäglichen Dingen, wie Föhn, Spiegel oder auch Briefkasten eine Stimme zu geben und allen Gegenständen Leben einzuhauchen. Die Persönlichkeiten der Charaktere sind wundervoll ausgearbeitet und beschrieben.  Durch die Verwendung von kurzen Kapiteln schafft die Autorin Spannung und ermöglicht dem Leser Einblick in viele Lebensbereiche des Toten, die aber noch zu einem großen Ganzen zusammengefügt werden müssen, um schließlich die Lösung zu erkennen. Mir hat dieser etwas andere Krimi sehr gut gefallen und ich vergebe 9 von 10 Punkte. Vielleicht möchte ja auch jemand von Euch Athene und ihre Freunde einmal in Aktion kennenlernen. © claude

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  • Auf der Suche nach der Wahrheit...

    Die Wahrheit steht zwischen den Seiten
    Lisabeth

    Lisabeth

    23. November 2013 um 17:40

    "Die Wahrheit zwischen den Seiten" von Annette Warsönke ist ein sehr ungewöhnlicher Krimi. In diesem begleitet der Leser die Schreibmaschine Athene, die das Ableben ihres "Besitzers" des Philosophen Janus Lilienstein untersucht, hierbei jedoch erkennen muss, dass Janus nicht als Einziger unter mysteriösen Umständen gestorben ist. Im Laufe ihrer Nachforschungen erfährt sie immer mehr Einzelheiten über ein Geflecht aus Schuld und Rache...Ja, eine Schreibmaschine also führt und leitet die Ermittlungen, die immer weitere Fakten zu Tage fördern, die ein immer differenzierteres Bild ergeben und anfängliche doch so feststehende und eindeutige Gegebenheiten in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. Ich persönlich liebe dieses "puzzleartige" Vorgehen, das erst am Ende das Erkennen einer vollständigen Darstellung erlaubt. Gleichwohl Athene ist keine Einzelkämpferin, erhält tatkräftige Unterstützung von anderen Gegenständen. Absolut überzeugend die Charakteristika jener. Ein jeder Gegenstand zeichnet sich durch ein einzigartiges Gemüt, individuelle Empfindungen und Ausdrucksweisen aus. Tatsächlich ist diese Idee umfänglich durchdacht, jedwede Eventualität wird in den Text eingearbeitet. Nach der Lektüre des Romans wird man sich wahrlich schwer damit tun, nicht mehr funktionsfähige Geräte zu entsorgen, ja sieht die Umgebung möglicherweise mit anderen Augen. Doch hat dieser Krimi ebenso seine ersten und nachdenklich stimmenden Seiten, die für mich gerne auch noch ausführlicher hätten sein können, die sich mit einer weitreichenden philosophischen Fragestellung auseinandersetzen. Insgesamt ein überzeugender Krimi.

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  • Geniale Idee klasse umgesetzt

    Die Wahrheit steht zwischen den Seiten
    mabuerele

    mabuerele

    22. November 2013 um 20:40

    „...Der Mensch ist das Maß aller Dinge...“ Janus Lilienstein, Philosoph, ist tot. Der Arzt schreibt „Herzversagen“ auf den Totenschein. Eine aber glaubt ihm nicht. Athene, die Schreibmaschine, will genau wissen, wie und warum ihr Herr und Meister zu Tode kam. Den Namen übrigens hatte ihr Janus gegeben. Sie sucht sich Verbündete und wendet sich zuerst an den Staubsauger. Der Kriminalroman beruht aus einer außergewöhnlichen Idee. Nicht Menschen, sondern Dinge ermitteln. Trotzdem kommen auch Menschen im Buch vor. Sie bekommen jeweils ihren Part in der Handlung. Erzählt wird die Geschichte von Athene. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Das trifft insbesondere auf die Ermittler zu. Die Menschen bleiben lange geheimnisvoll. Da wäre zuerst Athene. Sie fühlte sich von Janus aus den anderen Dingen hervorgehoben. Doch sie ist anpassungsfähig und geht im übertragenen Sinne auf die anderen zu. Der Staubsauger Merkur hat den Vorteil, dass er viel herum kommt. Er dient als Vermittler zu Athene. Die Geschichte beginnt spannend und wird durch eine vielschichtige Handlung getragen. Die Erzählung wechselt zwischen Menschen und Dingen. Eine besondere Rolle spielen die schwarzen Handschuhe, die ein Unbekannter trägt. Von der Anlage her würde ich sagen, dass die Geschichte von hinten aufgerollt wird. Mit Janus` Tod beginnt der Blick in die Vergangenheit, denn er ist nicht der erste Tote der Familie. Dadurch werden Verwicklungen deutlich und Ereignisse ins Bewusstsein gerufen, die für das aktuelle Geschehen ursächlich sind. Athene war jahrelang im Dienste des Philosophen. Wen wundert es, dass sie sich auch Gedanken über das Leben macht. Obiges Zitat war das Leitwort des Verblichenen. Damit muss sich nun Athene auseinandersetzen. Auch wenn sie nicht das Maß aller Dinge ist, streiten in ihr Vernunft und Zweifel. Diese Diskussionen haben mir sehr gut gefallen. Ich habe mich köstlich darüber amüsiert. Nach und nach erkennt Athene, dass ihre Realität nicht die Realität der anderen ist. Geschickt werden Worte aus den Werken von Shakespeare und Goethe ins Buch integriert. Sie passen entweder perfekt zum Stand der Ermittlungen oder zu Athenes Gedanken. Interessant ist der Schreibstil. Gedanken und Ideen werden kursiv gesetzt. Die Absätze sind kurz. Unsere Protagonisten müssen schnell auf den Punkt kommen, denn der Staubsauger weiß nie, wie lange ihn Margarethe, die Haushälterin, wo allein lässt. Und nur dann können die Dinge untereinander ihre Informationen austauschen. Der Staubsauger ist das einzige bewegliche Gerät, alle anderen sind stationär gebunden. Das gibt der Geschichte ein besonderes Flair und eine zusätzliche Spannung. Es gibt noch einige Feinheiten und Besonderheiten im Buch, doch die möge der zukünftige Leser selbst herausfinden. Erwähnen möchte ich den feinen Sarkasmus, der sich durch den Roman zieht. Das Buch spielt mit den Gefühlen seiner Leser. Mitgefühl wechselt mit Lachen, Beklommenheit mit Hoffnung. Die alte Schreibmaschine auf dem Cover passt. Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat eine ausgefallene Idee ausgezeichnet in spannende und abwechslungsreiche Handlung umgesetzt.

