Wildeule

von Annette Wieners 
4,0 Sterne bei92 Bewertungen
Wildeule
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Für mich der schwächste Teil der Reihe bis jetzt ...

mysticcats avatar

Nicht schlecht, bisher für mich jedoch der schwächste Band der Reihe

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Inhaltsangabe zu "Wildeule"

Die ehemalige Kommissarin Gesine Cordes hatte sich nach dem Tod ihres kleinen Sohns aus ihrem alten Leben zurückgezogen. Erst in der Arbeit als Friedhofsgärtnerin fand sie Trost. Doch ihre geliebte Idylle wird jäh gestört, als während einer Beerdigung entdeckt wird, dass der Sarg nicht richtig geschlossen ist. Und nicht der erwartete Leichnam im Sarg liegt, sondern ein bekannter Bestattungsunternehmer - er wurde ermordet.Gesine ermittelt undercover auf dem Friedhof und kommt skandalösen Praktiken im Bestattergewerbe auf die Spur. Bald gerät ausgerechnet ihr bester Freund, der Bestatter Hannes, unter Verdacht. Als sie zögert, ihn in ihre Ermittlungen einzuweihen, verschwindet er spurlos.Gesine muss sich entscheiden: Wird sie sich weiter vor der Welt verstecken? Oder kann sie Hannes retten, den Mord aufklären und womöglich sogar in ihr altes Leben zurückkehren?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548612591
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:11.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich der schwächste Teil der Reihe bis jetzt ...
    Im Winter rücken die Eulen zusammen ...

    Die Ex-Kommissarin Gesine Cordes kann es wieder mal nicht lassen, sie muss sich an den Ermittlungen beteiligen, bzw. in diese massiv einmischen, denn diesmal wird’s persönlich – ihr Freund, der Bestatter Hannes van Deerst gerät ins Visier der Polizei. Doch bald kommen ihr selbst Zweifel, er macht sich doch leider sehr verdächtig, ist er etwa der Täter? Als die zweite Leiche auftaucht, macht sie ernst!
    Soviel zu der Geschichte im Kurzwaschgang. Es handelt sich mal wieder um eine durchaus flüssig zu lesende Story, die meiner Meinung nach aber des Öfteren zu sehr ins Unglaubwürdige abdriftet. Hier kommen doch ein paar zu viele Zufälle zusammen und auch die enge Zusammenarbeit zwischen Kommissarin Marina Olbert und Gesine erscheint mir in dieser Form eher nicht möglich. Und dann die Sache mit den Zwillingen … kann es der Vater wirklich verantworten, dass sie nachts alleine im Bett liegen, während er Schichtdienst leistet? Wie dem auch sei, es waren ein paar nette Stunde an einem kalten und verregneten Sonntag. Nicht mehr und nicht weniger und zum Schluss werden alle glücklich. Bin mal gespannt, ob wir von Gesine und Hannes noch mehr hören werden? 

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    echs avatar
    echvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener Krimi mit ungewöhnlichen und skurrilen Protagonisten
    Gelungener Krimi mit ungewöhnlichen und skurrilen Protagonisten

    Die Autorin Annette Wieners schickt hier die ungewöhnliche Ermittlerin Gesine Cordes in ihren nun schon dritten Fall.
    Man kann dieses Buch aber problemlos lesen und verstehen, auch wenn man die ersten beiden Bände noch nicht kennt.

    Die ehemalige Kommissarin Gesine Cordes hat sich nach dem tragischen Tod ihres Sohnes zunächst völlig zurückgezogen und nun als Friedhofsgärtnerin eine neue Aufgabe gefunden.
    Als während einer Beerdigung in einem nicht richtig verschlossenem Sarg die Leiche eines stadtbekannten Bestatters gefunden wird, gerät ausgerechnet Gesines bester Freund Hannes unter Verdacht, seinen unliebsamen  Konkurrenten ermordet zu haben. Und so muss Gesine wieder selber tätig werden, um Hannes Unschuld zu beweisen.

