Annie Proulx Ein Haus in der Wildnis

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Inhaltsangabe zu „Ein Haus in der Wildnis“ von Annie Proulx

Von der Bestsellerautorin von »Schiffsmeldungen« und »Brokeback Mountain«. In ihren Erinnerungen erzählt Annie Proulx von der Liebe zu ihrer Wahlheimat Wyoming und ihrem Traum, sich dort, in einer ganz einsamen Gegend an einem Fluss unterhalb schroffer Klippen inmitten von Präriegras und Sumpf, das Haus ihrer Träume zu bauen. Zugleich erforscht sie die Geschichte dieses einst von Indianern besiedelten Landstrichs sowie die faszinierende Familiengeschichte ihrer französischen Vorfahren, erinnert sich an ihre Kindheit, beobachtet Vögel und Natur. Annie Proulxs abenteuerlicher Traum von einem Haus in der Wildnis wird so zum Panorama eines reichen Lebens und einer ganzen Welt.

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  • Rezension zu "Ein Haus in der Wildnis" von Annie Proulx

    Ein Haus in der Wildnis
    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    19. December 2011 um 14:39

    Vor mehr als sechs Jahren beschloss die kanadisch-amerikanische Schriftstellerin Annie Proulx in der Wildnis von Wyoming in den Vereinigten Staaten ein Haus zu bauen. Als sie das in der Einsamkeit gelegene Grundstück kaufte, war sie bereits siebzig Jahre alt. Annie Proulx hat darüber ein Buch geschrieben, was nun unter dem Titel “Ein Haus in der Wildnis“ erschienen ist. Die Planung des waghalsigen Bauprojektes und der kräfteraubende Hausbau sind zwar Knotenpunkt des Buches, doch es ist auch ein sehr persönliches Erinnerungsbuch über ihre Familie, ihre Kindheit, über die Natur und die Beziehung zwischen Mensch und Tier geworden. In ihrer selbstauferlegten Zurückgezogenheit reflektiert sie sehr klug über historische Ereignisse, wie beispielsweise die Geschichte der Indianer. Sorgfältig und akribisch schildert Annie Proulx die Verwirklichung ihres Traums vom Eigenheim und lässt dabei den Leser an ihren Erinnerungen teilhaben. Es ist schon sehr beeindruckend, welche Strapazen die siebzigjährige Autorin auf sich nahm und welche Ausdauer und Kraft sie für dieses Projekt aufbringen musste. Nicht nur die Suche nach Handwerkern, die bereit waren in dieser völligen Abgeschiedenheit zu arbeiten, auch die für die Gegend extremen Klimaschwankungen, das ungenießbare Wasser aus dem Brunnen, der fehlende Strom und Telefonanschluss und die Unwägbarkeit des Geländes sind nur einige der Hindernisse, die dabei aus dem Weg geräumt werden mussten. Besonders ergreifend aber sind ihre Beobachtungen über das Verhalten von Wildtieren und die warmherzigen Erinnerungsbeschreibungen aus ihrer Kindheit. Also nicht nur ein Buch für Häuslebauer.

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