Annette Wieners

 4 Sterne bei 380 Bewertungen
Autorin von Kaninchenherz, Wildeule und weiteren Büchern.
Autorenbild von Annette Wieners (©Hans Scherhaufer / Quelle: Autorin)

Lebenslauf von Annette Wieners

Die deutsche Autorin und Journalistin Annette Wieners kam in Paderborn zur Welt. Sie studierte Publizistik, Germanistik und Ethnologie in Münster. Eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk in München war der Beginn ihrer journalistischen Karriere, die sie unter anderem auch zu "radio ffn" nach Hannover verschlug. Annette Wieners arbeitet seit 1992 frei beim WDR. Außerdem hat sie zahlreiche Drehbücher für verschiedene Fernsehsender geschrieben. Ihren ersten Roman "Die Beerdigung ihrerMutter" veröffentlichte Wieners im Jahr 2006.

Neue Bücher

Cover des Buches Das Mädchen aus der Severinstraße (ISBN: 9783734108457)

Das Mädchen aus der Severinstraße

 (18)
Neu erschienen am 15.03.2021 als Taschenbuch bei Blanvalet.

Alle Bücher von Annette Wieners

Cover des Buches Kaninchenherz (ISBN: 9783548612584)

Kaninchenherz

 (152)
Erschienen am 08.06.2015
Cover des Buches Wildeule (ISBN: 9783548612591)

Wildeule

 (98)
Erschienen am 11.08.2017
Cover des Buches Fuchskind (ISBN: 9783548612515)

Fuchskind

 (98)
Erschienen am 17.06.2016
Cover des Buches Das Mädchen aus der Severinstraße (ISBN: 9783734108457)

Das Mädchen aus der Severinstraße

 (18)
Erschienen am 15.03.2021
Cover des Buches Die Beerdigung ihrer Mutter (ISBN: 9783887693596)

Die Beerdigung ihrer Mutter

 (1)
Erschienen am 01.08.2006
Cover des Buches Kaninchenherz (ISBN: 9783869091761)

Kaninchenherz

 (13)
Erschienen am 08.06.2015
Cover des Buches Goldene Zeiten (ISBN: 9783895023750)

Goldene Zeiten

 (0)
Erschienen am 31.03.2014

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Annette Wieners

Cover des Buches Kaninchenherz (ISBN: 9783869091761)-

Rezension zu "Kaninchenherz" von Annette Wieners

Kein Thriller, aber spannend
-BuchLiebe-vor 9 Monaten

Ich habe das Hörbuch gehört.

 

Und irgendwie sind hier Erwartungen und Realität auf einander geprallt. Irgendwie habe ich einen fesselnden Thriller erwartet. Vielleicht weil ich das mit dem Cover assoziiert habe? Es erinnerte mich an die Cover einer anderen Thriller-Reihe. Vielleicht deswegen?

Was man bekommt ist eigentlich ein Krimi mit ein klein wenig Touch von Häkel-Krimi in Kombination mit Familiendrama. Nicht uninteressant oder unspannend. Aber eben auch kein Thriller. Es ist immer etwas schwieriger wenn die Erwartungen auseinander gehen.

 

Die Geschichte selbst ist gut erzählt und in sich schlüssig. Nach und nach werden die Gegebenheiten in der Vergangenheit aufgerollt. Ausgelöst durch die Ereignisse in der Gegenwart. Man muss schon dabei bleiben um nicht den Überblick zwischen Vergangenheit und Gegenwart und den einzelnen Familienmitgliedern zu verlieren. Die Hauptfigur hat viel mitgemacht und erlebt in der Vergangenheit. Das merkt man dem Charakter sehr stark an. Dadurch hat sie einige nicht sehr sympathische Züge, aber das macht sie sehr authentisch. Die Hautfigur ist der Autorin richtig gut gelungen.

 

Die Handlung weist zwar auch Längen auf aber die Geschichte ist durchaus interessant und auch spannend. Sie hat mich gut unterhalten und ich habe gerne gelauscht.

