Puppentanz

von Anni Bürkl 
3,6 Sterne bei10 Bewertungen
Puppentanz
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Positiv (4):
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Spannender Krimi aus Österreich!

Kritisch (1):
C

schwacher, langatmiger Krimi mit wenigen Höhepunkten

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Inhaltsangabe zu "Puppentanz"

Am Altausseer See ist ein Bauprojekt im Naturschutzgebiet geplant. Teelady Berenike Roither engagiert sich mit vielen Ausseern gegen dieses Vorhaben. Da stürzt einer der Gegner beim Kaiser-Geburtstag in Bad Ischl in seinem Paragleiter ab. Er ist tot. Alle sprechen zunächst von einem tragischen Unfall. Doch genügend Leute hätten ein Motiv, ihn aus dem Weg zu räumen. Als ein weiterer vermeintlicher Unfall mit einem Kajak passiert und unheimliche, mit Nadeln gespickte Puppen auftauchen, wird klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839219171
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:249 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:06.07.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    chris_mavor einem Jahr
    Kurzmeinung: schwacher, langatmiger Krimi mit wenigen Höhepunkten
    Ein eher schwacher “Tanz der Puppen”

    Salzkammergut ist doch als beschauliches Urlaubsgebiet bekannt und man kann dort durchaus die Puppen tanzen lassen. In diesem Krimi wird allerdings nicht gefeiert sondern es handelt sich hier um Voodoo - Puppen die hier ihren ganz großen Einsatz bekommen.

    Berenike eine ins Salzkammergut zugezogene, die hier mit ihrem Teeladen neu Fuß gefasst hat, ist die Hauptperson in diesem Krimi. Sie wird für die Aufklärung des Falls sorgen. Ungewöhnlich ist das für die Bewohner und auch für die Polizei nicht, denn in den letzten Fällen hat sie da auch schon kräftig mitgemischt.

    Es beginnt alles mit einem Urlaub von Berenike mit ihrem Freund den Kommissar Jonas in England. Berenike kehrt erstmal allein ins Altausseerland und ihrem Teelanden zurück. Auf der Rückfahrt erfährt sie von einem Bauprojekt das, das mitten im Naturschutzgebiet geplant ist.

    Zuhause angekommen erfährt sie, dass irgendwie niemand richtig weiß, wer hinter dem Bauprojekt steckt. Die Altausseer sind davon ganz und gar nicht begeistert und möchten am Geburtstag von Kaiser-Franz Josef Medienwirksam auf den Widerstand der Bürger aufmerksam machen. Gustav, ein guter Paragleiter soll dabei eine wichtige Rolle zukommen.

    Anstatt ein großes Aufsehen um das Bauprojekt wird ein großes Aufsehen um ein großes Unglück. Hier findet Berenike eine Puppe. Dies lässt sie nicht an ein Unglück sondern ein Mord denken, denn genau dieses Absturzszenario wurde bereits mit einer Puppe ein paar Tage vorher angekündigt.

    Als ein weiteres Unglück passiert bei dem auch wieder eine Puppe zu finden ist, kann Berenike nicht mehr wie von der Polizei vermutet an einen weiteren Unfall glauben. Sie beginnt dem auf den Grund zu gehen um der Polizei ihren Mordverdacht beweisen zu können. Als endlich ihr Freund, der Polizist zurückkommt gehen letztlich beide dem ganzen auf den Grund.

    Doch wer hat Recht ? Sind das wirklich keine Unfälle sondern Morde und wenn ja, warum ?

    Dieser Krimi macht für mich leider nur teilweise Spaß. Die Unglücksfälle sind wirklich das einzige Highlight. Die Nachforschungen von Berenike bringen nicht gerade neues und leider teilweise sehr vorhersehbar. Als dann auch noch, Jonas hinzukommt und sie immer wieder aus gefährlichen Situationen rettet, wird’s nach dem zweiten Mal schon sehr langweilig und langatmig.  Das Ende habe ich am Schluss leider herbeigesehnt.

