Annette Wieners Fuchskind

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Inhaltsangabe zu „Fuchskind“ von Annette Wieners

An einem Herbsttag hört Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes hinter einem Grab plötzlich Babygeschrei. Sie gerät in Panik, denn sie fühlt sich an den Tag erinnert, an dem ihr Sohn zehn Jahre zuvor durch Giftpflanzen ums Leben kam. Doch der Säugling, den sie auf dem Friedhof entdeckt, ist unversehrt. Von den Eltern aber weit und breit keine Spur. Als wäre das nicht genug, wird auch noch eine Frauenleiche gefunden. Und Gesines Exmann steht plötzlich vor ihr. Hat er etwas mit der Toten zu tun? Gesine kommt der Wahrheit näher, als ihr lieb ist ....

Netter Krimi, ein schöner Zeitvertreib! Toll sind die Botaniklexikonauszüge.

— ELSHA

Nachdem mit Kaninchenherz so gut gefallen hatte, war dieses Buch leider ein echter Reinfall.

— eulenmatz

Gesine Cordes zweiter Fall mit tollen Figuren - super umgesetzt

— leniks

Ich werde jetzt Kaninchenherz auch lesen, denn Fuchskind war sehr unterhaltsam, sehr humorig und der Kriminalfall war auch sehr präsent.

— trollchen

ein gut geschriebener solider Krimi

— rainybooks

Etwas zuviel Verwirrung

— Fluse

Interessanter Ansatz, teilweise aber etwas verwirrend.

— jasbr

Ein außergewöhnlicher Krimi, der mich leider noch überzeugt hat. Zu viele Fragen sind offen geblieben.

— CarenL

Ein klassischer Kriminalroman mit einer starken Ermittlerin, die offiziell nicht mehr im Polizeidienst agiert. Gute Fortsetzung.

— jenvo82

Annette Wieners ist wieder ein ausgezeichneter Krimi gelungen. Mir gefallen die Pflanzenbestimmungen und der psychologische Hintergrund.

— wadelix

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    Fuchskind

    melli.die.zahnfee

    19. February 2018 um 13:00

    wie Unkraut fand ich den zweiten Teil der Reihe um Gesine Cordes. Gut, ich kannte den ersten Teil , aber als Neueinsteiger hätte ich keine Zusammenhänge gefunden z.B über den Tod von Gesines KInd. Plötzlich taucht auch noch ihr Ex-Mann auf und der Fall wird vollends verworren.Die Geschichte an sich ist sehr gut erzählt und auch mit sehr feinfühligen Passagen, gerade wenn es um das Fuchskind geht. Der Stil ist klar und die Spannung hält sich gut , allerdings und jetzt kommt die Einschränkung... weniger hätte diesem Buch besser gestanden. Also der reine Fall ohne  Ex-Mann und den Plot um ihn herum. Es war mir zum Ende hin viel zu viel Hektik und ich fühlte mich beim Lesen als sei ich in den Wilden - Westen geraten.Ich hoffe jetzt dass der dritte Teil ruhiger ist.

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  • der 2. Band um die Ex-Polizistin Gesine Cordes

    Fuchskind

    abuelita

    01. October 2017 um 09:51

    so ganz langsam fängt Gesine sich wieder. Vor einigen Jahren hat der Tod ihres Kindes sie komplett aus der Bahn geworfen; sie hat die Scheidung durchgestanden, den Job aufgegeben und irgendwann angefangen auf dem Friedhof als Gärtnerin zu arbeiten.Mittlerweile wohnt sie in einem Wohnwagen auf einer Wiese vor einem Bauernhof, hat sich mit Josef, dem Bauern und Hannes, dem Bestatter angefreundet. Eines Morgens in aller Frühe hört sie Babygewimmer auf dem Friedhof und findet tatsächlich im Gebüsch eine Babyschale. Kurz darauf wird an der Bushaltestelle vor dem Friedhof eine junge Frau ermordet aufgefunden. Dass auch noch der Ex von Gesine auftaucht, macht das Ganze nur noch undurchsichtiger und verworrener…Gesine ist mir vertraut aus dem ersten Band; aber nach wie vor kann ich mit der ermittelnden Kommissarin wenig anfangen. Manches ist unlogisch und damit habe ich ja immer so meine Probleme…..Trotzdem: ein unblutiger , leiser und angenehm zu lesender Krimi. 