    Die Autorin versammelt hier eine gehöriges Aufgebot an ungewöhnlichen und fast schon skurrilen Protagonisten, die dem Fall eine besondere Note verleihen. Die Geschichte selber und die Ermittlungen fallen dabei allerdings doch etwas zu routiniert und teilweise auch etwas vorhersehbar aus.
    Diese leichten Mängel werden aber durch den lockeren Erzählstil, der zwischendurch immer wieder mit einem tragischen Unterton vermischt wird und so wunderbar zur Geschichte und ihren Figuren passt, übertüncht.
    Unter dem Strich bleibt so ein gelungener Kriminalroman, der mich hervorrragend unterhalten konnte und neugierig macht auf die weiteren Fälle mit diesem gut aufeinander abgestimmten Ensemble.

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    Kitsune87s avatar
    Kitsune87vor einem Jahr
    Kurzrezension

    Meinung

    Leider bin ich mit völlig falschen Erwartungen an diesen Roman gegangen, da sich der Klappentext düsterer und aufregender liest, als sich mit der tatsächliche Inhalt offenbart hat.

    Immer wieder habe ich in meinen Rezensionen zu solchen Kriminal- (und auch Thrillerreihen) angemerkt dass ich es wichtig finde, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Und dies auch dann, wenn jeder Fall in sich abgeschlosse ist. Das Privatleben der Ermittler (oder anderer Protagonisten) spielt in den meisten Fällen eine wichtige Rolle und gerade diese Entwicklung zieht sich wie ein roter Faden durch die einzelnen Bände. Und genau dies gab mir bei Wildeule immer wieder das Gefühl, wichtige Details verpasst zu haben. Leider fiel es mir dadurch wirklich schwer, mit Gesine warm zu werden. 

    Am allerwenigstens konnte jedoch der Plott an sich begeistern. Für einen Kriminalroman passiert einfach zu wenig, Spannung wir kaum bis gar nicht aufgebaut und so plätschern Gesines Ermittlungen einfach vor sich hin. 


    Fazit

    Mich konnte der 3. Fall der Gesine Cordes nicht überzeugen. Allerdings kann mir gut vorstellen, dass alle drei Bände zusammen Gefallen finden können, wenn man ruhigere Kriminalromane mag, die nicht blutig sind und sich mehr auf die Figuren, als auf die Fälle konzentrieren. 

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    G
    Gisevor einem Jahr
    Ermittlungen in einem äußerst emotionalen Fall

    Bei einer Beerdigung gibt es grobe Unstimmigkeiten: Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes entdeckt, dass der Sarg nicht richtig verschlossen ist, und statt der erwarteten Toten liegt ein Mann im Sarg, der Bestattungsunternehmer selbst. Gesine macht sich Gedanken, was hier nicht stimmen kann, doch als ihr bester Freund Hannes als konkurrierender Bestattungsunternehmer in Mordverdacht gerät, ist sie der Polizei gegenüber nicht mehr ganz so freiherzig. Umso mehr, als sich die Verdachtsmomente häufen und sie mit Hannes Verständigungsschwierigkeiten hat. Wie aber kann sie bei der Aufklärung des Falls die Wahrheit aufdecken?

    Dies ist bereits der dritte Fall der Friedhofsgärtnerin Gesine, die früher selbst bei der Polizei tätig war. Auch diesmal kribbelt es sie wieder schnell in den Fingern, mit der Kommissarin Marina Olbert zusammenzuarbeiten, doch da Hannes in Verdacht gerät, ist dies schwierig. Klar, dass sie selbst ermitteln muss und auch selbst in Gefahr gerät. Das Buch liest sich sehr flott, die Autorin schafft es von der ersten Seite an, den Leser mit der Geschichte in ihren Bann zu ziehen. Sehr gut gelungen ist diesmal die Ermittlerin Gesine, die vieles in Frage stellen muss, weil sie persönlich betroffen scheint.