    Für diesen Krimi vergebe ich 2 von 5 Sternen und diese sind dem Anfang und den Unfallmorden geschuldet.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Krimi aus Österreich!
    Voodoozauber im Ösi-Land

    „...Früher hat man als Schüler halt Verantwortung übernommen für das, was man falsch gemacht hat. Und man hat sicher nicht die Eltern zur Hilfe gerufen...“

    Berenike hat mit Jonas einige Tage in seiner englischen Heimat verbracht. Während Jonas noch bleibt, kehrt Berenike nach Altaussee ins Salzkammergut zurück. Dort gehört ihr ein Teesalon. Sie wird sehnsüchtig erwartet, denn die Bürger sind aufgebracht. Im Naturschutzgebiet soll ein Kulturpalast gebaut werden. Keiner aber kennt die Hintermänner für das Bauvorhaben. Beim Kaisergeburtstag in Bad Ischl wollen die Gegner mit einem Transparent ihren Unmut öffentlich machen. Doch Gustav, der das Transparent mit seinem Paraglider bringen sollte, stürzt ab. Die Polizei geht von einem Unfall auf Grund eines Herzinfarkts aus. Berenike dagegen glaubt an Mord, denn wenige Tage vorher fand man eine Puppe mit Gustavs Gesicht und einer Nadel im Herzen.

    Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich gut lesen. Obwohl ich die meisten der Vorgängerbände nicht kenne, hatte ich kein Problem, in die Geschichte zu finden. Positiv ist anzumerken, dass die Autorin in einer Art Vorwort wenige Worte zu dem Werdegang ihrer Protagonisten Berenike und Jonas, dem Polizisten, formuliert.

    Sehr schön herausgearbeitet wird das Lokalkolorit. Für die Besonderheiten der Landschaft findet die Autorin passende Metapher. Auch die Mentalität der Menschen ist gut getroffen.

    Schnell stellt sich heraus, dass Gustav sich einige Feinde gemacht hat. Als Lehrer war er unbeliebt, weil er Regel durchsetzte und den aufkommenden rechten Tendenzen in der Schülerschar entgegen wirkte.

    Die sprachliche Gestaltung des Buches ist dem Genre angemessen. Die Autorin arbeitet viel mit gut gestaltenden Dialogen. Berenike versteht es, die Leute zum Sprechen zu bringen. Bei dem Gespräch mit den Jungen in der Schule allerdings lief mit eine Gänsehaut über den Rücken. Auch bei Berenike kamen dunkle Erinnerungen an die Geschichte ihrer Familie hoch. Obiges Zitat stammt von Berenike, nachdem sie erlebt hat, wie Eltern sich auf die Seite der Kinder stellten. Die Spannung steigert sich ständig. Nicht nur rechtes Gedankengut, auch Esoterik und Voodoo-Zauber scheinen eine nicht unwesentliche Rolle zu spielen. Das Bauvorhaben polarisiert. Berenike weiß bald nicht mehr, wer wirklich dafür oder dagegen ist. Auch wächst die Sehnsucht nach Jonas, da sie eine unbestimmte Angst spürt.

    Das Cover mit dem Blick über den See auf die Berge zaubert eine Idylle, die im Buch schnell zerstört wird.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern mir Land und Leute nahegebracht.

    Kommentare: 3
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    melanie1984s avatar
    melanie1984vor 2 Jahren
    Leider nicht unbedingt mein Fall...

    Dies ist bereits der sechste Fall für Teelady Berenike Roither.


    Am Altausseer See ist ein Bauprojekt im Naturschutzgebiet geplant. Berenike und andere Gegner engagieren sich gegen dieses Vorhaben. Bei der Kaiser-Geburtstagsfeier in Bad Ischl stürzt ein Paragleiter ab. Alles sieht nach einem Unfall aus. Doch bald geschieht ein weiterer "Unfall". Was haben die mit Nadeln gespickten Puppen mit den Vorfällen zu tun?

    Leider muss ich gestehen, dass ich zu den Hauptprotagonisten bis zum Schluss hin wenig Zugang gefunden habe. Woran das liegt, kann ich leider nicht wirklich sagen. 
    Leider fehlte der Lokalkolorit. Ich kenne die Gegend sehr gut und finde sie wunderschön. Deswegen bin ich auch enttäuscht, dass sie mir im Buch so fremd blieb. Auch Dialoge im Dialekt, die einen guten Regionalkrimi ausmachen, fehlten mir. 
    Ebenfalls vermochte mich der Kriminalfall nicht wirklich zu fesseln, Spannung blieb aus.

