Annie Sanders Familienpause

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Inhaltsangabe zu „Familienpause“ von Annie Sanders

Das kann doch nicht alles gewesen sein! Sarah ist Anfang Vierzig und hat alles, was eine Frau sich wünschen kann: einen erfolgreichen Ehemann, ein schmuckes Eigenheim, zwei wohlgeratene Kinder. Seit dem Tod ihrer Mutter kommt Sarah allerdings ins Grübeln – es muss doch mehr geben im Leben als Hemdenbügeln und Kochen. Also beschließt sie eine Auszeit: die Sommermonate will sie bei ihrer Freundin Nathalie in Südfrankreich verbringen. Hier genießt sie Sonne, Meer, Strandpartys – und die Avancen eines charmanten Künstlers. Doch Fabien ist nicht der, für den Sarah ihn gehalten hat …

Eine wunderschöne Geschichte aus dem Leben.

— Babsy-oje

Wunderschöne Geschichte

— cat10367

Bei der Beschreibung der Beziehung von Sarah und David findet sich bestimmt der eine oder andere wieder. Ganz witzig erzählt, stellenweise aber langatmig.

— Bellexr

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  • Rezension zu "Familienpause" von Annie Sanders

    Familienpause

    Capricorna

    04. July 2010 um 18:20

    Ich bin eigentlich keine Leserin von "Frauenromanen", aber die Bücher des Autorengespanns Annie Sanders empfinde ich als angenehm klischeefrei, soweit das im Rahmen des Möglichen liegt, außerdem gut geschrieben und gut recherchiert. Der vorliegende Roman handelt von einem Ehepaar, das sich im Alltagstrott zwischen Beruf und Kindererziehung verloren hat, und Sarah, die Ehefrau, nimmt sich recht spontan die besagte Familienpause mit einer Auszeit in Frankreich. Obwohl einige Klischees auf beiden Seiten des Kanals unvermeidlich sind - hier der zunehmend verwahrlosende, verlassene Ehemann, der sich von Fertiggerichten ernährt; dort der glutäugige, gutaussehende Franzose, der ihr den Hof macht und so weiter - sind die Gefühle und Handlungen der Protagonisten jederzeit nachvollziehbar und glaubwürdig. Hier werden keine kopflosen Hühner beschrieben, wie sie leider in vielen sogenannten Frauenromanen vorkommen, deren innere Gefühlswelt sprunghaft ist und unglaubwürdig geschildert wird, sondern ganz normale Menschen, die mit ihren Defiziten kämpfen und sich bemühen, daraus zu lernen und aus diesem Kampf nicht ganz würdelos herauszugehen. Wer über Frauen lesen möchte, die nicht ständig nur den neuesten Schuhtrends hinterher rennen und Männer nur nach ihrer potentiellen Versorgerqualität beurteilen, wird hier auf das angenehmste bedient. Ja, es ist leichte Lektüre, aber keine geistlose.

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  • Rezension zu "Familienpause" von Annie Sanders

    Familienpause

    Bellexr

    17. November 2009 um 07:37

    Das kann doch nicht alles gewesen sein! Dies sagt sich Sarah eines Tages. Seit die Zwillinge Claire und Tom auf der Uni sind, hat Sarah das Gefühl, ihr Leben ändern zu müssen. Das Eheleben mit David nervt sie, sie fühlt sich bei ihrer Arbeit als Musiklehrerin und mit der Hausarbeit unterfordert und nach reichlicher Überlegung kommt sie zu dem Entschluss, aus diesem Trott ausbrechen zu müssen. Genau richtig kommt ihr da die Einladung ihrer Freundin Nathalie, sie in Frankreich zu besuchen. Natürlich stößt sie mit ihrer Entscheidung bei ihrer Familie auf Unverständnis, doch David erklärt sich zähneknirschend bereit, ihr diese Auszeit zu ermöglichen. Voller Erwartung reist sie nach Frankreich und blüht regelrecht auf, besonders als der gutaussehende Fabien sich für sie zu interessieren scheint. Doch ist er wirklich der für den er sich ausgibt? . Annie Sanders erzählt die Geschichte einer Frau Anfang Vierzig, die nach dem Auszug ihrer Kinder das Bedürfnis verspürt, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Wahrscheinlich hat das jeder schon einmal empfunden, der sich in einer langjährigen Beziehung befindet. Einfach ausbrechen aus dem täglichen Einerlei, sich an seine Jugendträume erinnern und diese verwirklichen zu wollen. Mit der Einladung ihrer Freundin Nathalie ermöglicht sich diese Möglichkeit für Sarah. Und sie genießt diese Auszeit in vollen Zügen. Währenddessen kämpft ihr Mann David mit dem ungewollten Singleleben und lässt sich erst einmal hängen und bemitleidet sich selbst. Und auch Claire und Tom, die neunzehnjährigen Zwillinge, müssen mit der neuen Situation zurechtkommen, wobei dies Tom bei weitem besser gelingt als Claire. Ja, und dann erst noch der Rest der Familie (Eltern, Schwiegereltern, Geschwister) und die lieben Freunde und die Nachbarschaft. Natürlich ist das Gerede groß, manche bewundern Sarah für ihren Mut, andere betrachten sie als hartherzig und egoistisch. Also die volle Bandbreite und alle Klischees werden bestens bedient. . Die Geschichte wird meist aus Sicht von Sarah erzählt, allerdings kommt auch David zu Wort und auch auf das Gefühlsleben ihrer Tochter Claire wird in einigen Kapiteln eingegangen. Alle Charaktere sind lebendig und sympathisch beschrieben. Allerdings auch hier wieder klischeehaft. Sarah, die fürsorgende Ehefrau und Mutter, die aber eigentlich doch endlich mal sich selbst finden möchte; der hart arbeitende, karrierebewusste Ehemann David, der jeden Abend pünktlich nach Hause kommt, einmal die Woche mit seinen alten Kumpels Fußball spielt und sich ansonsten von Claire alles vor die Füße tragen lässt; die guterzogenen, intelligenten, hübschen Zwillinge, die ihre kleinen Problemchen haben. Wobei Claire, die mit der Trennung ihrer Eltern nicht zurechtkommt, dann doch rebelliert und mit selbstzerstörerischen Mitteln um Hilfe ruft. Was jedoch auch einen sehr typischen, vorhersehbaren Verlauf nimmt. . Die Geschichte plätschert gut die Hälfte des Buches mehr oder weniger vor sich hin, ohne dabei jetzt langweilig zu sein. Dafür sorgt schon der flüssige, lebendige Schreibstil von Annie Sanders. Erst im letzten Drittel überschlagen sich regelrecht die Ereignisse und hier kommt dann auch ein wenig Spannung auf, wobei jedoch einfach der Ausgang der Geschichte sehr vorhersehbar ist. . Fazit: Wer einfach gut unterhalten werden möchte, keinen Roman mit Tiefgang erwartet und nichts dagegen hat, dass dieser sich dem Thema entsprechend vielen Klischees bedient und kein überraschendes Ende erwartet, ist bei dem vorliegenden Roman genau richtig. Ideal als Urlaubslektüre.

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