    Das Buch ist gut für sich allein zu lesen ist, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Wer aber die Vorgänger kennt, wird sich auch für die persönliche Entwicklung der Protagonistin interessieren. Ein spannendes und unterhaltsames Buch mit viel Schnee und Winterkälte.

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    L
    lucycavor einem Jahr
    Kurzmeinung: guter Krimi mit ein paar kleineren Schwächen
    guter Krimi aber .......

    Wildeule ist der dritte Fall mit der Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes.
    Eine aufwändig gestaltete Bestattung ist im Gange. Trauergäste nur ein alter Mann, der sich von seiner Zwillingsschwester verabschieden möchte und ein Pfarrer, der mit seiner lauthalsen Zeremonie beginnt. Bei der Überführung des Sarges fällt Gesine auf, dass der Deckel nicht vorschriftsgemäss befestigt ist. Diese Unstimmigkeit gefällt ihr gar nicht. Sie besteht darauf, dass dies umgehend nachgeholt wird. Bevor dies geschieht, fällt der Deckel runter. Doch im Sarg liegt nicht die alte Dame sondern ein sehr bekannter Bestatter – er wurde ermordet.
    Schnell gerät auch ihr bester Freund Hannes, ebenfalls ein Bestatter, unter Verdacht. Obwohl Gesine und er momentan Meinungsverschiedenheiten haben, setzt sie undercover alles daran, Hannes zu helfen. Auch die Polizei wiederum unter der Leitung von Marina Olbert setzt alles daran, den wahren Täter zu entlarven. Bis es soweit ist, gibt es weitere Opfer und Verdächtige. Die grosse Frage bleibt jedoch bis zum Schluss offen, wie stark Hannes wirklich in das ganze Geschehen involviert ist.

    Inzwischen sind 10 Jahre vergangen, seit Gesine vom Schicksal stark getroffen wurde, als sie ihren Sohn verlor und sie als Kommissarin aus dem Polizeidienst ausgetreten ist. Ihre Gefühle gegenüber dem Bestatter Hannes versucht sie zwar nach wie vor im Zaum zu halten. Keiner wäre wahrscheinlicher glücklicher als er, wenn aus der Freundschaft mehr werden würde. Doch Gesine ist einfach zu ängstlich, um über diesen Schatten zu springen. Als Friedhofsgärtnerin hat sie jetzt endlich die innere Ruhe gefunden, oder doch nicht?.....

    Von Marina Olbert bin ich in diesem Buch etwas enttäuscht, ihr ganzes Verhalten sowie ihre Ermittlungen finde ich einfach nicht professionell. Einerseits sucht sie das Vertrauen zu Gesine zu finden, andererseits nützt sie dieses egoistisch aus. Hat mich genervt.

    Die einzelnen Kapitel sind zwar in sich geschlossen, doch das Hin und Her ist manchmal verwirrend. Dies ist mir in den ersten beiden Bücher weniger aufgefallen. Das Cover wurde passend zur Reihe gewählt.

    Fazit: „Wildeule“ ist ein guter Krimi, der für ein paar spannende Lesestunden sorgt.

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    V
    Venicevor einem Jahr
    Gesine ermittelt auf dem Friedhof

    Bei einer prunkvollen Beerdigung auf dem Friedhof kommt Gesine gleich einiges komisch vor. Es gibt nur einen ärmlich aussehenden Angehörigen der so gar nicht zu dem prunkvollen Ambiente passen will. Auf dem Weg zum Grab bemerkt sie das etwas klappert und veranlasst das der Sarg noch einmal geöffnet wird. Statt der verstorbenen alten Frau liegt dort ein bekannter Bestatter der ermordet wurde.

    Der Inhaber des Bestattungsunternehmens Schellhorn war nicht bei allen gut angesehen. Recht schnell gerät Gesines Bekannter, Hannes in Verdacht. Dieser verstrickt sich außerdem zusehend in Ungereimtheiten bei seinen Aussagen als bei ihm die Armbanduhr der Verstorbenen auftaucht.

