Annie Robertson

 3.8 Sterne bei 9 Bewertungen

Lebenslauf von Annie Robertson

Autorin mit ganz viel Herz: Zum Schreiben ist Annie Robertson erst über viele Umwege gekommen. Nach einer Ausbildung zur Musikerin in London arbeitet sie als Assistentin für Prominente und absolviert zusätzlich ein Medizinstudium. Als sie ihre Liebe zum Schreiben entdeckt, schwenkt sie auf einen Master in Kreativem Schreiben um und besteht diesen mit Auszeichnung. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Schottland und widmet sich ganz ihrer großen Leidenschaft. Im Sommer 2018 erscheint schließlich ihr erster Roman in deutscher Sprache, „Ich schreibe uns ein Happy End“. Darin wird die tollpatschige, aber absolut liebenswerte Nina von ihrem Freund Will betrogen. Als sie das herausfindet, bestärkt sie das in dem Wunsch, die Geschichte ihres Lieblingsfilms weiterzuschreiben. Als ihr dabei ein Drehbuchautor zur Seite gestellt wird, den sie nicht ausstehen kann, fliegen nicht nur auf dem Papier die Funken.

Alle Bücher von Annie Robertson

Ich schreibe uns ein Happy End

Ich schreibe uns ein Happy End

 (9)
Erschienen am 16.07.2018

Neue Rezensionen zu Annie Robertson

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Frau-Aragorns avatar

Rezension zu "Ich schreibe uns ein Happy End" von Annie Robertson

Wirklich fast schon schmerzhaft oberflächlich
Frau-Aragornvor 3 Monaten

Ich war überhaupt nicht begeistert von diesem Buch. Einfach viel zu oberflächlich und dadurch fast langweilig. 

Die ausführliche Rezension findet ihr bei uns auf www.buchszene.de
https://buchszene.de/ich-schreibe-uns-ein-happy-end-annie-robertson-buchvorstellung/

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tine1211s avatar

Rezension zu "Ich schreibe uns ein Happy End" von Annie Robertson

Romantische Komödie mit Schwächen
tine1211vor 4 Monaten

Romantische Komödie mit Schwächen



Ich schreibe uns ein Happy End von Annie Robertson


Nina ist romantisch und glaubt an die Liebe wie in dem Film Harry und Sally, ihrem absoluten Lieblingsfilm. Damit die Geschichte um ihr perfektes Paar eine Fortsetzung findet, hat sich Nina in den Kopf gesetzt, eine Fortsetzung zu schreiben. Doch während sie noch an dem perfekten Ende feilt, arbeitet sie mit ihrer Freundin zusammen in dem kleinen Buchladen „Love Books“. Da dieser finanziell etwas schwächelt, feilen sie und ihre Freundin an Möglichkeiten, „ihren“ Laden wieder in Schwung zu bringen.


Als Nina eines Tages nach Hause kommt und ihren Freund Will mit einer anderen Frau

ausgerechnet in ihrem Bett, erwischt, ist Nina am Boden zerstört. Noch dazu, als Will ihr an den Kopf wirf, nie etwas zu Ende zu bringen. Für Nina ist klar: Jetzt will sie es schaffen und Will beweisen, dass sie die beste Harry und Sally Fortsetzung schreiben kann. Und tatsächlich weckt ihr Drehbuch Interesse, doch zur Unterstützung wird ihr der professionelle Drehbuchschreiber Ben zur Seite gestellt. Nach kurzer Zeit fliegen die Fetzen, aber die beiden müssen lernen, sich zu arrangieren. Und aus den Fetzen fliegen bald Funken in jeglicher Hinsicht.


Nina ist überaus romantisch und verträumt und wünscht sich eine Romanze wie Harry und Sally, ihrem Lieblingsfilm. Dies sieht ihr Freund Will als anstrengend und naiv. Nina scheint so in ihrer rosa Welt zu leben, dass es an mancher Stelle schon beinahe kitschig ist. Dadurch empfinde ich Nina als langweilig.


