Anni Bürkl Ausgetanzt

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Inhaltsangabe zu „Ausgetanzt“ von Anni Bürkl

Berenike Roithers neuer Teesalon im beschaulichen Kurort Altaussee im Salzkammergut verlangt ihre volle Aufmerksamkeit. Doch bald wird sie aus der gewohnten Arbeit herausgerissen: Ihre Tanzlehrerin Caro, die am mystischen Hallstätter Gräberfeld ein keltisches Tanzritual abhalten wollte, wird tot aufgefunden - in der Mitte entzwei gesägt und in einem Friseursalon zur Schau gestellt. Auch Berenike fragt sich, wer so viel Hass gegen die engagierte Frauenhausmitarbeiterin hegte. Und plötzlich steckt sie selbst mitten in den Ermittlungen …

Immer noch sehr feministisch, aber deutlich weniger esoterisch als der erste Teil . Als Krimi eigentlich recht gut.

— rumble-bee
rumble-bee

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  • Buchverlosung zu "Puppentanz" von Anni Bürkl

    Puppentanz
    anni_b

    anni_b

    Gemeinsam mit dem Gmeiner Verlag darf ich 10 Exemplare meines neuen Salzkammergut-Krimis "Puppentanz" verlosen. Mit der Teilnahme erklärt ihr euch bereit, nach der Lektüre eine Rezension zu schreiben. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet bitte folgende Frage: Was würdest du tun, wenn du wie Berenike ein unheimliches, mit Nadeln gespicktes Püppchen finden würdest?Die Verlosung endet am 25. September, der Versand erfolgt danach durch meinen Verlag.

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  • Rezension zu "Ausgetanzt" von Anni Bürkl

    Ausgetanzt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Berenike Roithers neuer Teesalon im beschaulichen Kurort Altaussee im Salzkammergut verlangt ihre volle Aufmerksamkeit. Doch bald wird sie aus der gewohnten Arbeit herausgerissen: Ihre Tanzlehrerin Caro, die am mystischen Hallstätter Gräberfeld ein keltisches Tanzritual abhalten wollte, wird tot aufgefunden – in der Mitte entzwei gesägt und in einem Friseursalon zur Schau gestellt. Auch Berenike fragt sich, wer so viel Hass gegen die engagierte Frauenhausmitarbeiterin hegte. Und plötzlich steckt sie selbst mitten in den Ermittlungen … "Ausgetanzt" habe ich mir als Ebook herunter geladen (Stadtbücherei Stuttgart), daher hatte ich die Probleme mit der Bindung auch nicht (und habe auch kein Geld verschwendet). Bisher habe ich nur gute Bücher aus dem Gmeiner Verlag gelesen, der hauptsächlich regionale Bücher veröffentlicht. Dieses Buch hat mich ziemlich enttäuscht zurück gelassen. Die Autorin spinnt Fäden, die sie für längere Zeiten lose baumeln lässt um sie dann am Ende gewollt, und nicht immer rund, zusammen fügt. Um was geht es in dem Buch? Berenike führt im Althaussee einen Teesalon. Als ihre Freundin, Caro, sie bittet nachts eine Teezeremonie, auf dem Berg, abzuhalten willigt sie ein. Caro kommt nicht, daher machen sie sich auf die Suche nach Caro und finden sie dann auch tot (und verstümmelt) im Schaufenster eines Frisuersalons. Doch Caro wird nicht die einzigste Tote im Buch bleiben. Berenikes Freundin, Amelie, bittet sie nach Wien zu fahren um zu schauen, was ihr Mann so in Wien treibt. In Wien muss Berenike feststellen, dass Mehmet mit einer anderen Frau verlobt ist. Erst am Ende löst sich dieser Handlungsstrang auf. Da ich Anfang des Jahres in Wien war, kamen mir die Straßen bekannt vor und ich konnte sie auf google maps gut nach verfolgen. Erst in Bulgarien wird der wahre Täter per Zufall überrumpelt und gefasst. Für mich war das Buch zu überfrachtet, weniger Handlungsstränge (Mafia, häusliche Gewalt...), die dann auch konsequent zu Ende geführt worden wären, hätten dem Buch gut getan. Fazit: Die Grundidee des Buches hat mir gut gefallen, schade das sie so schlecht umgesetzt wurde. Für alle Teeliebhaber gibt es am Ende ein Teeverzeichnis, "Ausgetanzt" ist kein Buch, das ich weiterempfehlen würde.

