Annie Hauxwell Bittere Schuld

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Inhaltsangabe zu „Bittere Schuld“ von Annie Hauxwell

London im Klammergriff einer Hitze welle. Das Leben auf der Straße ist beinah vollständig zum Erliegen gekommen. Die Junkies der Stadt haben derweil noch ein ganz anderes Problem: Irgendjemand scheint den Drogenmarkt trockenlegen zu wollen … Da klopft auch noch Sonja Kvist, ein Geist aus Catherine Berlins Junkie-Vergangenheit, an deren Haustür. Sonjas zehnjährige Tochter ist verschwunden. Eine nie beglichene Schuld zwingt Catherine dazu, die Suche nach der Zehnjährigen aufzunehmen …

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    kubine

    kubine

    01. August 2014 um 15:06
  • Lesenswerter 2. Band!

    Bittere Schuld
    Kaisu

    Kaisu

    08. July 2014 um 19:36

    Eine Hitzewelle hat London erreicht. Während jeder auf niedrigster Sparflamme läuft, macht Catherine Berlin genau das Gegenteil. Ein Ladenbesitzer hat sie beauftragt, die Treue seiner Frau zu überprüfen. Sie macht sich eifrig an die Observierung, schließlich klingt alles nach einem einfachen Job, doch es kommt alles anders. Plötzlich meldet sich eine alte Bekannte bei ihr und bittet um die Einlösung einer alten Schuld. Ihre Tochter ist verschwunden und die Mutter macht sich große Sorgen. Während Catherine sich hier ebenfalls auf Spurensuche begibt, kommt sie mit Dingen in Berührung, die sie lieber nie angefasst hätte und das gilt für beide Aufträge. Die Verstrickungen sind anfangs etwas verwirrend. Doch schnell lösen sich die Knoten und man ist mittendrin in dem Gewirr aus Verrat, Misstrauen, Drogen, Machtmissbrauch und Mord. Catherine ist nicht mehr die Jüngste und ihre Drogenvergangenheit macht es nicht besser. Noch heute nimmt sie regelmäßig Heroin, selbst in abgewandelter Form. Dadurch wirkt sie oft wie ein menschliches Wrack und legt ein Verhalten an den Tag, was wenig professionell wirkt. Als man sie jedoch näher kennenlernt, empfindet man einen Hauch Mitleid mit ihr und entwickelt eine Sympathie für ihr großes Herz. Für ihre alte Freundin Sonja dagegen kann man kein Mitgefühl entwickeln. Sie wirkt wie das komplette Gegenteil von Catherine. Zwar sind sie beide Heroinjunkies, dennoch erscheint sie kälter und verlogener. Man kann sich nie sicher sein, ob sie die Wahrheit spricht, oder eine ihrer Lügengeschichten auftischt. Vor allem wenn es um ihre vermisste Tochter und ihren Vater geht. Entsprechend stellt man als Leser alles in Frage, was sie von sich gibt. Was das Gedankenchaos nur noch mehr unterstützt. Als sich dann auch noch zwei Polizisten dazu gesellen und ebenfalls kurze Passagen bekommen, in denen sie zu Wort kommen dürfen, ist die Ansammlung fast komplett. Man ahnt nun langsam in was die Fahnderin hineingeraten ist und Drogen sind noch das geringste Übel, mit dem sie zu kämpfen hat. Trotz dieser zahlreichen Ansätze gibt es aber stets einen roten Faden, an den man sich klammern kann und der einen durch das Buch führt. Es gibt eine dauerhafte Spannung, die den Lesefluss bestens unterstützt. Denn auch wenn viele Personen zu Wort kommen, erfährt man nie so viel, dass einem die Lösung verraten werden würde. Hier und da erfährt man natürlich ein paar Details mehr, die einem einen winzigen Vorsprung geben. Allerdings ist es nie zu viel. Wer wie und mit wem unter einer Decke steckt. Wer wann wen ermordet hat und warum alle die seltsame Catherine Berlin respektieren, wird dann alles Stück für Stück aufgeklärt.  Somit hält das Ende Überraschungen und Enttäuschungen bereit, wie es sich für einen Thriller gehört. Ist man einmal richtig drin in der Geschichte weiß man nicht mehr wen man trauen darf. Denn es ist nicht nur Sonja, die sich in Lügenmärchen verhaspelt. Die Polizisten stehen dem in nichts nach. Ebenso wird aus dem einfachen Beziehungsauftrag ein kleines Drama, was man so niemals für möglich gehalten hätte. Ein wenig hat sich Annie Hauxwell hier auch zu weit aus dem Fenster gelehnt für meinen Geschmack. Ein wesentlich kleineres i-Tüpfelchen hätte vollkommen ausgereicht. Auch wenn das jetzt alles chaotisch wirkt, passt dies alles perfekt zu der Zivilfahnderin. Sie ist keine Anzugträgerin mit blütenreiner Weste. Auf sie wartet kein strahlender Ehemann und der kleine Sprössling. Sie ist Alleinstehend und kämpft mit ihren eigenen Drachen. Das wird dem Leser immer wieder vor Augen gehalten und dennoch erobert sie das Leserherz und man möchte weitere Abenteuer mit ihr bewältigen.  Außerdem schafft es die Autorin wunderbar mit ihren Beschreibungen einen in das staubig warme London zu versetzen. Auch wenn sie uns dies nicht immer von ihrer besten Seite präsentieren kann. Alles in allem kann ich diesen zweiten Band "Bittere Schuld" um die Frau mit dem schönen Nachnamen Berlin nur wärmsten empfehlen. Zwar muss man hier und da ein paar Abstriche machen, was dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch tat. Ich fühlte mich die ganze Zeit ausgezeichnet unterhalten, fieberte mit der eigenwilligen Catherine mit, hoffte, bangte zog manchmal die Stirn kraus und hatte trotzdem nie das Gefühl, das Buch abbrechen zu müssen. 8 von 10 Punkten