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  • Düster und bedrückend ...

    Fuchskind

    engineerwife

    22. September 2017 um 11:07

    Huch, was ist denn hier passiert? Ich hatte fast das Gefühl als würde ich das Buch einer anderen Autorin lesen …Der Kriminalfall, beziehungsweise die Kriminalfälle, waren klasse beschrieben und schlüssig aufgeklärt. Der Teil des Buchs hat mir sehr gut gefallen und mir mal wieder vor Augen geführt, wie wenig Menschenleben in manchen Ländern wert sind. Frauen, Kinder, Babys … alle sind sie austauschbar und so ersetzbar. Was mir so gar nicht gefallen hat, dass man als Quereinsteiger überhaupt keine Chance gehabt hätte sich in dieser Geschichte zurecht zu finden. Ich bin der Meinung, die Autorin hätte alles ein bisschen runder gestalten sollen. Wie war das damals, als Gesines kleiner Sohn starb. Was haben die Einträge über giftige Pflanzen zu bedeuten? Das ergibt für mich in diesem Band wenig Sinn … gut, ich habe den Vorgänger gelesen und verstand vieles gut aber so manches wahr doch auch wirklich etwas unwirklich … da kommt der Exmann ganz unerwartet aus dem Ostblock, scheint sogar direkt mit dem Mord zu tun zu haben und darf mit ermitteln? Auch Gesine, die nun wahrlich nicht gewissenskonfliktfrei ist, hat wieder ganz tief ihre Finger mit drin … mir war das alles ein bisschen „too much“, leider ….Sehr gut dagegen hat mir die Erklärung des Titels gefallen … wenn man es so betrachtet, besteht da tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit, klasse Idee. Ich hoffe, dass mir der bereits auf dem Markt erschienene dritte Teil der Reihe wieder besser gefallen wird. Gerne gebe ich der Autorin hier noch eine Chance.

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  • Erneut ein guter Krimi

    Fuchskind

    Jisbon

    10. August 2017 um 22:43

    Auch der zweite Fall von Gesine Cordes hat es wieder in sich. Sie findet frühmorgens auf dem Friedhof ein kleines Findelkind, das das Downsyndrom hat und sehr geschwächt ist. Da ganz in der Nähe die Leiche einer Frau gefunden wurde, stellt sich natürlich die Frage, ob ein Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen besteht und wenn ja, was passiert ist. Da sie das Kind gefunden hat, ist Gesine sehr involviert und hat ein persönliches Interesse an den Ermittlungen - umso mehr, als ihr Exmann auftaucht und sich die Möglichkeit ergibt, dass er involviert sein könnte.Ich fand den Fall sehr fesselnd und gut aufgebaut, obwohl ich den Täter schon früh im Verdacht hatte. Die verschiedenen Ansätze, die die Polizei verfolgt hat, waren alle interessant und natürlich blieb die Motivation des Täters lange unklar. Zudem wurde das Buch gegen Ende wieder richtig spannend und ich habe wirklich um die Charaktere gebangt. Mit dem Findelkind habe ich ebenfalls mitgefiebert und ich habe gehofft, dass mit ihm alles gut ausgehen wird.Gesine bleibt ein starker, runder Charakter mit Ecken und Kanten und mir hat gefallen, dass ihre tragische Vergangenheit hier zwar nicht wie in "Kaninchenherz" im Mittelpunkt stand, aber trotzdem wichtig war und man immer spüren konnte, wie sehr sie nach wie vor von den Ereignissen beeinflusst wird. Ihre Giftpflanzen spielten in "Fuchskind" eine kleinere Rolle, es gab jedoch erneut die Einschübe mit faszinierenden Informationen über scheinbar harmlose Pflanzen, die hochgiftig sind.Marina Olbert fand ich in diesem Buch sehr sympathisch, was mich gefreut hat, da ich im ersten Buch ein paar Probleme mit ihr gehabt hatte. Ihre Ermittlungsarbeit ist nicht immer konventionell, der gelegentliche Austausch mit Gesine hat die Geschichte allerdings sehr bereichert."Fuchskind" ist eine gute Fortsetzung der Reihe; der Autorin ist es gelungen, die tiefe Verstrickung der Protagonistin in den Fall glaubwürdig darzustellen und die Ereignisse an sich sind fesselnd, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.

