Annette Wieners Kaninchenherz

(134)

Lovelybooks Bewertung

  • 144 Bibliotheken
  • 8 Follower
  • 2 Leser
  • 86 Rezensionen
(44)
(54)
(19)
(17)
(0)

Inhaltsangabe zu „Kaninchenherz“ von Annette Wieners

Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes ist schockiert, als sie sieht, für wen die Beerdigung am heutigen Tag ist: Ihre eigene Schwester Mareike wird begraben. Seit zehn Jahren haben sich die beiden Schwestern nicht mehr gesehen. Seit Gesines Sohn unter bis heute ungeklärten Umständen ums Leben kam. Beide gaben sich gegenseitig die Schuld an seinem Tod. Gesine hat damals alles verloren. Ihre Arbeit als Kriminalkommissarin, ihre Wohnung, ihre Familie. Warum musste ihre Schwester sterben? War es Mord? Was wissen die Eltern? Als Gesine nachforscht, stößt sie auf eine Mauer des Hasses.

Spannender Krimi mit sympathischer Ermittlerin

— Mika_Schulze
Mika_Schulze

Super - hat mich unheimlich gefesselt, mußte ich fast an einem Stück auslesen

— Julitraum
Julitraum

Ganz gut für Zwischendurch aber keim Highlight.

— Salien
Salien

Gut und glaubwürdig geschrieben, allerdings hat der Plot so einige Fehler

— milkshakee
milkshakee

Sehr mitreißend und spannend geschrieben!

— baerin
baerin

Alles in allem ein interessanter Krimi

— Jonas1704
Jonas1704

Ein gutgeschriebener Krimi. Freue mich jetzt schon auf Band zwei.

— buchernarr
buchernarr

Spannendes Buch, mit unerwarteten Ausgang!

— sandra97
sandra97

Spannend! Ein Krimi der einfach nur fesselt!

— Ninchen2
Ninchen2

Ein Krimidrama vom Feinsten, das mich sehr gefesselt hat!

— elmidi
elmidi

Stöbern in Krimi & Thriller

Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

Todesreigen

waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

LeseSprotte

Die Party

Definitiv Lesenswert.

SaSu13

Geständnisse

Psychologisch ausgereift mit innovativem formalem Aufbau! (*****)

Insider2199

Ermordung des Glücks

Ein atmosphärisch dichter Krimi.

brenda_wolf

Durst

Sehr spannender, literarischer skandinavischer Kriminalroman

Magicsunset

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein aufwühlender Fall

    Kaninchenherz
    Jisbon

    Jisbon

    09. August 2017 um 21:56

    Gesine Cordes hat ihren kleinen Sohn vor zehn Jahren verloren und danach alles in ihrem Leben geändert. Sie ist aus dem Haus ausgezogen, hat ihren Mann verlassen und schließlich eine neue Arbeit als Friedhofsgärtnerin gefunden. Die Vergangenheit holt sie in "Kaninchenherz" nun ein; ihre Schwester, die in die tragischen Ereignisse verwickelt war, ist tot und Gesine erfährt davon erst im Zuge ihrer Arbeit, am Tag der Beerdigung. Es ist unklar, ob es ein Unfall, Selbstmord oder sogar Mord war - und Gesine rückt in den Fokus der Ermittlungen.Ich muss sagen, dass ich mit der Vorgehensweise der Polizei ein paar Probleme hatte, gerade mit Marina Olbert; ich verstehe, dass ihre Theorie aus ihrer Sicht stimmig und durchaus logisch war und auch die Fragen, die sie der Protagonistin stellten, waren vermutlich notwendig, um sie aus der Reserve zu locken und im Fall weiterzukommen. Trotzdem kamen sie mir stellenweise unnötig grausam vor, gerade, was den Umgang mit dem sensiblen Thema des toten Kindes anging. Das hat bei mir einen faden Beigeschmack hinterlassen und es ist mir schwer gefallen, Olbert sympathisch zu finden. Allerdings waren die Ermittlungen an sich interessant und ich wollte unbedingt wissen, was genau vorgefallen ist und wie die heutigen Ereignisse mit den Geschehnissen vor zehn Jahren zusammenhängen. Man erfährt langsam immer mehr, bevor schließlich die Wahrheit offenbart wird, und dieses Zusammensetzen der Informationen zu einem Gesamtbild ist der Autorin gut gelungen. Der Krimi ist eher ruhig, aber keinesfalls langweilig und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich erfahren wollte, was hinter allem steckt. Die Auflösung war stimmig.Gesine ist eine sympathische Protagonistin und ein starker Charakter. Ich fand furchtbar, wie ihre eigene Familie mit ihr umgegangen ist, jedoch war es beeindruckend, wie sie sich unabhängig von all dem ein neues Leben aufgebaut hat. Es muss sehr viel Kraft gekostet haben, wieder mit den tragischen Erlebnissen konfrontiert zu werden, doch sie hat es geschafft, damit umzugehen und sogar selbst zu untersuchen, was eigentlich passiert ist. Ihre Trauer und Entschlossenheit sind dabei gut dargestellt und haben dafür gesorgt, dass ich mit ihr mitfühlen konnte. Die anderen Figuren sind ebenfalls interessant und gut ausgearbeitet.Insgesamt hat "Kaninchenherz" mir gefallen. Es ist ein guter Krimi, der von Anfang an fesseln kann und einen aufwühlenden, schwierigen Fall liefert. Ich bin gespannt auf Band 2. 

