Anni Bürkl Göttinnensturz

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Inhaltsangabe zu „Göttinnensturz“ von Anni Bürkl

Frühling im Ausseerland: In Berenikes Teesalon herrscht Hochbetrieb. Dann gibt es eine ermordete Dirndl-Schönheit im Wolfgangsee. Was geht im idyllischen Ausseerland vor, dass ausgerechnet die traditionellen Trachten als Mordwerkzeuge gebraucht werden? Mittendrin Berenikes Liebhaber, der Kriminalpolizist Jonas Lichtenegger, bei dem ein Burnout droht. Als weitere Todesopfer auftauchen und Jonas sich immer mehr von Berenike entfremdet, ermittelt sie auf eigene Faust …

Im Ausseerland gibt´s ein paar Morde und eine clevere Teesalon-Ermittlerin.

— Norskehex

Nette Kurzweil für zwischendurch mit viel Lokalkolorit

— Wolfhound

Berenikes 4. Fall! Ich hatte mir leider mehr davon versprochen.

— ChattysBuecherblog

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  • Buchverlosung zu "Puppentanz" von Anni Bürkl

    Puppentanz

    anni_b

    Gemeinsam mit dem Gmeiner Verlag darf ich 10 Exemplare meines neuen Salzkammergut-Krimis "Puppentanz" verlosen. Mit der Teilnahme erklärt ihr euch bereit, nach der Lektüre eine Rezension zu schreiben. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet bitte folgende Frage: Was würdest du tun, wenn du wie Berenike ein unheimliches, mit Nadeln gespicktes Püppchen finden würdest?Die Verlosung endet am 25. September, der Versand erfolgt danach durch meinen Verlag.

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  • Göttinnensturz

    Göttinnensturz

    Norskehex

    28. September 2014 um 16:34

    Im beschaulichen Ausseerland geht´s hoch her: Eine junge Frau wird ermordet aufgefunden - erdrosselt mit ihrer Dirndlschürze und mit gebrochener Nase. Für letzteres ist Berenike Roither verantwortlich, hatte sie sich doch mit Monika vor deren Tod gestritten. Kurz darauf wird Monikas Liebhaber gefunden, ebenfalls ermordet. Auch ein weiterer Toter kann nicht verhindert werden. Alle getötet mit Werkzeugen, die gebraucht werden um die traditionellen Trachten herzustellen. Und bei jedem wird eine Tarot-Karte gefunden. Berenikes Freund Jonas, ein Kriminalpolizist, hat die Ermittlungen übernommen und verstrickt sich in den Fall. Als Berenike den Verdacht hat, dass er mit ihrer Hauptverdächtigen was angefangen hat, beginnt sie zu ermitteln und kommt schließlich dem Tätet auf die Spur. Als Besitzerin des örtlichen Teesalons bekommt Berenike auch immer wieder Tipps und Hinweise von der Bevölkerung.  Die Geschichte fand ich ganz nett, aber irgendwie hat´s mich nicht vom Hocker gerissen. Teilweise war es mir zu wirr geschrieben, wenn man in den Gedanken von Berenike versinkt. Außerdem war mit das Motiv für die Morde nicht wirklich klar geworden. Auch die Beziehung zwischen Jonas und Berenike und ihre Probleme werden immer nur angerissen, und dann wird der Leser ein bisschen in der Luft hängen gelassen. Leider wurde auch aus dem Tarot-Motiv zu wenig gemacht. Es wird nur beiläufig erwähnt, dass diese Karten gefunden werden und später kurz beschrieben, was es wohl damit auf sich haben könnte. Da hätte man meiner Meinnung nach noch mehr rausholen und alles ein bisschen geheimnisvoller machen können. Ich hab gesehen, dass es bereits der vierte Fall für Berenike ist. Ich werde noch einen lesen, weil mir die Hauptperson eigentlich ganz sympathisch war und ich die Idee ihres Teesalons süß finde. Der wirkt so nett, dass man da gern mal die eine oder andere Tasse trinken möchte. Vielleicht hab ich nur den Fall erwischt, der für mich keinen Sinn gab. Auch hat für mich der Titel Göttinnensturz nichts mit dem Inhalt zu tun.  Das Cover zeigt ein Dirndl-Dekoletté mit kariertem Dirndl in den Farben des Ausseerlands (die werden mehrfach genannt in der Geschichte), einem aufgeprägten Hirschkopf und einer Halskette mit Brezl-Anhänger. Das Cover passt zur Geschichte, weil es viel um Dirndl geht.

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  • Berenike ermittelt wieder...