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  • Rezension zu "Ausgetanzt" von Anni Bürkl

    Ausgetanzt
    Mandel

    Mandel

    07. June 2011 um 21:48

    Ein Käuzchen schrie. Also musste jetzt jemand sterben, so hieß es. Das Buch Berenike Roithers liebt Tee, gutes biologisches Essen und ist an okkulten Ritualen interessiert. Das Erste und Zweite führte dazu, dass sie beschloss in Salzkammergut eine Teestube zu eröffnen. Letzteres führte sie auf den Heilstätter Gräberfeld mitten in einen Wald mit ihren neuen Bekannten aus dem Tanzkurs. Dort wollten die Tänzerinnen in dieser Nacht ein keltisches Tanzritual erleben, doch die Veranstalterin Caro kommt nicht. Das ist alles andere als typisch für die Tanzlehrerin Caro, weshalb sich die Frauen auf dem Weg machen, um sie zu suchen. Letztlich finden sie Caro – ermordet in einem Friseursalon. Fazit Ausgetanzt von Anni Bürkl ist ein typischer Krimi, der Lesern aus Salzkammergut oder Reisenden nach Salzkammergut ans Herz zu legen ist. Die Geschichte ist nicht hochtrabend, leider auch vorhersehbar, aber zum Entspannen allemal geeignet. Sicherlich lässt die Geschichte einen hochschrecken wie grausam Menschen sein können. Auf der anderen Seite fiebert man mit der Protagonistin Berenike mit und hofft, dass sie neben dieser Krise ihr privates Glück vollends finden wird. Geprägt durch eine Protagonistin in die sich der Leser hineinversetzen kann, zeigt Anni Bürkls Roman, dass das Leben trotz furchtbarer Ereignisse seinen Weg geht. Letztlich hält man mit Ausgetanzt einen Salzkammergut-Krimi in den Händen, der nicht hochtrabend ist, aber als Abendunterhaltung für Abwechslung sorgt und ideal als Reisebegleitung für eine Reise nach Salzkammergut geeignet ist.

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  • Wir lieben österreichische Krimis! Ihr auch?

    Tote nur nach Voranmeldung
    VeroG

    VeroG

    20. May 2011 um 18:08

    Krimis & Thriller, geschrieben von österreichischen Autoren/innen, erobern zunehmend auch den deutschen Markt. Einige schrieben die derzeit so beliebten und erfolgreichen Regionalkrimis, aber es gibt auch grenzüberschreitende und internationale Thriller. Das Angebot ist groß. Was sagt ihr dazu? Gefallen euch die Geschichten aus Österreich? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Sind sie anders als die deutschen Kriminalgeschichten? Stört es, wenn Ausdrücke im Dialekt vorkommen oder wird das als liebenswerte Eigenheit der Region angenommen? Über regen Gedankenaustausch zu diesem Thema freue ich mich sicher nicht alleine. Liebe Grüße aus Niederösterreich Vero

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  • Rezension zu "Ausgetanzt" von Anni Bürkl