    Mehr
  • Was wächst in deinem Garten? ....

    Kaninchenherz
    engineerwife

    engineerwife

    19. July 2017 um 11:04

    Ein ungewöhnliches Buch mit einem ebenso ungewöhnlichen Fall. Die ehemalige Kommissarin Gesine Cordes trägt schwer an den Ereignissen der Vergangenheit, die damals ihre ganze Familie entzweit haben. Sie hat nicht nur ihr Kind verloren, sondern sich auch mit ihren Eltern und ihrer Schwester überworfen, ganz zu schweigen von der Zerrüttung ihrer Ehe. Sie zieht sich immer mehr zurück, droht total abzugleiten bis sie Pflanzen für sich entdeckt, die ihr schließlich ihre Anstellung als Friedhofsgärtnerin verschaffen. Ihr Leben läuft in halbwegs geregelten Bahnen, doch dann kommt ihre Schwester ums Leben. Ihr eigenes wird dadurch vollkommen auf den Kopf gestellt bis hin zum ausgesprochenen Mordverdacht …Die Geschichte, die hauptsächlich in der Gegenwart spielt, blickt immer mal wieder auf den Vorfall vor 10 Jahren zurück, den schrecklichen Nachmittag als ihr Sohn sich mit einer Gartenpflanze vergiftete. Sicher trug das zu Gesines schon fast obsessivem Bedürfnis bei, diese Pflanzen zu erforschen. Einige Auszüge aus ihrem privaten Notizbuch der Giftpflanzen finden sich in dem Buch wieder. Ganz langsam wird die Spannung aufgebaut. Die verschiedenen Charaktere werden beleuchtet, und immer wenn man denkt, nun weiß man wie es abgelaufen war, verläuft die Spur im Sand. Der flüssige Schreibstil lädt dazu ein, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Ich habe mit Gesine mitgelitten und bin nun sehr gespannt, wie es im nächsten Teil weitergehen wird. Wird man ihr vom Kommissariat ein Angebot machen, zu dem sie nicht nein sagen kann? Wird ihr Exmann wieder auftauchen? Fragen über Fragen, ich freue mich schon auf Band zwei. 