    Göttinnensturz

    Wolfhound

    Göttinnensturz ist der vierte Roman in der Reihe um Berenike Roither und ihren Teesalon im Salzkammergut.   Vorweg muss ich sagen, dass ich absolut keine Probleme hatte, mich in das Buch und schon vorhandene Personen hineinzufinden, auch ohne dass ich die Vorgängerbücher gelesen habe.   Nach dem Besuch eines Schützenfestes wird  Monika tot in einem Fluss aufgefunden. Der Dorfpolizist ist der Meinung, dass es sich um einen Unfall oder Selbstmord handelt, Berenikes Freund Jonas - der Kriminalinspektor - ist da ganz anderer Meinung. Im Zuge der Ermittlungen entfernen sich Berenike und ihr Jonas immer weiter voneinander. Als dann eine zweite Leiche gefunden wird, beginnt Berenike auf eigene Faust zu ermitteln. Da es sich bei dem zweiten Toten um den Freund von Monika handelt, bei beiden Leichen Tarotkarten gefunden wurden und auch beide Toten mit dem Narzissenfest in leitender Position zu tun haben, kann von nun an auch nicht mehr von Unfällen oder Selbstmord die Rede sein. Berenike ist hin und her gerissen, da sie kurz vor Monikas Tod mit ihr noch eine Auseinandersetzung hatte, die sie aber der Polizei nicht mitgeteilt hat. Jetzt hat sie angst vor der Reaktion von Jonas, sollte er es herausfinden. Ausserdem könnte sie dann als Verdächtige gelten, was sie nicht ist...   Anni Bürkl schafft es, in einen Kriminalroman eine gewisse Leichtigkeit hineinzubringen durch nicht zu lange Sätze, die es ermöglichen, diesen Roman in einem weg zu lesen, ohne gleich von den Ereignissen erschlagen zu werden. Sie integriert auf gekonnte Art und Weise den Dialekt des Salzkammerguts sowie die Geschehnisse und Gepflogenheiten der Region, sodass man ein tolles Gefühl für die Umgebung bekommt. Was ich als außergewöhnlich bemerken möchte, ist die Tatsache, dass Anni Bürkl nicht nur die "typischen" Sinne anspricht, sondern auch den Geruchssinn mit in ihre Beschreibungen einbezieht. Dennoch wirkte der Schluss etwas unfertig, es blieben noch viele Fragen offen. Ich hätte mir auch eine Vertiefung der Nazivergangenheit von Berenikes Familie gewünscht.   Alles in allem ist Göttinensturz ein gelungenes Buch, welches ich definitiv  als angenehmen Krimi für zwischendurch weiterempfehlen werde.

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  • Göttinnensturz

    Göttinnensturz

    janaka

    27. February 2014 um 21:57

    Dies ist der vierte Band der Berenike-Roither-Reihe und auch wenn ich die ersten drei Bände nicht kenne, fiel mit der Einstieg inhaltlich nicht schwer. Die Redeweise und manche Ausdrücke waren für mich am Anfang etwas ungewohnt, trotzdem wurde mein Lesefluss nicht unterbrochen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend, Humor und eine gewisse Leichtigkeit hat die Autorin auch mit ins Spiel gebracht. Es ist Frühling im Ausseerland, Berenike und ihre Freundin Ellen finden beim Spaziergang die Leiche der Dirndl-Schönheit Monika, die nach dem Narzissenfest mit dem Band ihrer Dirndl-Schürze erdrosselt worden ist. Der Dorfpolizist Franz Kain bekommt Unterstützung von Berenikes Freund dem Kommissaren Jonas Lichtenegger, leider sind die beiden sich nicht grün und sehr unterschiedlicher Meinung. Während der Ermittlungen kommt es zu weiteren Todesfällen, was die Neugierde von Berenike weckt und sie fängt selbst an zu ermitteln. In der Beziehung von Jonas und Berenike tauchen dunkle Wolken am Horizont auf. Hat ihre Liebe noch eine Zukunft? Die Autorin baut die Spannung gleich am Anfang gekonnt auf und kann sie auch bis zum Schluss halten. Ich fühlte mich gut in die Ermittlungen integriert und habe manchmal die Luft angehalten. Durch die schönen Landschaftbeschreibungen konnte ich mir die Umgebung sehr gut vorstellen, auch wenn ich Österreich nicht kenne. Die Szenen, die in Berenikes Teesalon spielten, hat die Autorin Anni Bürkl mit sehr viel Liebe und Gefühl beschrieben. Mein Kopfkino ist im Teesalon sofort losgegangen. All die kleinen Details und die Atmosphäre haben mir sehr gut gefallen, so dass ich meistens auch Lust auf einen Tee bekam und mir dann auch einen machte. Berenike habe ich sofort ins Herz geschlossen, sie ist eine Protagonistin mit viel Herz und Gefühl. Aber sie ist auch eine sehr tiefgründige Frau, die sich manchmal selbst im Wege steht. Diesen spannenden Krimi mit viel Lokalkolorit kann ich nur jeden Krimi-Leser empfehlen.

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  • Mörderisches Ausseerland

    Göttinnensturz

    gaby2707

    30. January 2014 um 21:52

    Berenike Roither hat in Bad Aussee einen kleinen Teesalon. Der Fasching ist vorbei und das Schützenfest in St. Gilgen auch, als sie mit ihrer Freundin Ellen bei einem Spaziergang am Wolfgangsee fast über eine Leiche stolpert. Dorfpolizist Franz Kain stellt sofort einen Unfall fest. Aber ihr Freund Abtei-lungsinspektor der steirischen Kriminalpolizei Jonas Lichtenegger und seine Kollegin Profilerin Mara Wander beginnen mit den Ermittlungen. Monika Leitner bleibt nicht die einzige Leiche. Ihr folgen Trachtenschneider Bernd Flatscher, Schuster Anselm Klein und Branco, ein Musiker. Als Jonas durch eine Schussverletzung nicht weiter ermitteln kann, schaltet sich Berenike ein und kommt dem Täter sehr nahe. Gleich zu Anfang baut Anni Bürkl mit dem Mörderischen Logbuch einen Spannungsbogen auf, der sich bis zum Schluss ganz weit oben hält. Immer neue Personen sind involviert und die Spannung wächst stetig. Ich lerne Berenike und Jonas recht gut kennen und auch die anderen Protagonisten bevölkern schnell meinen Kopf. Immer wieder werden auch Andeutungen gemacht zu anderen Fällen, die bereits schriftstellerisch behandelt wurden. So kommt bei mir der Wunsch auf, auch diese Bücher noch lesen zu wollen. Obwohl dies schon das 4. Buch um die ermittelnde Berenike ist, hatte ich keine Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden. Die hin und wieder eingestreuten österreichischen Begriffe wie Kieberer (Polizist), Feitel (Taschenmesser), Eiskasten (Kühlschrank), Kopfpolster (Kopfkissen), geben dem ganzen einen lokalkoloritischen Anstrich, der mir sehr gut gefällt. Die Gegend um St. Wolfgang finde ich sehr schön beschrieben und auch die Tradition, die im Ausserland noch sehr stark vertreten ist, findet Erwähnung in der Geschichte. Ich habe einen spannenden und unterhaltsamen Krimi gelesen, dessen Ende mir persönlich allerdings etwas zu abrupt kam. Trotzdem warte ich gespannt auf neue bzw. die bisherigen Abenteuer von Berenike Roither.