Ben ist der typische Hipster und sieht das Leben gelassen. Er steht zu seiner Art und seinem eigenen Stil. Für mich ist Ben der heimliche Star des Romans.


Ich muss sagen, dass ich kein Fan von dem Film Harry und Sally bin und diesen unerträglich kitschig finde. Dieses Buch ist sehr an die Geschichte des Films angelehnt. Dies führte dazu, dass ich teilweise schwer in die Geschichte fand und keine Lust hatte weiterzulesen, weil der Kitsch schier unerträglich war. Auch die Auszüge aus Ninas Drehbuch, natürlich über Harry und Sally, war meinem Leseinteresse nicht förderlich.


Nachdem ich mich dennoch durch das Buch und die Passagen gekämpft habe, bekam ich am Ende zumindest ein Ende, was mich persönlich versöhnt hat. Der Schreibstil und die Drehbuchpassagen stören den Lesefluss sehr, sodass die Geschichte große Schwächen aufweist. Für Harry und Sally Fans ist das Buch sicher toll, für mich allerdings war dieses Buch aufgrund meiner Interessen leider nichts. Da dieses aber meine ganz persönliche Ansicht über Romantik ist, das Buch nur vom Schreibstil einige Schwächen hat, bekommt das Buch von mir drei Punkte. Mit weniger Einfluss dieses Films hätte aus dem Roman was Schönes werden können.


Erschienen beim Blanvalet Taschenbuch Verlag der Randomhouse Verlagsgruppe

ISBN 978-37341058-07


416 Seiten


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Fanti2412s avatar

Rezension zu "Ich schreibe uns ein Happy End" von Annie Robertson

Liebevolle, warmherzige und humorvolle Hommage an einen Kultfilm
Fanti2412vor 4 Monaten

Zum Inhalt:
Wenn das Herz Ja sagt, kann der Kopf einpacken

Nina liebt Kuchen, den kleinen Buchladen Love Books und ihren Freund Will. Vor allem aber liebt sie den Film Harry und Sally. Die sympathische, tollpatschige junge Frau hat sich deshalb in den Kopf gesetzt, die Fortsetzung zu ihrem Lieblingsfilm zu schreiben. Als sie herausfindet, dass Will sie betrügt und verlassen will – und ihr dabei noch an den Kopf wirft, sie könne nie etwas zu Ende bringen –, ist klar: Jetzt erst recht! Doch dann wird ihr ein professioneller Drehbuchschreiber zur Seite gestellt, Hipster Ben, den sie auf Anhieb nicht leiden kann. Aber ihr bleibt gar nichts anderes übrig, als sich mit ihm zu arrangieren und natürlich fliegen bald die Funken in jeder Hinsicht …
(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Annie Robertson hat in London eine Ausbildung zur klassischen Musikerin gemacht und danach als Assistentin für verschiedene Prominente gearbeitet. Ihre wahre Leidenschaft, das Schreiben, entdeckte sie während ihres Medizinstudiums – daraufhin entschloss sie sich, den Master in Creative Writing zu machen, und bestand diesen mit Auszeichnung. Annie Robertson lebt nun mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Schottland.
(Quelle: Blanvalet Verlag)


