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Apfelgruen

vor 4 Monaten

Herzlich willkommen zu einer weiteren Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur"!

In unserer ersten November-Leserunde lesen wir zusammen "Die Judenbuche" von Annette von Droste-Hülshoff.

Die Novelle ist recht kurz und ohne Kapitel - ich habe daher die Einteilung so gemacht, dass ich irgendwo so ziemlich in der Mitte zwei Sätze herausgepickt habe, die die Abschnitte markieren, siehe oben.

Die Leserunde beginnt am 1. November.  Jeder der mag kann sich uns mit eigenem Exemplar anschließen.

Autor: Annette von Droste-Hülshoff
Buch: Die Judenbuche

Apfelgruen

vor 4 Monaten

Plauderecke

Wie schon einige in der Gruppe erwähnten, ist vor Kurzem ein Roman über Annette von Droste-Hülshoffs Leben erschienen, das wäre vielleicht ganz interessant, den im Anschluss zu lesen: https://www.kiwi-verlag.de/buch/fraeulein-nettes-kurzer-sommer/978-3-86971-138-6/ Falls sich dazu einige Interessierte finden, könnte man auch dazu eine Leserunde anlegen.

Schmiesen

vor 4 Monaten

Plauderecke
@Apfelgruen

Ooh das wäre wunderbar, ich bin sofort dabei! Das gibt der Lektüre ihrer Novelle dann nochmal mehr Tiefgang.

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anna_m

vor 3 Monaten

Ich lese mit/Meine Ausgabe

Ich lese auf wikisource.org

anna_m

vor 3 Monaten

Ab "In diesem Augenblick trat Johannes Niemand in die Kammer; dünn und lang wie eine Hopfenstange, aber zerlumpt und scheu wie wir ihn vor fünf Jahren gesehen" bis Ende
@Apfelgruen

Ich finde die Erläuterungen interessant, mir gingen beim Lesen ähnliche Gedanken durch den Kopf, insbesondere das Spiel mit der Erzählperspektive fand ich spannend.

anna_m

vor 3 Monaten

Ab "In diesem Augenblick trat Johannes Niemand in die Kammer; dünn und lang wie eine Hopfenstange, aber zerlumpt und scheu wie wir ihn vor fünf Jahren gesehen" bis Ende
@Elysetta

Ich habedas Buch auch nicht in der Schule durchgenommen aber wenn man das mit ein bisschen Erzähltheorie unterrichtet müsste es eigentlich ganz interessant sein... Aber ich mochte den Deutschunterricht und Lektüren halt damals schon ;-) Ich kann aber durchaus verstehen, dass man damit nicht jeden erreicht. Da ist es dann aber vermutlich egal, was gelesen wird...

anna_m

vor 3 Monaten

Ab "In diesem Augenblick trat Johannes Niemand in die Kammer; dünn und lang wie eine Hopfenstange, aber zerlumpt und scheu wie wir ihn vor fünf Jahren gesehen" bis Ende

Betsy schreibt:
Wisst ihr an was für ein anderes Buch die Judenbuche mich vom Titel und auch ein wenig vom Inhalt her erinnert? An Fontanes "Unterm Birnbaum", das Buch konnte mich zwar auch nicht so ganz überzeugen, weil das Ende ebenfalls beim Leser ein großes Hä aufkommen ließ, aber von der Milieustudie als die die Judenbuche hier angepriesen wird, kam das bei Unterm Birnbaum fast noch besser durch und auch dort gab es quasi einen Kriminalfall und einen im Fokus stehenden Baum, der hier wie die Buche eine Rolle spielt. Zwischen den Büchern liegen etwa 40 Jahre von der Entstehungsgeschichte her und ich frage mich schon ob Fontane hier nicht Anleihen von der Judenbuche genommen hat. Wobei er es für mich aber doch um einiges besser umgesetzt hat. Ein paar von euch haben das Buch damals ebenfalls in der Klassikerrunde gelesen, was meint ihr denn dazu? :)

Hm, muss ich wohl auch mal lesen. Wenn es auch so kurz ist, ließe sich das glatt einrichte.

anna_m

vor 3 Monaten

Ab "In diesem Augenblick trat Johannes Niemand in die Kammer; dünn und lang wie eine Hopfenstange, aber zerlumpt und scheu wie wir ihn vor fünf Jahren gesehen" bis Ende
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sKnaerzle schreibt:
Und woran hat der Schlossherr erkannt, dass der Selbstmörder Friedrich war und nicht Johannes? Ich fand im zweiten Teil macht die Handlung wirklich viele Sprünge, ein gütiger Schlossherr hält plötzlich seine schützende Hand über die verwahrlosten Dörfler und wenn man zu diesen Zeiten tanzen wollte, ging das nur auf einer Hochzeit. Gruselig fand ich, dass der Onkel Friedrich verboten hat, zur Beichte zu gehen, ihm war egal, ob sein Neffe ein Mörder ist, Hauptsache er plaudert nichts aus. Was ich gern wissen wollte: weiß man, wer der Mörder des Jägers war oder vermutet man bloß, dass es Friedrich war? Wer der Mörder Arons war, bleibt ja wohl offen. Meine Theorie ist ja, dass Friedrich "der Fluch der Buche" trifft, weil er den Jäger umgebracht hat, der Mord an dem Juden Aron ist von Anfang an eine falsche Fährte. Und grad fiel mir ein: Ist die Buche der Mörder. In ihrer Nähe sind drei Menschen gewaltsam umgekommen. Ich finde das verdächtig. So, ihr merkt hoffentlich, wie verwirrt ich bin.

Ich denke man könnte durch die Analyse der Rolle derNatur hier noch recht viel interpretieren, aber ich spar mur mal die Mühe, das Buch gleich noch mal zu lesen ;-)

anna_m

vor 3 Monaten

Fazit/Rezension

So, ich habe mal eine Rezension gewagt. Sie ist etwas unausgegoren und relativ schnell zusammen geschrieben, aber ich freue mich, dass ich das Buch doch noch gelesen hab und somit als Nachzügler doch noch an dieser Leserunde teilgenommen habe, zum ersten Mal, und hoffentlich bald wieder. :-)

https://www.lovelybooks.de/autor/Annette-von-Droste--H%C3%BClshoff-/Die-Judenbuche-1238028051-w/rezension/1821369076/

anna_m

vor 3 Monaten

Ab "In diesem Augenblick trat Johannes Niemand in die Kammer; dünn und lang wie eine Hopfenstange, aber zerlumpt und scheu wie wir ihn vor fünf Jahren gesehen" bis Ende

Unterm Birnbaum hat mir jetzt doch etwas besser gefallen. Danke für den Tipp. Muss noch etwas mehr von Fontane lesen, er gefällt mir

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