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  • Rezension zu Annette Warsönke - Die Wahrheit steht zwischen den Seiten

    Die Wahrheit steht zwischen den Seiten
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    21. November 2013 um 21:02

    Janus Lilienstein ist tot. Das scheint jedoch kaum jemanden zu kümmern aus seiner Familie. Die einzige, die wirklich betroffen ist und Zweifel an dem natürlichen Tod hat, ist Athene, seine alte Schreibmaschine. Zum Leben erweckt macht sie sich mit Hilfe anderer Haushaltsgegenstände auf der Suche nach einem vermeindtlichen Mörder. Doch bald muss Athene erkennen, dass ihr verehrter Meister auch eine dunkle Seite hatte. Der Roman besticht durch die ungewöhnliche Perspektive der Dinge, die ob ihres begrenten Radius nur eingeschränkte Erkenntnisse haben und sich mühevoll voranarbeiten. Mit viel Charme erscheinen auch Staubsauger und Föhn, ebenso wie Computer und die Handschuhe des Täters. Gegen Ende nimmt der Krimi noch eine philosophischd Wendung und wirft sogar große ethische Fragen auf. Etwas gewöhnungsbedürfig war der Druck, summa summarum jedoch eine interessante Abwechslung auf dem Büchermarkt.

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  • Rezension zu Annette Warsönke - Die Wahrheit steht zwischen den Seiten

    Die Wahrheit steht zwischen den Seiten
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    21. November 2013 um 21:00

    Janus Lilienstein ist tot. Das scheint jedoch kaum jemanden zu kümmern aus seiner Familie. Die einzige, die wirklich betroffen ist und Zweifel an dem natürlichen Tod hat, ist Athene, seine alte Schreibmaschine. Zum Leben erweckt macht sie sich mit Hilfe anderer Haushaltsgegenstände auf der Suche nach einem vermeindtlichen Mörder. Doch bald muss Athene erkennen, dass ihr verehrter Meister auch eine dunkle Seite hatte. Der Roman besticht durch die ungewöhnliche Perspektive der Dinge, die ob ihres begrenten Radius nur eingeschränkte Erkenntnisse haben und sich mühevoll voranarbeiten. Mit viel Charme erscheinen auch Staubsauger und Föhn, ebenso wie Computer und die Handschuhe des Täters. Gegen Ende nimmt der Krimi noch eine philosophischd Wendung und wirft sogar große ethische Fragen auf. Etwas gewöhnungsbedürfig war der Druck, summa summarum jedoch eine interessante Abwechslung auf dem Büchermarkt.

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  • Eine ungewöhnliche Ermittlerin

    Die Wahrheit steht zwischen den Seiten
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    19. November 2013 um 21:45

    Athene ist am Boden zerstört. Ihr Freund und Gönner Janus Lilienstein ist tot. "Herzversagen" bescheinigt der Hausarzt. Doch Athene weiß es besser. Janus wurde ermordet. Aber wie soll sie das beweisen? Sie ist eine Schreibmaschine ...  Obwohl sie ihren Platz nicht verlassen kann, gibt es Möglichkeiten, zu ermitteln, indem sie zahlreiche Helfer findet. Den Staubsauer Merkur, einen stotternden Föhn, einen Spiegel, einen Siegelring und sogar einen PC. Mit der Zeit kann sie die einzelnen Puzzleteilchen zusammensetzen und die Wahrheit herausfinden. Die Idee, eine Schreibmaschine in einem Mordfall ermitteln zu lassen, ist auf jeden Fall einzigartig. Man fragt sich, wie sie das anstellen soll und sie macht es geschickt, indem sie Kontakte knüpft, um ihre Unbeweglichkeit wettzumachen.  Die Story wird aus der Perspektive der verschiedenen Gegenstände, aber auch der beteiligten Personen erzählt, wobei die Überschriften sehr hilfreich sind. Athene kommt als Einzige in der Ich-Form zu Wort, ein schreiberischer Trick, der ihre Wichtigkeit hervorhebt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, mit feinem Humor und netten Wortspielen ("zugeknöpfter Mantel", Spiegelsprache). Die einzelnen Szenen sind kurz, das erhöht einerseits das Erzähltempo, verwirrt aber auch ein wenig. Ein Kaleidoskop von Eindrücken breitet sich vor dem Leser aus und man hat manchmal Mühe, den Überblick zu bewahren.  "Der Mensch ist das Maß aller Dinge. Der Seienden, dass sie sind und der nicht Seienden, dass sie nicht sind."  Dieser Satz ist auch der Schlüssel zur Auflösung des Rätsels, das in Form eines ausführlichen Geständnisses kommt - natürlich geschrieben auf Athene. :-)

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