    Gut gefallen hat mir das einleitende "Kapitel" "Was bisher geschah". Das kannte ich so noch nicht aus Reihenkrimis und ist perfekt für Quereinsteiger. Auch am Schreibstil habe ich wenig auszusetzen. Das Cover ist perfekt und wird der wunderschönen Kulisse gerecht.

    FAZIT:
    Ein solider Krimi in einer wundervollen Gegend, der meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen konnte.

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    esposa1969s avatar
    esposa1969vor 2 Jahren
    Solider Salzkammergut-Krimi


    Klappentext:

    Am Altausseer See ist ein Bauprojekt im Naturschutzgebiet geplant. Teelady Berenike Roither engagiert sich mit vielen Ausseern gegen dieses Vorhaben. Da stürzt einer der Gegner beim Kaiser-Geburtstag in Bad Ischl in seinem Paragleiter ab. Er ist tot. Alle sprechen zunächst von einem tragischen Unfall. Doch genügend Leute hätten ein Motiv, ihn aus dem Weg zu räumen. Als ein weiterer vermeintlicher Unfall mit einem Kajak passiert und unheimliche, mit Nadeln gespickte Puppen auftauchen, wird klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.


    Leseeindruck:

    Mit "Puppentanz" von Autorin Anni Bürkl liegt dem Leser ein solider Salzkammergut-Krimi vor. Protagonistin dieses Romans ist Berenike Roither, die nicht nur Teezeremonien mag, sondern auch Morde aufklären.

    Hier soll am beschaulichen Altausseer See ein Wellnesstempel entstehen, was viele Ausseern ein Dorn im Auge ist. Und prompt gibt es den ersten Toten, der erfahrene Paragleiter Gustav stürzt ab, was die Polizei als Unfall abtut. Doch Berenike will an eine Unfalltheorie nicht glauben und beginnt zu recherchieren und muss aufpassen nicht selbst ein weiteres Opfer zu werden....

    Mir hat der Kirmi sehr gut gefallen, denn für mich muss ein Krimi nicht immer vor Blut triefend sein oder sich von den Grausamkeiten her einem Thriller annähern. Für mich war es genau die perfekte Mischung aus Lokalkolorit, Toten und nachvollziehbarer Handlung. Die 43 angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilen sich auf 248 Seiten und lasen sich leicht und flüssig. Das Cover macht Lust auf Urlaub im Salzkammergut und ich habe mich bestens unterhalten gefühlt.

    @ esposa1969

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 2 Jahren
    ein richtig guter Ösi-Krimi


    Die Gmeiner-Krimis sind mir schon lange für ihre guten Geschichten bekannt. Auch dieses Buch hat mich überzeugt. Da ich eh eine große Affinität zu Österreich habe, fand ich den herrschenden Lokalkolorit ganz leiwand! Auch die Protagonistin Berenike, die einen Tee- und Literatursalon besitzt hat mir gut gefallen. Ich meine, wie toll ist es bitte, Besitzerin eines solchen Salons zu sein und dann auch noch davon leben zu können? Das klappt wohl nur in Büchern, aber immerhin hat Berenike ja auch noch ein spannendes Hobby: sie mischt sich gerne ein und geht Kriminalfällen auf den Grund wenn die Polizei ihr zu langsam ist. Als in ihrer Gegend ein Bauprojekt im Naturschutzgebiet geplant wird, ereignen sich mysteriöse Todesfälle und mit Nadeln gespickte Püppchen tauchen auf. Jetzt muss sie all ihren Mut zusammen nehmen und dem Geheimnis auf den Grund gehen.