    Mehr
  • Friedhofsgärtnerin auf Spurensuche

    Kaninchenherz
    Mika_Schulze

    Mika_Schulze

    29. June 2017 um 08:54

    Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes ist schockiert, als sie sieht, für wen die Beerdigung am heutigen Tag ist: Ihre eigene Schwester Mareike wird begraben. Seit zehn Jahren haben sich die beiden Schwestern nicht mehr gesehen. Seit Gesines Sohn unter bis heute ungeklärten Umständen ums Leben kam. Beide gaben sich gegenseitig die Schuld an seinem Tod. Gesine hat damals alles verloren. Ihre Arbeit als Kriminalkommissarin, ihre Wohnung, ihre Familie. Warum musste ihre nun Schwester sterben? War es Mord? Was wissen die Eltern? Als Gesine nachforscht, stößt sie auf eine Mauer des Hasses.Mein Fazit:Die Autorin beschreibt sehr einfühlsam, wie Gesine sich mit den Geschehnissen fühlt. Als Leser kann man sich gut in sie hineinversetzen, wenn man liest, was Gesine passiert ist. Nicht nur, dass alte Wunden aufgerissen werden, auch noch ihre Eltern, zu denen sie ebenfalls keinen Kontakt mehr hatte, verdächtigen sie des Mordes an ihrer Schwester. Gut, dass Gesine einen guten Freund hat, der ihr zur Seite steht. Mir war die Protagonistin sehr sympathisch und die Handlung fand ich gut aufgebaut und in sich schlüssig. Zwar ahnt man zwischen den Zeilen, wer der Bösewicht ist, aber das tat der Spannung keinen Abbruch. Gefallen hat mir auch, dass die Story angenehm unblutig war. Rundum gute Krimiunterhaltung!

    Mehr
  • Angenehmer Krimi!

    Kaninchenherz
    homealwaysfeelssofaraway

    homealwaysfeelssofaraway

    11. March 2017 um 21:06

    Gesine hat ihren Job bei der Polizei vor 10 Jahren geschmissen, nachdem ihr Sohn durch ein tragisches Ereignis ums Leben kam. Mittlerweile arbeitet sie als Friedhofsgärtnerin, um ihrem Sohn nah aber auch entfernt genug zu sein. Sie lebt in einem Wohnwagen neben einem Bauernhof und hat nach langer Zeit ihr Leben wieder einigermaßen im Griff. Bis zu dem Tag, an dem sie eine Beerdigung vorbereitet und merkt, dass es die ihrer eigenen Schwester ist. Gesine hat mit ihrer Familie gebrochen, nachdem sie ihrer Schwester die Schuld an dem Tod ihres Sohnes gegeben, und nicht an einen Unfall, wie die restlichen Familienmitglieder, geglaubt hat. Gesine wird nun beschuldigt, am Tod ihrer Schwester die Finger mit im Spiel gehabt zu haben, weil sie sich angeblich Wochen vor dem Tod getroffen haben. Was steckt also hinter dem Tod der Schwester? War es wirklich Selbstmord?Ein sehr angenehm geschriebener Kriminalroman, der mich trotz Fehlen von Blut und Action dazu bewegt hat, das Buch relativ schnell durchzulesen. Es wurde das komplette Buch hinweg eine mysteriöse Spannung aufrechterhalten und das Ende habe ich auch so eigentlich nicht kommen sehen.Ich habe im Prinzip eigentlich nur einen Punkt abgezogen, weil mir das Thriller Genre generell natürlich lieber ist und ich es lieber mag, wenn die Bücher an meiner (Ekel)Grenze kratzen, und ich es deswegen nicht auf eine Stufe mit meinen absoluten Lieblingsbüchern stellen mag.Wenn ich die Sterne genremäßig vergeben müsste, würde Kaninchenherz von mir volle fünf Sterne erhalten. Die Fortsetzung „Fuchskind“ werde ich mir definitiv ganz bald holen und hoffentlich genauso schnell verschlingen! 

    Mehr
  • Super- hat mich unheimlich gefesselt, toller Krimi!