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  • Gesine auf Mörderjagd

    Fuchskind

    leniks

    08. August 2017 um 15:42

    Dies ist der zweite Krimi mit der hobbymässigen ermittelnden Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes. Sie ist ehemalige Polizistin und versucht hier nach dem auffinden eines Säuglings des Herkunft heraus zufinden, aber auch den Mörder der unbekannten Leiche zu finden. Denn das Baby fand Gesine auf ihren Friedhof und die Leiche wurde an der Bushaltesstelle vor dem Friedhof gefunden. Die Autorin versteht es die Leser auf vielen Wegen zum Ende und damit zum  Mörder zu führen. Mit viel Verständnis zu Gesine und ihrem Schicksal.  Das cover des Buches ist  sehr schön gestaltet, eine Wiese und ein Flüsschen. Das Buch ist in relativ kurzen 38 Kapiteln auf 352 Seiten und es kann unabhängig vom ersten Buch gelesen werden. Von mir bekommt das Buch fünf Sterne.

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  • Findelkind auf dem Friedhof

    Fuchskind

    Chrummy

    18. June 2017 um 09:40

    Der Kriminalroman „Fuchskind“ von Annette Wieners ist der zweite Teil der Krimiserie um die ehemalige Polizistin und jetzige Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes. Die Lektüre des ersten Buches „Kaninchenherz“ ist keine Voraussetzung für das Verständnis von „Fuchskind“. Eines frühen Morgens, als es auf dem Friedhof noch keine Besucher oder Mitarbeiter hat, nimmt Gesine Cordes unerklärliche Geräusche und einen unbekannten Gast war. Nach einiger Zeit findet sie einen kleinen, erst einige Wochen alten Jungen, der versteckt unter Büschen auf dem Friedhof zurückgelassen wurde. Am selben Tag wird bei der Bushaltestelle nahe des Friedhofs eine nackte Frauenleiche gefunden. Zusammen mit Marina Olbert von der Mordkommission setzt Gesine alles daran herauszufinden, ob und inwiefern die beiden Fälle miteinander in Verbindung stehen und wer der Täter ist. Die Sprache ist einfach gehalten und der Schreibstil sehr flüssig, sodass unterschiedliche Leser der Handlung mühelos folgen können. Die relativen kurzen Kapitel werden gelegentlich durch eine Seite aus Gesines Notizbuch über Giftpflanzen unterbrochen. Durch diese Einschübe unterscheidet sich der Roman von anderen Büchern. Die Notizen zu den Pflanzen inklusive der Zeichnungen geben der Geschichte etwas Spezielles und sind darüber hinaus sehr lehrreich. Die Handlung ist nachvollziehbar jedoch nicht gross vorausschaubar, was einen guten Krimi ausmacht. Auch die Figuren sind treffend beschrieben, der Leser kann sich problemlos mit ihnen identifizieren. Sie sind weder überspitzt gezeichnet noch klischeehaft zusammengestellt und konstruiert. Insbesondere die Tatsache, dass der Fokus nicht nur auf Gesine Cordes liegt, sondern auch Marina Olbert einen grossen Anteil am Verlauf der Geschichte hat, kommt gut an. Es ist bei weitem nicht so, dass die Lösung des Falles nur durch Gesine möglich war. Hier wird Hand in Hand gearbeitet und von verschiedenen Seiten her ermittelt. Obwohl es sich um einen Kriminalroman handelt, gibt es durchaus berührende Szenen im Buch. Zwischenmenschliche Beziehungen werden genauso thematisiert wird der Kriminalfall selbst. Die Beziehungen sind dabei vielschichtig und auch Kinder spielen eine bedeutende Rolle. Gerade die mit grosser Sorgfalt portraitierte Beziehung Gesines zu ihren Nichten ist eine sehr tiefgehende und liebevolle und wird ebenso beschrieben. Annette Wieners schafft es mit „Fuchskind“ einerseits einen spannenden Krimi zu erzählen, der sich von anderen abhebt und andererseits dem Leser einen kurzweiligen Nachmittag zu bereiten.