    Ausgetanzt
    rumble-bee

    rumble-bee

    18. May 2011 um 11:00

    Auch ich mache eine Vorbemerkung - wie meine Vor-Rezensentin. Die Bücher aus dem Gmeiner -Verlag sind in der Tat sehr (!) stramm gebunden bzw. geleimt. Man muss wirklich Kraft aufwenden, um die Seiten in lesbarem Abstand auseinander zu halten. Ob das nun gut oder schlecht ist...? Jedenfalls wird dieses Taschenbuch länger halten, da bin ich sicher. Doch nun zum Buch. Ich kann noch nicht einmal genau sagen, ob es gut oder schlecht war. Denn vieles ist mir einfach fremd geblieben - was ich erst einmal nicht als negative Wertung verstanden wissen möchte. Es ist zum einen sehr, sehr österreichisch. Das fängt an bei vielen Begriffen, die ich nicht kannte, und die bei mir nur lauter Fragezeichen hervorriefen. Was, bitte, ist z. B. ein Kieberer, ein Trafikant, oder eine Greißlerin?? Und auch, wie die Menschen sich unterhalten - immer diese Sätze mit "Geh, weißt schon" und so weiter, das wirkte auf mich in einem Krimi einfach befremdlich. Der ganze Umgangston in diesem Buch ist sehr "regional" Fremd blieb mir auch die ganze Grundeinstellung, auf der die Handlung beruht. Es geht im Wesentlichen um "Gewalt gegen Frauen", um Frauen, die sich gegen ihre gesellschaftlich oder familiär bedingten Rollen auflehnen. Doch das ist teilweise einfach sehr überzeichnet. Eines der Todesopfer in diesem Buch ist z.B. eine frei liebende Emanze, ein anderes wiederum ist lesbisch und leitet ein Frauenhaus. Berenike wiederum, die Protagonistin, mag sich so gar nicht entscheiden - eigentlich hat sie was mit dem ermittelnden Polizisten, wehrt sich aber das ganze Buch über gegen seine erotische Anziehungskraft. Gleichzeitig ist sie offen für die teils heftigen erotischen Reize, die von allen möglichen Menschen ausgehen - auch von Selma, der Frauenhausleiterin, oder von Horst, ihrem Bekannten in Wien. Sehr merkwürdig, das Ganze. Prinzipiell finde ich es gut, mal eine ganz andere Art von Heldin zu erfinden. Berenike (was für ein Name!) besitzt einen kleinen Tee-Salon im Ausseer Land, also im Salzkammergut, und zwar einen recht esoterisch geprägten Salon, mit angeschlossener Literatur-Ecke. Ich glaube, ich würde sie als "Hexe" im weitesten Sinne bezeichnen, zumindest aber als kräuterkundige und weise Frau, die sehr für Umwelteinflüsse und "Zeichen" und Stimmungen offen ist. Das zieht sich so durch das ganze Buch, und hat dem Ganzen einen nicht unerheblichen Reiz verliehen. Toll fand ich auch die "Tee-Bezogenheit" dieses Buches. Fast alle Kapitel werden einer bestimmten Tee-Sorte zugeordnet, die dann auch noch in der Handlung vorkommt! Das war schon ein kleines Kunststück. Ich selber bin absoluter Tee-Fanatiker, und dies war auch der entscheidende Faktor, der mich zu diesem Buch hat greifen lassen. Toll beschrieben, mit sehr viel Lust an Genuss, Duft und Sinnlichkeit. Am Ende des Buches befindet sich außerdem ein kleines Verzeichnis aller hier behandelten Tee-Sorten - köstlich, und sehr ansprechend gemacht. Ich merke, dass ich mich vor der Beschreibung der Handlung ein wenig drücke - und in der Tat ist das recht durchschnittliche Krimi-Kost. Vom Spannungsbogen her okay, aber auch nicht überragend. Berenike wird nämlich unfreiwillig in die Ermittlungen gezogen, weil sie es ist, die das erste Opfer findet - es ist ihre Tanzlehrerin. Und genau ab hier beginnt ihre völlig überspannte Reaktion auf die angebliche Unfähigkeit der Polizei. Überall sieht sie nur noch Gewalt gegen Frauen, und greift daher selbst in die Ermittlungen ein. Frauen sind gut, Männer sind böse. Ich gebe zu, ab und an hatte ich gehässige Gedanken. "Die braucht nicht nur einen Stecher, sondern auch einen Therapeuten". Nun ja. Letztlich ist es nicht einmal Berenike, sondern "Kommissar Zufall", der den Täter überführt. Eine große Überraschung ist das nicht - eher ein überzeichnet-stereotyper Täter. Nämlich....? Richtig, ein Frauenhasser! Ein wenig geärgert habe ich mich schon. Das Buch steuerte so verkrampft auf diese These zu, da hätte ein "etwas anderer Schluss" gut getan. Ein wenig entsetzt war ich, dass das Buch auch noch mit der Ausländer-Problematik überladen wird. Berenike macht einen mehrtägigen Ausflug nach Wien, um den (türkischen) Ehemann einer Freundin zu finden. Und was sie dort beobachtet und erzählt, die Gepflogenheiten von türkischen Mitbürgern betreffend... das grenzte für mich an Rassismus. Oder zumindest an heftige kulturelle ignoranz, bzw. Intoleranz. Wie kommt sie überhaupt dazu, sich darüber zu äußern, wie es in einem türkischen Teehaus zuzugehen hat?? Das käme mir nie in den Sinn! Hier hätte ich Berenike gerne geschüttelt. Ja, was bleibt von diesem Buch... es ist so ganz anders, als das, was ich erwartet hätte. Ungewöhnliche Heldin, auch sehr ungewöhnliche Sprache, mit vielen neuartigen Sprachbildern. Durchschnittliche Handlung, basierend auf teilweise sehr heftigen Stereotypen. Ein sperriger Regional-Krimi, gewürzt mit etlichen Elementen aus Esoterik und weiblicher Erotik. Ein gutes Rezept? Zumindest eines, das auffällt.