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  • Göttinnensturz

    Göttinnensturz

    manu1983

    19. January 2014 um 16:42

    Nachdem mir „Narrentanz“, der dritte Teil der Berenike-Roither-Reihe, richtig gut gefallen hatte, war ich auf „Göttinnensturz“ gespannt. Das Cover, welches ein Dekolleté in einem Dirndl zeigt, und der Klappentext haben mich neugierig gemacht und mich nicht enttäuscht. Nach einem Schützenfest taucht die Leiche einer Dirndl-Schönheit im Wolfgangsee auf. Während Jonas, ein Polizist und Berenikes Freund, ermittelt, passieren weitere Morde. Berenike versucht Jonas zu unterstützen, sie entfremden sich jedoch immer mehr voneinander. Kann der Fall gelöst werden? Von der ersten bis zur letzten Seite war ich von diesem Buch gefesselt. Der Schreibstil war flüssig und spannend. Lesepausen einzulegen fiel mir dabei schwer. Mein Kopfkino war eingeschaltet. Mit Liebe zum Detail beschreibt die Autorin Landschaft und Charaktere, so dass ich mich als Teil der Handlung fühlte. Auch von den Traditionen der Gegend schreibt Anni Bürkl, was mir persönlich gefallen hat. Ebenfalls positiv empfand ich es, nicht gleich am Anfang herausfinden zu können, wer diese Morde begangen hatte. Ich wurde bis zum Ende auf die Folter gespannt. Fazit: Ein toller und fesselnder Krimi. Ich empfehle ihn gerne weiter. 

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  • Leserunde zu "Göttinnensturz" von Anni Bürkl

    Göttinnensturz

    anni_b

    Gemeinsam mit dem Gmeiner Verlag biete ich eine Leserunde zu "Göttinnensturz" an. Geplant ist sie ab 28. Oktober 2013. ***** Darum geht es: Frühling im Ausseerland: In Berenikes Teesalon herrscht Hochbetrieb. Dann gibt es eine ermordete Dirndl-Schönheit im Wolfgangsee. Was geht im idyllischen Ausseerland vor, dass ausgerechnet die traditionellen Trachten als Mordwerkzeuge gebraucht werden? Mittendrin Berenikes Liebhaber, der Kriminalpolizist Jonas Lichtenegger, bei dem ein Burnout droht. Als weitere Todesopfer auftauchen und Jonas sich immer mehr von Berenike entfremdet, ermittelt sie auf eigene Faust ***** Um sich für diese Leserunde zu bewerben, beantworte folgende Frage: Was ist dein liebstes Tee-Ritual?

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  • Von Trachten, Traditionen und Außenseitern...