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  • Spannender Band 2 mit leichten Einbußen

    Fuchskind

    Fornika

    21. January 2017 um 17:48

    Ein paar Monate sind vergangen seit Gesine aus ihrem Alltag gerissen wurde. Inzwischen hat sich ihr neues Leben eingependelt, sie kann ihrem Job als Friedhofsgärtnerin wieder nachgehen, hat Kontakt zu ihren Nichten und scheint etwas Ruhe und Frieden zu finden. Das ändert sich jäh als auf dem Friedhof ein ausgesetztes Baby gefunden wird; eine Frauenleiche liegt vor den Toren. Wieder einmal findet sich Gesine im Mittelpunkt der Ermittlungen wieder… Band zwei mit Gesine Cordes spielt einige Monate nach dem Vorgänger „Kaninchenherz“, man muss diesen aber nicht zwingend gelesen haben. Die Autorin knüpft sehr wohl stilistisch an diesen an, konnte mich mit ihren Charakteren und ihrem Erzählstil wieder überzeugen. Analog zu Band 1 sind die einzelnen Handlungsabschnitte wieder mit Einträgen aus Gesines Notizheft getrennt, was die Story sinnvoll unterteilt und gleichzeitig abrundet, handelt es sich bei den Einträgen doch um Infos zu Pflanzen, die bisher eine Rolle spielten. Wieners entwirft einen spannenden Fall, der mich über weite Teile des Buches gefesselt hat. Einige kleine Ungereimtheiten fielen zum Glück nicht so sehr ins Gewicht, machten die Handlung dann aber doch z.T. etwas holprig. Insgesamt fühlte ich mich jedoch wieder gut unterhalten und würde Gesine gerne wiederlesen. (3,5 Sterne)

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  • Toller Kriminalfall

    Fuchskind

    trollchen

    01. December 2016 um 11:45

    FuchskindHerausgeber ist List Taschenbuch (17. Juni 2016) und hat 352 unterhaltsame Seiten. Kurzinhalt: An einem Herbsttag hört Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes hinter einem Grab plötzlich Babygeschrei. Sie gerät in Panik, denn sie fühlt sich an den Tag erinnert, an dem ihr Sohn zehn Jahre zuvor durch Giftpflanzen ums Leben kam. Doch der Säugling, den sie auf dem Friedhof entdeckt, ist unversehrt. Von den Eltern aber weit und breit keine Spur. Als wäre das nicht genug, wird auch noch eine Frauenleiche gefunden. Und Gesines Exmann steht plötzlich vor ihr. Hat er etwas mit der Toten zu tun? Gesine kommt der Wahrheit näher, als ihr lieb ist ....Meine Meinung: Auch, wenn ich den ersten Teil um die ehemalige Polizistin Gesine noch nicht gelesen habe, war ich von dem nächsten Teil richtig begeistert. Und ich hab gemerkt, man muss das Vorband nicht gelesen haben, denn es werden kaum irgendwelche Fragen aufgeworfen, die man nicht beantworten kann. Diese Geschichte ist die von Gesine und der Polizistin Marina, die mir auch sehr sympathisch, die beiden freunden sich immer mehr an. Und Gesine vermisst stellenweise immer wieder ihre alte Arbeit und sie möchte gern wissen, wie es mit dem Findelkind weitergeht. Was ich sehr gut fand, es wurde eigentlich vieles bedient in dem Buch von Trauer, über Liebe, zu Hass, aber auch viele Geheimnisse.Im Buch sind einzelne Pflanzen nochmal vorgestellt, es ging um die Giftigkeit und ich habe es mir durchgelesen und vieles wusste ich noch gar nicht. Ich weiss zwar nicht, in welchen Zusammenhang die Pflanzen zu dem Fall passen, aber ich fand es informativ. Ist mal was anderes. Mein Fazit: Ich werde jetzt Kaninchenherz auch lesen, denn Fuchskind war sehr unterhaltsam, sehr humorig und der Kriminalfall war auch sehr präsent, auch mit einem schwierigen Thema. Ich vergebe 5 Sterne.