    Kaninchenherz
    Julitraum

    Julitraum

    10. March 2017 um 17:33

    Friedhofsgärtnerin Gesine hat eine schwere Vergangenheit hinter sich. 10 Jahre ist es her, als sie alles verloren hat: ihren kleinen Sohn, ihren Mann, ihre Arbeit, ihre Familie - ihr ganzes bisheriges Leben. Von einem auf den anderen Tag war nichts mehr wie es mal war. Ein grauenhafter Schicksalsschlag hatte alles zunichte gemacht.Mittlerweile hat sie wieder Halt im Leben gefunden. Sie hat als Friedhofsgärterin umgeschult und liebt ihre Arbeit, in der sie vollends aufgeht. Soziale Kontakte hat sie zwar nicht viele, aber so wie es ist, möchte sie ihr Leben nicht ändern. Doch dann ändert sich wieder alles von heute auf morgen. Denn die Beerdigung die Gesine vorbereitet, ist die ihrer Schwester Mareike. Mareike, die sie 10 Jahre nicht mehr gesehen hat und der sie die Hauptschuld an allem gibt, ist tot. Selbstmord oder Mord. Die Polizei ermittelt und schließlich wird sogar Gesine beschuldigt. Die Verdachtsmomente erhärten sich und Gesine sieht sich nicht nur wieder mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit konfrontiert sondern auch mit einer schmerzlichen Gegenwart, in der ihr Hass und Misstrauen von allen Seiten entgegenschlägt. Gesine ahnt bald, daß Mareikes Tod mit ihrer Vergangenheit zu tun hat und sie sich dieser stellen muß, damit alle Wahrheit ans Licht kommt.Dieser Krimi konnte mich mehr als fesseln. Allein der Klappentext hatte mich schon so neugierig auf die Geschichte gemacht und in dieser war ich schon nach wenigen Seiten gefangen. Dazu trug der tolle Schreibstil und die kurzen Rückblenden von Gegenwart in die Vergangenheit absolut bei. Die Protagonistin wurde sehr gut gezeichnet, so daß ich schnell von der Person der Gesine eingenommen war und ihre Emotionen nachvollziehen konnte. Der Krimi entwickelt sich stetig weiter, die Spannung stieg immer mehr an und es gab zahlreiche überraschende Wendungen, was alles dazu führte, daß ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. So muß ein Krimi sein. Absolute Empfehlung.

    Mehr
  • Spannender Krimi

    Kaninchenherz
    Fornika

    Fornika

    08. January 2017 um 09:58

    Gesine Cordes war einst ein aufgehender Stern in der Kripo, bis vor zehn Jahren der eigene Sohn unter ungeklärten Umständen aufgrund einer Pflanzenvergiftung zu Tode gekommen ist. Für Gesine war klar, ihre Schwester Mareike trägt die alleinige Schuld. Und so bricht sie mit ihrer Familie, zieht sich aus ihrem Beruf zurück, trennt sich vom Ehemann. Inzwischen hat sie sich als Friedhofsgärtnerin ein neues Leben aufgebaut, das zwar fragil ist, aber doch genug Halt gibt. Bis sich Gesine plötzlich unfreiwillig auf der Beerdigung ihrer eigenen Schwester wiederfindet. Alte Wunden werden wieder aufgerissen…  Kaninchenherz ist der erste Band mit Gesine Cordes und hat mich überzeugt, dieser Reihe treu zu bleiben. Wieners zeichnet einen sehr spannenden Kriminalfall, parallel werden der Tod von Gesines Schwester Mareike und von Gesines Sohn aufgearbeitet. Beiden gemein ist ein dicker Mantel aus Schweigen und Vertuschen, aus unterdrücktem Hass und falscher Liebe. Die Autorin bringt alle Gefühle der Protagonisten sehr authentisch an den Leser heran, und obwohl man Gesines Handlungen vielleicht selbst so nicht durchlebt hätte, kann man sie doch immer gut nachvollziehen. Ihre Besessenheit was Giftpflanzen angeht, scheint auf den ersten Blick Selbstkasteiung (starb ihr Sohn doch daran), auf den zweiten Blick erkennt man, dass sie nur für die Zukunft gerüstet sein will. Gesine besitzt ein Notizheft, in dem sie alles über Giftpflanzen niederschreibt. Kurze Einträge dieses Heftes dienen der Strukturierung der Handlung, was mir gut gefallen hat. Auch sonst ist Wieners Erzählstil sehr angenehm zu lesen; ein guter Spannungsbogen, eine runde Geschichte und einige Überraschungen machen Kaninchenherz zu einem gelungenen Krimi.