    Gesine beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Bei der Polizei trifft sie auf eine junge Praktikantin. Diese wird wenig später vermisst und ihre Leiche taucht ausgerechnet in Hannes Leichenwagen auf. Hannes taucht ab und verschwindet.

    Die Polizei tappt im Dunkeln. Die Kommissarin Marina Olbert die alles im Alleingang macht, erlaubt Gesine offiziell undercover im Friedhofsbereich zu ermitteln. Natürlich gelingt es ihr am Ende den Fall aufzuklären und Hannes zu entlasten.

    Der Schreibstil ist wie schon in den beiden Vorgängerbänden flüssig zu lesen, teilweise humorvoll aber auch ernst und nachdenklich. Zwischendurch hatte das Buch ein paar Längen und ich fand es insgesamt ein wenig schwächer wie die Vorgängerbände Kaninchenherz und Fuchskind.

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    J
    jackline88vor einem Jahr
    Die Friedhofsgärtnerin ermittelt

    Inhalt: Gesine Cordes ist Friedhofsgärtnerin, doch in ihrem früheren Leben war sie Kommissarin bei der Mordpolizei. Durch den Tod ihres kleinen Sohnes, hat sie ihr altes Leben hinter sich gelassen. Doch während einer Beerdigung geschieht etwas schreckliches, der Sarg ist nicht richtig geschlossen. Aber anstatt der alten Dame, liegt die Leiche eines bekannten Bestattungsunternehmer im Sarg. Die Polizei bittet Gesine um Hilfe und so ermittelt sie undercover auf dem Friedhof. Immer mehr wird klar, dass der Tod von Menschen ein rentables Geschäft ist, welches hart umkämpft ist. Auch ihr Freund Hannes ist Bestatter und steht plötzlich unter Verdacht, seinen Kollegen und Konkurrenten ermordet zu haben. Ist Hannes der Mörder oder schafft es Gesine seine Unschuld zu beweisen?

     

    Meinung: Ein wirklich spannendes Buch mit vielen Überraschungen. In jedem Buch wird mehr über Gesinde Cordes Persönlichkeit und Vergangenheit bekannt. Annette Wieners schafft es die Charaktere in dem Buch sehr realistisch und menschlich darzustellen. Obwohl die Geschichte einer Kommissarin, die Aufgrund eines schweren Schicksalsschlages nun als Friedhofsgärtnerin arbeitet, sich schon recht schräg anhört, schafft die Autorin trotzdem eine realistische Darstellung. Die Gefühle der Protagonisten sind nachvollziehbar und einleuchtend. Die Handlung ist sehr spannend mit vielen Höhepunkten und das Ende war für mich nicht vorhersehbar. Auch das Cover ist sehr schön gestaltet. Es hat eine düstere Ausstrahlung und passt super zu den beiden anderen Büchern der Reihe.

     

    Fazit: Ich bin wieder begeistert. Wieder ein gelungenes Buch um die Friedhofsgärtnerin Gesinde Cordes. Meiner Ansicht nach ein Muss für jeden Krimifan.

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    Ekcnews avatar
    Ekcnewvor einem Jahr
    Die Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes ermittelt in ihrem dritten Fall

    Nach "Kaninchenherz" und "Fuchskind" ist "Wildeule jetzt der dritte Fall in dem die Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes ermittelt. Es ist sicherlich kein Problem, dieses Buch separat für sich zu lesen, aber ich denke, dass es bestimmt vollständiger ist, wenn man die ersten beiden Fälle auch kennt. Da weiß man von Gesine Cordes dann schon ein bisschen mehr. Gesine war bevor Friedhofsgärtnerin geworden ist, selber bei der Kripo und dieses ermittlerische Gespür hat sie weiterhin. Sie muss den Sachen dann einfach auf den Grund gehen. 