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  • Fuchskind

    Fuchskind

    Themistokeles

    24. November 2016 um 14:38

    Der zweite Band um die ehemalige Komissarin und heutige Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes, bei dem ich mir, wenn ich mir den Klappentext des ersten Bandes angucke, vorstellen kann, es nicht von Nachteil ist, wenn man den ersten Band kennt, da man dann etwas mehr verstehen kann, warum Gesine den Beruf gewechselt hat und warum sie ist, wie sie ist oder handelt, wie sie handelt, denn manchmal war ich schon etwas überrascht.Man merkt sehr schnell, dass Gesine noch immer ihrem toten Sohn hinterher trauert und auch nach den Jahren, die das schon her ist, nicht über dessen Tod richtig hinweg gekommen ist. Ich habe so den Eindruck, dass man sie vor allen Dingen in diesem Aspekt noch besser verstehen könnte, wenn man den ersten Band kennt, denn so rätselt man lange, was es denn mit seinem Tod auf sich hat, denn außer, dass es mit einer giftigen Pflanze im Zusammenhang stehen dürfte, so sehr, wie Gesine über die Pflanzen nachdenkt, erfährt man zunächst nicht wirklich viel zu diesem Thema. Man merkt es jedoch sofort, als sie anfängt sich um den Säugling zu kümmern, wie sehr ihr alles zusetzt. Von daher gefällt sie mir als Charakter grundsätzlich sehr gut, auch wenn ich sie in manchen Situationen etwas unaufmerksam oder einmischend empfunden habe. Sie ist allgemein eine Person mit einem nicht ganz einfachen Charakter.Auffällig, immer wieder kommen kleinere Auszüge zu diversen Giftpflanzen vor, die sehr zu Gesines Charakter und Gesinnung passen, aber nicht unbedingt sehr zum Fall, daher zwar interessant sind, aber manchmal dezent störend wirken.Der Fall um die Frauenleiche, Gesines Ex-Mann, der wieder aufgetaucht ist und für einiges an Verwirrung sorgt und die Indizien und Fakten, die zu diesem Fall auftauchen, ist durchaus nicht uninteressant, aber hätte für mich gern noch etwas spannender sein dürfen, denn manche der Charaktere verraten sich viel zu schnell, durch  häufige Äußerungen zu bestimmten Themen oder andere Taten, so dass es einfach viel zu leicht war herauszufinden, wie die einzelnen Puzzelteile zusammengehören dürften. Trotzdem sind die Themen, die aufgegriffen werden einfach interessant und auch der psychologische Anteil am Geschehen wertet den Krimi noch einmal auf.Insgesamt ein solider Krimi, mit einer interessanten Protagonistin, die gerade durch ihren ehemaligen Beruf einen interessanten Aspekt hinein bringt, da sie sich aufs Ermitteln versteht, es aber ja eigentlich nicht mehr dürfte, aber auch nicht so richtig sein lassen kann.