    Göttinnensturz

    Cappuccino-Mama

    04. January 2014 um 17:40

    Der Gmeiner Verlag zählt zweifellos zu meinen Lieblingsverlagen, nicht zuletzt wegen der Buchgestaltung. Zudem habe ich bei Krimis noch nie einen richtigen Flop erlebt und ich fand hier auch so manche Buchserie, die ich nie mehr missen möchte. Und so habe ich auch das Buch GÖTTINNENSTURZ, den bereits vierten Fall für Berenike Roither, mit Spannung erwartet und voll Neugier gelesen, wenn auch ohne Vorkenntnis aus den vorherigen Bänden. Das Cover: Trachten spielen in diesem Krimi eine ausschlaggebende Rolle. Insofern passt das Coverbild hervorragend zu diesem Salzkammergut-Krimi. Beim Betrachten des Buches blickt man geradewegs auf ein makelloses Dekolleté, umrahmt von einer Bluse und einem Oberteil eines Dirndls. Sehr gut gefällt mir hier der moderne Touch, der dem Bild durch eine Hirsch-Tätowierung und einer modischen Kette verliehen wird. Der Kettenanhänger besteht aus einer silbernen Brezel, die mit rosafarbenen Strass-Steinen besetzt ist. Statt an einer Kette befindet sich der Anhänger an einigen rosafarbenen Bändern. Wie bei den Büchern des Verlags üblich, ist das Cover sehr schön gestaltet in einem Mix aus verschiedenen gestalterischen Elementen – das Titelmotiv ist matt gestaltet, lediglich die Kette mit dem Anhänger und das Tatoo, sowie der Buchtitel wurden glänzend hervorgehoben. Die Innenseiten der beiden Buchdeckel wurden auch bei diesem Buch bedruckt, so wie es beim Gmeiner Verlag üblich ist. Das Titelfoto in der Schwarz-Weiß-Variante blickt dem Leser so beim Aufschlagen des Buches entgegen. Ein kleines Detail, das sofort ins Auge fällt. Die Handlung: Berenike Roither ist gerade mit ihrer Freundin Ellen am Wolfgangsee unterwegs, als sie dort eine im Wasser treibende Leiche entdeckt. Monika, die tote Frau, hat die Schürze ihres Dirndls verdächtig um den Hals geschlungen. Und unglücklicherweise hatte Berenike auch noch kurz zuvor eine Auseinandersetzung mit der jungen Frau, wegen deren politischer Einstellung. Während Dorfpolizist Kain an einen Unglücksfall glaubt, steht für Berenike und ihren Freund Jonas, einen Kripobeamten, fest, dass Monika ermordet wurde. Doch Moni bleibt nicht das einzige Opfer. Schon bald taucht die nächste Leiche auf – ein Trachtenschneider, der die Narzissenhoheiten ausstattete, wird auf ein Mühlrad geflochten aufgefunden, dann wird ein Schuster ermordet aufgefunden. Stets wurden die Opfer mit einer außergewöhnlichen Mordwaffe ins Jenseits befördert – ihrer eigenen Kleidung. Und dann sind da noch die Tarotkarten, die bei den Leichen aufgefunden werden. Doch gerade zu diesem Zeitpunkt entfremdet sich Jonas seiner Freundin Berenike zusehens. Wird es Berenike gelingen, die Mordserie zu stoppen oder wird der Täter erneut zuschlagen? Meine Meinung: Wie schon erwähnt, war GÖTTINNENSTURZ der erste Krimi aus der Serie rund um die Hobby-Ermittlerin Berenike, den ich las. Nach SCHWARZTEE (erschienen 2009), AUSGETANZT (2010) und NARRENTANZ (2011) erschien nun 2013 der vierte Krimi dieser Buchserie. Dennoch hatte ich keine Probleme, dem Geschehen zu folgen, wurde man als Neuling doch stückchenweise mit den Fakten der vorherigen Bänden, in die Welt von Berenike Roither eingeführt. Glücklicherweise wurden bei den Rückblicken auf die Vergangenheit aber nicht zuviele Details verraten, so dass auch noch im Nachhinein die vorherigen Bände gelesen werden können, ohne dass die Spannung genommen wurde. Mir persönlich gefallen solche knappen Rückblenden, da man so die Bücher auch unabhängig voneinander lesen kann. Durch die knappe Ausführung werden wiederum diejenigen unter den Lesern nicht gelangweilt, die die Bücher bereits kennen. Hier wurden die Informationen genau richtig dosiert verabreicht. Berenike Roither fand ich als Hauptperson sehr interessant, sowohl von ihrer etwas eigenwilligen und authentischen Lebensweise her, als auch ihr Vorleben betreffend. Vor fünf Jahren verließ sie die österreichische Hauptstadt Wien, ließ ihr geregeltes Leben hinter sich und zog aufs Land, um dort ein vollkommen neues Leben zu beginnen. Und so eröffnete Aussteigerin Berenike ihren gemütlichen Teesalon. Berenike hat nicht nur einen außergewöhnlichen Vornamen, nein, auch ihre Geschäftsidee finde ich sehr interessant und außergewöhnlich, denn ihr Teesalon ist eine Lokalität, das viel Charme ausstrahlt und seinesgleichen sucht. Überhaupt der Name! Es mag eine Bildungslücke sein, aber in der Tat ist mir dieser makedonische Name Berenike („Siegbringerin“) bislang nie zuvor begegnet. Erstaunt hat mich Berenikes Verhalten, sobald eine Leiche vor ihr auftauchte. Wo unsereins schockiert zusammenbricht, wird bei Berenike erst einmal die Neugier geweckt und ihr Ermittlerblut gerät in Wallung. An Kleinigkeiten bemerkt man, dass Berenike sich wohl keinen Zwängen unterwerfen möchte, sondern gerne ein halbwegs freies Leben führen möchte, soweit ihr dies als Inhaberin ihres Teesalons möglich ist. So entscheidet sie sich eben erst kurz vor der Essenszeit, welche Gerichte für diesen Tag auf der Speisekarte stehen sollen. Kriminalpolizist Jonas Lichtenegger, der Liebhaber Berenikes, ist von daher ein interessanter Protagonist, da er jüdische Wurzeln hat. Und das im eher konservativen Österreich, wo man in