    Auf den knapp 250 Seiten wird es an keiner Stelle langweilig. Eher im Gegenteil, es passierte ständig etwas Neues, jemand ist gestorben oder die Ermittlungen gingen voran. Zudem kommen noch relativ viele und kurze Kapitel, was mir ebenfalls sehr zusagt. Da ich neben Österreich auch England und alles Britisch sehr toll finde, habe ich mich arg gefreut, dass der Krimi nahe Bath gestartet hat. Leider war diese Episode etwas kurz.
    Am allerliebsten aber mochte ich den feschen Max, den Wirt vom Grünen Kakadu. Er ist ein sympathischer Kerl, den ich auch viel lieber an Nikes Seite sehen würde als Jonas, aber was nicht ist kann ja noch werden.

    Fazit: ein toller Ösi-Krimi mit herrlich viel Lokalkolorit, Voodoo-Zauber und jeder Menge Spannung.

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    TochterAlicevor 2 Jahren
    Aktivistenmorde

    Tee verkaufen, ihn trinken und Morde aufklären - das tut die charismatische, übersinnlichen Themen nicht abgeneigte Exjournalistin Berenike im schönen Salzkammergut. Diesmal engagiert sie sich, frisch aus ihrem Traumland England zurückgekehrt, gegen ein Bauprojekt - und schon gibt es eine Leiche, und bald gesellt sich eine zweite dazu.

    Was hat es damit auf sich, sollen hier alle Aktivisten systematisch ermordet werden? Zudem auf ganz besonders perfide Art, nämlich bei der Ausübung von Freizeitvergnügungen! Berenike legt sich ins Zeug, um das ein oder andere herauszufinden, nicht zuletzt, weil ihr Liebster Jonas, seines Zeichens Kommissar, noch in Brittannien weilt. Wenigstens ist diesmal die Liebe nicht Gefahr und die Spannung schon gar nicht, denn rasch gerät Berenike selbst ins Visier des Mörders - oder scheint es nur so?

    Nun ja, wir alle wissen, dass man im Salzkammergut gut lustig sein kann, dass sich dort aber auch jede Menge Leichen rumtreiben, das ist neu, zumindest, wenn man die Serie um die teeaffine Berenike nicht kennt! Anni Bürkl schreibt durchaus atmosphärisch, lässt Lokalkolorit aufblitzen - manchmal wird es jedoch ein wenig fahrig oder gar wirr. Im Gegensatz zu früheren Fällen fand ich aber diesmal den Schluss ausgesprochen rund und befriedigend und es waren auch nur einige wenige Informationen, die ins Leere verliefen. Umso besser, denn eigentlich mag ich diese Reihe um die charismatische Berenike, die jede Menge Alleinstellungsmerkmale aufweist und somit eigentlich flink zu Österreichs Ermittlerin Nr. 1 aufsteigen könnte. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es sich weiter entwickelt und was Berenike - und Jonas - sonst noch so auf dem Schirm haben.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Teelady und Hobbydetektivin Berenike Roither überzeugt in diesem Krimi nicht ganz. Ich muss mir die Vorgeschichte(n) besorgen.
    Wer steckt hinter dem Bauprojekt, das Altaussee verschandeln wird?

    In diesem 6. Fall für Teelady und Hobbydetektivin Berenike Roither überzeugt mich die Hauptfigur nicht wirklich.

    Worum geht’s?

    Im idyllischen Altaussee soll mitten im Naturschutzgebiet eine riesige Wellnessoase entstehen. Es formiert sich Widerstand gegen diesen Bau. Der just an Kaiser Franz Josephs Geburtstag (18. August) medienwirksam seinen großen Auftritt haben soll. Mitten drin Berenike und der erfahrene Paragleiter Gustav. 

    Doch Gustav stürzt bei seinem Anflug auf Altausse tödlich ab. Für die Polizei ist es nur ein bedauerlicher Unfall. Berenike zweifelt.

    Aber der nächste Unglücksfall lässt nicht lange auf sich warten.
    Berenike beginnt zu recherchieren und erhält, wie die Unfallopfer vor ihr, ein „Voodoopüppchen“. 

    Wer will da Angst und Schrecken verbreiten?

    Berenike, deren Freund Jonas in England weilt, ist verunsichert, zumal sich nicht feststellen lässt, wer hinter dem geplanten Bauvorhaben steckt.

    Das Ende ist ein wenig überraschend. Ich muss diese Reihe doch mit dem ersten Band beginnen, um die vielen Andeutungen zu verstehen können. 
    Außerdem hätten ein paar Seiten mehr, nicht geschadet.