    Mehr
  • Spannender Familienkrimi

    Kaninchenherz
    KerstinTh

    KerstinTh

    18. November 2016 um 22:49

    Gesine Cordes ist Friedhofgärtnerin. In ihrem früheren Leben war sie Kriminalkommissarin. Aber nach dem tragischen Tod ihres kleinen Jungen gab sie ihr altes Leben auf und zog in einen Wohnwagen auf den Hof von Bauer Josef. So richtig kann sie das Ermitteln allerdings nicht lassen. Als sie eines Tages eine Beerdigung vorbereiten soll, stellt sie fest, dass es sich bei der Toten um ihre Schwester Mareike handelt. Die beiden haben sich seit zehn Jahren, seit dem Tod von Gesines Sohn, nicht mehr gesehen. Mareike wurde in der Nacht ihres Hochzeitstages, als sie allein unterwegs war, von einem Zug überrollt. Jan, Mareikes Mann, glaubt nicht an Selbstmord. Und Gesine? Sie wird plötzlich zur Hauptverdächtigen. Sogar ihre Eltern machen Gesine für den Tod ihrer Schwester verantwortlich. Ein harter Kampf um die Wahrheit beginnt. Was geschah wirklich in dieser Nacht? Und was hat das alles mit den Ereignissen von vor zehn Jahren zu tun?   „Kaninchenherz“ ist ein spannender Krimi in dem es um die Familiengeschichte von Gesine geht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und gut zu lesen. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass der Leser sich sehr gut in sie einfühlen kann. Die Geschichte wird immer wieder durch Rückblenden unterbrochen, in denen erzählt wird, was am Todestag von Phillip geschah. Der Leser ist durch diesen Krimi in der Lage sich selbst einen Täter zu suchen und selbst zu ermitteln. Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder Informationsseiten zu bestimmten Giftpflanzen, die Gesines angelegtes Notizbuch veranschaulichen sollen. Ich kann dieses Buch weiterempfehlen. Auch der zweite Teil „Fuchskind“ ist empfehlenswert.

    Mehr
  • Kaninchenherz

    Kaninchenherz
    jackline88

    jackline88

    09. July 2016 um 20:04

    Inhalt: Nach dem Tod von Gesines Sohn hat sie alle Brücken abgebrochen und ihre Arbeit als Kriminalkommissarin aufgegeben. Stattdessen arbeitet sie nun als Friedhofsgärtnerin. Als sie für eine Beerdigung Vorbereitungen trifft, stellt sie schockiert fest, dass es sich bei der Toten um ihre Schwester Mareike handelt. Ein Jahrzehnt lang hat sie nicht mehr mit Ihrer Schwester gesprochen, da sie ihr Schuld an dem Tod ihres Sohnes gibt. Doch ihre Schwester ist unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen und plötzlich wird Gesine des Mordes an ihrer eigenen Schwester verdächtigt. Hängt der Tod von Mareike auch mit dem Tod von ihrem Sohn zusammen?   Meinung: Das Cover und der Titel haben mich sofort neugierig gemacht. Dieses Buch passt perfekt in mein Beuteschema. Die Charaktere finde ich richtig spannend. Ein ehemalige Kommissarin, welche Aufgrund ihres persönlichen Hintergrunds nun als Friedhofsgärtnerin arbeitet. Diese Konstellation ist der Autorin gut gelungen und konnte die Beweggründe von Gesinde realistisch darstellen. Nach und nach erfährt der Leser über den schlimmen Schicksalsschlag von Gesine. Das Buch ist meiner Meinung nach spannend geschrieben und der Leser wird bis zum Ende hin immer wieder überrascht. Ich konnte das Ende nicht vorhersehen. Zu Giftpflanzen, welche im Buch erwähnt werden, gibt es eine kurze Beschreibung. Somit ist das Buch nicht nur spannend sondern auch informativ. Bei manchen Pflanzen war mir nicht klar, dass diese giftig sind.   Fazit: Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Annette Wieners hat es geschafft einen spannenden und realistischen Krimi zu schreiben, welcher sich deutlich von anderen Krimis unterscheidet. Ich freue mich schon auf den nächsten Band der Serie und kann es kaum erwarten zu wissen, wie es mit Gesine weitergeht.