diesem Krimi auch (bedauerlicherweise) auf Personen mit einer nationalsozialistischen Gesinnung trifft. Da fragte ich mich mitunter, ob gar Jonas selbst seine Finger im Spiel hatte, zumal er sich zeitweise etwas seltsam verhielt. Und Berenike befürchtet, dass ihr Freund Jonas ihr langsam aber sicher entgleitet. Reinhard, der Gerichtsmediziner, macht auf mich einen sympathischen Eindruck, wirkt zugleich aber auch etwas geheimnisvoll. Zudem scheint er ein gewisses Interesse an Berenike zu haben. Dorfpolizist Kain hingegen vermittelte keinen besonders positiven Eindruck, bei der Aufklärung der Fälle fiel er vor allem durch seinen fehlenden Ehrgeiz auf – nur zu gerne vermittelt er seine Ansicht, dass Monika durch einen Unglücksfall oder einen Selbstmord zu Tode kam. Monika, das erste Opfer, war eine attraktive und lebenslustige Frau. Die Dorfschönheit verdrehte so manchem Mann den Kopf. Doch leider hatte Monika auch eine dunkle Seite: Die traditionsbewusste junge Frau gehörte ganz offensichtlich der rechten Szene an und machte auch keinen Hehl daraus. Kein Wunder, dass die weltoffene Berenike und Moni Welten trennten, und es sogar zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden ungleichen Frauen kam. Franziska „Franzi“, eine junge Einheimische, konnte ich nicht so recht einordnen. Sie vermittelte einen etwas düsteren Eindruck, sei es durch ihre meist schwarze Kleidung (anfangs vermutete ich gar, sie würde vielleicht der Gothic-Szene angehören), aber auch durch ihre ganze Art. Franzi wirkt recht ernst, versucht als Modeschöpferin einen Durchbruch zu erlangen. Doch die extravagante Franzi ist noch immer, wie schon seit eh und je, eine Außenseiterin und leidet auch darunter. Zudem hat die ansonsten recht ansehnliche Franzi einen Buckel, wodurch sie noch mehr ins Abseits gerät. Dennoch scheint Franzi immer wieder Berenikes Nähe zu suchen. Während mir das Salzkammergut natürlich namentlich bereits bekannt war, sagte mir Ausseerland (eine Kleinregion im Steirischen Salzkammergut) gar nichts, den Wolfgangsee hingegen wird wohl jeder kennen, sei es als Tourist, oder auch aus Verfilmungen. Aber Lesen bildet ja bekanntlich und nicht nur bei Sachbüchern kann man etwas dazulernen. Dass sich die österreichische Autorin Anni Bürkl gerne im Ausseerland aufhält, bemerkt man schon daran, dass sie diesem Landstrich durch ihre Kenntnisse Leben einhaucht und ein Buch mit Lokalkolorit geschaffen hat. So ist das Narzissenfest, das der Leser im Buch kennenlernt auch tatsächlich existent. Das Verwenden des ortsüblichen Dialekts finde ich in einem sogenannten Regionalkrimi immer wichtig, selbst wenn dieser nur sparsam eingesetzt wird, aber nur dann wirkt die Handlung so richtig schön authentisch. Gut auch, dass die österreichischen Begriffe wie Eiskasten (Kühlschrank) nicht eingedeutscht wurden – der Krimi spielt nun mal in Österreich und das soll der Leser auch durch solche Kleinigkeiten bemerken. Interessant finde ich den Aufbau des Buches. Immer wieder tauchen kurze Zwischenkapitel in Tagebuchform auf, die stets unter der Bezeichnung „Mörderisches Logbuch“ zu finden sind. Sieben Einträge liefern Hinweise zum Mörder und bieten Einblick in die Abgründe seiner Seele. Wer letztendlich der Mörder war, hat mich (leider) nicht sonderlich überrascht. Allerdings vermutete ich, dass die Autorin ausreichend falsche Spuren gelegt hätte und es einige unerwartete Wendungen im Buch geben würde. Spannend war das Buch dennoch, interessierte mich doch auch das Mordmotiv, sowie die näheren Todesumstände. Der Schluss jedoch ließ leider einige Fragen offen – schade. Aber vielleicht war dies ja die Absicht der Autorin, um die Spannung für den nächsten Band zu erhalten!? Vielleicht erfolgt dort dann noch im Nachhinein die lückenlose Aufklärung – allerdings wäre dann dieser Band nicht in sich abgeschlossen, wie es eigentlich in Krimiserien der Fall sein sollte und eigentlich von mir erwartet wird. Sehr schade fand ich, dass sich im Buch kein Lageplan der einzelnen Schauplätze befand, denn das hätte ich als ortsunkundige Leserin doch sehr willkommen geheißen und auch als notwendig betrachtet. Trotz der Bemühungen der Autorin, die Lage der Handlungsorte zu beschreiben, hatte ich etwas Schwierigkeiten mit den örtlichen Gegebenheiten – hier hätte ich doch sehr gerne hin und wieder die Karte zu Rate gezogen. Dennoch gelang es der Autorin sehr gut, die Handlungsorte selbst sehr anschaulich zu beschreiben, so dass man beim Lesen ein Bild vor Augen hatte. Gewünscht hätte ich mir im Anhang des Buches die Vorstellung eines oder mehrerer Vorgängerbücher der Serie, denn das Interesse an den anderen Berenike-Roither-Krimis wurde bei mir auf jeden Fall geweckt. Trotz einiger Kritikpunkte freue ich mich darauf, weitere Krimis mit Berenike zu lesen, denn der Schreibstil und die Protagonisten selbst gefielen mir sehr gut – allen voran natürlich charismatische „Teelady“ Berenike mit ihrem bezaubernden und charmanten Teesalon. Fazit: Ein unterhaltsamer, origineller und kurzweiliger Regionalkrimi, der leider jedoch etwas überstürzt endete und, zumindest für mich, einige wichtige Fragen offen ließ, die ich noch gerne geklärt gesehen hätte. Dennoch möchte ich diesem Krimi eine Leseempfehlung aussprechen und 4 Sterne geben.