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  • Rezension zu "Ausgetanzt" von Anni Bürkl

    Ausgetanzt
    VeroG

    VeroG

    Abseits von der Qualität des Krimis eine Vorbemerkung zur Bindung des Buches: Die ist absolut schlecht. Das Buch ist so zusammengeleimt, dass man kaum normal lesen kann. Man braucht beide Hände, dass man es so weit aufbringt, dass man den inneren Rand der Zeilen auch noch entziffern kann. Wer irgendwann, so wie ich, die Geduld verliert und die Seiten einfach mal auseinander drückt, hat plötzlich jede Menge fliegende Blätter in der Hand. Das muss wirklich nicht sein! Zum Inhalt: Berenike Roithners zweiter Fall rund um das Ableben der Tanzlehrerin Caro macht es mir schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Allerdings bin ich zugegebenermaßen kein Fan von „Frauenkrimis“ im allgemeinen und leicht bis schwer hysterischen Frauenfiguren im besonderen. Die Protagonistinnen sind nämlich durchwegs mit den gängigen Stereotypen besetzt: die Kampflesbe, die das Frauenhaus leitet, das Hascherl, das sich schlagen lässt und noch danke sagt, die Emanze, die mit jedem ins Bett springt, die ewig Unentschlossene, die nie weiß, was sie wirklich will und bei der nein vielleicht heißt und vielleicht meistens ja, usw. Und das esoterische Getue geht mir im realen Leben ebenso auf die Socken wie in diesem Roman. Da entwickelt man für manch gewalttätigen Mann solcher Frauen einen Hauch von Verständnis. Abseits davon erzählt Anni Bürkl eine durchaus spannende Geschichte. Ihr Schreibstil ist flüssig, sie spielt gekonnt mit der Sprache, der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten. Ganz nebenbei führt sie die Leserinnen auch noch ein in die hohe Kunst der Teezubereitung und in die Besonderheiten vieler Sorten. Und dass Gewalt in der Familie ein durchaus aktuelles und ernst zu nehmendes Thema ist, kann jeder von uns jeden Tag aus den Tageszeitungen entnehmen. Dazu noch die Kulisse von Altausse mit den Bergen, oft regenverhangen, aber wenn es mal schön ist, dann überirdisch. Auch das Flair dieses wunderbaren Ambientes fängt sie gekonnt ein. Was meiner Meinung nach fehlt, ist wenigstens eine glaubwürdig sympathische Männerfigur. Der Polizist Jonas hätte schon ganz gute Ansätze dazu, aber genau so oft handelt er lieblos und zumindest für Berenike unverständlich. Ohne die positive Männerfigur entsteht nämlich ein wenig der Eindruck, das sei die Geschichte einer vom Leben enttäuschten, nicht mehr ganz jungen Frustbustel für ihre verbitterten Leidensgenossinnen. Falls das gewollt war, ist es jedenfalls gut rübergekommen. Und bevor jetzt noch jemand auf die Idee kommt, mit dem letzten Satz würde ich die Autorin meinen: Mitnichten, ich meine damit Berenike, die hier ihre innere Verfassung darlegt und in ihrem ganzen Umfeld keinen Mann findet, der ihr vermitteln kann, dass nicht alle Männer so negativ sind, wie Berenike sie wahrnimmt.

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  • Frage zu "Knochen zu Asche" von Kathy Reichs

    Knochen zu Asche
    Fainne

    Fainne

    Hallo allerseits,

    ich habe mir heute spontan "Knochen zu Asche" von Kathy Reichs gekauft - 2,99€ Mängelexemplar, wer kann da schon widerstehen ;-) - und erst zu Hause festgestellt, dass es Band 10 (!) aus einer bestehenden Reihe ist. Wäre es gescheiter erst mal nach und nach die übrigen 9 (seufz) Bücher zu lesen oder meint ihr, dass ich auch so gut ins Buch reinkomme?

    Liebe Grüße,
    Fainne

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  • Rezension zu "Ausgetanzt" von Anni Bürkl