    Mehr
  • Schuld vergeht nie

    Kaninchenherz
    baerin

    baerin

    07. July 2016 um 23:54

    Die Kripo-Beamtin Gesine hatte einen schweren Schicksalschlag zu verkraften: ihr kleiner Sohn kam durch einen Unfall ums Leben. Danach liegt ihr Leben in Scherben - sie ist nicht mehr in der Lage, in ihrem Beruf zu arbeiten, lässt sich scheiden und wohnt auf einer Wiese in einem Wohnwagen. In ihrem neuen Beruf als Friedhofsgärtnerin bereitet sie alles für eine Beisetzung vor und muss entsetzt erkennen, dass die Tote ihre eigene Schwester ist. Sie hatten seit dem Tod ihres Sohnes vor 10 Jahren keinerlei Kontakt mehr. Gesine kann nicht glauben, dass sie Selbstmord begangen hat, wie die Polizei annimmt und beginnt selbst nachzuforschen. Außerdem versucht sie, hinter die genauen Geschehnisse von damals zu kommen.Das Buch hat mich von Anfang an gepackt, es ist sehr lebendig und mitreißend geschrieben. Die Verzweiflung der Mutter, die ihr Kind verloren hat, ist gut nachzuvollziehen, Dazu die Auseinandersetzungen mit ihren Eltern, die sie beschuldigen - das ist alles sehr lebendig dargestellt, 

    Mehr
  • Kaninchenherz

    Kaninchenherz
    Jonas1704

    Jonas1704

    04. July 2016 um 22:18

    Kriminalkommissarin Gesine Cordes arbeitet nicht mehr bei der Polizei seit ihr Sohn vor zehn Jahren ums Leben gekommen ist und keiner den Fall richtig aufklären konnte. Ihre Ehe zerbrach unter diesen Umständen und sie distanzierte sich auch von ihrer Familie, weil jeder jeden beschluldigte die Verantwortung für den Tod des damals zweijährigen Kindes zu tragen. Letzeres starb weil es giftige Pflanzen gegessen hat. Nun arbeitet Gesine als Friedhofsgärtnerin und zumal muss sie das Grab ihrer Schwester vorbereiten, welche auch unter unerklärten Umständen gestorben ist. Gesinde will jedoch Licht in diesem Fall bringen und beginnt heimlich zu ermitteln, denn sie glaubt nicht, dass sich ihre Schwester einfach so mit zwei Töchtern vor einem Zug geworfen hat, obwohl sie beide seit zehn Jahren kein Wort miteinander gewechselt hatten. Gleichzeitig beschuldigt sie ihre Familie, und vor allen ihr Vater, an dem Mord von Mareike schuldig zu sein, aus Rache an dem Tod ihres Kindes damals. Dazwischen aber lernt sie auch ihre beide Nichten kennen, so wie den Mann ihrer Schwester, der aus Spanien stam und baut eine freundschaftliche Beziehung zu ihnen auf, da der Mann auch nicht an dem Selbstmord seiner Frau glaubt. Die Schuld wird von einem auf den anderen übertragen, es kommt zu Entführungen, Vertuschungen und Lügen. Nach und nach versucht Gesine mit ihrem klaren Kopf und Pragmatismus, den sie trotz der zwilichten Lage behalten kann, das Rätzel aufzuklären. Die Kapiteln wechseln von der Gegenwart in die Vergangenheit und dazwischen bekommt man als Leser noch jede Menge Infos über Giftpflanzen, gepackt in Gesines Notizbüchlein. Alles in allem ein interessanter Krimi. Die Spannung ist nicht immer das A und O der Geschichte, es werden auch andere Themen behandelt, wie Schuld und der Umgang mit Trauer, aber das Buch liest sich flüssig und ich fand es gelungen und lesenswert.

    Mehr
  • Wer hat SCHULD?

    Kaninchenherz
    sandra97

    sandra97

    26. June 2016 um 21:00

    Ich habe das Buch aufgrund einer Empfehlung auf dieser Seite gekauft und habe es jetzt schon eine geraume Zeit auf dem Kindle. Nachdem ich die ersten zwanzig Seiten etwas mühsam fand, hat mich die Handlung dann sehr in ihren Bann gezogen. Die Autorin verknüpft sehr schön das aktuelle Geschehen mit dem Todesfall vor zehn Jahren. Besonders aufgefallen sind mir die kleinen Beschreibungen am Rande, die aber gerade die Spannung ausmachen, um mit dem Hauptdarstellern mitzufühlen. Die ganze Familien- und Freundezusammenstellung ist sehr gut gewählt. Und am Ende kann sich trotzdem jeder Leser selbst ein Bild von Schuld oder Unschuld machen.