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  • Rezension zu "Göttinnensturz" von Anni Bürkl

    Göttinnensturz

    aba

    28. December 2013 um 14:39

    Tee und Mord im Salzkammergut Anni Bürkls Heldin Berenike Roither hat einen Teesalon in einem kleinen Ort im österreichischen Salzkammergut. Sie, ursprünglich erfolgreicher Wiener Yuppie, hat praktisch den Voralplern das Teetrinken beigebracht. Leider wird in Berenikes idyllischer Umgebung viel zu oft gemordet, so dass sie immer mehr Ängste entwickelt hat, zusätzlich zu den unangenehmen Erinnerungen an ihre Vergangenheit. "Göttinnensturz" ist Anni Bürkls viertes Buch um Berenike Roither. Auf die Erscheinung dieses Buches habe ich gespannt gewartet, denn, nachdem ich die drei Vorgänger gelesen hatte, war natürlich mein Interesse daran, wie es mit Berenikes Leben weitergeht, sehr groß. Wie schon erwähnt, betreibt Berenike einen Teesalon, und Anni Bürkl spart nicht an Details über diesen Aspekt in ihren Geschichten, auch wenn diese Bücher in erster Linie Kriminalromane sind. Berenikes sechster Sinn macht sie zur "Ermittlerin wider Willen". Sie kann einfach nicht anders... und sogar die zuständige Polizei weiß ihre Fähigkeiten zu schätzen. Berenike mag ich, weil sie keine typische "Hobby-Detektivin" ist, sondern eine sehr nachdenkliche, tiefgründige Figur, vielleicht etwas zu grüblerisch und konfliktscheu. Diese Tendenz von ihr, alles in Frage zu stellen, macht sie zu einer guten Polizei-Helferin. Andererseits ist das Bestreben nach Harmonie in ihrem Fall nicht gerade fördernd in ihrer Beziehung zu Jonas (ausgerechnet Polizist), und so leidet sie für sich allein... "Göttinnensturz" ist ein Buch, das sehr überzeugend die Atmosphäre und Eigenarten des Salzkammerguts wiedergibt. Anni Bürkls Charaktere benutzen viele für die Region typische Redewendungen, was die Authentizität der Geschichte unterstreicht. Die Österreicherin Anni Bürkl ist selber passionierte Teetrinkerin und liebt das Salzkammergut. Und sie weiß, dem Leser diese ihre Leidenschaften zu vermitteln. Und ich bin auf das nächste Abenteuer um Berenike sehr gespannt!

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  • Göttinnensturz

    Göttinnensturz

    Nele75

    03. December 2013 um 22:11

    Berenikes Leben könnte eigentlich recht harmonisch verlaufen. Beruflich im Teesalon läuft alles gut. Doch in der Beziehung zum Kriminalpolizisten Jonas gibt es momentan einige Probleme. Immer weiter entfremden sich die Beiden voneinander, und Berenike weiss nicht so recht, warum. Auch hat sie seit dem im Ausseerland stattfindenten Narzissenfest ein Geheimnis, was sie immer mehr belastet. Ein erstes Todesopfer wird im Wolfgangssee gefunden, ausgerechnet von Berenike, die eigentlich einen entspannten Spaziergang mit ihrer Freundin Ellen geplant hatte. Doch es bleibt nicht bei einem Mord, das nächste Opfer lässt nicht lange auf sich warten und - Berenike wäre nicht Berenike - würde sie nicht auf eigene Faust mit den Ermittlungen beginnen. Göttinnensturz ist der vierte Roman der Autorin Anni Bürkl, der sich im idyllischen Ausseerland rund um Berenikes Teesalon dreht, um Mordopfer und die damit zusammenhängenden verzwickten Fälle. Ich kenne die ersten drei Bände (noch) nicht, hatte aber so gut wie keine Schwierigkeiten, mich in der Handlung zurechtzufinden und das Buch bei einem schönen Tee zu genießen. Dabei haben mir auch immer die Szenen am besten gefallen, welche sich in Berenikes Teesalon abspielten, die Atmosphäre dort war gut wiedergegeben und man konnte sich diesen idyllischen Ort sehr gut vorstellen. Mir hat dieser Krimi schöne Lesestunden beschert, Berenike ist eine sympathische Protagonistin, die es als "Zugezogene" in ihrer Wahlheimat nicht immer einfach hat, sich aber nicht unterkriegen lässt und ihren Weg weiter geht. Ich selbst bin schon gespannt, was im nächsten Teil im Ausseerland passiert, vor allem aber steht am Ende die Frage im Raum, wie es mit der Beziehung zu Jonas weitergeht. Vielleicht klärt sich das im 5. Teil, vielleicht muss Berenike aber auch noch öfter ermitteln. Ich jedenfalls bin mir sicher, den Teesalon noch öfter zu besuchen und freue mich schon auf weitere Teile.

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  • Alle wissen, wer der Mörder ist - nur die Protagonistin nicht...