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  • Etwas zuviel Verwirrung

    Fuchskind

    Fluse

    13. October 2016 um 09:10

    Die Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes, vom Schicksal nicht verschont geblieben, beginnt ihren Arbeitstag wie jeden Morgen. Aber dieser Morgen ist nicht wie die anderen, denn sie findet hinter einem Strauch ein Neugeborenes, ausgesetzt, sich selbst überlassen. Auch der Pförtner ist nicht wie sonst in seinem Häuschen, die Situation überfordert Gesine und sie entscheidet sich, das Baby in die Klinik zu bringen. Kurz darauf wird die Leiche einer Frau unweit des Friedhofes gefunden und auch Gesines Ehemann, der seit vielen Jahren schon keinen Platz mehr in Gesines Leben hat, taucht auf. Dieser arbeitet in Georgien und hat hier in Deutschland eine Mission zu erfüllen. Hängt dies alles miteinander zusammen? Leider kommen zu diesen Fragen noch eine Menge weiterer, die so undurchsichtig miteinander verstrickt sind, dass es schwerfällt, hier die Übersicht zu behalten. Denn da haben wir noch die ehemalige Prostituierte, die nun ein solides Leben führt und eine Lehrerin, die dem Leser eigentlich von Beginn an suspekt ist. Denn warum fragt gerade sie immer nach dem Findling?Dieser zweite Teil aus der Feder der Autorin Annette Wieners konnte mich leider - anders als der erste Teil - nicht überzeugen. Viele undurchsichtige Verstrickungen und seltsame Charaktere, dazu der Schreibstil nahmen mir irgendwie die Lust am Lesen. Ich hoffe auf Band 3.

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  • Schreie im Gebüsch...

    Fuchskind

    jasbr

    08. October 2016 um 10:46

    Die Idee eines Findelkindes und einer Friedhofsgärtnerin, die mal bei der Polizei war, fand ich sehr spannend und das wurde auch sehr gut umgesetzt. Gesine ist eine sympathische Hauptfigur, die selbst unter Ängsten leidet, sich aber dann doch aufrafft, um bei der Suche nach der Herkunft des Findelkindes und der unbekannten Leiche zu suchen.An den Schreibstil von Annette Wieners musste ich mich erstmal etwas gewöhnen. Denn sie lässt viel Raum für Spekulationen. Ich wollte so gern wissen, was mit dem Sohn der Protagonistin geschehen ist - aber das erfährt man ziemlich spät, und dann auch nur in Andeutungen. Liest man den Klappentext, weiß man sofort Bescheid, was ich etwas schade finde. Hier wird einiges vorweg genommen.Eine nette Idee war auch, dass es zwischen den Kapiteln manchmal Erklärungen zu heimischen Giftpflanzen gibt. Ich war wirklich überrascht, was da so alles bei uns wächst. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich nur die ersten Erklärungen gelesen und sonst weitergeblättert habe, weil ich dann doch mehr an der Handlung des Buches interessiert war. Zum Thema war es allerdings sehr passen.Ich kann auch nicht genau erklären, warum mich das Buch nicht zu 100% überzeugen konnte. Es wurde alles lückenlos aufgeklärt, Spannung war auch vorhanden, aber ich war zwischendrin sehr verwirrt, wusste jetzt gar nicht wer mit wem bzw. wer für was verantwortlich ist. Das hat mich dann doch etwas gestört.Insgesamt ein interessanter Krimi mit einer sehr tollen Thematik, der sich sicher von der Masse abhebt. Für mich war es aber nicht unbedingt ein Lesehighlight, deswegen nur 3 Sterne.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    01. October 2016 um 17:43
  • Spannend, mysteriös, verwirrend