    Mehr
  • Gibt es nur einen Schuldigen?

    Kaninchenherz
    buchernarr

    buchernarr

    26. June 2016 um 12:12

    Als ich das Buch in Händen hilet, waren meine ersten Reaktionen folgende: düsteres Cover, mit gruseliger Schrift, kalkweiß auf dunklem Hintergrund, wo man den Vollmond und eine Gestalt erkennen kann sowie eine Hütte. Alles in allem weckte es mein Interesse und genauso tat es auch der Titel des Buches, den ich zu dem Zeitpunkt noch nicht so ganz einorden konnte (was jedoch, als dies später passierte, bei mir ein kleine Entäuschung hervorrief, ich dachte da schon an etwas Spektakuläres). Das Buch an sich jedoch entäuschte mich überhaupt nicht, im Gegensatz: ich fand, es handelte ich um einen gutgeschriebenen Krimi, wo die detailierten Mordbeschreibungen ausgelassen blieben, was aber in keinster Weise die Geschichte beeinträchigte. Gesine ist eine ehemalige Kriminalbeamtin, die vor zehn Jahren ihren Sohn verloren hat. Der kleine Junge, damals zwei, hat in ihrem Haus gifrige Pflanzen gegessen, während ihre Schwester Mareike auf ihn aufgepasst hat. Gesine war an der besagten Stunde bei der Arbeit. Was genau geschah ist anfangs noch ein Rätzel da Gesine ihre Schwester für schuldig hält, diese aber zusammen mit der übrigen Familie halten Gesine für mitschuldig, da sie diese giftige Pflanzen überhaupt im Haus hatte. Zehn Jahre später versucht Gesine ihr Leben im Griff zu kriegen und arbeitet nun als Friedhofsgärtnerin. Ihre Ehe zerbrach auch nach der Tragödie. Erschreckend stellt sie eines Tages fest, daß ihre Schwester gestorben ist und daß sie die Beerdigung für sie vorbereiten muss. Als sie vor dem Grab ihre beiden Nichten kennenlernt, ist sie vom angeblichen Selbstmord ihrer Schwester nicht überzeugt, genauso wie deren Mann und beginnt zu versuchen, die Hintergründe des Todes aufzuklären und zu beweisen, daß er sich um Mord handeln könnte. Dabei wird der Fall immer wieder mit den Begebenheiten verknüpft, die vor zehn Jahren passierten und Gesine muß sich ihrer Trauer nochmals stellen um den Fall zu klären, was ihr letzenendes aufgrund ihres Gespürs und ihrer Detailtreue gelingt. Freue mich jetzt schon auf Band zwei der sympatischen Protagonistin!

    Mehr
  • Spannung!

    Kaninchenherz
    Ninchen2

    Ninchen2

    22. June 2016 um 09:04

    Ein Buch, welches mich ab dem ersten Kapitel vollkommen in seinen Bann gezogen hat. Bislang selten habe ich einen so (für mich) grandiosen Reihenauftakt gelesen. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, Figuren zu erschaffen die sofort sympathisch rüber kommen. Sie benutzt eine wundervolle Erzählweise und lässt den Leser mit den Figuren mitleiden. Die ehemalige Kommissarin Gesine Cordes hat vor über 10 Jahren ihren Sohn verloren. Sie und Ihre Schwester gaben sich gegenseitig die Schuld am Tod des Jungen. Gesine zog sich immer mehr zurück, brach den Kontakt zur Schwester und den Eltern ab und verlor dann auch noch ihren Job. Nun arbeitet sie als Friedhofsgärtnerin und steht ganz plötzlich und unvermittelt vor dem Grab ihrer Schwester. Was ist passiert?  War es Mord?? Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen und ich habe es in gerade mal 24 Stunden inhaliert. Ich freue mich schon auf weitere Geschichten von Gesine. Leser, die einen spannenden aber nicht allzu blutigen Kriminalroman mögen, sollten sich diese Lektüre unbedingt zulegen. Ich kann das BUCH bedenkenlos weiterempfehlen und bereue den Kauf auf keinen Fall.