    Göttinnensturz

    Penthesilea08

    17. November 2013 um 11:38

    Berenike betreibt am malerischen Wolfgangsee einen kleinen Teesalon. Die Idylle wird jedoch bald gestört durch eine Reihe von Mordfällen, die allesamt mit dem dortigen Trachtenwesen zu tun haben. Berenike ermittelt fortan auf eigene Faust und gerät so selbst in Gefahr. Vorweg muss gesagt werden, dass dies der 4. Band der Reihe um Berenike ist, was mir jedoch kaum aufgefallen ist. Man kann diesen Krimi also ruhig auch lesen, ohne die vorhergehenden gelesen zu haben – Vorwissen ist nicht erforderlich. Positiv aufgefallen ist mir die charmante Umsetzung des dortigen Dialekts und der Örtlichkeiten des Wolfgangsees, die sphärisch beschrieben werden. Allerdings wäre eine Karte im Umschlag nett gewesen, durch die der nicht so mit den Örtlichkeiten vertraute Leser die verschiedenen Dörfer und Sehenswürdigkeiten hätte einordnen können. Die Protagonisten werden gut beschrieben und erschienen mir alle durchweg sympathisch Nun aber zum Essentiellen eines Krimis (könnte eventuell Spoiler enthalten): Ich wusste ab S. 38 wer der/die Mörder/in war und hatte im kompletten Verlauf des Romans gehofft, dass noch einen unerwartete Wendung folgt und ich komplett überrascht werde. Dem war aber nicht so. Vielmehr taucht die betreffende Person an allen folgenden Tatorten wieder auf, verhält sich wahnsinnig auffällig, so dass schon ein Blinder mit Krückstock auf die Täterschaft kommen würde und feindet alle Personen an, die dann die späteren Opfer werden. Da möchte man meinen, dass auch die Polizei schnellstens auf die richtige Spur kommt. Deren Arbeit beschränkt sich aber darin, von einem Tatort zum anderen zu laufen und festzustellen, dass es immer der gleiche Täter ist, der dort sein Unwesen treibt. Auch Berenike ermittelt nicht wirklich, sondern läuft durch den malerischen Kurort, um dort mal durch Zufall eine Leiche zu finden oder mit den dortigen Anwohnern zu plauschen, die ihr aber dann auch nie wirklich Hinweise geben, sondern eher den Dorftratsch weiter verbreiten. Selbst über offensichtliche Tatsachen macht sie sich eigentlich nie Gedanken (Bsp: Opfer wird am Tag zuvor in der Gaststätte vom späteren Täter angefeindet, dieser wirft sogar seine Tasse an die Wand, weil er so aufgebracht ist und sie denkt kein einziges Mal daran, dass es da einen Zusammenhang geben könnte, den man der Polizei mitteilen müsste.) Werden mal Brotkrumen gestreut, die von dem schon offensichtlichen Täter ablenken könnten, werden sie leider nicht weiter verfolgt, sondern einfach im weiteren Verlauf des Romans nur noch am Rande mal erwähnt (Bsp: Dorfbewohner läuft im Dorf Amok, schießt Polizisten an, flieht – und wird fortan im Roman nur noch beiläufig erwähnt und spielt eigentlich auch keine Rolle mehr). Das Ende wirkt schließlich etwas wirr – plötzlich hat Berenike kleinere Visionen von den Taten und ihre Intuition sagt ihr, dass ihr Geliebter Jonas in Gefahr ist – und während der Leser schon den Namen des Täters laut schreit, denkt sie immer noch, dass der nun mit einem Messer bewaffnete, irr und verwahrlost aussehende Mörder sich nur gegen den womöglich wahren Täter zur Wehr setzen möchte. Fazit: Eigentlich ein charmanter Krimi vor schöner Kulisse und sympathischen Protagonisten. Leider kam bei mir nie richtig Spannung auf und ich vermisste überraschende Wendungen. Über die Protagonisten musste ich mich teilweise schon sehr ärgern, da sie selbst die offensichtlichsten Zeichen im Krimi nicht deuten konnten und die Handlung somit nur unnötig verlängert wurde. Da Spannung aber für mich das Essentielle an einem Krimi ist, kann ich somit leider nur 2 Sterne geben.

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  • Tee trinken, ihn verkaufen und Morde aufklären

    Göttinnensturz

    TochterAlice

    16. November 2013 um 19:44

    das tut die charismatische, übersinnlichen Themen nicht abgeneigte Exjournalistin Berenike im schönen Salzkammergut. Diesmal stößt die auf die erdrosselte Monika - Zufall oder Mord, das Band der Dirndlschürze hat sich um den Hals gewunden. Die Gute war zu Lebzeiten einerseits überaus lebenslustig, andererseits nationalsozialistischem Gedankengut nicht abgeneigt. Und es folgen weitere Leichen, die gewisse Rückschlüsse zulassen.... Auch Berenikes Liebster, der hübsche Kommissar Jonas, taucht auf - und mit ihm Wolken am Horizont. Wird die bucklige, aber attraktive Franziska ihn ihr ausspannen? Lebenslust und heitere Liebesreigen durchzogen von dunkleren Wolken - wenn mal ein/e Dritte/r btrogen wird - das scheint das Markenzeichen des Salzkammerguts zu sein. Nun ja, wir alle wissen, dass man am Wolfgangsee gut lustig sein kann, dass sich dort aber auch jede Menge Leichen rumtreiben, das ist neu! Anni Bürkl schreibt durchaus atmosphärisch, lässt Lokalkolorit aufblitzen - manchmal wird es jedoch ein wenig fahrig oder gar wirr. Und der Schluss hinterlässt leider alles andere als Befriedigung. Schade - gerade bei einer so besonderen Protagonistin wie Berenike, die jede Menge Alleinstellungsmerkmale aufweist und somit eigentlich flink zu Österreichs Ermittlerin Nr. 1 aufsteigen könnte, hätte ich ein bisschen mehr erwartet. Nun, vielleicht dann in Berenikes fünftem Fall!

