Annette von Droste-Hülshoff Die Judenbuche

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Inhaltsangabe zu „Die Judenbuche“ von Annette von Droste-Hülshoff

Die wohl bekannteste Novelle von Annette von Droste-Hülshoff geht auf einen realen Mordfall zurück. Friedrich Mergel wächst als Sohn eines Trinkers in Westfalen auf. Mit 22 Jahren erschlägt er den Juden Aaron, von dem er sich öffentlich gedemütigt fühlt, unter einer Buche. Mergel flieht gemeinsam mit seinem ständigen Begleiter Johannes Niemand aus dem Dorf. Als 28 Jahre später ein verkrüppelter Mann aus türkischer Gefangenschaft ins Dorf zurückkehrt, glaubt man in ihm diesen Niemand zu erkennen. Einige Monate später findet man ihn erhängt an der so genannten Judenbuche - und identifiziert ihn durch eine Narbe als Friedrich Mergel. Die Sprecherin: Brigitte Trübenbach, studierte in Halle Sprechwissenschaften und Germanistik. Seit 1980 arbeitet sie mit Schauspielern und Sängern auf den Gebieten Stimmbildung, Sprechtraining und künstlerisches Wort. Dieses Metier vertrat sie auch im Rahmen einer langjährigen Lehrtätigkeit am Staatsschauspiel Dresden, der Sächsischen Staatsoper und der Dresdner Hochschule für Musik. Seit 1993 ist Trübenbach Fernsehsprecherin beim MDR, bei ARD und ARTE. Seit 2000 sprach Trübenbach zahlreiche Hörbücher für die Deutsche Zentralbücherei für Blinde und den Hörbuchverlag phonetics group ein.
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  • Das Dunkle hinter der Realität

    Die Judenbuche
    Pongokater

    Pongokater

    15. July 2017 um 18:32

    In vieler Hinsicht ist die "Judenbuche" eine sozialrealistische Erzählung. Und dennoch spielen immer im HIntergrund Dinge mit, die mit der herkömmlichen Auffassung von Realität wenig zu tun haben, die auf dunkel oder magisch sind. Und diesen Unterton hat Brigitte Trübenbachs Stimme. Daher ist sie für das Hauptwerk der Droste besonders gut geeignet.