    Ausgetanzt
    goat

    goat

    14. January 2011 um 20:02

    Als Berenikes Tanzlehrerin tot aufgefunden wird, in der Mitte entzwei gesägt und in der Auslage des Friseursalons zur Schau gestellt, ist die Besitzerin des neuen Teesalons wieder mitten in den Ermittlungen. Sehr schnell muss sie feststellen, dass die ermordete Tanzlehrerin nicht sonderlich beliebt war und eine ganze Reihe von Verdächtigen ein Motiv gehabt hätte ... Ertappt! Als leidenschaftliche Teetrinkerin hat mich die Tasse Tee auf dem Cover von Anni Bürkls Roman "Ausgetanzt" magisch angezogen. Da konnte auch die kitschig aussehende rosa Spieluhr mich nicht davon abhalten, das Buch zu lesen. Leider hat die Autorin so gar nicht meinen Geschmack getroffen. Dadurch, dass ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen habe, ist mir völlig entgangen, dass das Thema Esoterik einen hohen Stellenwert in den Büchern einnimmt und das allein findet schon keinen Anklang bei mir. Abgesehen davon, dass sich mir nicht erschlossen hat, warum die Betreiberin eines Teesalons einfach ungestört die Arbeit der Polizei übernehmen kann und diesen auch noch ganz dreist mitteilt, dass sie unfähig sind, den Fall zu lösen, war mir die Protagonistin schon gleich von Beginn an unsympathisch. Der Funke wollte einfach nicht überspringen und so manches Mal habe ich beim Lesen gedacht: Berenike, das mit uns läuft genauso wenig rund wie deine Beziehung zu Herrn Bezirksinspektor Jonas Lichtenegger. Der Plot der Geschichte liefert eine nette Grundlage - eine ermordete Frauenhausmitarbeiterin in der Auslage eines Friseursalons - daraus hätte man was machen können. Hier ist die Umsetzung leider nicht gut gelungen. Es mangelte an Spannung und die Ermittlungen von Berenike wirkten konstruiert und waren teilweise nicht nachvollziehbar. Mitfiebern und Miträtseln blieben auf der Strecke und auch die Auflösung des Falls hat mich nicht vom Hocker gerissen. Ich für mich habe leider feststellen müssen, dass dies für mich der "erste" und zugleich auch letzte Band aus der Reihe sein wird. Zwei Sterne vergebe ich aufgrund der Informationen zum Thema Tee. Eine nette Idee ist das kleine Teebrevier in Anhang des Romans.

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  • Frage zu Anni Bürkl

    anni_b

    anni_b

    Liebe Leserinnen und Leser, wer von Euch kennt das Ausseerland in dem meine Krimis spielen?

    • 5
  • Rezension zu "Ausgetanzt" von Anni Bürkl

    Ausgetanzt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. July 2010 um 13:41

    "Ausgetanzt" ist der zweite Salzgutkammer-Roman von Anni Bürkl. Die Autorin nimmt Anschluss an ihr Erstlingswerk "Schwarztee" und lässt die Protagonistin Berenike wieder auf eigene Faust ermitteln. Diesmal enthält dieser Roman jedoch weniger Esoterik, was ich recht angenehm beim lesen empfand. Gefreut hat mich, das Tee weiterhin die Hauptrolle spielt. So enthält dieses Buch auch hier wieder Teerituale, Zeremonien und Zitate, und auch die Kapitel sind wieder in verschiedene Teesorten unterteilt. Gewalt gegen Frauen ist in dem Roman ein großes Thema. Berenike beschließt, sich mit wenigen Frauen die allesamt bereitsvom Schicksal geprüft sind, auf die Suche nach einem Frauenmörder zu machen und gerät so in Gefahr. Der Schreibstil ist weiterhin einfach, jedoch sind auch hier Berenikes Gedankensprünge vorhanden, so dass ich auch beim zweiten Roman, immer wieder mal inne halten musste. Die Protagonistin wirkt auf mich diesmal selbstbewusster und zielstrebiger. Immer wieder gibt es Rückblicke in den Roman "Schwarztee" , so dass ich der Meinung bin, dass man nicht unbedingt den ersten Roman gelesen haben muss, um "Ausgetanzt" zu verstehen. Detailliert tauchen hier verschiedene Handlungsstränge und Schicksale auf, und werden ineinander so verwoben das alles am Ende ein Gesamtbild ergibt. Herrlich ist es zu lesen wie die Personen mit "Hinterwäldler-Gedanken" ausgestattet sind, eben jenes typische Dorfdenken voller Vorurteile. Der österreichische Dialekt ist auch hier vertreten und ab und an kommen mal englische Phrasen vor. Anni Bürkl lässt meiner Meinung nach oftmals Ironie erkennen und mir erscheint ihr zweites Werk wesentlich knackiger und bissiger. 321 Seiten sorgen für gute und spannende Unterhaltung. Das Cover ist wieder einmal passend gewählt, und macht auch hier erneut Lust auf eine Tasse Tee. Fazit: Ein toller Teekrimi der dem ersten Roman "Schwarztee" in nichts nach steht. Wer Lust auf eine Tasse Tee und einen guten Krimi hat, sowie einen gedanklichen Ausflug nach Österreich, der sollte diesen Roman unbedingt lesen.

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