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  • Göttinnensturz

    Göttinnensturz

    Nik75

    15. November 2013 um 17:09

    Heute stelle ich euch den Salzkammergut-Krimi „Göttinnensturz“ von Anni Bürkl vor. Es wird Frühling im Ausseerland und Berenike hat viel zu tun in ihrem Teesalon. Bei einem Spaziergang am Wolfgangsee stößt sie auf eine Frauenleiche im Dirndlkleid. Die Schürze des Dirndls wurde als Tatwaffe genutzt. Berenikes Freund Jonas soll den Mordfall aufklären. Da er aber mit den Ermittlungen nicht weiterkommt und weitere Leichen auftauchen fängt Berenike selbst zu ermitteln an. Meine Meinung: Frau Bürkl ist eine österreichische Autorin, die den Krimi mit Spannung und Lokalchlorit geschrieben hat. Die Geschichte spielt im Salzkammergut in einer der schönsten Gegenden Österreichs. Die Landschaft und Umgebung wird wirklich schön beschrieben, dass man sich die Gegend sehr gut vorstellen konnte. Auch die Protagonisten wurden gut beschrieben und man hatte Einblick in ihr Leben. Am Anfang hatte ich leichte Schwierigkeiten alle Personen auseinander zu halten. Es hat aber nicht lange gedauert und die Protagonisten wurden mir vertraut. Klasse fand ich, dass einiges im Dialekt geschrieben wurde. Da habe ich mich als Oberösterreicherin gleich noch heimischer im Buch gefühlt. Den Krimi fand ich sehr spannend, da es nicht bei einer Leiche blieb, die Ermittler der Polizei lange im Dunklen tappten und ein Wettlauf mit der Zeit begann. Wäre da nicht Berenike mit ihrem Gespür gewesen, hätte die Polizei sicher noch länger nach dem Täter gesucht. Berenike, die Hauptprotagonistin ist eine nette Frau, die des Öfteren über Leichen stolpert, einen schönen Teesalon betreibt und viel Intuition beweist, wenn es darum geht einen Mörder ausfindig zu machen. Ich mochte sie von Anfang an sehr gerne und konnte mich beim Lesen sehr gut in sie hineinversetzen. Schön fand ich, dass der Krimi eine Nebengeschichte hatte. Die Beziehung zwischen Berenike und Jonas ist ein Thema das sich durch das ganze Buch zieht. So wurde es beim Lesen nie langweilig und ich hatte spannende Lesestunden. Danke an Frau Bürkl, dass sie diesen tollen Krimi geschrieben hat. Ich hoffe, dass dieser vierte Teil der Berenike Serie nicht der letzte sein wird. Von mir gibt es 4 Sterne für den Krimi!

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  • Rezension zu "Göttinnensturz" von Anni Bürkl

    Göttinnensturz

    tigerbea

    Das Ausseerland kurz vor dem Narzissenfest. Die Inhaberin des ortsansässigen Teesalons, Berenike, entdeckt während eines Spazierganges mit ihrer Freundin Ellen eine Leiche von Monika im Wolfgangsee. Dorfpolizist Kain möchte die Sache gern als Unfall nach dem Schützenfest abtun, doch die um den Hals gewickelte Schürze des Dirndls spricht dagegen. Berenike informiert ihren Lebensgefährten Jonas. Kurze Zeit später wird der für die Gewänder der Narzissenhoheiten zuständige Trachtenschneider tot mit seinem Trachtenhemd an einem Mühlrad gebundenaufgefunden, und auch der Schuster entgeht dem Mörder nicht, er wird mit seinem Haferlschuh erschlagen....   Da dies bereits der 4. Band der Berenike-Serie ist, muß sich der Leser erstmal an die einzelnen Charaktere gewöhnen. Doch dies gelingt nach einer gewissen Zeit, auch wenn man immer das Gefühl hat, man hätte doch vorher die anderen Bände lesen sollen. Der Schreibstil ist flüssig und durch kurze Sätze geprägt. Der Spannungsbogen ist leider nicht durchgängig konstant, es gibt Höhen und Tiefen. Die Lösung des Falles ist nicht wirklich schlüssig, es bleiben doch Fragen offen. Auch der Bezug Tracht - Nazi ist für mich sehr weit hergeholt. Tradition ist halt Tradition, das hat mit einer politischen Gesinnung in meinen Augen nichts zu tun. Lobenswert ist die Einbringung des österreichischen Dialektes, den man problemlos verstehen kann.

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    • 2
  • 4. Fall für Berenike Roithers

    Göttinnensturz

    ChattysBuecherblog

    13. November 2013 um 12:42

    Zum Inhalt: Die lebenslustige Monika wird tot im Wolfgangsee gefunden. Sofort ist auch die Todesursache klar: die Dirndelschürze hat sich um den Hals geschlungen. Unfall oder Mord? Dieses versucht die charismatisch Teetrinkerin und mittlerweile auch in ihren 4. Fall geradene Ermittlerin Berenike zu ergründen. Hilfe erhält sie von ihrem Freund Jonas, der bei der Kriminalpolizei arbeitet.   Meine Meinung: Da es sich um den mittlerweile 4. Band der Emittlerin handelt, tauchen in der Geschichte immer wieder Hinweise auf die vergangenen Fälle auf. Als Nichtkenner der Vorgeschichte, ist dieses manchmal etwas nichtssagend. Leider fand ich das ständige Auf und Ab der Spannung etwas anstrengend.  Positiiv fand ich die dialektischen Einlagen, die das Ganze etwas aufgepeppt haben.  Trotz allem kann ich dem Buch nur 3 Sterne vergeben, da es mich nur mittelmäßig begeistert hat.  

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