    Fuchskind

    CarenL

    27. September 2016 um 15:06

    Inhalt: Die ehemalige Ermittlerin Gesine Cordes findet an ihrem jetzigen Arbeitsplatz, dem Friedhof, ein ausgesetztes Baby. Zeitgleich wird vor dem Friedhof eine Frauenleiche gefunden, außerdem wurde der Pförtner lebensgefährlich verletzt. Wider Willen wird Gesine in die Ermittlungen hineingezogen. Als auch noch ihr Exmann, ein Polizist, auftaucht, wird die Sache kompliziert und außerdem sehr gefährlich. Meine Meinung: Fuchskind ist der zweite Band um Gesine Cordes. Den ersten Band (Kaninchenherz) kenne ich nicht, hatte aber nicht den Eindruck, etwas verpasst zu haben. Es gibt kurze Rückblenden zum Vorgängerbuch, in denen man erfährt, dass Gesines Sohn an einer Pflanzenvergiftung gestorben ist. Daran ist ihre Ehe zerbrochen und deswegen hat sie ihren Beruf aufgegeben. In ihrem Job als Friedhofsgärtnerin geht sie auf und versucht krampfhaft, die Trauer um ihren Sohn und ihr "altes Leben" zu bewältigen. Zwischen den Kapiteln werden immer wieder giftige Pflanzen beschrieben. Das ist zwar interessant, hat aber mit der Handlung nichts zu tun. Die Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben. Gesines schwieriger Charakter, mit dem sie sich oft selbst im Wege steht, wird sehr gut dargestellt. Auch die anderen Personen haben mich überzeugt. Leider fehlt dem Buch etwas die Spannung. Der Anfang ist spannend, auch in den letzten Kapiteln nimmt die Handlung nochmal Fahrt auf. Dazwischen hatte ich das Gefühl, dass es nur so dahinplätschert und die Ermittlungen sich im Kreis drehen. Schade, man hätte vielleicht aus diesen brisanten Themen (Menschenhandel, Prostitution und illegale Einwanderung) mehr Spannung erzeugen koönnen. Der Schreibstil von Annette Wieners gefällt mir gut. Sie schreibt locker und flüssig, zwischendurch bin ich aber über manch merkwürdige Formulierung und unvständliche Sätze gestolpert. Gestört hat mich außerdem, dass viele Dinge, die passieren unglaubwürdig und unlogisch sind. Für mein Empfinden wurden auch nicht alle aufgeworfenen Fragen beantwortet. Fazit: Ein außergewöhnlicher, gut zu lesender Krimi, der mich leider nicht überzeugt hat.

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  • Ein neuer Fall für Gesine Cordes

    Fuchskind

    gaby2707

    27. September 2016 um 11:00

    Es ist Herbst und die Blätter fallen von den Bäumen auf die Wege des Friedhofes, auf dem Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes arbeitet. Nachdem ihr schon ein Fuchs auf einem der Wege begegnet ist, findet sie unter einem Rhododendron eine blaue Babyschale mit einem kleinen Jungen. Erinnerungen an ihren eigenen toten Sohn werden wach. Draußen, vor dem Friedhof, an der Bushaltestelle wird eine nackte tote Frau gefunden. Ist das die Mutter des Kindes? Als ehemalige Kommissarin ist es für Gesine keine Frage, dass sie beginnt, nach den Eltern des Kindes zu forschen. Ich bin mir nicht sicher, ob das Kommissarin Marina Olbrich, die in dem Mordfall der toten Frau ermittelt, gefällt... 2 Erzählstränge, die sich immer wieder überschneiden: Zum einen wird der Fortgang der Geschichte aus Sicht von Gesine Cordes erzählt. Zum anderen bin ich bei den Ermittlungen von Martina Olbrich dabei, die bis nach Georgien führen. Spannend ab der ersten Seite, mit einigen Wendungen und vielem Unvorhersehbarem hat das Lesen und mit ermitteln richtig Spaß gemacht. Doch auf den/die richtigen Täter bin ich erst sehr spät gekommen. Immer haben mir kleine Puzzleteilchen gefehlt. Ich mag die vielschichtigen Charaktäre mit ihren großen und kleinen Schwächen, Fehlern aber auch Stärken. Gerade Gesine Cordes ist eine Frau, die man gerne mal unterschätzt. Ich habe diese vom Schicksal stark gebeutelte Frau gleich in mein Herz geschlossen, obwohl ich mit ihrem Handeln nicht immer einverstanden war bzw. es nicht immer verstanden habe. Die Geschichte selbst hat ein sehr realistisches Thema und ist gut nachvollziehbar aufbereitet. Kinderhandel im Ausland, Prostitution, der Tod eines Kindes, 2 Halbwaisen, ein illegal geführter Verein mit illegal eingereisten Personen, und natürlich Mord – alles hat hier seinen Platz gefunden und wurde sehr gut in die Geschichte integriert. Aber auch eine beendete Liebe und eine vielleicht bald neu beginnende haben ihren Platz. Vielleicht sollte man, um schon an die Personen herangeführt zu werden, doch als erstes den ersten Band um Gesine Cordes lesen: Kaninchenherz. Und genau das werde ich jetzt nachholen. Ich habe sogar noch etwas gelernt: Zwischen den einzelnen Kapiteln werden heimische Giftpflanzen skizziert, vorgestellt und erklärt, die im voran gegangenen Kapitel erwähnt wurden: Falscher Amaryllis, Herbstzeitlose, Mistel, Christuspalme. Das lockert das ganze etwas auf und hat mir sehr gut gefallen. Wer eine interessante Geschichte mit charakteristisch starken, manchmal außergewöhnlichen Personen mag, die auch noch spannend und leicht zu lesen ist, der ist hier genau richtig.