    Kommentare: 2
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    Gelindes avatar
    Gelindevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Krimi für zwischendurch. Mir hat die Spannung etwas gefehlt und mit den Protagonisten, allen voran Berenike konnte ich nicht warm werde...
    Puppentanz

    Puppentanz, von Anni Bürkl
    Ein Krimi aus dem Salzkammergut

    Cover:
    Ein See in den Bergen gelegen (Handlungsort), das auffällig orange Boot hatte für mich aber keinen Bezug zur Geschichte.

    Inhalt:
    Am Altausseer See, soll ein gigantisches Bauunternehmen, mitten im Naturschutzgebiet, hochgezogen werden. Die Hintermänner sind nicht in Erfahrung zu bringen.
    Widerstand formiert sich, allen voran Teelady Berenike.
    Als der erfahrene Paragleiter Gustav, abstürzt und tot ist, spricht die Polizei zunächst von einem Unfall. Doch für Berenike steckt mehr dahinter, was ist mit der Puppe die Tage zuvor mit einer Nadel im Herzen gefunden wurde?
    Als ein weiterer vermeintlicher Unfall passiert und unheimliche, mit Nadeln gespickte Puppen auftauchen, wird klar, dass hier etwas nicht mit rechen Dingen zugehen kann.

    Meine Meinung:
    Irgendwie bin ich nicht so recht warm geworden mit der Handlung und den Protagonisten. Mir fehlte die Spannung und die Protagonisten, allen voran Berenike, war mir zu unrealistisch. Dauernd war sie patschnass und schmutzig, teilweise auch verletzt, und so ist sie durch die Gegend gelaufen, hat „recherchiert“ ist zu Leuten in ihre Häuser, in ihren Salon etc. (und das nicht nur einmal). Ich denke jeder würde erst mal schauen ob er sich nicht trockene Sachen anziehen kann. Dann „fühlt“ sie laufend was, kann es aber nicht greifen, im Kopf „entwickelt“ sich was, sie kann es aber auch nicht greifen, das wird mir irgendwann zu viel. Die ganze Handlung ist sehr stark auf Berenike ausgerichtet, zum Schluss z.B. ist sie die total Starke und Taffe, die sich trotz Verletzung nicht helfen lässt und mit verstauchtem Knöchel noch durch die Wälder läuft, das ist für mich einfach nur stur und unvernünftig.
    Außerdem gibt es mir zu viele „Rückblicke“ in die vorherigen Bücher (Fälle) und da aber immer nur Andeutungen, entweder möchte ich dann gerne genauer wissen um was es geht oder diese Andeutungen sollten meiner Meinung nach wegbleiben, so wirkte es auf mich teilweise nervig.
    Bis einiges über der Mitte wird so weit ausgeholt und abgeschweift, dass ich den Toten fast vergessen hätte.

    Autorin:

    Anni Bürkl, geb. 1970, lebt und arbeitet als freie Journalistin, Autorin und Ghostwriter in Wien. Im Ausseerland wo sie sich im Sommer gerne aufhält, schreibt sie am liebsten.

    Mein Fazit.
    Ein Krimi für zwischendurch.
    Mir hat die Spannung etwas gefehlt und mit den Protagonisten, allen voran Berenike konnte ich nicht warm werden.
    Das Ende war mir dann zu sehr „ und alles für die Liebe“!
    Von mir 3 Sterne.

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    rumble-bees avatar
    rumble-beevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Als Teil einer Serie ein Muss. Als Krimi eher Dirchschnitt.
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    abas avatar
    abavor 2 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    anni_bs avatar
    Gemeinsam mit dem Gmeiner Verlag darf ich 10 Exemplare meines neuen Salzkammergut-Krimis "Puppentanz" verlosen. Mit der Teilnahme erklärt ihr euch bereit, nach der Lektüre eine Rezension zu schreiben.

    Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet bitte folgende Frage:
    Was würdest du tun, wenn du wie Berenike ein unheimliches, mit Nadeln gespicktes Püppchen finden würdest?

    Die Verlosung endet am 25. September, der Versand erfolgt danach durch meinen Verlag.
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