    Mehr
  • Gelungenes Experiment1

    Kaninchenherz
    elmidi

    elmidi

    „Kaninchenherz“ ist ein Krimi der besonderen Art, der mich, um es vorweg zu nehmen, sehr gefesselt hat. Dazu muss man aber die Hauptprotagonistin Gesine mögen – und ich hab sie ins Herz geschlossen. Gesine ist Friedhofsgärtnerin, irgendwie gehetzt, irgendwie auch psychisch gestört und man hat den nicht ganz unbegründeten  Eindruck, dass sie eigentlich kurz vor der Obdachlosigkeit steht. Hinter ihr liegt ein traumatisches Erlebnis, das sich erst im Laufe des Buches in Rückblenden in seiner ganzen herzberührenden Dramatik offenbart. Am Anfang aber steht Gesine unverhofft vor der Beerdigung ihrer Schwester Mareike, zu der sie seit 10 Jahren keinen Kontakt hatte. Ihr Tod war wahrscheinlich kein Selbstmord und Gesine gerät unter Verdacht. Zugute kommt ihr, dass sie in einem lange zurückliegenden Leben selbst eine herausragend gute Kriminalbeamtin war. Ob sie will oder nicht wird sie in die Ermittlungsarbeit verwickelt – und diese bedrohen ihr eigenes Schicksal. Ein Krimi, auf den man sich einlassen muss – hier gibt es keinen Kommissar, keine Ermittlertruppe, denen man folgt. Die Polizei ist in diesem Krimi eher der Gegenspieler, gegen den Gesine sich zur Wehr setzen muss. Und eine psychisch so belastete Frau, die auch noch Friedhofsgärtnerin ist, in den Mittelpunkt zu setzen, ist schon gewagt. Das Experiment ist aus meiner Sicht absolut gelungen!

    Mehr
    • 2
  • Todesschuld

    Kaninchenherz
    twentytwo

    twentytwo

    24. March 2016 um 14:23

    Nach dem tragischen Tod ihres Sohnes Philipp, zieht Gesine einen radikalen Schlussstrich unter ihr bisheriges Leben. Sie trennt sich von ihrem Ehemann, bricht sämtliche Kontakte zu ihrer Familie ab und verkriecht sich mit unbekannter Adresse in einen Wohnwagen.Jahre später als sie mit dem mutmaßlichen Freitod ihrer Schwester Mareike konfrontiert wird, werden alle alten Wunden wieder aufgerissen. Als die beiden 10-jährigen Töchter von Mareike, ohne zu wissen wer Gesine wirklich ist, Hilfe und Rat bei ihr suchen, muss sie sich erneut der Vergangenheit stellen. Die aktuellen Ermittlungsergebnisse, ergänzt durch Rückblicke auf das Geschehen von vor 10 Jahren, bekommen plötzlich eine ganz andere Bedeutung und vieles was früher vertuscht oder fälschlich behauptet wurde, lässt etliches in einem ganz anderen Licht erscheinen. Das Verständnis für das Verhalten von Gesine, einen radikalen Schlussstrich unter ihr Leben zu ziehen wächst zunehmend, je mehr sich zeigt wie übel man ihr damals mitgespielt hat. So hat sie es auch bis heute nicht geschafft, den Tod ihres Sohnes wirklich zu verarbeiten oder das volle Ausmaß des an ihr begangenen Verrats zu begreifen. Dies ändert sich aber relativ schnell, als die Schuldigen gezwungen werden, ihr wahres Gesicht zu zeigen und so alle beide Fälle endlich vollends aufgeklärt werden können.FazitEine spannende Geschichte bei der es um Vertrauen und Verrat, sowie um menschliches Versagen und Unvermögen geht. Mit unerwarteten Wendungen und immer neuen Verdächtigen bleibt es durchweg spannend und beweist damit, dass in einem lesenswerten Krimi nicht immer blutig zugehen muss.

    Mehr
  • weitere