    Dieser Fall beginnt mit der sehr opulenten Trauerfeier von Madeleine Jablin. Merkwürdigerweise gibt es nur einen Trauergast: der Bruder der Verstorbenen. Dann entdeckt Gesine, dass der Sargdeckel nicht richtig verschlossen ist. Als der Deckel geöffnet wird, stellt sich heraus, dass in dem Sarg nicht die verstorbene Madeleine Jablin ist, sondern der Bestatter Carsten Schellhorn, er wurde ermordet. 

    Im Rahmen der Ermittlungen wird der beste Freund von Gesine verdächtigt. Gesine versucht dem Ganzen auf die Spur zu kommen. 

    Insgesamt war das Buch kurzweilig und auch interessant zu lesen, es fehlte mir aber an Spannung, wobei diese zum Ende hin dann auch noch aufkam. Auch die Geschichte um Gesine Cordes herum, fand ich nicht sehr fesselnd, war o.k. aber leider nicht mehr.

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    AnjaIrisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Friedhofsgärtnerin
    Ein neuer Fall für Gesine Cordes

              Nachdem ich schon Kaninchenherz und Fuchskind verschlungen hatte, war ich sehr gespannt auf Wildeule. Die düstere Optik des Covers hatte mich schon vor dem Lesen fasziniert und angesprochen. Und meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Die Vorgänger - Bücher waren schon gut, aber Wildeule ist bisher der spannendste Teil der Reihe. Annette Wieners hat wirklich alles aus dem Thema Mord im Bestattungsinstitut herausgeholt. Wieder gerät Gesine Cordes vollkommen unerwartet in einen neuen Mordfall, als sie ihrer Arbeit als Friedhofsgärtnerin nachgeht. Auch diesmal ist ihr kriminalistischer Spürsinn gefragt, auch wenn die Leiterin der Mordkommission ihr anfangs misstraut. Denn ihr Freund Hannes zählt zu den Verdächtigen. Kann Gesine den Fall aufklären, und Hannes retten? Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Es macht Spaß, die lieb gewonnenen Charaktere wieder zu sehen, und zu lesen, wie es weiter geht, und was sie diesmal erleben. Ich mag den Schreibstil und die Charaktere von Annette Wieners, und hoffe , bald noch ein viertes Buch über Gesine Cordes lesen zu dürfen. Ich kann diese Reihe sehr empfehlen.        

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    abuelitas avatar
    abuelitavor einem Jahr
    Gesine undercover

    Als Friedhofsgärtnerin findet die ehemalige Kommissarin Gesine Cordes nach dem Tod ihres kleinen Sohne Trost. Doch ihre geliebte Idylle wird jäh gestört, als während einer Beerdigung entdeckt wird, dass der Sarg nicht richtig geschlossen ist. Und nicht der erwartete Leichnam im Sarg liegt, sondern ein bekannter Bestattungsunternehmer - er wurde ermordet .Ihr Freund Hannes wird verdächtigt – und verschwindet dann auch noch spurlos…

    Das ist bereits der dritte Fall für Gesine. Ich kenne die anderen Bände und damit natürlich auch die Vorgeschichte. Man kann dieses Buch auch lesen, ohne die Vorgänger-Bände zu kennen, aber: zum Verständnis der Charaktere, vor allem Gesines, ist es sicher besser, die anderen auch zu kennen. 

    Mich hat dieser Fall dieses Mal nicht überzeugt. Zur verworren war der Handlungsablauf, zu unspannend die ganze Geschichte.


    Und mit der Kommissarin, die ich bereits in den anderen Geschichten nicht mochte, und die nun Gesine fast verpflichtet, undercover zu ermitteln, komme ich überhaupt nicht mehr klar. Ich kann ihre Motivation nicht verstehen; ihre Gedanken sind mir zu „wild“ und dass sie so felsenfest von sich selbst überzeugt ist, nervt mich nur noch...


    Trotzdem: man kann das Buch gut lesen; der Schreibstil der Autorin ist angenehm und sie versteht es meisterhaft, die duster-schaurige Stimmung auf einem Friedhof glaubwürdig zu schildern. 


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