Meine Meinung:
Ninas große Leidenschaft ist das Schreiben und so hat sie sich in den Kopf gesetzt, ein Drehbuch als Fortsetzung zu ihrem Lieblingsfilm „Harry und Sally“ zu schreiben. Es ist fast fertig, nur an dem Ende feilt sie seit längerer Zeit und kann sich nicht entscheiden, wie es ausgehen soll. Als ihr Freund und Lebensgefährte Will sie betrügt, kommt es zu einer hässlichen Trennung und er wirft ihr vor, dass sie nie etwas zu Ende bringt. Jetzt erst recht vom Ehrgeiz gepackt, schreibt Nina das Ende und ihre Agentin reicht das Drehbuch bei einer Filmproduktion ein. Wider Ninas Erwarten gefällt ihr Buch und sie bekommt einen professionellen Co-Autor zur Seite gestellt, der mit ihr gemeinsam noch einige Anpassungen vornehmen soll. Es ist ausgerechnet Ben, den sie bereits einige Male zufällig getroffen hat und dessen „Hipster-Auftreten“ Nina gar nicht gefällt. Auch bei den Änderungen werden sich die beiden nur selten einig, denn nach Ninas Geschmack entfernen die Anpassungen den Stil zu sehr von dem der legendären Nora Ephron, die einst das Drehbuch zu „Harry und Sally“ schrieb. Schon bald fliegen zwischen Nina und Ben die Fetzen aber es sprühen auch die Funken …

Nina, die Protagonistin der Geschichte, erzählt uns die Geschichte in der Ich-Form, was eine gewisse Nähe zu ihr bringt und den Leser in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen lässt. Lange war ich mir nicht sicher, wie ich Nina einschätzen soll. Sie kam mir ziemlich tollpatschig und unselbständig vor. Außerdem ist sie oft sehr chaotisch, lebt in ihrer eigenen Welt und verliert schon mal den Blick für das, was um sie herum geschieht.
Liebenswert macht sie aber ihre Liebe zu Büchern und ihr Einsatz für eine kleine unabhängige Buchhandlung, die von ihrer Freundin Astrid geführt wird und in der Nina in Teilzeit arbeitet.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht aber nicht die Geschichte zwischen Nina und Ben sondern eher der Film „Harry und Sally“ und das Drehbuch für die Fortsetzung, an dem die beiden arbeiten. So wird im Laufe des Buchs das Drehbuch sehr oft in Ausschnitten zitiert und wir erleben die Veränderungen, die an Dialogen und Szenen vorgenommen werden. Das liest sich anfangs etwas ungewohnt aber die Einblicke in das Schreiben eines Drehbuchs fand ich doch interessant. Vor allem die Verhandlungen mit dem Produzenten und Regisseur, der natürlich hauptsächlich am finanziellen Erfolg eines Films interessiert ist, waren interessant dargestellt, denn da gibt es wieder ganz andere Sichtweisen als ein Autor sie hat.

Die Liebesgeschichte zwischen Nina und Ben entwickelt sich nur sehr zögerlich und ist natürlich auch beeinflusst von der gemeinsamen Arbeit. Dennoch war es schön zu erleben, wie Nina sich im Laufe der Zeit doch etwas zum Positiven verändert und erkennt, worauf es ankommt.
Insgesamt ist mir dieser Teil aber ein bisschen zu sehr in den Hintergrund gerückt und deshalb etwas blass geblieben.
Dennoch war es spannend zu verfolgen, zu welchem Ende es für Nina und Ben kommen wird und auch welches Ende letztlich das Drehbuch für Harry und Sally bereit halten wird.

Dazu gibt es noch einige Nebenschauplätze, wie der Kampf der Buchhandlung ums Überleben und all die schönen Aktionen, die sich Astrid und Nina einfallen lassen, um Kunden anzulocken. Außerdem erhalten wir auch Einblicke in Ninas Familie und Bekanntenkreis, wo auch nicht immer alles rund läuft. Das alles war recht unterhaltsam und rundet die Geschichte ab.

Insgesamt betrachtet ist das Kernthema der Geschichte der Kultfilm „Harry und Sally“ und seine Autorin Nora Ephron, was mal eine andere Romanidee ist, die auch gut umgesetzt wurde. Die Geschichte ist liebevoll, warmherzig und humorvoll und die Liebesgeschichte sowie die kleinen Geschichten daneben unterhalten gut!


Fazit: 4 von 5 Sternen


© Fanti2412

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