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  • Gefühlsverirrungen

    Fuchskind

    buecherwurm1310

    26. September 2016 um 07:44

    Die ehemalige Polizistin Gesine Cordes arbeitet als Friedhofsgärtnerin auf dem Ostfriedhof. Eines Morgens geschehen merkwürdige Dinge. Als sie auf dem Friedhof ankommt, brennt Licht im Pförtnerhaus, doch es ist abgeschlossen. Sie fährt weiter Richtung Kapelle. Dort findet sie dann im Gebüsch ein Baby, dem es nicht gut geht. Wer legt doch im November in der Frühe ein Kind ab? Gesine packt das Kind kurzerhand ein und bringt es ins Krankhaus. Währenddessen wird an der Bushaltestelle vor dem Friedhof eine nackte tote Frau entdeckt. Was haben diese Vorgänge miteinander zu tun? Der Schreibstil der Autorin ist gewöhnungsbedürftig, er ist manchmal weitschweifig und schwer verständlich. Die eingeschobenen Beschreibungen von Giftpflanzen passen zwar, hätten aber für mich nicht sein müssen. Der Herbst macht die an sich schon bedrückende Atmosphäre auf dem Friedhof noch düsterer. Aber Gesine fühlt sich wohl dort. Seit sie vor vielen Jahren ihren Sohn verloren hat, der von einer Giftpflanze gegessen hat, weiß sie nicht so recht, wo sie hingehört. Daher lebt sie in einem Wohnwagen auf einem Bauernhof. Ihre Ehe ist zerbrochen und der Verlust des Sohnes noch lange nicht verwunden. Da es hier um ein Kind geht, ist Gesine besonders betroffen. Aber es steckt immer noch ein Stück Polizistin in ihr und sie kann es nicht lassen, eigene Nachforschungen anzustellen. Als dann unverhofft ihr Ex-Mann Klaus auftaucht, bringt sie das aus der Fassung. Er ist Polizist und in Georgien tätig. Sein Verhalten ist verdächtig und er scheint auf der Flucht zu sein. Aber auch die anderen Personen sind gut beschrieben und doch fand ich das Verhalten von einigen sehr merkwürdig und nicht immer logisch. Auch wie die zuständige Kommissarin Marina Olbert die Ermittlungen angeht, fand ich oft seltsam. Außerdem neigt sie zu Alleingängen. Obwohl Marina und Gesine den Fall aus unterschiedlichen Richtungen angehen, treffen sie am Ende aufeinander. Auch wenn es schon mal dramatische Momente gibt, verläuft die Geschichte doch relativ ruhig. Die Spannung hält sich in Grenzen. Am Ende wird es dann noch einmal dramatisch und man erkennt die Zusammenhänge. Ein außergewöhnlicher und ruhiger Krimi, der mich jedoch nicht wirklich überzeugen konnte.

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