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Cover des Buches Das Mädchen aus der Severinstraße (ISBN: 9783734108457)Minijanes avatar

Rezension zu "Das Mädchen aus der Severinstraße" von Annette Wieners

Köln zur Zeit der Nazidiktatur
Minijanevor 10 Monaten

"Das Mädchen aus der Severinstraße" von Annette Wieners, erschienen im Blanvalet Verlag, ist die Geschichte eines 17jährigen Mädchens mit einem Traum, wie ihn viele junge Mädchen auch heute träumen. Nur ist die Zeit eine andere und der Traum damit fast unerfüllbar. Die junge Maria Reimer aus Köln hat sich 1937 in den Kopf gesetzt Model zu werden und bewirbt sich ohne das Wissen ihres Vaters in einem Atelier in Düsseldorf. Dort verliebt sie sich Hals über Kopf in den jüdischen Fotografen Noah, dessen Schicksal zeitlebens mit dem ihren verbunden bleiben wird. Sowohl ihr Vater, als auch Noah wollen verhindern, dass ihr Gesicht für die Nazipropaganda vermarktet wird, was sie als naiver Tennager vielleicht ahnt, aber nicht wirklich durchblickt. Ihr Benehmen ist dann auch oft sehr grenzwertig und gefährlich in einer Zeit, wo an jeder Ecke ein Spitzel auftauchen könnte. Auf der anderen Seite bezieht sie trotz ihrer Jugend Haltung, und das finde ich toll.

Ein zweiter Erzählstrang führt in die Jetztzeit. Bei einer Aufräumaktion im Haus der Großmutter entdeckt die Enkelin von Maria unter dem Teppich einen größeren  Geldbetrag. Der verstorbene Großvater muss diesen geheimen Schatz wohl versteckt haben und die Großmutter ist geschockt und erzürnt. Offensichtlich gibt es in der Familiengeschichte doch noch große Lücken, über die die Großmutter beharrlich schweigt. Sabine versucht Recherchen über den Großvater anzustellen, um Genaueres zu erfahren. Nach und nach wird dann die Familiengeschichte aufgedeckt.

Das Buch war spannend erzählt, auch wenn ich den Schreibstil zuweilen als etwas sperrig empfunden habe. Das heute so weltoffene Köln, war offensichtlich eine Nazihochburg, was mich ziemlich geschockt hat, weil ich es tatsächlich nicht wusste. Es gab Lager mitten in der Stadt, die Keinem verborgen bleiben konnten. Das ganze Grauen dieser Zeit ist gut nachfühlbar und macht zutiefst betroffen.

Die Ähnlichkeiten zwischen Maria und Sabine, die sich beide sehr für ein Kind einsetzen, Maria für einen kleinen jüdischen Jungen und Sabine die in ihrer Eigenschaft als Mitarbeiterin des Jugendamts für einen vernachlässigten, mißhandelten Jungen, waren mir ein bisschen zu gewollt und offensichtlich. Am Ende des Buches bleiben auch leider ein paar Fragen offen.

Die Autorin hat in ihrer Geschichte Erinnerungen ihrer Großmutter mit verarbeitet, was ich ausgesprochen interessant fand. Im Anschluss an die Geschichte erfährt man was tatsächlich so passiert ist und was rein fiktiv war. Erstaunlicherweise sind die Dinge die man für eher erfunden gehalten hat, dann die, die die Großmutter der Autorin genau so erlebt hat.

Das Buch ist auf jeden Fall fesselnd und lesenswert. Aus oben genannten Gründen hat es mich aber nicht zu 100 Prozent überzeugt.

Kommentare: 9
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Cover des Buches Das Mädchen aus der Severinstraße (ISBN: 9783764506858)diekleineraupe27s avatar

Rezension zu "Das Mädchen aus der Severinstraße" von Annette Wieners

Eine Geschichte mit wahrem Hintergrund
diekleineraupe27vor einem Jahr

Das Mädchen aus der Severinstraße – Annette Wieners

Köln, 1937. Die siebzehnjährige Maria Reimer möchte einen Beruf erlernen, aber der Vater verbietet es ihr. Heimlich bewirbt sie sich in einem Düsseldorfer Atelier als Fotomodel und verliebt sich in den jüdischen Fotografen Noah. Nach einem Kuss schient Noah jedoch ihre Karriere zu sabotieren. Maria ahnt nicht, welche Pläne das Atelier mit ihr hat. Sie soll das Gesicht der Nazi-Propaganda werden, ein Vorbild für die Frauen im deutschen Reich. Noahs und Marias Wege werden sich erneut kreuzen, aber auf andere Weise, als sie sich erhofft...

Jahrzehnte später findet Marias Enkelin Sabine alte Geldscheine unter dem Wohnzimmerteppich, ein kleines Vermögen, doch anstatt sich zu freuen, gerät Maria außer sich. Erschrocken stellt Sabine fest, dass in der Familiengeschichte große Lücken aufklaffen. Die Großmutter wird einmal als Fotomodel Mary Mer bekannt, aber was ist Ende der Dreißigerjahre wirklich geschehen?


Als ich den Klappentext gelesen habe und am Ende den Zusatz „Inspiriert von wahren Ereignissen im Leben der Autorin und ihrer Familie“ wollte ich dieses Buch sofort lesen. Denn das sind auch genau Bücher nach meinem Geschmack und somit ist es auch nicht lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher geblieben sondern wurde im wahrsten Sinne des Wortes inhaliert.


Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal zu der Zeit um 1937, in der die Geschichte der jungen Marie Reimer bzw. Mary Mer erzählt wird und einmal in der Gegenwart, in der Marias Enkelin Sabine die große Lücke in ihrer Familiengeschichte neben ihrem Job als Mitarbeiterin des Jugendamtes der Stadt Köln zu füllen. Dies gestaltet sich aber nicht als ganz einfach, denn Maria Reimer ist dabei keine große Hilfe. Aus irgendeinem Grund versucht sie diesen Teil der Vergangenheit zur Seite zu schieben. Den Teil ihrer Vergangenheit, in der Köln von den Nazis beherrscht wird und Maria versucht ein eigenständiges Leben zu führen, doch von ihrem Vater zurückgehalten wird.  


Gekonnt wirft die Autorin immer mehr Fragen auf, die es mir als Leser wirklich schwer gemacht haben, dass Buch überhaupt zur Seite zu legen. Ein Absoluter Pagerturner, der durch und durch Lesenswert ist.


Hinzu kommt, dass ich selber persönlichen Bezug zu Köln habe, und genau die Schauspielorte bestens kenne. Ich habe es sehr genossen mich irgendwie selber in diesem Buch stehen zu sehen und heimlich alles im Blick zu haben.

Allerdings waren es dann doch zum Schluss zu viele Fragen, zu denen ich am Ende keine Antworten mehr bekommen habe.


Wer aber gerne Geschichten rund um Familiengeheimnisse gepaart mit wahren Erzählungen aus der Zeit des Nationalsozialismus und Rechtsextremismus  miterleben möchte, wenn eine Autorin wirklichen Bezug zum Ort des Geschehen und zur Geschichte hat,  sollte unbedingt zu diesem Buch greifen, es sich gemütlich machen und sich einfach ins alte Köln enführen lassen.


Ich wünsche mir definitv mehr solcher Geschichten von Annette Wieners.

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Gespräche aus der Community

Sie haben sich seit 10 Jahren nicht gesehen. Jetzt ist eine von ihnen tot.

Gesine Cordes ist ehemalige Kriminalkommissarin und arbeitet jetzt als Friedhofsgärtnerin - und sie ist die Protagonistin in der neuen Krimireihe von Autorin Annette Wieners. Im ersten Band "Kaninchenherz" wird Gesine von ihrer Vergangenheit eingeholt, als sie bei der Beerdigung ihrer Schwester die Trauerkränze anliefert, denn Mareike ist unter seltsamen Umständen ums Leben gekommen - und Gesine beginnt immer mehr Lügen zu enttarnen.

Mehr zum Buch:
Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes ist schockiert, als sie sieht, für wen die Beerdigung am heutigen Tag ist: Ihre eigene Schwester Mareike wird begraben. Seit zehn Jahren haben sich die beiden Schwestern nicht mehr gesehen. Seit Gesines Sohn unter bis heute ungeklärten Umständen ums Leben kam. Beide gaben sich gegenseitig die Schuld an seinem Tod. Gesine hat damals alles verloren. Ihre Arbeit als Kriminalkommissarin, ihre Wohnung, ihre Familie. Warum musste ihre Schwester sterben? War es Mord? Was wissen die Eltern? Als Gesine nachforscht, stößt sie auf eine Mauer des Hasses.

Hier könnt ihr reinlesen!

Mehr zur Autorin:
Die deutsche Autorin und Journalistin Annette Wieners kam in Paderborn zur Welt. Sie studierte Publizistik, Germanistik und Ethnologie in Münster. Eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk in München war der Beginn ihrer journalistischen Karriere, die sie unter anderem auch zu "radio ffn" nach Hannover verschlug. Annette Wieners arbeitet seit 1992 frei beim WDR. Außerdem hat sie zahlreiche Drehbücher für verschiedene Fernsehsender geschrieben. Ihren ersten Roman "Die Beerdigung ihrerMutter" veröffentlichte Wieners im Jahr 2006.

Habt ihr Lust diese neue Krimireihe zu entdecken, "Kaninchenherz" zu lesen und mit Annette Wieners in der Leserunde darüber zu diskutieren*? Dann bewerbt euch jetzt für eines von 25 Testleseexemplaren, die wir für die Leserunde gemeinsam mit dem Ullstein Verlag vergeben. Beantwortet uns einfach folgende Frage:

Könnt ihr euch vorstellen als Friedhofsgärtnerin zu arbeiten und Tag für Tag zwischen Gräbern zu verbringen - und vor allem: warum bzw. warum nicht?


*Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt (innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches). Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.
827 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

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