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  • Mit Berlin ganz nach untern

    Bittere Schuld
    Havers

    Havers

    26. June 2014 um 14:15

    „Bittere Schuld“, der neue Thriller aus der Feder der australischen Autorin Annie Hauxwell, ist nach „In ihrem Blut“ der zweite Band der Reihe, in dem die Privatdetektivin Catherine Berlin im Zentrum der Handlung steht. Berlin ist sechsundfünfzig Jahre alt und hat ihre besten Jahre längst hinter sich, was mit Sicherheit auch ihrer Heroin-Abhängigkeit geschuldet ist, die sie eher halbherzig versucht in den Griff zu bekommen. Zudem kämpft sie noch immer mit den schmerzhaften Nachwirkungen einer Verletzung, die sie sich vor einiger Zeit bei der Ausübung ihres Jobs zugezogen hat und die ihre Bewegungsfreiheit massiv einschränkt. Um sich über Wasser zu halten, nimmt sie kleinere Beschattungsaufträge an, die ihr zumindest die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln garantieren. London leidet unter einem heißen Sommer, und als ob das nicht schon genug wäre, ist es für Berlin auch immer schwieriger, an ihre tägliche Drogenration zu kommen. Zum einen fehlt ihr das nötige Kleingeld, und zum anderen haben ihre Dealer Lieferprobleme. Dann taucht auch noch Sonja, eine Gefährtin aus Junkie-Zeiten auf und fordert ihre Hilfe ein. Ihr Mann wurde ermordet und Princess, ihre zehnjährige Tochter, ist spurlos verschwunden. Berlin schuldet ihr noch einen Gefallen und macht sich in der Londoner Unterwelt auf die Suche nach dem Mädchen. Ein gefährliches Unterfangen, selbst wenn man ein Teil davon ist, denn Berlin bewegt sich nicht in den Kreisen der Reichen und Schönen. Ihr Milieu sind die Obdachlosen, die Junkies und die Kriminellen. Die Autorin nimmt ihre Leser auf eine Reise in die Dunkelheit der englischen Metropole mit, in der jeder Tag ein verzweifelter Kampf ums Überleben ist. Und auch ihre Protagonistin stellt bald fest, dass die Suche nach dem verschwundenen Kind sie an ihre Grenzen bringt und nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Man benötigt etwas Zeit, um sich in die Handlung einzulesen, aber dann steigt die Spannung analog der Temperaturen in der City kontinuierlich an, bis man an den Punkt gelangt, an dem es schier unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen. Hauxwells Milieuschilderungen gehen unter die Haut und haben mich weit mehr beeindruckt als der gleichwohl spannend konstruierte Vermisstenfall. Die Personen sind bis ins Detail perfekt angelegt, zwar keine Sympathieträger, aber erwecken das Mitgefühl des Lesers, der hofft, dass Berlin den Ausflug in die Dunkelheit einigermaßen unbeschadet übersteht. Eine Anmerkung um Schluss: Obwohl „Bittere Schuld“ das zweite Buch der Catherine Berlin-Reihe ist, kann es problemlos ohne Kenntnis des Vorgängers gelesen werden.

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